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Hofgut Holzmühle

»Café | Mehlmanufaktur | Gärten | Gästezimmer«

Foto Eine Entdeckung: das Hofgut Holzmühle in Westheim. Fast vor der Haustür. Was in der Aufzählung oben fehlt, ist die Sammlung. Aber der Reihe nach.

Vor fast einem Jahr hatten wir im Hofgut vorbeigeschaut, mit Glück einen Platz für einen Milchkaffee ergattert und im Laden verschiedene Sächelchen zum Brotbacken erworben. Nachdem die Frühstücksreste an den Nebentischen so vielversprechend aussahen (Etageren!) und das Café überhaupt beeindruckend ist (dunkle Holzdielen, afrikanische Ziergegenstände, großformatige Schwarzweißfotos von Afrikanern an den Wänden), haben wir einen Frühstückstermin vereinbart. Der nächste freie Termin war – fast ein Jahr später!

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Jetzt war es endlich so weit. Unsere Erwartungen wurden mehr als erfüllt. Es gab für einen Pauschalpreis von 18 Euro pro Person einen Brötchenkorb, einen Croissantkorb, eine Etagere mit Wurst, Käse, Schinken, Lachs, Gemüseschnipsel etc. und man konnte von allem nachbestellen. Auch von den Säften oder dem Kaffee. Das fand ich sehr angenehm. Was ist schon eine Tasse Kaffee am Morgen?

Das Servicepersonal war sehr freundlich und aufmerksam. Der Chef stand persönlich an der großen Kaffeemaschine und bediente auch mit. Durch den relativ kleinen Gastraum war der Geräuschpegel angenehm moderat. Mehr kann man sich kaum wünschen.

Foto Wir hatten auch eine Führung durch die Sammlung mitgebucht, ohne Vorstellung, was uns erwarten würde. Die größte Überraschung ist eigentlich der Führer, Reisende, Fotograf und Sammler selbst: Timo Heiny. Alle waren sich einig, dass man ihm stundenlang bei seinen Reiseberichten zuhören könnte.

In der Ausstellung Schädel, Muscheln und Schnitzereien aus Papau-Neuguinea, Budda-Statuen aus Indonesien und anderen asiatischen Ländern (eine davon mehr als 7 Tonnen schwer!), eine Fotoausstellung mit großformatigen Portraitaufnahmen aus Afrika in fantastischer Bildqualität.

Foto Natürlich musste ich nach der Ausrüstung fragen. Was nimmt man mit in den Dschungel? Zu Filmzeiten eine bleischwere Pentax mit Holzgriff(!), die jetzt Teil der Ausstellung ist, mittlerweile verschiedene Vollformatnikons. Bei Objektiven meist nur die beiden Zoomobjektive 70 bis 200mm und 16 bis 35mm. Festbrennweiten kommen kaum mehr ins Gepäck. Und nach jedem Feldeinsatz geht die Kamera zur Überholung zum Nikonservice.

Foto Zum Abschluss schlenderten wir durch den großzügigen Garten. Mit aus dem Mühlbach abgezweigtem Bach, Pfauen, Bienenstöcken, vielen Schmetterlingen ... eigentlich wollten wir gar nicht mehr gehen. Und beim nächsten Mal nehme ich auch ganz sicher das »große Besteck« mit, sprich die Nikon D90 statt der Fuji X100 :-)

Überflüssig zu sagen, dass wir gleich 2 Frühstückstermine reserviert haben.

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Ich mach mal schnell ein Bild

... und Google macht daraus automagisch etwas nettes.

Meine Handyknipserei lasse ich bei Google synchronisieren. Ab und zu werden für mich immer wieder überraschend von einzelnen Fotos Bearbeitungen zum Speichern angeboten. Immerhin gewöhne ich mich langsam dran, dass die meistens (immer?) besser als das Original aussehen. Ach ja.

Foto unbearbeitet
Michaelskapelle, unbearbeitet

bearbeitetes Foto
automatisch (?) bearbeitet

Mehr Licht

Blitz und Buch Neues Spielzeug.

Nach einem Jahrzehnt habe ich mir wieder einen Blitz zugelegt. Manchmal gehts nicht ohne. Der freundliche Fachverkäufer hat mich noch auf die dunklen Eneloop-Akkus aufmerksam gemacht, die mehr Leistung bringen sollen.

Weil das Handbuch so unsäglich trocken war, habe ich mir aus dem Galileo-Verlag (jetzt: Rheinwerk) etwas Passendes dazu gekauft.