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Neues Theme testweise: Clean Blog

Gesagt, getan. Mit Hilfe des freundlichen uberspace-Supports konnte ich die chaotisch gesetzten Zugriffsrechte korrigieren und ein neues Theme zum Laufen bringen.

Aktuell ist es (wie angekündigt) Clean Blog von Don Chambers. Die Header-Bilder sind natürlich die mitgelieferten. Erstens habe ich keinen Mac und zweitens sieht mein Arbeitsplatz nicht so äh, minimalistisch aus.

Ich lasse das mal ein paar Tage und suche gelegentlich eigene Fotos für die Header.

Bauarbeiten

Logo s9y Mein Blog läuft bekanntlich mit der besten Blogsoftware der Welt: Serendipity (s9y). Für das Aussehen ist aktuell das Template 2k11 zuständig. Das ist DAS Template für s9y Version 2. Kann alles außer Kaffeekochen. Dementsprechend ist es verflixt umfangreich.

Die Tage werde ich mir Next von Matthias Mees anschauen, das oberflächlich 2k11 stark ähnelt, unter der Haube jedoch schlanker sein soll. Und ein ganz anderes, schlankes Design ohne Sidebars: Clean von Don Chambers.

Wenn also das Blog die Tage merkwürdig aussieht, liegt das am Spieltrieb des Betreibers :-)

Kommentarspam

Logo Serendipity Seit einiger Zeit wird mein Blog mit Kommentarmüll mit asiatischen Schriftzeichen geflutet. Kann ich mit meinen bisherigen Methoden (nur die Wortfilterfunktion von serendipity_event_spamblock für URLs und Namen) nicht filtern, weil ich nix lesen kann. Lediglich die Einstellung »wenn Blogbeitrag älter als 5 Tage muss jeder Kommentar moderiert werden« verhinderte, dass die veröffentlicht wurden.

Nach kurzem Probieren hat sich das Plugin serendipity_event_spamblock_bee als geeignete Waffe herauskristallisiert. Bisher reicht es, lediglich die Funktion Honeypot zu aktivieren, die im Kommentarbereich als Pseudopflichtfeld nach ... Phone number fragt. Wird dort irgendwas eingetragen, landet es im Spam. Seitdem ist Ruhe im Karton mit fremdsprachigem Kommentarmüll. Über Nacht wurden mehr als 400 Spamkommentare ins Datennirvana geschickt :-))

Dank der freundlichen Unterstützung der s9y-Forenmitglieder ist das Ding auch so konfiguriert, dass das Feld »Phone number« durch CSS für normale Blogleser unsichtbar ist. Man sollte nichts verstellen, von dem man keine Ahnung hat. Einfach den Button auf »Standart« stehen lassen ...

Blogjubiläum

Am 9. April 2005 war es soweit: der erste Blogartikel auf eigenem Webspace mit dem grandiosen Titel »Hello World« und dem großartigen Text »Jetzt hat es geklappt: mein neues Blog funktioniert :-) « Vorher hatte ich etwa ein Jahr lang sporadisch Beiträge auf einem bei Blogger laufenden Blog verfasst. Die sind alle im Nirvana verschwunden, als ich vor ein paar Monaten meinen Google-Account gelöscht habe.

Zu Anfang lief hier Wordpress mit dem unscheinbaren Standarddesign von Michael Heilemann, das sich bei näherem Hinsehen als sehr durchdacht und ausgereift erwies. Weil das Blog von Anfang an eine Art Modellbahnersatz ;-) war, habe ich viel am Design geschraubt und herumprobiert. Irgendwann hatte ich ein Template (simply oder so?) von John Wrana laufen, mit dem ich lange zufrieden war.

Als ich Wordpress durchgespielt hatte ;-) kam Mark daher und meinte, Serendipity sei doch viel besser. Seltenere Updates, stabiler und überhaupt. Erst im zweiten Anlauf habe ich im Oktober 2007 den Wechsel geschafft. Was habe ich über den doch so bequemen Wordpress-Editor geflucht, der genial einfach zu bedienen war. Klaglos konnte man drauflostippen, Text und HTML-Befehle wild mischen – es kam immer etwas ansehnliches im Blog heraus. Nur wurde das nicht in den Beiträgen in der Datenbank so abgelegt. Ich erinnere mich schaudernd an fehlende Absätze und viel Spaß mit Sonderzeichen. Bei der Gelegenheit ein dickes Dankeschön an Garvin, den Chefentwickler von s9y und natürlich auch an die Nutzergemeinschaft, die mir bei allen Problemen schnell weitergeholfen hat.

Aus der Zeit habe ich die Lehre gezogen, dass ich keinen bequemen Editor verwende, sondern alle Blogeinträge mit XHTML auszeichne. Falls ich mal wieder umziehen sollte ...

Nach Jahren der Textlastigkeit kamen ab 2008 Fotos ins Blog, natürlich unter einer eigenen Kategorie.

Ich glaube 2010 habe ich meine Film- und Festivalberichte in ein eigenes Blog ausgelagert. Im Kino gesehen hat es auf 246 Einträge gebracht. Nach einigen Pausen habe ich das im Februar 2014 eingestellt, konnte mich allerdings noch nicht zur endgültigen Löschung entscheiden. Per robots.txt habe ich mal die Suchmaschinen versucht auszusperren.

Seit Februar 2013 habe ich mit Audio-Beiträgen angefangen herumzuspielen und schließlich begonnen, Fabians Buch »Das Leben ist ein Erdbeben und ich stehe neben dem Türrahmen« einzusprechen. 25 Folgen sind bisher zusammengekommen.

Für die Zahlenfetischsten:

  • Kommentare (ohne Spam): 849
  • geschriebene Artikel: 2.494
  • davon wieder gelöscht: 1.378 (!)

Hadmut Danisch klagt: Presserecht für Blogger?

Können auch Blogger Presserecht in Anspruch nehmen?

Es ist eine offene und bislang ungeklärte, aber auch umstrittene Rechtsfrage, ob auch ein Blogger Presserecht für sich in Anspruch nehmen, also Auskünfte von Behörden usw. einfordern kann. Es ist eine Frage, die viele Blogger und den ganzen Journalismus betrifft.

Ich habe dazu gerade vor dem Verwaltungsgericht Berlin Klage gegen die Humboldt-Universität erhoben, um genau diesen Punkt zu klären. Deshalb bitte ich in dieser Stelle alle Blogger, die sich dafür interessieren und Presserecht in Anspruch nehmen möchten, um etwas Unterstützung und Publizität.

Ganzen Artikel lesen auf Danisch.de

Wasser predigen, selbst auch trinken

Piwik Nachdem ich gern über Datensammler herziehe, habe ich gestern in einem Rundumschlag den Piwik-Analysecode aus meinen Webseiten entfernt und die Datenbank gelöscht.

Serendipity Obwohl die Installation entsprechend den Empfehlungen für Datenschutz eingestellt war (siehe auch meinen Blogeintrag von 2011). Die IP-Adressspeicherung in der Blogsoftware s9y habe ich schon seit 2009 deaktiviert.

u1amo01 über https

Neugieriger Vogel Man kann meine Seiten übrigens auch über das Protokoll https anstelle von http erreichen. Allerdings nur über einen Umweg, weil ich kein eigenes Zertifikat habe. Nein, ich kann die Vorteile von https nicht erklären. Sicherer ist das auf jeden Fall, wenn ich Einträge schreibe. Keine Ahnung, wie es beim reinen Bloglesen ist.

Das geht dann so:

Lacher am Rande: Die Leute von Google haben mal wieder bewiesen, dass sie doch nicht allwissend sind. Habe einen Brief erhalten, adressiert an »Kurpfälzisches Saxophonquartett, Leitung Marketing« :-)