Skip to content

Kekse

Ich hab die Keks-Warnung-Nerv-Meldung wieder deaktiviert, weil ich folgenden Absatz dazu gefunden habe.

Quelle:
https://hosting.1und1.de/digitalguide/websites/online-recht/die-eu-cookie-richtlinie-teil-1-was-gilt-in-deutschland/

»[...] Cookies dürfen laut der Richtlinie nur dann ungefragt gesetzt werden, wenn sie technisch notwendig sind – also beispielsweise um einen durch den Nutzer erwünschten Dienst umzusetzen. Hierzu zählen etwa Session-Cookies zur Speicherung der Spracheinstellung, der Log-in-Daten und des Warenkorbs oder Flash-Cookies zur Wiedergabe von Medieninhalten. [...]«

Soweit ich das verstanden habe, wird von s9y hier im Blog ein Cookie gesetzt, das für den Login benötigt wird. Ohne das könnte ich mich nicht einloggen, hat man mir gesagt.

Beim Kommentieren werden vermutlich zusätzliche Kekse gesetzt, deshalb habe ich dort im Text den Hinweis auf Cookies mit untergebracht.

In der Datenschutzerklärung habe ich nach einer Bemerkung von Mark folgende Einleitung hinzugefügt:

Anmerkungen des Blogbesitzers zum Geleit

Wichtiger als eine Datenschutzerklärung sind ein Minimum an technischem Verständnis, entsprechende Browsereinstellungen und der gesunde Menschenverstand.

Informieren Sie sich per Suchmaschine über sichere Browsereinstellungen, schützende Add-Ons etc.

Schauen Sie doch mal bei der Electronic Frontier Foundation (EFF), bei Digitalcourage oder Netzpolitik.org vorbei.

DSGSTVZO oder immer Ärger mit dem Datenschutz

Als Blogger fühlt man sich vom Gesetzgeber gegängelt und gequält. Ständig tun sich neue Abgründe auf, in die man fallen kann bzw. Abmahnungen drohen.

Das fing vor Jahren mit dem Zirkus um das sog. Double-Opt-In-Verfahren beim Abonnieren von Kommentaren an.

Jetzt steht die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) vor der Tür. Zugegeben, sie steht da schon monatelang; gültig wird sie jetzt am 25. Mai 2018. Wenn man sich in Foren und sozialen Medien nach diesem Thema umschaut, scheint das Ende des Internets nah.

Frei nach dem Motto »In der Ruhe liegt die Kraft« habe ich das mit einem Auge verfolgt, ohne in Aktionismus auszubrechen. Jetzt endlich ist mir ein leicht verständlicher Artikel in den Feedreader gekommen: Datenschutz, geringfügige Veränderungen – obacht! von Matthias, Serendipity-Benutzern wohlbekannt als unermüdlicher Helfer im Forum und wegen seiner großartigen Templates.

Für mich völlig überraschend gibt es für Serendipity bereits ein Plugin namens »DSGVO / GDPR: Datenschutz-Grundverordnung«, das einem unter die Arme greift. Das ersetzt natürlich nicht das Selberdenken, keine Rechtsberatung und ist auch nicht rechtlich »kugelsicher«. Kann es nicht sein, es liefert verschiedene Funktionen, nicht den Inhalt der Datenschutzerklärung. Außerdem ist die Verordnung in manchen Punkten etwas, sagen wir wage formuliert. Es bleibt abzuwarten, was erste Gerichtsurteile dazu sagen werden.

Das Plugin sorgt u. a. dafür, dass

  • am unteren Blogrand ein Link »Datenschutzerklärung / Impressum« eingefügt wird,
  • bei Kommentaren eine Checkbox »Einwilligung in Datenspeicherung« (mit Hinweis auf die Datenschutzerklärung) eingefügt wird,
  • dieser Zimt mit »Diese Seite verwendet Cookies - Zustimmen« automagisch eingeblendet wird,
  • Teile der IP-Adressen anonymisiert werden.

Außerdem werden Felder für die benötigten Texte mit Platzhaltern bzw. Mustern mitgeliefert.

Ein großes Dankeschön an alle Beteiligten, vor allem an Garvin für die Plugin-Entwicklung. Danke an Matthias für seinen Artikel.

Ebenfalls über das Blog von Matthias bin ich auf die Webseite von Dr. Schwenke gestoßen, der auch einen für Privatleute und Kleinunternehmen kostenlosen Generator für Datenschutzerklärungen anbietet. Auch der ist work in progress und ändert sich immer mal wieder.

Also gibt es hier im Blog neuerdings eine Datenschutzerklärung (seufz), eine notwendige Einwilligung in Datenspeicherung bei Kommentaren, den Hinweise "Diese Seite verwendet Cookies" (großes seufz - gibt es überhautp Webseiten ohne?), anonymisierte IP-Adressen und Double-Opt-In-Verfahren beim Abonnieren von Kommentaren.

Fehlt noch was? Ach ja, https sollte noch kommen, damit die Daten bei Kommentareingaben nach Stand der Technik geschützt sind (noch größerer Seufzer).

PS: das genutzte s9y-Theme in diesem Blog unterstützt Google-Fonts. Das habe ich schon vor Wochen deaktiviert. Statt dessen wird die Schriftart Georgia verwendet, sofern lokal beim Leser vorhanden. Wenn nicht, eine lokale Serifenschrift. Außerdem hatte ich hier noch nie Facebook-Buttons oder sonst irgendwelches Social-Media-Gedöns. Das vereinfacht die Sache natürlich.

Neue Version von Serendipity

Logo s9y Von der besten Blogsoftware der Welt gibt es jetzt die neue Version 2.1, genau genommen 2.1.1, weil sich ein kleiner Fehler eingeschlichen hatte, der im Handumdrehen gefixt wurde.

Es wurden viele Dinge verbessert, die der Normalbenutzer nicht direkt bemerkt. Dem dürften am ehesten die neu integrierten und prominent vorgestellten Themes Bartleby, Clean Blog, Next, photo, Skeleton und Timeline auffallen.

Die Umstellung lief wie gewohnt fast problemlos. Lediglich der bei mir für Themes und Plugins als Quelle eingestellte Server netmirror.org musste auf Github umgestellt werden (das ist im Spartacus-Plugin eingestellt).

Vielen Dank an alle Entwickler für diese schöne Software :-)

Schrift bleibt bei Google und OpenSans

Ich hatte vor einiger Zeit die Schrift hier im Blog von schnödem Arial auf die etwas schönere OpenSans geändert. Arial ist meiner Meinung nach gerade in kleinen Größen auf Bildschirmen gut lesbar. Allerdings ärgere ich mich jedesmal über den fehlenden echten Kursivschnitt.

Deshalb habe ich ganz bequem hier im Serendipty-Blog beim Theme 2k11 von Matthias Mees auf die Option »Webfont OpenSans einbinden« geklickt. Die wird bei Google gehostet. Über Pro und Contra wurden ganze Kataloge verfasst und Glaubenskriege ausgefochten.

Matthias hat dazu den Artikel »Selbst gehostete Webfonts in Serendipity« verfasst. Wollte ich schon immer mal ausprobieren. Heute gemacht, gleich noch die preiswerte Schrift Calendas Plus erworben und eingebaut.

Ergebnis: es bleibt bei OpenSans von Google.

  • Weil die Calendas Plus in meinen Augen eine gewisse Schriftgröße braucht, die bei meinem Bloglayout nicht passt.
  • Weil die Ladedauer einfach zu lang ist – ruft man das Blog auf, sieht man einen Augenblick keinen Text.
  • Weil ich zwar Ligaturen mag (man achte in Matthias' Artikel auf die schönen s-t-Verbindungen, aber gerade keinen Nerv habe, mich zum Thema einzulesen, wie ich das hier eingebaut bekäme.
  • Und weil Arial, die Default-Schrift von 2k11, auf meinem Linuxrechner mit Firefox grottenschlecht aussieht.

Nunja, immerhin habe ich mir damit experimentell bewiesen, dass die aktuelle Lösung gar nicht übel ist. QED ;-)

Blogtipp: About S9y

Logo s9y Zufällig gefunden: About S9y – An inofficial blog about the Serendipity blog engine

»This is a blog about the blog engine Serendipity (aka S9Y). We want to provide news about updates, plugins and themes. We want to spread information and tips how to use this software for your own blog. Also we want to present blogs around the world running Serendipity.«

Sieht vielversprechend aus. Durch einen Artikel habe ich tatsächlich ein mir bisher unbekanntes Plugin (event_entrypaging) kennengelernt, das ich testweise einbauen werde. Danke! Würde mich freuen, wenn das Blog gut und lange läuft.

Blogsoftware Serendipity: viele Neuigkeiten

Logo s9y Die ganze Blogosphäre ist von WordPress besetzt. Die ganze Blogosphäre? Nein, eine kleine aber feine Blogsoftware hört nicht auf ... aber lassen wird das. SCNR. Jede Software hat Vor- und Nachteile. Ich benutze für dieses Blog seit knapp 10 Jahren Serendipity, kurz s9y genannt. Verglichen mit WordPress gibt es nur einen Bruchteil von Plugins. Aber auch nur alle Karfreitage mal wichtige Updates.

Die Tage gab es gleich einen ganzen Schwung an Neuigkeiten, die Matthias in seinem schönen Blog ausführlich beschreibt: »Der nächste große Brocken«.

Bei der Gelegenheit vielen Dank an alle s9y-Entwickler. Und an Matthias für das Theme »2k11«, das hier seinen Dienst verrichtet.

Schriftwechsel

Die Beispiele in diesem Beitrag funktionieren nur im Blog, nicht im Feedreader

Bisher hatte ich im Blog die vom Template 2k11 gesetzten Schriftarten: Helvetica / Arial / sans-serif. Für die Nicht-Webdesigner: ist auf dem Rechner die Schrift Helvetica vorhanden, wird die benutzt, wenn nicht dann Arial, wenn es die auch nicht gibt, eine serifenlose Schrift.

Was Serifen sind? Die kleinen ähm, Dingelchen an den Buchstaben. Das kann ich besser zeigen als erklären:

Ich bin ein Text in Serifenschrift

Ich bin ein Text in serifenloser Schrift. Auf französisch »sans serif«

Wo war ich? Also im Endeffekt dürften die meisten Leser mein Blog in Arial zu Gesicht bekommen haben. Die wird oft als langweilig geschmäht. Außerdem hat sie keinen Kursivschnitt. Was das schon wieder ist? Auch hier Beispiele:

Bla blub gurgel normal

Bla blub gurgel kursiv

Bla blub gurgel normal in Arial

Bla blub gurgel kursiv in Arial

Bei Arial werden die Buchstaben bei der Einstellung kursiv einfach nur, hm, sagen wir schräg oder schief angezeigt. Während bei guten Schriften dafür eigene Formen zum Einsatz kommen. Am besten sieht man das am Buchstaben a.

Die aktuelle Schrift hier im Blog ist gerade PT Sans, die ich im Blog von Isabel Bogdan entdeckt habe (via Mokita bzw. dort dann über Die letzte Drachentöterin, die ich mir auch anschaffen möchte – Danke, Fabian!).

Die Schrift ist über Google Fonts eingebunden (Achtung Achse des Bösen!). Führt zu geringfügig längeren Ladezeiten, sieht aber interessanter als Arial aus. Und kann man beim Template 2k11 per Mausklick einbinden (Alternativ ginge es auch, die Fonts auf meinen Webserver zu speichern und von dort zu laden).

Ich bin mir nur nicht sicher, ob sie auch wirklich angenehmer zu lesen ist. Denn man kann über Arial sagen was man will: auf kleinen Bildschirmen finde ich sie gut lesbar.

Machen wir doch einen Textvergleich:

Blindtext in PT Sans (zumindest am 3. Mai 2016)

Dies ist ein Typoblindtext. An ihm kann man sehen, ob alle Buchstaben da sind und wie sie aussehen. Manchmal benutzt man Worte wie Hamburgefonts, Rafgenduks oder Handgloves, um Schriften zu testen. Manchmal Sätze, die alle Buchstaben des Alphabets enthalten – man nennt diese Sätze »Pangrams«. Sehr bekannt ist dieser: The quick brown fox jumps over the lazy old dog. Oft werden in Typoblindtexte auch fremdsprachige Satzteile eingebaut (AVAIL® and Wefox™ are testing aussi la Kerning), um die Wirkung in anderen Sprachen zu testen.

Blindtext in Arial bzw. sans-serif

Dies ist ein Typoblindtext. An ihm kann man sehen, ob alle Buchstaben da sind und wie sie aussehen. Manchmal benutzt man Worte wie Hamburgefonts, Rafgenduks oder Handgloves, um Schriften zu testen. Manchmal Sätze, die alle Buchstaben des Alphabets enthalten – man nennt diese Sätze »Pangrams«. Sehr bekannt ist dieser: The quick brown fox jumps over the lazy old dog. Oft werden in Typoblindtexte auch fremdsprachige Satzteile eingebaut (AVAIL® and Wefox™ are testing aussi la Kerning), um die Wirkung in anderen Sprachen zu testen.