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Schlichter Podcatcher: Antennapod

Seit Februar hatte ich Castbox als Podcatcher im Einsatz, davor Podcast Addict.

Antennapod Jetzt bin ich über AntennaPod gestolpert. Hat mir auf Anhieb gefallen. Sehr übersichtlich, ziemlich genau nur die Funktionalität, die ich möchte – gefällt mir.

Bei der Gelegenheit: was erwarte ich von einem Podcatcher?

  • URL-Eingabemöglichkeit
  • Suchfunktion, die möglichst viele Verzeichnisse automagisch durchsucht, mindestens aber iTunes und fyyd.de
  • Abonnement für Podcasts
  • Automagischer Download neuer Abofolgen, sobald das Handy WLAN-Verbindung hat
  • Automatisches Löschen gehörter Folgen
  • Ausnahmefunktion / Favoriten um einzelne Folgen gezielt *nicht* zu löschen

Das bieten alle drei, wobei ich AntennaPod am einfachsten zu bedienen finde, gefolgt vom sehr mächtigen CastBox (das mir auch einiges "nach Hause zu telefonieren scheint" und schließlich PodcastAddict, in dem ich mich nie zurecht gefunden habe.

Podcasts hören mit CastBox

Logo PodcastAddict Erst seit Dezember nutze ich eine sogenannte Podcatchersoftware auf dem Smartphone. Davor hörte ich meine Lieblingspodcasts über die jeweilige Webseite oder habe sie mir heruntergeladen. Ziemlich fummelig.

Nach mehr als 2 Monaten mit Podcast Addict komme ich mit dem Programm immer noch nicht zurecht. Finde ich verwirrend und suche z. B. immer noch jedesmal nach der Funktion neue Podcasts zu abonnieren oder abzubestellen.

Logo CastBox In einer der letzten c't-Ausgaben ging es auch um Podcasts. Ich habe mir am Wochenende eines der gut bewerteten Programme heruntergeladen: CastBox. Damit komme ich viel besser zurecht. Schaun'wer mal.

Was mir außerdem entgegenkommt: über die CastBox-Webseite kann ich alles am Desktop verwalten. Ja, dazu ist ein Login nötig – wieder eine Datensammlung mehr ...

Basic Rules for IoT-Devices

Brian Krebs gibt wichtige Tipps zur Absicherung von »intelligenten« Geräten (Stichwort IoT), die im Haushalt im Internet hängen (auf Englisch).

Solche eigentlich selbstverständlichen Sachen, die man meistens doch vergisst: Default-Passwörter ändern, nicht benötigte Funktionen abschalten (z. B. UPnP), Firmware regelmäßig aktualisieren etc.

Podcasts hören

Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich zwar bei zwei Podcasts mehr oder weniger regelmäßig mitspreche, aber sonst kaum welche gehört habe. Höchste Zeit, das zu ändern.

Logo PodcastAddict Nach einer kurzen Umschau habe ich mir das Programm (altdeutsch für App) Podcast Addict aufs Handy installiert. Die Funktionsvielfalt ist zuerst einmal erschlagend. Wahrscheinlich brauche ich nur die berühmten 20% davon.

Natürlich habe ich zuerst Feeds vom Clue Cast und von der Talker-Lounge abonniert. Dazu noch ein gutes Dutzend anderer Podcasts, die irgendwo empfohlen wurden. Mal sehen, wie viele davon im Abonnement bleiben. Bei Gelegenheit werde ich berichten.

Sprachaufnahmen bearbeiten

Als Homercorder ist man ja immer auf der Suche nach dem guten Klang. Nach den wichtigen Zutaten guter Sprecher, guter Raum, gutes Mikrofon kommt die elektronische Bearbeitung.

Den heiligen Gral habe ich noch nicht gefunden. Generell ist es schwierig, Aufnahmen der eigenen Stimme zu bearbeiten (die Profis sagen, dass man das NIE machen soll).

Ein weiteres Problem sind verschiedene Hörsituationen: Was mit dem Beyerdynamic-Kopfhörer super klingt, ist auf dem leichten Sennheiser-Unterwegskopfhöhrer zu leise, was auf dem Sennheiser gut klingt, wird vom Beyerdynamic blechern wiedergegeben. Dann solls ja auch auf Stereoanlagen, auf PC-Lautsprechern und gleich noch aufm Mobiltelefon nach etwas klingen ...

Grafik
Neumann TLM 193

Die eingestreuten Grafiken zeigen die Frequenzgänge verschiedener Sprechermikrofone. Man kann gut erkennen, dass z. B. das Mikrofon von Grafik 2 im Verhältnis zu dem von Grafik 1 die Höhen viel mehr betont. Je nach Stimme »passt« das eine besser als das andere zur Stimme (und im Heimstudio zum Raum!), um einen gewünschten Klang zu erzielen. Durch entsprechenden Equalizereinsatz kann man die Unterschiede ausgleichen.

Hier meine gesammelten Empfehlungen und Vorgaben. Manche nutze ich, andere nicht. Wenn jemand Empfehlungen oder abweichende Meinungen hat: her damit! :-)

Routinebearbeitung

Bei jeder Aufnahme, die ich selbst veröffentliche, habe ich mir für Audacity folgende Routine zurechtgelegt:

Kompressor Audacityeinstellung:
Grenzwert -20dB,
Nebengeräusche -40dB,
Verhältnis 3:1,
Ansprechzeit 0,1 Sek.
Abklingzeit 1,0 Sek.

Normalisieren mit max Ampl. -4,0 dB

Speichern unter aup (Audacity-Format), exportieren nach flac (Archiv), mp3 128 KBit/s (Gott und die Welt) und ogg-forbis Qual. 6 (Linuxbenutzer)

Grafik
Neumann TLM 103

Librivox

Bei Librivox gelten folgende Regeln:

  • Channel: Mono
  • Sample rate: 44100 Hz
  • Sample format: 16 bit
  • Export format: MP3
  • Export bitrate: 128 kbps

Die Bitrate bei den kompromierten mp3-Dateien ist immer ein Abwägen zwischen gutem Klang und Dateigröße. Eine hohe Bitrate liefert besseren Klang, aber auch größere Dateien. 128 kbps ist ein guter Kompromiss.

Zusätzlich gibt es für Librivox-Aufnahmen das Tool checker, das die Vorgaben prüft. Unter anderem wird ein gemittelter Lautstärke Wert berechnet, der zwischen 86 und 92 dB liegen soll. Das hat unter anderem damit zu tun, dass die hochgeladenen Dateien automagisch in andere Formate konvertiert werden.

Grafik
Shure SM7b

Optimierungsempfehlungen, ungetestet

Was man so im Web an Ratschlägen findet:

EQ
Lowcut - Frequenzen unter 100 Hz absenken (sei gut für mp3-Dateien)
Highcut - Frequenzen über 15 kHz absenken (dito)
400 Hz max. 2 db anheben
8 kHz vorsichtig anheben

Grafik
Neumann U87

Kompression für Werbung (mir Vorsicht zu genießen!):
Treshold -6 bis -10 dB
Ratio 4:1
Softknee
Attack 4-20 ms
Release 0,1-0,5 sek.

Grafik
Rode Procaster

EQ-Einstellungen ausprobieren, wenn der FiiO X1 nicht gut klingt

X1 Nachdem ich schon über Kaufgründe, Erfahrungen und Fehlerbehebung beim FiiO X1 geschrieben habe, möchte ich auf die EQ-Einstellungen hinweisen.

Es hat sich ergeben, dass ich mit dem Teil hauptsächlich Hörbücher höre. Neulich habe ich mir Klassik überspielt und war etwas enttäuscht vom sehr »mittigen« Klang.

Nachdem auch das Ausprobieren verschiedener Kopfhörer wenig geholfen hat, ist mir eingefallen, dass es irgendwo auch Equalizer-Einstellmöglichkeiten gibt. Dort die Voreinstellung auf "Classical" geändert – und überrascht festgestellt, dass es damit wesentlich besser klingt.