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Open-Air-Kino und Todd-AO-Festival

Schauburg, Karlsruhe Ganz vergessen: die Schauburg-Events des Jahres. Vor der wunderschönen Kulisse des Karlsruher Schlosses Gottesaue wie üblich das Open-Air-Kino. Mit riesiger Leinwand (mehr als 18 Meter breit, soweit ich mich erinnere) und wunderbarem Biergarten auf dem Gelände. Der öffnet lange vor Kinobeginn; man hat genügend Zeit für eine zünftige Mahlzeit.

Vom 20. bis 22. September 2013 findet das 9. Todd-AO-Festival statt. Meine Highlights: »Spartacus« mit Kirk Douglas und »Khartoum« mit Charlton Heston. Berichte von den Vorjahren gibt es auf Thomas Hauerslevs fantastischer Seite in70mm.com und (weniger ausführlich) auf meiner Seite im Kino gesehen.

Kinotipp: Iron Sky

Habe gestern »Iron Sky« gesehen. Die Amis machen in naher Zukunft als Wahlkampfaktion einen neuen Mondflug. Auf der dunklen Seite entdecken sie eine Siedlung: Nazis, die 1945 auf den Mond geflohen sind und sich dort auf die Weltherrschaft vorbereiten.

Habe mich köstlich über diesen Trash amüsiert. Der Schnittmeisterin hats auch gefallen, Wolfram überhaupt nicht.

7. Todd-AO 70mm-Filmfestival in Karlsruhe

Plakat Vom 7. bis 9. Oktober 2011 verwandelt sich Karlsruhe zum 7. Mal in das Mekka der Breitfilm-Fans. In der Karlsruher »Schauburg« wird ein abwechslungsreiches Programm verschiedener Schätze im 70mm-Format gezeigt:

Das ausführliche Programm und viele Infos finden sich wie jedes Jahr auf Thomas Hauerslevs Webseite in70mm.com.

Kinotipp vom Meister: Transfer

Foto Andreas Eschbach in Mannheim Schon seit einiger Zeit ist Andreas Eschbach unter die Blogger gegangen.

Und jetzt empfiehlt er einen Film: »Transfer« von Damir Lukacevic. Der Trailer sieht wirklich vielversprechend aus. Nur die Liste der Kinos nicht, in denen der Film laufen soll. Da muss ich wohl auf die DVD warten. Schade.

PS: Die Tage erscheint der neue Roman »Herr aller Dinge«.

Die letzte Shuttle-Mission

Ich erinnere mich gut an das erste Mal, dass ich ein Space Shuttle gesehen habe: im Trailer für »James Bond – Moonraker«. Die Szene, in der das Shuttle huckepack auf einem Passagierjet transportiert wird.

Bis die Bösen die Triebwerke zünden und das Teil klauen. Was waren wir als Schüler von diesem Ding beeindruckt. Und ich muss gestehen, dass ich »Moonraker« immer noch für den besten der Bond-Filme halte.

Foto Foto: NASA/GRIN

Die »Atlantis« ist heute zum letzten Mal gelandet.

60 Jahre Cinerama

Schon lange vor dem aktuellen 3D-Boom haben sich Kinomacher den Kopf zerbrochen, wie sie das Erlebnis noch großartiger machen könnten. Ein Verfahren ist das 1952 vorgestellte Cinerama. Drei 35-Millimeter-Projektoren projizieren gleichzeitig auf eine tiefgekrümmte Bildwand. Dadurch entsteht ein Bild im Verhältnis 2,76:1. Die Bildwand selbst besteht aus vielen etwas mehr als zentimeterbreiten Streifen, die einzeln auf den jeweiligen Projektor ausgerichtet sind.

Ein Bild sagt bekanntlich mehr als tausend Worte: eine Schemazeichnung gibt es bei der englischsprachigen Wikipedia, Fotos aus dem Kino in Bradford bei in70mm.com.

Foto
Fenster zum Vorführraum in Bradford
Um Material für drei Projektoren zu bekommen, musste man natürlich mit drei gekoppelten Kameras drehen. Extrem mühsam und aufwendig! Dazu die notwendigen Umbauten in den Kinos, die 3 Vorführräume, ebensoviele Vorführer und Projektoren (in Zeiten vom Überblendbetreib sogar 6!) brauchten, dazu die spezielle Bildwand ... kein Wunder, dass es nur noch ein einziges Kino in Europa gibt, das Cinerama vorführen kann: das »Pictureville« in Bradford.

Und weil Cinerama 2012 sein 60. Jubiläum feiert, wird das nächste Widescreen Weekend im März ganz im Zeichen dieses Formats stehen. Wolfram Hannemann hat einen netten Werbefilm gemacht:

PS: damit alle geplanten Filme wirklich vorgeführt werden können (von einem Film lagert die einzige noch existierende Kopie in Australien), ist das Festival auf Spenden angewiesen.

She is the leg

Während ich auf dem Metalltisch des Tierarztes sitze und meine Unterschenkel in Filmblut liegen, reckt sich mir eine Hand entgegen. Der Arm der dazugehörenden Hand schlängelt sich mit zwei 45-Grad-Winkeln an der Kamera vorbei. Der Inhaber sagt: »Hi! I'm Quentin!«
Die Wucht - Part VII: Die erste Regel

Logisch, dass ein Hollywood-Star wie Diane Kruger keine Spritze ins Bein gerammt bekommt. Ich dachte ja, dass man das irgendwie mit einem Trick macht. Macht man auch: man sucht ein Double, das sich pieksen lässt.

Für mich als Fan von Tarantinos »Inglourious Basterds« höchst spannend zu lesen, wie es der Dame am Filmset erging. Und gelernt habe ich auch etwas. Gerade neulich hatte ich die ausgezeichnete Fotografie dieses Films gelobt - kein Wunder, schließlich war Oscar-Preisträger (»JFK«, »Aviator«) Robert Richardson dafür verantwortlich (u. a. auch »Kill Bill«, »Shutter Island«).

Vielen Dank an »Die Wucht« für diesen tollen Bericht!

PS: wer den Film verpasst hat oder ihn gerne nochmal auf der großen Leinwand (24 x 10 Meter!) sehen möchte, hat am 30. Juli 2010 in Karlsruhe Gelegenheit dazu: »Inglourious Basterds« im Open Air Kinoprogramm der Schauburg. Ich werde auf jeden Fall hingehen.