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Meinungen gefragt: Mikrofontest

Auf der Suche nach dem bessern Klang, wieder einmal.

In meinem Kellerverlies habe ich üblicherweise einen sog. Reflexion Screen hinter dem Mikrofon, vor dem Mikrofon einen Poppschutz.

Der erste Teil der Aufnahme wurde so wie bisher gesprochen: direkt Richtung Mikrofon mit Poppschutz dazwischen und Reflexion Screen dahinter.

Der zweite Teil ist etwas weniger als 90 Grad am Mikrofon vorbei ohne Poppschutz, das Ende dann ohne den Reflexion Screen.

In der Nachbearbeitung kam wie üblich Compressor und Normalizer zum Einsatz.

Herunterladen als mp3-Datei (5 MB).

Hier ist der Link zum Kommentarfeld :-)

Podcastfolge 9: Die unglaublichen Fundstücke der Ms. Chen

Folge 9 meines Podcasts ist erschienen. Dieses Mal mit einer Kurzgeschichte von Sarah L. R. Schneiter.

Und einem Trailer zum Hörspiel »Der Hippokratische Eid«, bei dem ich eine der Hauptrollen hatte. Über die Entstehung des Hörspiels hatte ich hier im Blog eine Berichtsserie verfasst.

Audiobearbeitung: Plosive korrigieren

Als Podcaster sollte man das Sendegate Forum beobachten.

Dort habe ich ein ausgezeichnetes Tutorial zur Korrektur von sogenannten Plosiven gefunden (das sind Laute wie p, t und k, die gerne mal zu heftig ins Mikrofon »knallen«).

Die sauberste Lösung ist eine Neuaufnahme. Schneller geht die gezeigte Lösung. Einfach ausgedrückt: man verwendet nur für den Buchstaben einen Low-Cut-Filter, der Frequenzen unter ca. 100 Hz abschneidet.

Herzlichen Dank dafür an Dirk, der gleich eine ganze Latte an interessanten Podcasts produziert.

Wie kann ich Podcasts hören?

Viele Wege führen nach Rom.

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Direkt auf der Webseite hören

Auf meiner Podcastseite gibt es dieses blaue Feld, hinter dem sich der Podlove-Web-Player verbirgt. Wenn man auf dieses Dreieck klickt (das man vom Cassettenrecorder oder DVD-Player etc. kennt), wird die Aufnahme direkt abgespielt. Also über die Lautsprecher oder Kopfhörer von Deinem Gerät.

Herunterladen und später hören

Über den Knopf "Dateien" kann man sich die Datei herunterladen und später anhören.

Über eine sog. Podcatcher-App des Mobiltelefons

Für alle Handys gibt es kleine Programme, sog. Podcatcher, mit denen man den Podcast über den Knopf rechts in der Seitenleiste abonnieren kann. Keine Panik, das kostet nix.

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... hier bei Bedarf auf "Andere App" klicken
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Je nach Podcatcher und Einstellungen werden automagisch neue Podcastfolgen nach Erscheinen auf das Handy geladen und man kann sie darüber abhören. Üblicherweise kann man dort einstellen, dass der Download nur über WLAN erfolgt. Oder manuell angestoßen werden muss.

Für Android-Telefone (oder einfacher: alle Nicht-iPhones) gibt es z. B. AntennaPod, PodcastAddict und das kostenpflichtige PocketCasts. Für iPhone gibt es z. B. Overcast und iCatcher.

Podcastfolge 8: Perfekte Wellen

u1amo01 Podcast Jetzt gings dann doch schneller als gedacht: Folge 8 meines Podcasts ist fertig und kann auf der Podcastseite angehört bzw. abonniert werden.

Die Surfergeschichte »Perfekte Wellen« ist Teil der Sammlung dunkler Kurzgeschichten »Einen Kopf kürzer« von Stefan Barth. Wie der Titel schon andeutet, ist das kein Material für die Kinderstunde.

Cover, Amazon-Link Ich freue mich, dass ich die Geschichte verwenden durfte. Und dass Stefan einen so netten Artikel auf seinem Blog dazu geschrieben hat: »Perfekte Wellen – eine Story aus EINEN KOPF KÜRZER – zum Hören«.

Seine Bücher und Geschichten lassen sich (meiner Meinung nach) ausgezeichnet und flott lesen; sind sehr spannend und actiongeladen. Perfekte Unterhaltung. Kein Wunder: Stefan schreibt hauptberuflich Drehbücher.

Weil die Geschichte selbst eine Stunde dauert, habe ich den Podcast-Teil kurz gehalten. Es gibt dieses Mal auch keinen Hörspieltipp. Außerdem gibt es ein neues Intro mit der Musik von Alexander Nakarada, www.serpentsoundstudios.com. Hat mir so gut gefallen, dass ich es einfach verwenden musste.

PS: zu Stefans Buch »Es war einmal in Deutschland« habe ich eine Rezension geschrieben.

Manchmal dauert es eben

Logo Podcast u1amo01 Anfangs wollte ich einmal im Monat eine Podcastfolge veröffentlich. Funkioniert nicht, weil der Aufwand größer als gedacht ist. Und die verfügbare Zeit weniger als geplant :-)

Das fängt an mit der Geschichtenauswahl. Entweder ein gemeinfreier Text, d. h. der Verfasser ist seit mindestens 70 Jahren tot. Natürlich muss auch die Textquelle so alt sein; Neuübersetzungen und evtl. bearbeitete Neuauflagen scheiden aus.

Alternativ ein Text, für den ich vom Verfasser eine Genehmigung bekomme und für den die Rechte nicht bei einem Verlag liegen. Das wäre dann z. B. wie in der letzten Podcastfolge »Eingeweiht« eine Story von Cluewriting.de.

Dazu kommen dann noch solche Sachen wie die Suche nach einem neuen Jingle fürs Intro.

Für die nächste Folge wollte ich Tucholskys Geschichte »Ein Ehepaar erzählt einen Witz« als Minihörspiel aufnehmen. Dazu hatte ich an verschiedenen Stellen einen Aufruf verfasst.

Wider erwarten haben sich zwei Sprecherinnen und auch ein Sprecher, den ich sehr mag, gemeldet. Kurzentschlossen habe ich mich dafür entschieden, zwei Versionen zu erarbeiten. Eine für den Podcast, eine für Hoerspielprojekt.de. Dummerweise hat sich damit auch die Schnittarbeit verdoppelt.

Um die Wartezeit zu überbrücken, wollte ich mal eben schnell (muhaha) die Kurzgeschichte eines geschätzten Autors einlesen, die er in Eigenregie veröffentlicht hatte. Ich hatte vorgeschlagen die Geschichte fixfertig einzusprechen etc. und ihm zum Probehören zu geben. Er kanns bei sich veröffentlichen und ich bei mir; beide werden wir reich und berühmt.

Geniale Idee.

Stellt sich heraus: die Kurzgeschichte dauert 60 Minuten. Das sind dann über 60 Minuten für die Aufnahme, mindestens genauso viel Zeit für den Schnitt, dann einige Retakes und der finale Schnitt. Und anhören muss es der Verfasser schließlich auch noch. Und ich sollte es auch noch einmal abhören, damit nicht irgendwelcher Unsinn drin ist. Am Ende findet er es vielleicht ... suboptimal, dann muss ich eine neue Geschichte suchen.

Ganz nebenbei erwies sich das neue superempfindliche Mikrofon als superempfindlich: trotz Poppschutz gab es immer wieder Plosive (Jägerlatein für p, t, k), die die Aufnahme verhunzen und neu aufgenommen werden müssen.

Also, was soll ich sagen, manchmal dauert es eben.

Nachdenken bei Musik- und Geräuscheverwendung

Generell gilt (wir sind in Deutschland): alles verboten, was nicht ausdrücklich erlaubt ist.

Sicherste Lösung: Musik selbst komponieren, selbst einspielen. Geräusche selbst aufnehmen.

Geht leider nicht immer.

Einfach seinen Lieblingssong in den Podcast stecken geht gar nicht, so man nicht irgendwann abgemahnt werden will. Dafür braucht man eine Lizenz der GEMA ( Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte).

Wenn man die Lizenzbedingungen für Podcasts liest, vergeht einem schnell die Lust (in jeden Song hineinmoderieren oder ausblenden, max. 50% des Titels spielen etc. pp.).

Gott sei Dank sind Komponisten freigiebige Menschen, die manchmal Sachen verschenken. Aber auch da steckt der Teufel im Detail. Wenn die Musik z. B. unter CC-Lizenz steht mit dem Zusatz SA (Share alike), muss das eigene Werk (also der Podcast oder was auch immer) anschließend unter die gleiche Lizenz gestellt werden. Macht Euch das bitte bewusst!

Wenn ich z. B. eine urheberrechtlich geschützte Geschichte (natürlich mit Genehmigung) im Podcast lese, funktioniert das nicht.

Auch CC-Lizenzen mit NC (non-commercial) können problematisch werden, sobald auch nur ein Werbebanner auf der Webseite steht.

Logo Relativ sicher (vor Gericht und auf hoher See ...) ist eigentlich nur die Nutzung von Zeug, das als Public Domain oder mit CC0 versehen ist. Am liebsten ist mir ja die selten zu sehende WTFPL .

Oder eben das Selbstspielen von selbstkomponiertem Kram, s. o.

Disclaimer: Dies ist keine Rechtsberatung. (Wie bekloppt ist die Welt mittlerweile, dass man sich genötigt fühlt, sowas anzumerken?)

Sprecherin gesucht

Hallo zusammen,

gleich vorweg: für mich ist das ein Experiment. Dialogschnitt und Abmischung mehrerer Sprecher habe ich noch nie gemacht, das wäre mein erster Versuch.

Ich betreibe einen kleinen nichtkommerziellen Podcast (https://u1amo01.de/podcast), den niemand kennt und kaum jemand hört. Normalerweise lese ich da eine gemeinfreie Geschichte vor. Bisher waren das Kurzgeschichten von Tschechow, Märchen von Oscar Wilde und eine Story von cluewriting.de

Jetzt ist mir Kurt Tucholskys "Ein Ehepaar erzählt einen Witz" in die Finger geraten. Weil das bis auf drei Sätze nur aus dem Dialog der Eheleute besteht, bin ich auf die Idee gekommen, das mit einer Sprecherin zusammen zu machen.

Weil es nur ein Hobbyprojekt ist, gibt es außer Ruhm und Ehre nix zu gewinnen.

Also.

Ich würde mich freuen, wenn sich trotzdem ;) eine Sprecherin melden würde. Aktuell habe ich bei der Szene ein eher älteres Ehepaar im Kopf; das muss aber nicht sein. Mittlerweile gibt es ja auch Präsidentenehepaare mit großem Altersunterschied :)

Die Aufnahmen hätte ich gerne im WAV-Format, 44,1 kHz, 16 Bit (gern auch 24 Bit), Mono. Und einfach alles in einer Datei, samt allen "Ähs", Räusper/Huster etc. Vielleicht kann man davon etwas einbauen.

Den vorläufigen (bzw. Original-)Text kann man als PDF- oder DOC-Datei herunterladen. Ein paar kleine Änderungen werde ich noch machen (Zwischenrufe und sowas).

Text im PDF-Format herunterladen | Text im DOC-Format herunterladen

Meine Elektropostadresse: klaus [at] u1amo01.de