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Linktipp: Freie Musik

Im Internet gibts alles, man findet bloß immer nur ganz andere Dinge als die, die man sucht. Das gilt auch für kostenlose Musik für Podcasts oder Videos.

Vor einigen Tagen bin ich über die Webseite von John Bartmann gestolpert, der einiges an freier Musik unter CCO-Lizenz (Public Domain) anbietet. Die mp3-Version der Titel ist gratis, während für die Wav-Version aktuell 3 Dollar fällig sind. Dafür bekommt man aber auch die Noten und ein Midi-File, um die Musik selbst zu bearbeiten.

Auf Anhieb habe ich mich in das Stück »Serial Killer« verliebt. Vorsicht Ohrwurmgefahr! Dafür habe ich gern 3 $ bezahlt, allerdings gab es Schwierigkeiten beim Download. Auf Nachfrage hat John die Daten im Handumdrehen auf Umwegen zur Verfügung gestellt – super, vielen Dank! Jetzt muss ich nur noch eine Gelegenheit finden, das in meinen Podcast »u1amo01« einzubauen ;-)

In seinem Blogeintrag 5 Royalty-Free And Public Domain Music Websites To Use In 2018 stellt John 5 Quellen für freie Musik vor.

Drei davon kannte ich bereits: Die Musik von Bensound liebe ich – bis auf die mistige Tatsache, dass die Nutzung ausgerechnet in Podcasts verboten ist. »Incompetech« von Kevin MacLeod kennt jeder im Bereich Hörspiel; seine Werke stecken fast in jeder Produktion des Hoerspielprojekts. Und über ClueCast habe ich die Seite Free Music Archive kennengelernt. Dort sollte man allerdings auf die Lizenzbestimmungen des einzelnen Titels achten.

Und den Rest werde ich mir natürlich anhören :-)

Thank you for the music.

Blue note Big Band mit moderner Musik in der Sektkellerei Heim

Aus dem Newsletter der Blue note Big Band (den man formlos per Mail an newsletter@bluenotebigband.de bestellen kann) Und nicht vergessen: es gibt dort Sekt in vielen Varianten, aber kein Essen! Es wird ausdrücklich aufgefordert, einen Picknickkorb mitzubringen.

Liebe Kulturfreunde,

Sekt trifft Jazz bei den Sommerkonzerten der Blue note BIG BAND in der Heim'schen Privat-Sektkellerei in Neustadt/Weinstraße. Im mediterranen Hof der Sektkellerei Heim gastiert die mehrfach ausgezeichnete Bigband aus Neustadt in Rahmen des Kultursommers zu drei Konzerten mit unterschiedlichen Programmen, die die Vielseitigkeit der Bigbandmusik zeigen. Diese Musik lässt sich wunderbar mit dem einen oder anderen Glas Sekt, Secco oder Traubenperle aus der Sektkellerei Heim genießen, und die Gäste dürfen dazu gerne ihren eigenen Picknickkorb mitbringen. Bereits bei den sehr gut besuchten ersten beiden Konzerten entfaltete das Konzertpicknick eine ganz außergewöhnliche Konzertatmosphäre. Einen Eindruck davon vermitteln die Fotos auf unserer Homepage unter www.bluenotebigband.de .

16.09.2018 11:00 Uhr Blue note BIG BANDs compilation of German big band arrangers

Blue note bei Heim

Das dritte Konzert am 16.09.2018 ab 11:00 Uhr widmet sich einer Programmatik, für die gerade die Blue note BIG BAND auch bekannt ist: Die Band arbeitet seit vielen Jahren mit deutschen Arrangeuren zusammen, die dem Jazzkanon ihre eigenen Ideen hinzufügen. In den Workshops und Konzerten haben Arrangeure wie z. B. Rainer Tempel, Christian Elsässer, Ralf Hesse, Axel Schlosser, Thorsten Maaß, Frederik Köster u.a. ihre Stücke mit der Band akribisch erarbeitet und aufgeführt. Natürlich darf auch die Musik Peter Herbolzheimers nicht fehlen, dem die Band 2012 ein eigenes Tribute-Konzert gewidmet hat. Daraus entwickelte sich ein einzigartiges Repertoire an Stücken, das die Vielfältigkeit moderner Bigbandmusik widerspiegelt: Hier finden sich swingende Stücke neben modernen Grooves, mitreißender Latin wie orchestrale Kompositionen, die dem Sound einer Bigband ganz neue Klangfacetten entlocken. Und auch Michaela Pommer, die wunderbare Sängerin der Band, wird natürlich dabei sein. Die Blue note BIG BAND gibt in diesem Konzertprogramm einen Einblick in den abwechslungsreichen Bigbandjazz der gegenwärtigen Arrangeure in Deutschland.

Karten zu 5 Euro (inkl. ein Glas Sekt) sind an der Kasse erhältlich.
Eine Schlechtwetterinfo finden Sie gegebenenfalls auf den Internetseiten www.heim-sekt.de und www.bluenotebigband.de .

Wir freuen uns Euch bei unserem Konzert begrüßen zu dürfen!

Kursax

Nach langer schwerer Krankheit war letztes Jahr Rainer Aderjan gestorben. Mit Rainer hatten wir über 35 Jahre Saxophonquartett gespielt.

Heute haben wir die Notenmappe wieder aufgeschlagen und mit einer Nachfolgerin geprobt. Falls sie Lust hat, einzusteigen. Schaun'wer mal.

Zeit, die Domain kursax.de abzustauben und die Seite wieder mit Inhalt zu füllen. Gut, dass ich es bisher nicht fertig brachte, die löschen zu lassen.

Sekt trifft Jazz am 5.8.2018

Blue note BIG BAND im Hof der Heim'schen Sektkellerei, Sonntag 5.8.2018, 11 Uhr

Sektkellerei Heim - Blue note Big Band

Sekt trifft Jazz bei den Sommerkonzerten der Blue note BIG BAND in der Heim'schen Privat-Sektkellerei in Neustadt/Weinstraße. Im mediterranen Hof der Sektkellerei Heim gastiert die mehrfach ausgezeichnete Bigband aus Neustadt in Rahmen des Kultursommers zu drei Konzerten mit unterschiedlichen Programmen, die die Vielseitigkeit der Bigbandmusik zeigen.

Diese Musik lässt sich wunderbar mit dem einen oder anderen Glas Sekt, Secco oder Traubenperle aus der Sektkellerei Heim genießen, und die Gäste dürfen dazu gerne ihren eigenen Picknickkorb mitbringen. Bereits beim sehr gut besuchten Eröffnungskonzert im Juni entfaltete das Konzertpicknick eine ganz außergewöhnliche Konzertatmosphäre. Einen Eindruck davon vermitteln die Fotos auf unserer Homepage unter www.bluenotebigband.de .

05.08.2018 11:00 Uhr Spot on vocals - Blue note BIG BAND and her voice Michaela Pommer

16.09.2018 11:00 Uhr Blue note BIG BAND's compilation of Germany's young generation of big band arrangers

Das zweite Konzert der Reihe am 05.08.2018 ab 11:00 Uhr stellt die Sängerin der Bigband in den Vordergrund: Michaela Pommer, die als fester Bestandteil der Band bei jedem Konzert zu hören ist, wird hier ihre schönsten Songs singen. Gern bezeichnet als "Ella aus der Pfalz", interpretiert sie mit ihrer warmen und kraftvollen Stimme gerade Songs der großen Ella Fitzgerald mit beeindruckender Authentizität. In diesem Konzert wird sie aber auch darüber hinaus in moderneren Songs die ganze Bandbreite ihrer Stimme präsentieren.

Das dritte Konzert am 16.09.2018 ab 11:00 Uhr schließlich widmet sich einer Programmatik, für die gerade die Blue note BIG BAND auch bekannt ist: Die Band arbeitet seit vielen Jahren mit jungen deutschen Arrangeuren zusammen, die dem Jazzkanon ihre eigenen Ideen hinzufügen. Daraus entwickelte sich ein einzigartiges Repertoire an Stücken, das die Vielfältigkeit moderner Bigbandmusik widerspiegelt: Hier finden sich swingende Stücke neben modernen Grooves, mitreißender Latin wie orchestrale Kompositionen, die dem Sound einer Bigband ganz neue Klangfacetten entlocken. Die Blue note BIG BAND gibt in diesem Konzert einen Einblick in den abwechslungsreichen Bigbandjazz der gegenwärtigen Arrangeure in Deutschland.

Karten zu 5 Euro (inkl. ein Glas Sekt) sind an der Abendkasse erhältlich. Eine Schlechtwetterinfo finden Sie gegebenenfalls auf den Internetseiten www.heim-sekt.de und www.bluenotebigband.de

Wir freuen uns Sie bei unserer Konzertreihe begrüßen zu dürfen!

Benefizkonzert für Kindergarten in Beirut

»Wir kommen aus der Hölle
und wünschen uns nichts mehr
als Frieden für die Welt.
Frieden für unsere Heimat.
Wir können die Welt
durch die Kraft der Musik ändern.«

Kurzfristig bin ich mit Bekannten zu einem Benefizkonzert zugunsten des Walldorfkindergartens in Beirut mit in die Walldorfschule nach Karlsruhe gefahren.

Es spielte der mir bisher unbekannte Pianist Aeham Ahmad. Dazwischen las Sofia Flesch-Baldin Passagen aus seiner Autobiografie.

Aeham Ahmad spielt einen hochenergetischen, wilden Mix aus Klassik, Jazzelementen und Volksmusik. Mir unbegreiflich, wie er das schafft, obwohl er an der linken Hand durch einen Granatsplitter verletzt wurde.

Die eingeschobenen Lesungsteile waren teils lustig, teils rührend – und grauenvoll. Ahmad wurde als Sohn palestinänsischer Vorfahren in Syrien geboren und lebte in Yarmouk. Er studierte Klavier, hatte ein Musikgeschäft und eine schöne Eigentumswohnung. Bis die Revolution, der Krieg ausbrach und Yarmouk von der Außenwelt abgeschnitten und zerstört wurde.

Das beschriebene Elend ist unerträglich. Verhungernde Menschen, völlig zerstörte Häuser, keine Versorgung. Trotzdem spielte Ahmad auf der Straße vor den Trümmern Klavier und sang dazu. Bis der IS sein Klavier vor seinen Augen verbrannte.

Ihm glückte 2015 die Flucht über die »Balkanroute« nach Deutschland. Er wohnt mittlerweile in Wiesbaden. In Syrien tobt immer noch der Krieg, den wir aus unseren Nachrichten fast verdrängt und vergessen haben ...

Großes Lob an Aeham Ahmad, der trotz alledem mit seiner unbändigen Energie die Musik dem Terror und dem Vergessen entgegensetzt. Als er bei einer Zugabe »Die Gedanken sind frei« anstimmte und der ganze Saal mitsang, hatte ich Gänsehaut.

Wer diesen Mann erlebt hat mit seiner Energie und all seinem Schmerz, möchte alle Politiker durchschütteln, die von »Asyltourismus« schwafeln.

Aeham Ahmads Autobiografie »Und die Vögel werden singen« ist im Fischerverlag erschienen. Auf seiner Webseite kann man sich einige Videos ansehen, nach Konzertterminen schauen und – wichtig für Veranstalter – die angebotenen Konzertpakete betrachten.

Ebenfalls ein ganz großes Lob und herzlichen Dank an Sofia Flesch-Baldin, die eindrucksvoll las. Sie ist als Sprecherin u. a. bei SWR2 zu hören und bei detektor.fm

Danke für einen unvergesslichen beeindruckenden Abend.

Tablet als Notenmappenersatz?

Immer wenn ich Leitzordner und Extramappe voller Bandnoten durch die Gegend schleppe, denke ich neidvoll an die Kollegen, die stattdessen mit einem leichten Tablet unterwegs sind.

Notenblatt

Im Techniktagebuch schreibt Fabian im Artikel Digitale Notenmappen und Setlisten über seine Erfahrungen mit digitalisierten Noten.

Das Problem mit dem Blättern war mir gar nicht bewusst. Um Teile nicht doppelt schreiben zu müssen und um Papier zu sparen, hat man üblicherweise verschiedene Wiederholungszeichen. Und muss dann manchmal vom letzten Blatt zurück zur ersten Seite oder sonstwohin springen.

Das ist bei Stücken mit vielen Seiten schon lästig; mit dem Tablet per Fußschalter ist es noch schlimmer.

Wobei die Lösung des Problems einfach wäre: beim digitalen Notensatz gibts Copy und Paste, und die Seitenzahl ist beim Tablet auch wurscht; man bräuchte lediglich Notenausgaben, bei denen man auf Wiederholungen verzichtet.