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Alles neu macht der Mai

... und jetzt hier neu im Blog: https. Mit der Anleitung meines Hosters uberspace.de und der gewohnt kompetenten Beratung hat das relativ einfach geklappt. So lange man sich nicht vor der Shell fürchtet ...

Aufrufe mit der bisherigen Adresse http://u1amo01.de/.. sollten per Umleitung in der htaccess richtig auf https://u1amo01.de/.. umgeleitet werden. Lediglich die alte Umleitung von blog.u1amo01.de auf u1amo01.de/blog habe ich nicht mehr hinbekommen; da diese Umstellung schon Jahre her ist, lässt sich das sicher verschmerzen.

Falls jemand Unstimmigkeiten bemerkt, würde ich mich über eine kurze Rückmeldung freuen.

Die Kommentarfunktion ist jetzt wieder freigeschaltet.

Bloggeburtstag

Wie die Zeit vergeht. Der erste Eintrag in diesem Blog war am 9. April 2005. 13 Jahre! Erstaunlich.

Logo Damals lief das noch unter WordPress. Bis ich irgendwann die Schnauze voll hatte von nervenden Updates und der wachsenden Komplexität und - Dank Mark - zu Serendipity übergelaufen bin.

Ich hatte vorher (seit April 2004) ein bescheidenes Blog bei blogspot.com.

Social-Media-Diät

Mit diesem Social-Media-Kram kann man prima Zeit verschwenden und Dinge schleifen lassen. Deshalb habe ich meinen Twitteraccount stillgelegt. 30 Tage lang kann er einfach so wieder reaktiviert werden. Danach isser weg.

Schaun'wer mal.

This is the end

Logo ODP Es gibt da dieses bescheuerte Projekt, das versucht hat alle Webseiten des Internets in einem Verzeichnis zu erfassen und jeden Eintrag mit einer kurzen Inhaltsangabe zu versehen. Als ich dort eingestiegen bin, wurde es bei Yahoo gehostet, irgendwann ging es zu AOL.

In der Blütezeit wurden die Daten von Google benutzt und ein Eintrag im Verzeichnis sorgte früher für eine besser Platzierung in den Suchergebnissen. Es gab mehrere Treffen der deutschsprachigen Editioren mit bis zu 20 oder mehr Teilnehmern. Sogar auf europäischer Ebene gabs das.

Irgendwann hat dann Google aufgehört, das Verzeichnis komplett zu übernehmen. Es gab einen gewaltigen Servercrash, bei dem Daten verlorengingen und das System wochenlang unbenutzbar wurde. Die Software wurde von einem kompetenten Team bei AOL verbessert (nicht) und die Reaktionszeit des Systems wurde nach und nach ... atemberaubend. (Es gab da diesen Witz, dass die Admins die gute Hardware nutzen würden, um Counterstrike zu spielen, während das ODP auf einem ausgemusterten 486er-PC laufen würde).

Als dann tatsächlich Neuerungen kamen, kamen auch Unmengen an Fehlern, mit der Folge, dass immer mehr Editoren sich andere Hobbies suchten. Einige sind bei Wikipedia gelandet, andere irgendwo ...

Ich hatte mich neulich wieder angemeldet und festgestellt, dass die früher so lebhaften Foren wie die Geisterstädte im Film »Der Omega-Mann« wirkten. Da war es wohl nur noch eine Frage der Zeit bis zum endgültigen Aus. Schade eigentlich.

Hallo zusammen.

Es war großartig mit euch in den letzten Jahren zu arbeiten. Ich weiß, dass DMOZ wichtig für euch und die Benutzer ist. Danke an alle für eure Mitwirkung an diesem Open-Source-Projekt.

Es wurde die Entscheidung gefällt, das Hosting der Website am 28. Februar 2017 zu beenden.

Falls ihr daran interessiert seid, mit anderen Editoren in Kontakt zu bleiben, loggt euch bitte unter Resource Zone ein, um diesen großartigen Verbund von Editoren beisammen zu halten.

https://www.resource-zone.com/

Danke für eure Zeit, Energie und Leidenschaft.

Mit freundlichen Grüßen
Russ

dmoz

A man is not dead while his name is still spoken

»A man is not dead while his name is still spoken.«
Going Postal, Chapter 4 prologue

Es gibt dieses großartige Buch von Terry Pratchett »Going Postal«, auf Deutsch »Ab die Post«, mit dem wunderbaren Gauner Feucht von Lipwig, der nicht ganz freiwillig die marode Post wieder in Schwung bringt. Nebenbei lernt man anhand der telegrafenähnlichen »Klacker« eine Menge über Kapitalismus. Für mich eines der schönsten Bücher. Keine Frage, dass ich bei dieser zauberhaften Sache mitmache.

In Terry Pratchett's Discworld series, the clacks are a series of semaphore towers loosely based on the concept of the telegraph. Invented by an artificer named Robert Dearheart, the towers could send messages ›at the speed of light‹ using standardized codes. Three of these codes are of particular import:

G: send the message on
N: do not log the message
U: turn the message around at the end of the line and send it back again
 

When Dearheart's son John died due to an accident while working on a clacks tower, Dearheart inserted John's name into the overhead of the clacks with a ›GNU‹ in front of it as a way to memorialize his son forever (or for at least as long as the clacks are standing.)

Keeping the legacy of Sir Terry Pratchett alive forever. For as long as his name is still passed along the Clacks (nowadays called The Internet), Death can't have him.

Alles weitere auf www.gnuterrypratchett.com

Google - immer wieder überraschend

Bei Google+ bin ich ja schon eine Weile. Weil Andreas Eschbach dort schreibt. Und Kristian Köhntopp.

In der Vergangenheit habe ich mein Google-Konto kaum verwendet. Als angehender Vielleicht-Android-Benutzer beschäftige ich mich seit ein paar Tagen damit und erlebe immer wieder Überraschungen.

Bei Google-Maps habe ich z. B. meine Adresse gespeichert - und bekomme unter der gleichen Anschrift meine Uraltwebseite kursax.de angezeigt.

Hä?

Erstaunlicherweise steht im Impressum eine andere, alte Adresse. Irgendwann hatte ich die Webseite bei einem Webverzeichnis meiner Stadt eingetragen mit der Adresse, die in Google-Maps angezeigt wird. Natürlich weiß Google angeblich (fast) alles; es so zu erleben ist dann doch noch einmal eine merkwürdige Erfahrung.

Wenn ich bei Google Contacts Telefonnummern eintrage, wird gesucht, ob es dazu einen Google+-Account gibt. Auch wenn der Benutzer dort seine Telefonnummer aus Datenschutzgründen nicht eingetragen hat - wenn ich sie eintippe, ist sie im System. Hmm.

Das war einer der Gründe, warum ich nach kurzer Zeit bei Facebook wieder ausgestiegen bin: wenn irgendwer ein Foto von mir hochgeladen hat und mit meinem Namen markierte, gab es eine Verbindung zu meinem Facebook-Account. Dieser Kontrollverlust war mir unangenehm.

Irgenwann kann man dem wohl nicht mehr entgehen, wenn man nicht auf viele Dienste verzichtet. Oder gleich zurück zum Briefpapier geht und die Finger vom Netz läßt.

Tschüß, Google+

Es gibt immer einen Spagat zwischen Sicherheit und Benutzerfreundlichkeit. Google hat beschlossen, dass es verwunderlich sei, dass ich mein Google+-Konto sowohl von verschiedenen Rechnern als auch mit verschiedenen Providern und sogar verschiedenen IP-Adressen benutzen möchte. Kann ja nur ein Passwortdiebstahl sein!

Screen shot

Um die Sperre aufzuheben, soll ich mein Passwort zurücksetzen. Und dafür brauche ich eine Handynummer. Die sich seit der Kontoeröffnung natürlich geändert hat. Mal ehrlich, wer will Google schon ständig seine neuen Handynummern mitteilen? Wissen die nicht sowieso alles?

Lange Rede, kurzer Sinn: ihr könnt mich mal. Wenn es kein simpleres Verfahren gibt, könnt ihr Euch diesen Service an den Hut stecken. Google+ braucht sowieso niemand.