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Wir machten Musik

Plakat Ich hatte nicht geglaubt, dass aus der Zusammenarbeit einer Bigband und einer Theatertruppe eine brauchbare Revue entstehen würde. Umso mehr hat mich der Erfolg überrascht und die wirklich guten Leistungen aller Beteiligten.

Ich erinnere mich, dass Heike mir nach der Show erzählte, dass sie noch nie auf einer Bühne gesungen hätte. Und bei der Show die Eröffnungsnummer singen musste. Mitlesende Musiker wissen, dass das ein undankbarer Part ist. Fand ich toll, dass sie sich getraut hat. Und es gut gemacht hat.

Leider hat die Wiederaufnahme letztes Jahr nicht geklappt. Und nun können wir die Beteiligten gar nicht mehr alle zusammen auf die Bühne bringen. Heike Freywald ist tot.

Adieu Kathrin

Völlig geschockt habe ich bei Frank Schindelbeck gelesen, dass Kathrin Lemke gestorben ist.

Kathrin habe ich vor Jahrzehnten auf den Sessions im Heidelberger Cave kennengelernt, wo wir unzählige Nächte herumgehockt und gespielt haben. Damals hat sie noch studiert, ich glaube Germanistik. Irgendwie ist sie dann Jazzmusikerin geworden und nach Berlin gezogen.

Mehr fällt mir gerade nicht ein. Bin völlig geschockt. Kathrin wurde 44 Jahre alt.

Ab nächster Woche: Tarantinos The Hateful 8

Musik: Ennio Morricone! Kamera: Robert Richardson! Darsteller: Kurt Russell, Jennifer Jason Leigh, Samuel L. Jackson, Walter Goggins.

Für die Filmfreaks: gedreht in UltraPanavision 70 (2,76:1). Das ist breiter als Cinemascope (2,35:1)! Und wurde zuletzt 1966 verwendet.

Ich finde es zwar schön, dass man alte Technik wiederbelebt. Allerdings passt es nicht mehr in die heutige Kinolandschaft, wo die Bildwände immer öfter im schmalen 1,85 : 1 Format gebaut werden. Wenn man den Film in so einem Multiplex im richtigen Seitenverhältnis vorführt, hat man oben und unten Streifen. Wie bei Spielfilmen auf alten Fernsehgeräten. Wobei man die schon beim Cincemascope-Format hat :-/

Andererseits gilt immer noch: je größer das Negativ, umso besser das Bild. Schaun'wer mal.

Die Preview am Mittwoch in der »Schauburg« ist wohl so gut wie ausverkauft :-(

Plakat

Jazz an Neujahr 2016 (4)

Fortsetzung von Jazz an Neujahr 2016 (3)

Neujahr ist vorbei und ich habs – wie jedes Jahr – nicht geschafft, während unserer Intensivprobenphase zwischen Weihnachten und Silvester zu bloggen. Die Tage sind einfach so vollgestopft: ab 8 Frühstück, ab 9:30 Uhr Satzproben, nachmittags ab halb drei meistens Gesamtprobe, nach dem Abendessen noch anderthalb Stunden spielen ... da bin ich froh, wenn Feierabend ist. Und man ein paar kohlensäurehaltige alkoholische Kaltgetränke zu sich nehmen kann. ;-)

Andy und Marko Die Probenarbeit mit Marko Lackner und Andy Haderer war sehr angenehm. Entspannt, fleißig, effektiv. Marko ist ein guter Bandleader, was bei einem Arrangeur nicht selbstverständlich ist. Und Andy weiß als Lead-Trompeter natürlich genau, wie die Band hinter ihm spielen soll. Und wirklich spannende Stücke mit mehr als nur einem kleinen Einschlag Volksmusik. Marko hat es tatsächlich geschafft, dass die Band die zweite Zugabe spontan gesungen hat (ok, eigentlich waren die Posaunisten schuld!). Wann ih duarch geh durchs Tal ...

Hat Spaß gemacht und wer nicht dabei war, hat wirklich etwas verpasst!