Musik

Ab der 5. Klasse bin ich zum Klarinettenunterricht in der Musikschule Haßloch gegangen. Nach einigen Jahren bin ich auf Tenorsaxophon umgestiegen, zu dem als Ergänzung später Sopran- und Altsaxophon dazu kamen.

Im Lauf der Zeit habe ich in vielen Gruppen mitgewirkt, vom Musikverein über verschiedene Rock- und Jazzbands bis hin zum Luftwaffenmusikkorps 2 Karlsruhe und dem Heidelberger Jazzchor.


Blue note Big Band

Seit Herbst 2002 bin ich Mitglied in der Neustadter Blue note BIG BAND, die bereits mit namhaften Gästen wie z. B. Ack van Rooyen, Don Menza, Tony Lakatos, Bobby Shew und Bob Mintzer zusammengearbeitet hat.

Foto Blue note Big Band

Jazz an Neujahr 2012, Foto: Holger Knecht


Kurpfälzisches Saxophonquartett

Foto Kurpfälzisches Saxophonquartett Das Kurpfälzische Saxophonquartett gab es von 1984 bis 2017. Am Sopransaxophon spielten Armin Weis, Timo Wagner und Yvonne Muley. Am Alt Rainer Aderjan († April 2017), Tenor Klaus Neubauer, Bariton Kurt Siebein.


Meine Saxophone

Mein Hauptinstrument ist seit 1994 ein Conn 10M »Lady Face« Tenorsaxophon aus den 30er Jahren, auf dem ich lange ein Otto Link »Super Tone Master« 7* Metallmundstück mit Rico Royal 3er Blättern spielte bzw. beim Quartett ein Rascher-Kunststoffmundstück mit 3 1/2er Blättern. Ende November 2011 habe ich das treue Link gegen ein Bob Dukoff Hollywood 5* aus den 40er Jahren ersetzt.

Im stillen Kämmerchen liegt mein King Super 20 aus den 70ern, das komplett neu überholt wurde. Das habe ich 1984 gekauft und in der Rockjazz-Band gespielt. Hat einen vollen Sound, ist leichter in der Ansprache als das Conn und klingt in meinen Ohren etwas agressiver.

Als Sopran spiele ich ein gebogenes Yanagisawa mit Selmer E Mundstück.

Die mittlerweile selten genutzte Klarinette ist ein Schülermodell von Richard Keilwerth, die viel besser ist als ihr Ruf. Als Mundstück verwende ich ein Keilwerth mit 90er Bahn oder ein Pomarico-Glasmundstück.

Bei Bedarf spiele ich auch Altsaxophon. Irgendwann hatte ich ein Schülerinstrument von Jupiter gekauft. Und ein Buescher »True Tone« aus den 20er Jahren. Als Mundstück blase ich ein Meyer, was sonst.

Gewartet und repariert werden meine Saxophone von Frank Bernhard, der als Holzblasinstrumentenmacher (mit Meisterbrief) in Lambrecht bei Neustadt/Weinstr. tätig ist. Bei Bedarf gebe ich gern die Adresse weiter. Kurze Mail an mich genügt.

Das Saxophon

Am 6. November 1814 wird Antoine-Joseph, später genannt Adolphe, als ältester Sohn des Kunsttischlers Charles Joseph Sax und Marie Joseph geb. Masson in Dinant an der Maas (Belgien) geboren.

Im Jahre 1815 übersiedelt die Familie nach Brüssel, wo der Vater eine Instrumentenbauwerkstatt gründet. Für seine hervorragenden Leistungen (mehrere Patente) wird er mehrfach ausgezeichnet. Der junge Adolphe arbeitet fleißig in der Werkstatt seines Vaters mit; gleichzeitig erhält er Unterricht in Gesang, Flöte, Klarinette und Harmonielehre.

Durch diese Kombination von Kenntnissen sowohl als Instrumentenbauer wie auch als Künstler ist er in der Lage, grundlegende Verbesserungen z. B. an der Klarinette vorzunehmen. Adolphe übernimmt 1835 die väterliche Werkstatt. In den Folgejahren meldet er unzählige Patente an; darunter Änderungen der Baßklarinette, des Fagotts – sogar für eine Dampforgel.

Zur Brüsseler Industrieausstellung 1841 kündigt Sax unter anderem auch ein "saxophone basse en cuivre" an. Das Instrument wird jedoch vor Ausstellungsbeginn von der neidischen Konkurenz beschädigt und nicht ausgestellt. Erst im Juni 1842 bringt Sax sein Baßsaxophon mit nach Paris, wo er den Komponisten Hector Berlioz besucht und seine Instrumente am Konservatorium vorführt.

Das Jahr 1842 darf also als Geburtsjahr des Saxophons gelten. Am 12. Juni erschienen in mehreren Pariser Journalen Artikel über die neuen Instrumente, kurze Zeit später auch im Ausland.

Jazz an Neujahr 2012

Jazz an Neujahr 2012
mit der Blue note Big Band