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Scrollrad beim FiiO X1 funktioniert nicht mehr richtig?

Ich hatte über meine Erfahrungen mit dem FiiO X1 berichtet und über meine Kaufgründe. Eigentlich wollte ich schon seit Wochen darüber schreiben, dass ich mit der Bedienung mittlerweile gewaltige Probleme habe.

Das Scrollrad funktioniert nicht mehr richtig. Springt unkontrollierbar, dann bewegt es sich gar nicht – fast unbedienbar. Ich wollte das Ding schon fast in die Tonne kloppen. Bis ich endlich auf die Idee gekommen bin, mal nachzuhaken.

Im Internet konnte ich die Problembeschreibung finden, die Lösung jedoch nicht. Also nachgesehen, wo ich das Ding her hatte. Über Amazon beim FiiO-Shop gekauft. Also per Mail das Problem geschildert.

Und im Handumdrehen die Antwort bekommen: die neueste Software-Version behebt den Fehler. Ungläubiges Staunen, Software heruntergeladen, nach Anleitung installiert – Problem gelöst!

Hätte ich mal früher nachgefragt ...

Vielen Dank!

Erfahrungen mit dem FiiO X1

Wie unter Osterei: FiiOX1 geschrieben, hatte ich mir dieses (fast) alle Audioformate abspielende Wunderwerk geleistet. Zeit für ein kurzes Fazit.

Gut

  • Mittlerweile speichere ich auf dem PC alle Audiodateien im verlustfreien FLAC-Format ab. Das wird problemlos wiedergegeben. Vereinfacht die Abläufe ungemein.
  • Die 64 GB-Speicherkarte ist für meine Zwecke mehr als ausreichend. Aktuell sind noch 50 GB frei :-)
  • Der Akku hält gefühlt relativ lange vor; genau kann ich es allerdings nicht sagen. Muss ich mal ermitteln.
  • Der Klang ist erwartungsgemäß ausgezeichnet, die Lautstärke reicht vermutlich auch für eine Disco: auch in der vollbesetzten Bahn hat der Regler auf 35% meistens ausgereicht.

Schlecht

  • Nach einer einstellbaren Zeit wird der Bildschirm abgedunkelt. Die Knöpfe bleiben allerdings aktiv. Wenn ich das Gerät in der Hosentasche habe und herumlaufe, kommt es immer wieder mal dazu, dass der große runde Pausenknopf gedrückt wird. Das ist nervig.
  • Zweimal ist es vorgekommen, dass sich das Gerät nicht mehr einschalten ließ. War einfach tot. Nach heftigem Schreck habe ich im Internet den Rat gefunden, dass man mit einer aufgebogenen Büroklammer oder ähnlichem den Resetknopf (das ist so ein kleines, hm, Loch unter dem Einschaltknopf) drücken muss. Seitdem trage ich immer eine Büroklammer bei mir.
  • Die Ladezeit des Akkus über USB dauert relativ lange. Lässt sich durch einen Adapter beschleunigen, mit dem man direkt an eine 230V-Steckdose gehen kann.
  • Der FiiO X1 ist recht groß und schwer. Zu schwer für die Hemdentasche. Nicht so wild, es gibt ja noch Hosen- und Jackentaschen.

Alles in allem bin ich zufrieden :-)

Osterei: FiiO X1

Auf meiner Linux-Kiste speichere ich Audiodateien hauptsächlich im FLAC-Format (Free Lossless Audio Codec). Natürlich kann die mein kleines Abspielgerät für unterwegs nicht abspielen. Muss ich vorher auf mp3 konvertieren. Das nervt.

Deshalb habe ich mich mal umgesehen, was es auf dem Markt gibt. Ja ich weiß, heutzutage hat man dafür ein Smartphone. Ich nicht. Statt Multifunktionsgeräten, die alles können und nichts richtig habe ich lieber ein Gerät für eine Aufgabe. Eine kurze Suche fördert erstaunlich teure Abspielgeräte (Preise im vierstelligen Bereich!) zu Tage. Das muss dann doch nicht sein.

Schachtel

Die beste Verhältnis zwischen Preis, Leistung und ... hüstel ... Aussehen schien mir der FiiO X1 zu sein. Spielt APE, FLAC, WAV, WMA, ALAC, MP3, AAC, OGG Vorbis, MP2 mit bis zu 92KHz/24bit. Und sieht aus wie ein berühmtes Gerät aus der Firma mit dem Apfel-Logo.

X1 Nach Lektüre von Bericht FiiO X1 Player: Toller kleiner, günstiger High-Res-Player habe ich das Teil sozusagen als Ostergeschenk für mich bestellt.

Schon beim Auspacken wird klar, das die Herrschaften in China sich etwas gedacht haben. Auf dem Display ist bereits eine Schutzfolie aufgeklebt, zwei weiter liegen bei. Eine Neoprenhülle ist auch dabei. Prima.

Internen Speicher gibt es nicht, man braucht eine microSD-Speicherkarte mit maximal 128 GB. Für den Anfang (?) tuts eine wesentlich günstigere Karte mit 64 GB (wenn ich dran denke, dass mein erster PC im Büro eine Festplatte mit gigantischen 8 MB hatte ...).

X1 mit Hülle Gerät aufladen, mit SD-Karte füttern, an PC anschließen, mit FAT32 formatieren, Musik und Hörspiele drauf, fertig. Die Bedienung hat man nach wenigen Minuten im Griff. Für Hörspiele besonders interessant ist die Wiedergabeeinstellung "gapless" – dann gibt es keine störende Pause zwischen einzelnen Tracks.

Der Klang gefällt mir, der Verstärker liefert genug Saft auch für leise Stellen im Schülernahverkehrszug – ich bin zufrieden. Einziger Wermutstropfen: der Akku ist nicht wechselbar. Zumindest nicht für Normalsterbliche.