Friday, 26. February 2010
Wir befinden uns im Jahr 2010 nach Christus. Ein kleiner Trupp unbeugsamer Netzbürger beim AK Zensur wird nicht müde, Widerstand zu leisten gegen Ideen wie Altersfreigaben von Webseiten, Öffnungszeiten im Internet und ähnliche, hmm, glorreiche Geistesblitze.
Ich bin ja Pessimist und habe deshalb rechts oben im Blog in vorauseilendem Gehorsam eine Altersfreigabe ab 18 eingebaut. Irgendwo im World-Wide-Web ist es ja immer nach 22 Uhr.
Danke an den den Pantoffelpunk für das Logo.
PS: wer sich jetzt irritiert fragt, was das mit ab 18 zu tun hat, lese den gleichnamigen Beitrag bei Isotopp.
Wednesday, 17. February 2010
Wenn ich lese, dass jemand an Richtlinien arbeitet, die Öffnungszeiten für Webseiten vorsehen, sehe ich erst einmal auf den Kalender, ob vielleicht der 1. April ist. Der nächste Schritt ist Kopfschütteln, danach blankes Entsetzen.
Nein, ich habe keine Kraft mehr, zu diesem Bull Shit etwas zu schreiben. Wenn es denn sein muss, mache ich das Blog zu und wandere aus. Vielleicht nach China.
Allen immer noch nicht Entmutigten sei die Lektüre der Stellungnahme des AK Zensur empfohlen. Und das ODEM.blog.
Friday, 5. February 2010
Veranstaltungshinweise für Kurzentschlossene:
In Hockenheim findet heute das »Kurpfälzer Social Media Treffen« statt. Ab 19 Uhr, Brauerei zum Stadtpark, Parkstrasse 1b, 68766 Hockenheim. Details beim Düsiblog.
Am Sonntag läuft in der »Schauburg« in Karlsruhe in der Action-XXL-Reihe der Klassiker »Der Mann mit der Todeskralle« mit Bruce Lee. 21 Uhr, »Schauburg«, Marienstraße 16, 76137 Karlsruhe.
Friday, 29. January 2010
Nein, das ist keine Consultingfirma oder schlimmeres. KSMT steht für Kurpfälzer Social Media Treffen und soll zum wiederholten Mal am Freitag, den 5. Februar 2010 in Hockenheim stattfinden.
Einzelheiten und Voranmeldung beim Düsiblog. Danke für den Hinweis, Mikel 
Wednesday, 11. November 2009
Unter dem Titel Zitat? Nein Danke hatte ich kurz auf einen Abmahnfall hingewiesen, bei dem ein Blogger für ein etwas umfangreich ausgefallenes Zitat eines Zeit-Online-Artikels 1.200 Euro Strafe zuzüglich 955 EUR Anwaltsgebühren zahlen sollte. Ich habs jetzt geprüft: der Originalartikel (der angeblich mit 80 (!) Euro bezahlt wurde) besteht aus etwa 793 Worten, davon wurden 256 (=32%) zititiert.
Wie es für den Blogger ausging weiß ich nicht. Für die abmahnende Seite hat der berüchtigte Streisand-Effekt mit Wucht zugeschlagen. Eine Menge Blogger haben sich mit dem Fall befasst und erstaunliche Dinge zu Tage gefördert. Hier nur die Highlights:
Falls ich mitbekomme, wie die Geschichte für den Blog-Kollegen ausgeht, werde ich darüber berichten.
Tuesday, 10. November 2009
Der Zaubberer mit dem Hut hat sich ein paar interessante Gedanken zu Doodle gemacht. Man sollte nicht einfach alles im Web nutzen ohne nachzudenken.
Wer Doodle nicht kennt: das wird von Netzbewohnern
vermehrt für Terminplanung genutzt oder für schnelle Abstimmungen; das Ding wird ironischerweise gerade von der Piratenpartei oft verwendet.
Friday, 30. October 2009
Bei Spreeblick kann man nachlesen, wie es einem gehen kann, wenn man ein paar Absätze aus einem Blog der »Holzmedien« zitiert (wer ist das doch gleich, der immer vom Internet als rechtsfreiem Raum spricht?)
Gerade gestern habe ich selbst einen Artikel veröffentlicht, der nur aus Zitaten besteht; da macht man sich schon so seine Gedanken. Glücklicherweise ist das lange Zitat einem »richtigen « Blog entnommen. Links und Zitate auf Webseiten der echten Journalisten werde ich mir künftig lieber verkneifen.
Nachtrag: Die gute Dame kündigt an, pro E-Mail, die sie zu dieser Sache bekommt, vom abgemahnten Blogger Geld zu verlangen (bemerkt? weder ein Zitat noch ein Link!). Dazu fällt mir überhaupt nichts mehr ein. Kann mal endlich Johann Wolfshaut die Website dort abmahnen? Die verwenden eine Tatze als Favicon.
Friday, 7. August 2009
Die »Lufthoheit«
im Internet hat die Piratenpartei ja schon, wie XING jetzt eindrucksvoll gelernt hat. Eigentlich wollten die ja die Piratenpartei gar nicht in ihr Wahlbarometer aufnehmen.
Fehlt der entsprechende, hm, Übertrag in die Welt, die es angeblich da draußen geben soll.
Tuesday, 21. July 2009
Am Rande habe ich mitbekommen, dass ein großer Mobilfunkanbieter Blogger zu Werbezwecken angeworben hat. Von mir aus. Bei einem entsprechenden Angebot würde ich auch ins Grübeln kommen.
Ich kann auch verstehen, dass andere Blogger kritische Beiträge verfassen. Aber dass es so ausartet, dass sich Leute komplett aus dem Web verabschieden finde ich schlicht zum Kotzen. So eine Hexenjagd hat niemand verdient. Vielleicht sollte man das Internet doch abschalten.
Ich werde die Schnutinger Cartoons vermissen.
Monday, 20. July 2009
Oder Generation IBM 3270, von mir aus auch Generation ISPF.
Aber bitte nicht Generation »Upload«.
Und ich lege Wert darauf, dass ich nichts mit irgendwelchen Helden mit Irokesenfrisur gemein habe. Es reicht, dass ich entsetzt feststellen musste, dass ich bei manchen Dingen die gleiche Meinung wie Herr Bohlen habe. (schock)
Monday, 13. July 2009
Nachdem die Piratenpartei schon eine Weile als Verein von Kinderschänderunterstützern verunglimpft wird, kam in den letzten Wochen noch der Vorwurf dazu rechtsradikal angehaucht zu sein. Die gleichen Leute, die noch vor einem Monat die Piratenpartei zur letzten Bastion gegen Orwells Überwachungsstaat verklärt hatten, hopsen jetzt im Dreieck, weil der Vorstand nicht Hals über Kopf Maßnahmen gegen ein Parteimitglied ergreift. Bei »Tales from the Mac Hell« (ich liebe diesen Blogtitel) steht dazu ein ausgezeichneter Ordnungsruf an die Piratenparteidisser.
Dabei hat der Vorstand in einer Art und Weise reagiert, die man bei anderen deutschen Parteien vergeblich sucht:
Durch die erneut laut gewordene Kritik innerhalb der Partei sowie in der Blog- und Twittersphäre hält der Vorstand eine noch klarere und deutlichere Distanzierung für nötig.
Quelle »
Ich behaupte mal, dass viele der etablierten Parteien noch gar nicht gemerkt haben, was Blog- und Twittersphäre überhaupt ist; geschweige denn, dass sie darauf reagieren. Man sieht ja, wie sie mit der Onlinepetition umgehen.
Wobei ich nicht sagen will, dass man diese Krise optimal bewältigt; bei weitem nicht. Aber man darf nicht vergessen, dass die Piratenpartei in den letzten Monaten ein paar Tausend neue Mitglieder bekommen hat und noch verdammt viele Dinge organisatorisch (und überhaupt ...) auf die Reihe bekommen muss. Aber deswegen die Piraten für unwählbar zu erklären – näh. Set fail for fail? Überhaupt nicht. Volle Kraft voraus! 
Ich mühe mich nach Kräften, einen bescheidenen Beitrag zu liefern. Weil der Piratenplanet ein wenig lieblos aussah, habe ich da ein paar Änderungen vorgeschlagen, die prompt eingebaut wurden.
Immer noch nicht gut, aber schon ein wenig besser. Und näher am Aussehen des Wikis. Wobei ich noch unsicher bin, ob ich mich eher am Wiki oder an der Website orientieren soll. Mal sehen.
Die Idee für Set Sail for Fail stammt übrigens von Dimitri, der mir freundlicherweise die Nutzung gestattet hat. Dimitri ist Fotograf und hat eine sehenswerte Website: www.dimitri-zaitsev.de.
Saturday, 4. July 2009
Es gibt sie noch, die guten alten Dinge. Nein, nicht die aus dem Katalog. Ich meine die Stöckchen, die von Blog zu Blog geworfen werden und eine Zeitlang so in Mode waren, dass keiner mehr antworten wollte.
Mark von Tentatives verlinken hat mir folgende Fragen an den Kopf geworfen:
1) James Brown oder Michael Jackson?
Was für eine Frage. Natürlich James Brown. Get up!
2) Nutzt Du noch Lexika?
Fast nur noch Wikipedia. Der Brockhaus lagert schon ziemlich lange verpackt im Keller. Allerdings habe ich neben dem Bildschirm immer einen »Wahrig – Die deutsche Rechtschreibung« stehen, den ich fleißig nutze. Einen Duden hat ja jeder.
3) Welche Software hast Du als letzte gekauft?
Wenn Fonts auch als Software gelten: die »Axel« von Meister Spiekermann. Ein Muss für alle Spreadsheet-Artisten.
Wenn Fonts nicht zählen müsste es ein Buch mit Ubuntu-Linux-DVD gewesen sein. Irgendwann später bin ich auf Debian umgestiegen und hole seitdem alle Pakete übers Netz. Ein dreifaches Hoch auf freie Software!
Tuesday, 30. June 2009
So, Petition gezeichnet, Finger wundgetippt, demonstriert, T-Shirt bestellt, eingetreten, Stammtisch besucht.
Und wie geht es weiter?
Nun, jetzt wird sich zeigen, ob alles nur eine Eintagsfliege war oder ob es auch nach dem Hype weitergeht. Zum Beispiel mit der Suche nach Lösungen. Anke Gröner versucht in ihrem Artikel »Die Unterhaltungsindustrie in den Zeiten der Cholera« Lösungsansätze zur Zukunft von Büchern, Musik und Filmen zu liefern.
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