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Systemwechsel 1: Start und Ziel

Ubuntu Unity Ich habe mir lange Mühe gegeben, die vielgeschmähte Unity-Oberfläche von Ubuntu-Linux gut zu finden. Hat nicht geklappt. Zwischendurch habe ich versucht, die reine Lehre, äh, Debian zu installieren. War mir zu umständlich.

Linux Mint Debian Mate Anscheinend gibt es eine Lösung: Linux Mint Debian Edition (LMDE). Basiert auf Debian Testing, ist aber einfacher zu bedienen. Sagt man. Als Desktopenvironment muss man weder das vielgeschmähte Unity noch das immer bombastischer werdenende Gnome verwenden (mit KDE bin ich nie warm geworden). Es gibt Mate. Hm.

Also die DVD heruntergeladen und auf dem Schlepptop ausprobiert. Die Live-Version funktioniert. Surfstick wird erkannt, alle Sondertasten funktioniern, Touchpad geht, nach einer kleinen Bastelei geht auch Klicken auf dem Touchpad. Die Optik des Mate-Desktops ist spartanisch. Gut so. Also wechseln.

Erläuterung: Ubuntu basiert auf Debian. Linux Mint basiert auf Ubuntu. Linux Mint Debian basiert auf Debian. Klar, ne?

Vor dem Amazon-mp3 download mit Ubuntu

... sollte man sich das Programm clamz installieren. Auf der alten Kiste mit Ubuntu 11.04 funktioniert das tadellos.

Wenn man sich durch die ganzen Dialoge Kaufen/Warenkorb/Kasse etc. geklickt hat, startet clamz automagisch, legt entsprechende Verzeichnisse unterhalb von Musik an und speichert die gekauften Titel dort. Prima!

Siehe Ubuntu-Wiki: Amazon MP3-Downloader. Wobei ich das nicht wie im Wiki beschrieben installiert habe, sondern einfach über das Ubuntu-Software-Center.

Anmeldung als Gast bei Ubuntu deaktivieren

ACHTUNG: Dieser Beitrag ist von 2011. Mittlerweile benutze ich Linux Mint statt Ubuntu und habe keine Ahnung, ob die Anleitung immer noch funktioniert.


Nach dem Update auf Ubuntu 11.10 taucht im Anmeldebildschirm plötzlich ein Gast-Zugang auf. Der hat anscheinend nur sehr begrenzte Rechte. Weil ich paranoid bin, wollte ich den trotzdem da raus haben.

Eine Lösung dazu habe ich bei Free Trader Beowulf gefunden:

Eine shell öffnen, mit z. B. dem fast überall installierten Editor Nano
sudo nano /etc/lightdm/lightdm.conf

die folgende Zeile im Abschnitt [SeatDefaults] einfügen:
allow-guest=false

Jetzt brauche ich bloß noch eine Lösung, um die Benutzernamen aus dem Menü verschwinden zu lassen.

ImageMagick resize in einer Schleife

Nachtrag 28. September 2016: Mittlerweile habe ich eine einfachere Lösung in Gebrauch: Fotos unter Linux mit Imagemagick verkleinern

Wenn man auf einer Linux-Kiste mehrere Bilddateien bearbeiten will, kann man das auf der Shell mit ImageMagick gut und schnell erledigen.

Ich kopiere sicherheitshalber alle zu bearbeitenden Fotos in ein eigenes Verzeichnis bzw. in eins für die Hoch-, eins für die Querformatbilder. Hier ein paar praktische Anwendungsbeispiele:

Alle Dateien mit Endung ».jpg« im aktuellen Verzeichnis auf 1024px Breite verkleinern:
for i in *.jpg; do convert -resize 1024 $i `basename $i .jpg`.jpg; done

Alle Dateien mit Endung ».jpg« im aktuellen Verzeichnis auf 532px Breite verkleinern und mit Namensendung» _s.jpg« speichern:
for i in *.jpg; do convert -resize 532 $i `basename $i .jpg`_s.jpg; done

Alle Dateien mit einem schwarzen Rahmen von 4px versehen:
for i in *.jpg; do convert -mattecolor black -frame 4x4 $i `basename $i .jpg`.jpg; done

Alle Dateien um 90 Grad gegen den Uhrzeigersinn drehen:
for i in *.jpg; do convert -rotate -90 $i `basename $i .jpg`.jpg; done

via EasyLinux

Ubuntu 11.04 Unity Anmeldeklang deaktivieren

Logo Diese Fanfare nach der Benutzeranmeldung nervt. Dabei ist das Abschalten unter Unity so einfach, wenn man es weiß: auf das Schaltersymbol rechts oben klicken, Systemeinstellungen / Persönlich / Startprogramme / "Gnome Login Sound" Häkchen entfernen.

Seltsame Logik, dass man für den Unity-Desktop die entspechende Gnome-Einstellung benutzt.

Neue Fonts bei Ubuntu installieren

Bei aktuellen Ubuntu-Versionen macht man einfach einen Doppelklick auf die Schriftdatei (*.ttf), bekommt dann Schriftmuster angezeigt und rechts unten einen Button »Installieren«.

Bitte schaut auch in das deutsche Ubuntu-Wiki, speziell in den Artikel Schriften.

Ebenfalls empfehlenswert: Thomas Fahle erklärt den Weg, wie man die Fonts für alle Benutzer zugänglich installiert.

Alter Text dieses Artikels: Unter Debian (ging auch unter Ubuntu 7.04) lade ich mir neue Fonts auf die Festplatte und kopiere die anschließend nach fonts:///. Normalerweise sind die dann ohne Neustart gleich verfügbar. Nur bei OpenOffice gibt es Probleme mit OpenType-Schriften, die bisher noch nicht richtig unterstützt werden.

Fazit Umstieg von Ubuntu zu Debian Etch

Debian Logo

Seit dem 10. Mai 2008 verwende ich als Betriebssystem anstelle von Ubuntu »richtiges« Debian Gnu/Linux.

Bekanntermaßen basiert die Ubuntu-Distribution auf Debian. Vor dem Umstieg war ich davon ausgegangen, dass Debian sozusagen Motor, Karosserie und Fahrwerk liefert, Ubuntu dann die Innenausstattung und die Bedienelemente.

Nach dem Umstieg habe ich überrascht festgestellt, dass Ubuntu eher den Heckspoiler und den Fuchsschwanz liefert (für die Jüngeren: das Teil, das beim Manta an der Antenne hängt. Eh? Was ein Manta ist? Ok, ok ...)

Ich bin mit Debian rundum zufrieden. Einfach zu installieren, einfach zu bedienen ... der Unterschied zu Ubuntu ist für mich verschwindend (wobei ich erwähnen muss, dass ich kein Wlan nutze, meine Hardware etwas älter ist und mein Drucker Postscript versteht und per Lpt angeschlossen ist etc.)

Natürlich hat die Stabilität ihren Preis: manche Softwarepakete bei »Etch« sind schon etwas älter. Aber wer braucht schon das neueste? Funktionieren muss das Zeugs. Und dass die ältere Gimp Version 2.2 dabei ist, hat für mich den Vorteil, dass das genau die Version ist, die in meinem alten Gimp-Handbuch von Jürgen Osterberg behandelt wird ;-)

Warum von Ubuntu zu Debian?

Susanne fragt, ob ich jetzt mit Betriebssystemhopping anfangen wolle.

Nö, das habe ich lange hinter mir. Und Suse-Linux auch. Und von Ubuntu nach Debian ist es gar kein so großer Schritt, schließlich ist Ubuntu ja einfach Debian mit einer schnieken Oberfläche, einigen angepassten Programmen und vielen Automatismen.

Nachdem sich OS/2 als schönes System ohne nutzbare Programme entpuppte, bin 1993 zu Suse Linux gekommen und habe es bis vor ein paar Jahren auch genutzt. Nebenbei war ich immer auf der Suche nach »dem besten System« und habe die verschiedensten Versionen ausprobiert, von Debian über Mandrake bis hin zu Free BSD und Open BSD. Zeitweillig hatte ich neben Windows 3.11 und Suse 6.4 noch 3 andere Systeme zum Testen auf der Platte.

2006 habe ich Suse gegen Ubuntu getauscht (seitdem als einziges OS auf dem Rechner), mit dem ich eigentlich zufrieden war. Die Philosophie hat mir gefallen, man muss sich nicht viele Gedanken manchen, das Ding läuft einfach.

Bis zum Umstieg auf die neueste Version 8.04, die mir einfach zu sehr »Bananensoftware« war. Ich bin nicht der Meinung, dass man - wie bei Ubuntu - den geplanten Veröffentlichungstermin für die neue Version um jeden Preis halten muss. Und bei 8.04 hatte ich das Gefühl, dass das eine Mogelpackung war. Termin gehalten, dafür werden alle paar Tage 50 MB an aktualisierten Programmen nachgeschoben.

Tja, da dachte ich dann, warum nicht gleich Debian 4.0 »Etch«?. Gesagt, getan. Bisher bin ich ganz zufrieden. Dass nicht die neuesten Programme enthalten sind kann ich verschmerzen.

Natürlich kann man mit Ubuntu prima auskommen. Man muss einfach mit dem Versionswechsel bis ein paar Monate nach der Veröffentlichung warten.