Wednesday, 11. November 2009

Was wurde aus der Abmahngeschichte?

Unter dem Titel Zitat? Nein Danke hatte ich kurz auf einen Abmahnfall hingewiesen, bei dem ein Blogger für ein etwas umfangreich ausgefallenes Zitat eines Zeit-Online-Artikels 1.200 Euro Strafe zuzüglich 955 EUR Anwaltsgebühren zahlen sollte. Ich habs jetzt geprüft: der Originalartikel (der angeblich mit 80 (!) Euro bezahlt wurde) besteht aus etwa 793 Worten, davon wurden 256 (=32%) zititiert.

Wie es für den Blogger ausging weiß ich nicht. Für die abmahnende Seite hat der berüchtigte Streisand-Effekt mit Wucht zugeschlagen. Eine Menge Blogger haben sich mit dem Fall befasst und erstaunliche Dinge zu Tage gefördert. Hier nur die Highlights:

Falls ich mitbekomme, wie die Geschichte für den Blog-Kollegen ausgeht, werde ich darüber berichten.

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Friday, 30. October 2009

Zitat? Nein Danke.

Bei Spreeblick kann man nachlesen, wie es einem gehen kann, wenn man ein paar Absätze aus einem Blog der »Holzmedien« zitiert (wer ist das doch gleich, der immer vom Internet als rechtsfreiem Raum spricht?)

Gerade gestern habe ich selbst einen Artikel veröffentlicht, der nur aus Zitaten besteht; da macht man sich schon so seine Gedanken. Glücklicherweise ist das lange Zitat einem »richtigen « Blog entnommen. Links und Zitate auf Webseiten der echten Journalisten werde ich mir künftig lieber verkneifen.

Nachtrag: Die gute Dame kündigt an, pro E-Mail, die sie zu dieser Sache bekommt, vom abgemahnten Blogger Geld zu verlangen (bemerkt? weder ein Zitat noch ein Link!). Dazu fällt mir überhaupt nichts mehr ein. Kann mal endlich Johann Wolfshaut die Website dort abmahnen? Die verwenden eine Tatze als Favicon.

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