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Rainer Aderjan ist tot

»Für die krankheitsbedingt meinerseits teils etwas schwierige Kommunikation der vergangenen Wochen möchte ich noch um Verständnis bitten. Vielen Dank gebürt meinen freien Mitarbeitern, die es allen Widrigkeiten zum Trotz geschafft haben, alle Termine zur allgemeinen großen Zufriedenheit durchzuziehen.
 
THE SHOW MUST GO ON -- am besten mit Ausrüstung von SOUND&LIGHT.NW
Rainer Aderjan«

Sommer 2016
Das Kurpfälzische Saxophonquartett
von rechts nach links: Kurt Siebein, Rainer Aderjan, Yvonne Müller, Klaus Neubauer

Seit 1984 spielten wir zusammen im »Kurpfälzischen Saxophonquartett« mit mehr oder weniger langen Pausen. Irgendwann im Frühjahr 2016 (?) hatten wir einen kurzen Auftritt, an den ich mich nicht richtig erinnere. Es war der letzte. Rainer Aderjan ist letzte Woche nach langer, schwerer Krankheit im Alter von 60 Jahren gestorben.

Servus Rainer, machs gut.

Konzerttipp: Gentle Horns am 13. Juni 2015 in Malsch

Vier Saxophonisten und ein Schlagzeuger präsentieren humorvoll verpackt Fernsehmelodien aus der guten alten Zeit. Die Herren Klaus Buchner, Alexander Kropp, Gerd Pfeuffer, Florian Wolpert und Andreas Nolte sorgen am Samstag, den 13. Juni 2015 im Cultur Club Malsch als Gentle Horns für einen vergnüglichen Abend. Ich habe die Herrschaften vor Wochen in Landau erlebt und war begeistert ;-)

Entspannungsmusik

Foto Sopran- und Tenorsaxophon Wenn einem alles auf den Keks geht und man nur noch kocht, braucht man erst einmal Bewegung, um das Adrenalin abzubauen. Eine Stunde mit Fahrrad und Kamera durch Wald und Feld wirken bei mir Wunder.

Anschließend ein Weizenbier und auf die Couch. Und in den CD-Player die Scheibe »Gerry Mulligan meets Johnny Hodges«. Wundervolle Musik. Entspannte melodische Linien. Swingt wie die Hölle.

Gerry Mulligan, Baritonsax | Johnny Hodges, Altsax | Claude Williamson, Klavier | Buddy Clark, Bass | Mel Lewis, Schlagzeug. Aufgenommen am 17. November 1959.

Als Bonus ist noch die Platte »What is There to Say?« des Mulligan-Quartetts (dann wie gewohnt 2 Bläser ohne Klavier) mit drauf (Art Farmer (tp), Bill Crow (b), Dave Bailey (d)). Und ein 12-seitiges Booklet. Gibts beim Download nicht ;-)

Übematerial für Saxophonisten

Lady Face Tobias hat sich in seinem Blog »Saxophonistisches« Gedanken zu »Pickelhaubenjatzfrasierung oder Jazz Phrasing« gemacht.

Der Hinweis auf die Bücher und CDs von Greg Fishman ist interessant. Die wurden auch schon beim Saxophon Forum vorgestellt. Und latürnich lang und breit im Forum diskutiert.

Muss ich mir genauer anschauen und vielleicht auch bestellen. Direkt bei Greg oder über alle-noten.de.

Klangvorstellung

In der letzten Zeit schrieb ich viel über Saxophonmundstücke. Don Menza demonstriert in diesem Video anschaulich, dass man mit der richtigen Vorstellung jeden Klang erzeugen kann.

2005 war Don bei unserem Neujahrskonzert der Stargast. Und weil er kein eigenes Saxophon mit über den großen Teich bringen wollte, hat er sich von seinem ehemaligen Bandleader Max Greger eine goldene Kanne geliehen. Natürlich mit fetten Schriftzug »Max Greger« auf dem Becher.

Dr. Beutelspacher, Don Menza Michael Beutelspacher und Don Menza bei der Probe

Tenorsaxophonmundstücke

Tenorsaxophonmundstücke Erschreckend, was sich so alles ansammelt. Wobei das nur meine Tenorsaxophonmundstücke sind und zwei Ed-Sperber-Mundstücke (mit denen ich mich als Anfänger herumgequält habe) fehlen. Keine Ahnung, wo die herumfliegen. Und wie das Hüller in meine Schublade geraten ist, weiß ich auch nicht. Hab ich nie gespielt.

Von links nach rechts: Otto Link Tone Edge 6, Sigurd Rascher, G. H. Hüller, Bobby Dukoff Hollywood 5*, Otto Link Super Tone Master 7* und 5.

Link und Dukoff Das Link 7* aus den 80ern habe ich jahrzehntelang gespielt. Seit ein paar Tagen bin ich auf das Dukoff »Hollywood« 5* umgestiegen.

Keine Panik: der Sound hat mit den modernen Dukoff-Mundstücken wenig zu tun. Die neuen klingen ziemlich schneidend und sind aus einer sehr, hmm, ... merkwürdigen Legierung gefertigt. Wer eins in der Hand gehabt hat, weiß was ich meine.

Bobby Dukoff Hollywood 5* Dieses alte aus den 40er Jahren klingt rund und voll, gleichmäßig von oben bis unten. Die Bezeichnung 5* hat mit der heutigen Bezeichnung wenig zu tun; die Bahn ist wesentlich offener, wenigstens wie ein 6* Link. Vielleicht mehr.

Alle Fotos: Nikon F80, Nikkor 1.8/50mm, Fuji 800 ASA-Film

BTW, es gibt ein interessantes YouTube-Video über alte Dukoff-Mundstücke von Matt Stohrer. Noch mehr Infos zu alten Mundstücken bietet das mouthpiecemuseum.com.