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Podcasts hören mit CastBox

Logo PodcastAddict Erst seit Dezember nutze ich eine sogenannte Podcatchersoftware auf dem Smartphone. Davor hörte ich meine Lieblingspodcasts über die jeweilige Webseite oder habe sie mir heruntergeladen. Ziemlich fummelig.

Nach mehr als 2 Monaten mit Podcast Addict komme ich mit dem Programm immer noch nicht zurecht. Finde ich verwirrend und suche z. B. immer noch jedesmal nach der Funktion neue Podcasts zu abonnieren oder abzubestellen.

Logo CastBox In einer der letzten c't-Ausgaben ging es auch um Podcasts. Ich habe mir am Wochenende eines der gut bewerteten Programme heruntergeladen: CastBox. Damit komme ich viel besser zurecht. Schaun'wer mal.

Was mir außerdem entgegenkommt: über die CastBox-Webseite kann ich alles am Desktop verwalten. Ja, dazu ist ein Login nötig – wieder eine Datensammlung mehr ...

Podcast: Hörgestalten

Ich muss noch einmal die Werbetrommel für einen meiner Lieblingspodcasts rühren: Die Reihe »Hörgestalten« der Lauscherlounge (Oliver Rohrbecks Firma). Bekannte Sprecher im Gespräch mit den Hörbuchregisseuren Josef Ulbig oder Elias Emken, die sich je Folge abwechseln.

Logo

Die einzelnen Folgen sind so unterschiedlich wie die Sprecher. Üblicherweise erfährt man, wie die Sprecher zu ihrem Job gefunden haben und welche Ausbildung sie haben. Meistens haben sie auch noch eine Lieblingsgeschichte dabei, die sie ganz oder teilweise vorlesen.

Bisher waren dabei: Richard Barenberg (der die Nicole-Neubauer-Krimis liest!) Detlev Bierstedt (deutsche Stimme George Clooney, Commander Riker), Tanja Geke (Zoe Saldana), Oliver Rohrbeck (Justus Jonas), Gabriele Blum, Peter Lontzek, Ulrike Kapfer, Julia Stoepel, Oliver Siebeck, Anke Reitzenstein.

Hoffentlich klappt es bald mit Simon Jäger und Uve Teschner ;-)

Sehr empfehlenswert!

Man kann den Podcast über die üblichen Kanäle abonnieren. Oder von der Webseite herunterladen. Vorbildlich: als Formate stehen MP3, AAC, OGG und OPUS zur Wahl.

Podcastfutter: Lauscherlounge

Logo Oliver Rohrbecks (Justus Jonas von den ???) Studio Lauscherlounge produziert gute Hörspiele. Einige davon stehen jetzt per Podcast zur Verfügung. Darunter auch eins meiner Lieblingshörspiele, Der Treck nach Westen :-)

Auch interessant: die Reihe Hörgestalten, Sprecher im Gespräch. Ein Jammer, dass Tanja Geke in Folge 2 das Märchen von Oscar Wilde nicht komplett gelesen hat. Sehr, sehr schön.

Podcasts hören

Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich zwar bei zwei Podcasts mehr oder weniger regelmäßig mitspreche, aber sonst kaum welche gehört habe. Höchste Zeit, das zu ändern.

Logo PodcastAddict Nach einer kurzen Umschau habe ich mir das Programm (altdeutsch für App) Podcast Addict aufs Handy installiert. Die Funktionsvielfalt ist zuerst einmal erschlagend. Wahrscheinlich brauche ich nur die berühmten 20% davon.

Natürlich habe ich zuerst Feeds vom Clue Cast und von der Talker-Lounge abonniert. Dazu noch ein gutes Dutzend anderer Podcasts, die irgendwo empfohlen wurden. Mal sehen, wie viele davon im Abonnement bleiben. Bei Gelegenheit werde ich berichten.

Audio-Wunschliste

Hätte ich Geld wie Heu, würde ich mir diesen Kram zum Aufnehmen kaufen. Da das nicht so ist, werde ich drüber nachdenken, wie / ob ich das auf Ostern, Geburtstag und Weihnachten verteile. Alles braucht man sowieso nicht. Bis dahin verwende ich das Logitech G330 Headset weiter.

AKG C1000S Mikrofon
Kondensatormikrofon.
Anscheinend die eierlegende Wollmilchsau: geeignet für Sprache, Instrumental- und Vocalaufnahme. Wenn keine Phantomspannung da ist, kann man eine 9V-Batterie ins Mikro stecken.
Nachteil: Alleskönner sind naturgemäß Spezialisten unterlegen.
Rode Procaster Mikrofon
Dynamisches Großmembranmikrofon.
Optimiert auf Sprache. Scheint ein verdammt gutes Teil zu sein. Podcasters Dream
Nachteil: optimiert auf Sprache ...
Mackie Onyx Blackjack
2-Kanal-USB-Audiointerface.
Mackie hat einen guten Ruf. Anschlüsse für 2 Mikros, wahlweise mit Phantomspannung.
Bauchschmerzen macht mir die USB-Treiberfrage, gerade unter Linux.
AKG K240 MKII Kopfhörer
Preis/Leistungsverhältnis scheint zu stimmen.
Nachteil: halboffener Kopfhörer, kann bei Aufnahme evtl. stören.
Tascam DR40 Recorder
Tragbarer Rekorder für den rasenden Reporter (oder Konzertmitschnitt) mit zwei eingebauten Mikros, XLR-Anschlüsse für 2 externe Mikros mit Phantomspeisung (!)
Nachteil: zu groß für die Jackentasche, teuer.

Mit USB-Mikros möchte ich nicht anfangen. Wenn die gut sind, kosten sie genauso viel wie die »normalen« , will man später auf »richtige« Technik umsteigen, geht das nicht.

Audio

Bisher hatte ich einen Disc-Man dabei. So einen tragbaren CD-Player, den niemand mehr benutzt. Für mich die perfekte Lösung, weil ich CDs kaufe.

Bei der Beschäftigung mit Fabians Seite mokita.de bin ich über seine Aufnahme von Cory Doctorows Buch »Little Brother« gestolpert (gibts als PDF in einer Übersetzung von Christian).

Audio im Netz? Podcasts? Bandbreitenverschwendung!

Obwohl ... interessiert hatte es mich schon. Wie das wohl klingt? Und wie es gesprochen ist? »Little Brother« habe nicht gelesen. Hm. Wenn man den ganzen Tag auf Bildschirme starrt, ist Hören sicher besser als Lesen in der Freizeit, oder?

Mit diesen Ausreden bewaffnet in den Märchenmarkt gezogen und einen mp3-player gekauft. Mit Bedienelementen, die ohne Lesebrille nutzbar sind. Und ohne Obst-Logo.

Weil ich schon mal dabei war, habe ich ein paar Artikel zum Thema Podcasting gelesen. Mich über Equipment informiert. Audacity hatte ich sowieso auf dem Rechner, Headset vorhanden (braucht man bei den Piraten für Mumble), Fabians Buch lag noch in Griffweite - et voilà: die ersten 2 Seiten des »Erdbebens«. Völlig unprofessionell in einem Zug gelesen, ohne Nachbearbeitung, ohne Schnitte, zweiter Take.

Gar nicht so einfach: wie bringe ich das ins Blog? Das Serendipity-Plugin ist ... selbsterklärend. Ich habs nicht verstanden. Also bei anderen Webseiten geguckt und herumprobiert. Schließlich das Büchlein HTML 5 For Web Designers von Jeremy Keith herausgesucht. Damit scheint es geklappt zu haben. Handgeschriebener HTML-Code. Umständlich, aber ich hoffe, dass es funktioniert.

PS: mittlerweile habe ich die ursprüngliche Aufnahme durch eine (wie ich hoffe) bessere ersetzt. Mit einem vernünftigen Mikrofon gemacht. Die Aussprache ... nun ja, ich arbeite dran.

»Das Leben ist ein Erdbeben und ich stehe neben dem Türrahmen«
von Fabian Neidhardt, CC BY-NC-SA, »Vorspiel« (Leseprobe)

Mal sehen, ob bzw. wie das weitergeht. Als Musiker hat man ja sowieso Mikrophonstativ und Kabel. Mein Sure SM57 und das AKG-Clipmikro sind gut fürs Saxophon, für Sprache aber gar nicht geeignet. Vielleicht kann ich mir ein AKG C1000 S leihen. Schaun’wer mal.

PS: sehe gerade, dass es zumindest in meinem Feedreader keinen Hinweis auf die Audio-Datei gibt. Dann eben altmodisch per URL: mp3-Datei herunterladen