Skip to content

Probentagebuch Blue note BIG BAND (1)

Foto Mc Wie im Beitrag Wasserstandmeldung Blue note angedroht, möchte ich Euch regelmäßig mit Neuigkeiten rund um die Blue note BIG BAND versorgen. Hier der neue Stand.

Jazz an Neujahr 2017

Sieht so aus, als hätten wir unseren Gastdirigenten und Arrangeur für das nächste Neujahrskonzert gefunden. Den Namen will ich noch nicht verraten, bis ich ganz sicher bin, dass das auch klappt. Einen zusätzlichen Gastsolisten gibt es anscheinend noch nicht.

Proben

Die letzten beiden Proben fanden – wie leider so oft – mit einer sehr lückenhaften Besetzung statt. Keine leichte Aufgabe für unseren Bandleader, damit gute Probenarbeit zu leisten. Das vorletzte Mal hatten wir Gitarre, Bass, Schlagzeug, Klavier, 3 Posaunen, 3 Saxophone und 2 Trompeten. Gestern war auch wieder die komplette Rhythmusgruppe da, dazu 3 Saxophone, 3 Trompeten und keine Posaunen. Zur Erinnerung: die komplette Band ist mit 19 Leuten besetzt.

Gearbeitet wurde zum wiederholten Mal an den Klassikern »Take one« (Sammy Nestico) und »Flight of the Foo Birds« (Neal Hefti), an »The heart of the Matter« von Bob Mintzer und an »Wind« von Paul Stoltze. Bei der vorletzten Probe haben wir auch dessen Stück »Glocken« angespielt. Interessante neue Kompositionen, die nicht leicht zu spielen sind.

Wasserstandsmeldung Blue note

Eigentlich hatte ich dieses Blog angefangen, um über die Neugestaltung der Website meiner Blue note BIG BAND zu berichten. Dann kamen Veranstaltungshinweise dazu. Nach und nach anderer Kram (EDV, Zeitgeschehen, Kinoberichte, Audio).

Blue note BIG BAND

Mir wurde gerade bewusst, dass ich über die Blue note fast gar nichts mehr schreibe. Das kann ja nicht angehen. Also hier eine kurze Wasserstandsmeldung. Soll es künftig (hoffentlich) wieder regelmäßig geben.

Nach der langen Sommerpause, die sich an den Schulferien in Rheinland-Pfalz orientiert (wir haben viele – zu viele? wie manche sagen – Lehrer in der Band) gehts wieder los. Gestern fand die zweite Probe statt, die auch ganz ordentlich besucht war.

Wer es genau wissen will: die Besetzung besteht aus 5 Trompeten, 5 Saxophonen, 4 Posaunen, Klavier, Gitarre, Bass (doppelt besetzt), Schlagzeug und Gesang. Also 20 Leute. Gefehlt haben 3 Posaunen, 2 Trompeten, 1 Saxophon und Gitarre. Nicht optimal zum Proben, aber noch ganz ordentlich.

Geprobt wurde zuerst »Take one«, ein Klassiker von Sammy Nestico (Count Basie Bigband). Diese Nummern kann man bis in alle Ewigkeit proben, man wird es nie so gut wie die Basie-Band hinbekommen ... Dann, wenn ich mich recht erinnere, »Come fly with me«, eine Gesangsnummer die man von Frank Sinatra kennt, »The heart of the matter« von Saxophonist Bob Mintzer und »Wind«, eine interessante Komposition eines Kunden von Frank. Der repariert Saxophone, Klarinetten und Flöten und kennt dadurch eine Menge Musiker. Das nächste Mal werde ich mir während der Probe Notizen machen, dann bekomme ich das besser zusammen.

Für »Jazz an Neujahr« wurden die ersten potentiellen Gastdirigenten bzw. Arrangeure angefragt. Die ersten Absagen sind auch schon eingetroffen. Schaun'wer mal.

Weil die Band 2016 nur mäßig gebucht war, geistert schon länger die Idee herum, dass man den Veranstaltern leicht verständlich benannte Pakete anbieten müsse. »Wir sind eine tolle Band und spielen Bigbandmusik von vorgestern bis heute« scheint sich nicht gut zu verkaufen.

Vorgeschlagen wurden solche Dinge wie ein reines Frank-Sinatra-Programm. Scheitert meines Erachtens daran, dass Frank lange tot ist und so gut und bekannt war, dass es verflixt schwer ist, einen passenden Sänger zu finden. Der dann auch noch Zeit und Lust hat, mit uns zu proben und aufzutreten.

Ein anderer Vorschlag war etwas, das viele Leute kennen und die meisten Musiker erstmal entrüstet ablehnen: ein Glenn-Miller-Programm. Wenn man sich damit ernsthaft auseinandersetzt, ist diese so einfach klingende Musik verwünscht schwierig zu spielen. Peter Herbolzheimer hat es in einer Probe mal so ausgedrückt: »Glenn Miller hatte die meiste Kohle und deshalb die besten Musiker. Kriegt man nie wieder so hin.«

Kann sein, dass wir uns demnächst da mal dranwagen. Wie bereits gesagt hat das mehrere Tücken. Viele Leute haben das Original sehr gut im Ohr (zumindest die Silversurfer). Und der Kram ist von der Stilistik her schwer. Muss man sich erst einmal einarbeiten. Unser Bandleader Bernd wäre sicher mit Feuereifer dabei, schließlich liebt er den alten Kram und hätte Gelegenheit, schöne Klarinettenstellen zu spielen.

Jetzt kommt aber erst einmal Jazz an Neujahr. Einen guten Start in die Woche :-)

Jazz an Neujahr 2016 (4)

Fortsetzung von Jazz an Neujahr 2016 (3)

Neujahr ist vorbei und ich habs – wie jedes Jahr – nicht geschafft, während unserer Intensivprobenphase zwischen Weihnachten und Silvester zu bloggen. Die Tage sind einfach so vollgestopft: ab 8 Frühstück, ab 9:30 Uhr Satzproben, nachmittags ab halb drei meistens Gesamtprobe, nach dem Abendessen noch anderthalb Stunden spielen ... da bin ich froh, wenn Feierabend ist. Und man ein paar kohlensäurehaltige alkoholische Kaltgetränke zu sich nehmen kann. ;-)

Andy und Marko Die Probenarbeit mit Marko Lackner und Andy Haderer war sehr angenehm. Entspannt, fleißig, effektiv. Marko ist ein guter Bandleader, was bei einem Arrangeur nicht selbstverständlich ist. Und Andy weiß als Lead-Trompeter natürlich genau, wie die Band hinter ihm spielen soll. Und wirklich spannende Stücke mit mehr als nur einem kleinen Einschlag Volksmusik. Marko hat es tatsächlich geschafft, dass die Band die zweite Zugabe spontan gesungen hat (ok, eigentlich waren die Posaunisten schuld!). Wann ih duarch geh durchs Tal ...

Hat Spaß gemacht und wer nicht dabei war, hat wirklich etwas verpasst!

Jazz an Neujahr 2016 (3)

Fortsetzung von Jazz an Neujahr 2016 (2)

Statt eines geschriebenen Berichts heute mal gesprochen (6 Minuten). Neudeutsch Podcast ;-)

Herunterladen als mp3-Datei oder im ogg-Format.

Jazz an Neujahr 2016
mit den Gästen Marko Lackner und Andy Haderer
01.01.2016, 19 Uhr, Saalbau, Neustadt an der Weinstraße
Vorverkauf und Infos: www.bluenotebigband.de

Jazz an Neujahr 2016 (2)

Fortsetzung von Jazz an Neujahr 2016

Proberaum Neuwied

Seit Jahrzehnten gibt es das Neujahrskonzert der Blue note BIG BAND und ich wollte immer schon darüber bloggen. Dieses Jahr klappt es hoffentlich – immerhin ist das jetzt der zweite Beitrag.

Probenbericht 6.12.2015

Seit einigen Wochen arbeiten wir an Arrangements und Kompositionen von Marko Lackner. Zwischen Weihnachten und Neujahr werden wir dann mit der Band in die Landesmusikakademie Rheinland-Pfalz fahren und gemeinsam mit Marko den Stücken den letzten Schliff verleihen.

Bei einigen Stücken merkt man, dass Marko Österreicher ist, z. B. beim Titel »Zwifåcha«. Das kennt man aus der Volksmusik. Üblicherweise ein Stück, bei dem der Takt ständig wechselt. Wikipedia schreibt dazu:

»... ein Volkstanz aus dem süddeutschen Raum im schnellen Tempo mit ständigem Wechsel zwischen Dreher- und Walzerrundtanz«

Marko verwendet die Grundidee, allerdings gibt es keine üblichen taktweisen Wechsel; es passiert gleichzeitig. Die Saxophone spielen Viertel- und Achtelfiguren, während die Trompeten Walzer spielen. Das klingt ziemlich abgefahren und ist beim Proben eine Herausforderung. Wenn es einem nicht gerade in den Wahnsinn treibt, macht es Spaß.

Außerdem probten wir gestern »Liebchen Ade«, eine besser als »Winter Ade« bekannte Volksweise, die Marko mit spannenden Akkorden versehen hat. Hätte ich als Titel in einem Jazzkonzert nie erwartet.

Schließlich stand noch die Duke-Ellington-Nummer »I let a song go out of my heart« auf dem Plan. Das hat Marko als Latin arrangiert. Zwischendurch gibt es immer wieder Teile im halben Tempo. Und solche, in der ein Teil der Band zwei Takte schnelle Phrasen spielt, während die Saxophone mit langsamen Teilen dazwischenblasen.

Soweit zur Probe von gestern. Marko schreibt spannende Sachen. Und schöne Linien und Sätze für die Saxophone, die gut klingen und auch gut in den Fingern liegen (wenn Pianisten arrangieren, kommen ja manchmal richtige »Fingerbrecher« aufs Notenpult).

zum nächsten Probenbericht

Jazz an Neujahr 2016
mit den Gästen Marko Lackner und Andy Haderer
01.01.2016, 19 Uhr, Saalbau, Neustadt an der Weinstraße
Vorverkauf und Infos: www.bluenotebigband.de

Jazz an Neujahr 2016

Ganz vergessen: wie jedes Jahr laufen ab Herbst in unserer Bigband die Vorbereitungen für Jazz an Neujahr auf Hochtouren. Wie unser Manager Markus immer sagt: Neujahr, Neustadt, Neunzehn Uhr.

Saalbau vor dem Konzert

Der Vorverkauf hat bereits begonnen. Geht online über die Webseite der Band: http://www.bluenotebigband.de/

Jazz an Neujahr 2016
mit den Gästen Marko Lackner und Andy Haderer
01.01.2016, 19 Uhr, Saalbau, Neustadt an der Weinstraße

Mehr zu den Gästen und den Vorbereitungen demnächst hier im Blog.

Neujahr, Neustadt

Saalbau vor dem Konzert

Der Vorverkauf läuft auf Hochtouren. Mittlerweile das 20. Neujahrskonzert der Blue note Big Band. Wie schon geschrieben dieses Jahr mit dem Posaunisten Bart van Lier und dem Pianisten Christoph Mudrich, der einige Arrangements fürs Konzert geliefert hat. Und uns während der Probephase zwischen Weihnachten und Neujahr im Sportheim (?!) Braunshausen als Gastdirigent leiten wird.

Donnerstag, 1. Januar 2015, 19 Uhr im Saalbau, Neustadt an der Weinstraße

Weitere Infos und Onlinekartenverkauf unter www.bluenotebigband.de.

Kartenvorverkauf für Jazz an Neujahr

Blue note Big Band

Der Vorverkauf für Jazz an Neujahr der Blue note BIG BAND hat begonnen.

Beim mittlerweile 20. Neujahrskonzert werden als Gäste im Neustadter Saalbau der Pianist Christoph Mudrich und der Posaunist Bart van Lier dabei sein.

Karten wie immer online auf der Bandwebseite oder bei Tabak Weiss, Hauptstraße 61, 67433 Neustadt an der Weinstraße.