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Tascam DR-40 und Linux Mint

Suche stundenlang im Web, wie man den Tascam DR-40 Recorder per USB unter Linux Mint auslesen kann. Nichts zu finden in diesem armseligen Drecknetz. Typisch Linux, nichts geht ... grummel brummel ...

Heute dann – statt wie jeder Micr*softgeschädigte einfach mit Enter zu bestätigen – den Hinweis nach dem Einstecken des USB-Kabels GELESEN:

USB Select
* Bus Power (default)
* Storage

Ich DAU! Ich Riesenrindviech! »Storage« auswählen und gut ist ... Mannmannmann m( ... gehe mir eine Wand suchen, um den Kopp dagegen zu hauen ...

Einstellungen für digitale Aufnahmen?

Früher war alles besser. Kassette in den Recorder und los. Heute fragt so ein Ding nach allem möglichen, z. B. Format

  • BWF 24 bit
  • BWF 16 bit
  • WAV 24 bit
  • WAV 16 bit
  • mp3 32k, 64k, 96k, 128k, 192k, 256k, 320k

oder Sample

  • 96k
  • 48k
  • 44.1k

Noch dazu weigert sich mein Linux Mint (LMDE), den Recorder per USB zu erkennen. Gut, dass man die SD-Karte auch über einen Umweg auslesen kann.

Hat irgendjemand Vorschläge zum Thema? Aufgenommen wird vorerst per Handheld mit eingebauten Mikrofonen. Musik, die auf Demo-CDs landen soll. Und Sprache, die vielleicht als Podcast im Netz landen soll.

Audio-Wunschliste

Hätte ich Geld wie Heu, würde ich mir diesen Kram zum Aufnehmen kaufen. Da das nicht so ist, werde ich drüber nachdenken, wie / ob ich das auf Ostern, Geburtstag und Weihnachten verteile. Alles braucht man sowieso nicht. Bis dahin verwende ich das Logitech G330 Headset weiter.

AKG C1000S Mikrofon
Kondensatormikrofon.
Anscheinend die eierlegende Wollmilchsau: geeignet für Sprache, Instrumental- und Vocalaufnahme. Wenn keine Phantomspannung da ist, kann man eine 9V-Batterie ins Mikro stecken.
Nachteil: Alleskönner sind naturgemäß Spezialisten unterlegen.
Rode Procaster Mikrofon
Dynamisches Großmembranmikrofon.
Optimiert auf Sprache. Scheint ein verdammt gutes Teil zu sein. Podcasters Dream
Nachteil: optimiert auf Sprache ...
Mackie Onyx Blackjack
2-Kanal-USB-Audiointerface.
Mackie hat einen guten Ruf. Anschlüsse für 2 Mikros, wahlweise mit Phantomspannung.
Bauchschmerzen macht mir die USB-Treiberfrage, gerade unter Linux.
AKG K240 MKII Kopfhörer
Preis/Leistungsverhältnis scheint zu stimmen.
Nachteil: halboffener Kopfhörer, kann bei Aufnahme evtl. stören.
Tascam DR40 Recorder
Tragbarer Rekorder für den rasenden Reporter (oder Konzertmitschnitt) mit zwei eingebauten Mikros, XLR-Anschlüsse für 2 externe Mikros mit Phantomspeisung (!)
Nachteil: zu groß für die Jackentasche, teuer.

Mit USB-Mikros möchte ich nicht anfangen. Wenn die gut sind, kosten sie genauso viel wie die »normalen« , will man später auf »richtige« Technik umsteigen, geht das nicht.

Audio

Bisher hatte ich einen Disc-Man dabei. So einen tragbaren CD-Player, den niemand mehr benutzt. Für mich die perfekte Lösung, weil ich CDs kaufe.

Bei der Beschäftigung mit Fabians Seite mokita.de bin ich über seine Aufnahme von Cory Doctorows Buch »Little Brother« gestolpert (gibts als PDF in einer Übersetzung von Christian).

Audio im Netz? Podcasts? Bandbreitenverschwendung!

Obwohl ... interessiert hatte es mich schon. Wie das wohl klingt? Und wie es gesprochen ist? »Little Brother« habe nicht gelesen. Hm. Wenn man den ganzen Tag auf Bildschirme starrt, ist Hören sicher besser als Lesen in der Freizeit, oder?

Mit diesen Ausreden bewaffnet in den Märchenmarkt gezogen und einen mp3-player gekauft. Mit Bedienelementen, die ohne Lesebrille nutzbar sind. Und ohne Obst-Logo.

Weil ich schon mal dabei war, habe ich ein paar Artikel zum Thema Podcasting gelesen. Mich über Equipment informiert. Audacity hatte ich sowieso auf dem Rechner, Headset vorhanden (braucht man bei den Piraten für Mumble), Fabians Buch lag noch in Griffweite - et voilà: die ersten 2 Seiten des »Erdbebens«. Völlig unprofessionell in einem Zug gelesen, ohne Nachbearbeitung, ohne Schnitte, zweiter Take.

Gar nicht so einfach: wie bringe ich das ins Blog? Das Serendipity-Plugin ist ... selbsterklärend. Ich habs nicht verstanden. Also bei anderen Webseiten geguckt und herumprobiert. Schließlich das Büchlein HTML 5 For Web Designers von Jeremy Keith herausgesucht. Damit scheint es geklappt zu haben. Handgeschriebener HTML-Code. Umständlich, aber ich hoffe, dass es funktioniert.

PS: mittlerweile habe ich die ursprüngliche Aufnahme durch eine (wie ich hoffe) bessere ersetzt. Mit einem vernünftigen Mikrofon gemacht. Die Aussprache ... nun ja, ich arbeite dran.

»Das Leben ist ein Erdbeben und ich stehe neben dem Türrahmen«
von Fabian Neidhardt, CC BY-NC-SA, »Vorspiel« (Leseprobe)

Mal sehen, ob bzw. wie das weitergeht. Als Musiker hat man ja sowieso Mikrophonstativ und Kabel. Mein Sure SM57 und das AKG-Clipmikro sind gut fürs Saxophon, für Sprache aber gar nicht geeignet. Vielleicht kann ich mir ein AKG C1000 S leihen. Schaun’wer mal.

PS: sehe gerade, dass es zumindest in meinem Feedreader keinen Hinweis auf die Audio-Datei gibt. Dann eben altmodisch per URL: mp3-Datei herunterladen