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eBook-Reader

Natürlich lese ich nur Geschichten, die auf Papier gedruckt sind. Bücher, Zeitschriften und zur Not auch Heftchenromane. Aber doch nicht elektronisch mit so einem häßlichen Plastikdingens.

Wirklich?

Es hat schleichend angefangen: zuerst EDV-Bücher, die ich inklusive eBook kaufte, weil es praktisch ist, schnell am Bildschirm zu suchen. Dann schließlich auch anderes:

Rahel Meisters eBuch »Nach Hause«. Rahel schreibt bei Clue Writing, für die ich ab und zu Kurzgeschichten einspreche und macht bei den Clue Casts den guten Ton inklusive Musik und Geräuschen.

Nike Leonhards Kurzgeschichte »Der Fluch des Spielmanns« aus ihrer Reihe »Codex Aureus«. Weil es mir gefallen hat, habe ich die Leseprobe des »Spielmanns« eingesprochen.

Weil ich das Blog Fettlogik überwinden im Feed habe, kaufte ich irgendwann auch das gleichnamige eBuch.

Gelesen habe ich das mit der Kindle-App auf dem Smartphone. Was suboptimal ist, wenn man kein Surfbrett von Telefon herumschleppt. Weil meine Bücherregale restlos überfüllt sind (Zweierreihen!) habe ich mich jetzt doch dazu durchgerungen, einen eBook-Reader anzuschaffen. Nicht zuletzt, um endlich die Geschichten all der Selfpublisher zu lesen, denen ich auf Twitter folge ;-)

Anscheinend hat man hauptsächlich die Wahl zwischen Knechtschaft bei Thalia & Co mit dem »Tolino« oder dem »Kindle« von Amazon. Die meisten meiner Freunde verwenden einen Kindle. Ich hab zwei Autoren per E-Mail gefragt: Nike Leonhard (Selfpublisherin) tendiert eher zum Tolino; Andreas Eschbach (Autor mit EDV-Hintergrund) findet beide gleich gut, nutzt aber einen Kindle, weil das im Ausland etwas praktischer sei.

Hmm.

Für den »Tolino« spricht wohl, dass sein System nicht so komplett abgeschottet ist wie der »Kindle«. Wählt man den, ist man Amazon abhängig. Andererseits habe ich bei Hörbüchern gelernt, dass Unabhänigkeit zwar schön ist, aber Audible extrem praktisch und einfach zu bedienen ist. Mit einem Abo auch noch preiswert: statt 20 Euro für ein Hörbuch zahle ich da 9,99 Euro im Monat (nicht dass ein Hörbuch pro Monat ausreichend wäre).

Ich hätte gern alle verfügbaren Reader in die Hand genommen, um die Unterschiede zu begreifen und zu sehen. Im hiesigen Planetenmarkt gibts aber nur noch Tablets. Hmpf. Schließlich habe ich mich für einen Kindle Paperwhite entschieden. Und für die 30-Tage-Probe von »kindle unlimited«.

Schaun'wer mal.

Wer rennt schneller?

Interessanter Vergleich: ein Feuerwehrmann, ein Soldat und ein Ritter laufen den gleichen Hindernisparcous. Erst ohne Ausrüstung, dann in voller Montur.

Ich erinnere mich irgendwo mal erzählt bekommen zu haben, dass Ritter mit Flaschenzügen auf ihre Pferde gesetzt wurden. Und ein Sturz unweigerlich zur Kampfunfähigkeit und damit zum Tod führte.

Fake news.

via Nike Leonhard, Fantasy und Historisches

Hörtipp in eigener Sache: Corpus Delicti

»Nicht links, Mann – rechts!«, zischte Frankie genervt. Eigentlich hiess er Francesco, doch hier nannten ihn alle nur Frankie, das war das Land der unbegrenzten Möglichkeiten und gar wenn man zur Familie gehörte, liess man den alten Namen zurück.

Sein Partner bei diesem Job, Mario, war aus seiner Sicht nicht das hellste Licht im Verein, doch wenn Don Caravaggio entschieden hatte, dass Mario diesem Job gewachsen war, dann gab es keinen Anlass, daran zu zweifeln ...

Die ganze Geschichte im Clue-Cast: »Corpus Delicti« von Sarah, gelesen von mir.

Oder zum Selberlesen bei Cluewriting.de

Geschichte mit meinen Clues

Logo Clue Writing Vor ein paar Wochen hatte ich das Clue-Writing-Projekt vorgestellt. Neulich habe ich die Gelegenheit genutzt, dort Clues und ein Setting für eine Geschichte vorzuschlagen. Jedwede Ähnlichkeit mit meinem Job wäre rein zufällig.

Aus dem Setting »Großraumbüro« und den Clues »Kaffee«, »Schokolade«, »Händler«, »Strom« und »Mordwaffe« hat Rahel die Geschichte »Die vierte Wand« verfasst. Gefällt mir sehr! Vielen Dank :-)

Textvorbereitung

Wie bereitet Ihr eigentlich Eure Texte fürs Sprechen vor?

Ich hab mir mittlerweile folgende Routine angewöhnt:

  1. Text durchlesen, dabei Wörter mit unklarer Aussprache markieren und nachschlagen
  2. Bei Dialogen überlegen, wie die Personen aussehen und klingen könnten. Bewährt hat sich für mich, die Rolle mit einem Schauspieler (oder Bekannten) zu »besetzen«. Für Thomas Tante Frieda z. B. steht da bei mir E. Flickenschildt im Text.
  3. Text durchgehen und Dialogpassagen mit Schauspieler- oder Figurenname kennzeichnen
  4. Text mehrfach (!) laut lesen und an ungewohnten Stellen zu betonende Wörter unterstreichen (Bleistift ist gut, weil änderbar), »Bindebögen« einzeichnen. Bei Schachtelsätzen zeichne ich mir Klammern ein, um den Überblick zu behalten.
  5. Aufnahme.