Thursday, 30. October 2008
Posted by Klaus
Liebe Webdesignerinnen, -designer und Hobbyisten (oder wie das geschreiben wird),
könnt ihr vielleicht endlich aufhören, die Schriften immer kleiner zu machen? Bei den vielen Browser- und Ausgabegerätevarianten kann man sowieso nicht einmal mehr erahnen, wie der Anwender den Text sieht.
Deshalb: lasst es doch bei 100 Prozent. Bitte.
Das Blog von Anke Gröner z. B. liefert keinen kompletten Feed, weshalb man die Artikel direkt im Blog lesen muss. Und dort ist die Schriftgröße seit dem Redesign auf 90 Prozent gesetzt. Das sieht unter Windows mit IE vermutlich schick aus. Unter Debian Linux mit Firefox ist es mir schlichtweg zu klein und macht keinen Spaß mehr zu lesen.
Vielleicht sollte man das Internetz jetzt doch abstellen und stattdessen wieder Gedrucktes lesen. Braucht keinen Strom, ist oft gut lesbar und man kann sogar noch seinen Abfall hineinwickeln oder vielleicht einen Kopfsalat.
Saturday, 16. August 2008
Posted by Klaus
Liebe Babsimausi66,
es freut mich, dass Dir Beiträge von mir gefallen. Was mich nicht freut, dass Du einen Artikel dreist kopiert hast - inklusive den s9y-Befehlen. Überhaupt nicht gefällt mir, dass Du auch noch das enthaltene Bild von meinem Webspace verlinkst und somit auf meine Kosten Traffic erzeugst.
Da ich ein höflicher Mensch bin (meistens), habe ich jetzt mit einer entsprechenden Anweisung in der htaccess-Datei einen Riegel vorgeschoben. Mein Server liefert Bilder nur noch aus, wenn der Referrer »blog.u1amo01.de« enthält.
Dank eines Artikels von Jörg Kruse geht das ganz einfach:
# Regel gegen Bilderklau
RewriteEngine on
RewriteCond %{HTTP_REFERER} !^$
RewriteCond %{HTTP_REFERER} !^http://(blog\.)?u1amo01\.de(/.*)?$ [NC]
RewriteRule \.(gif|jpg|png)$ - [F]
# End Bilderklau
Damit das auch bei Euch funktioniert, muss die Anweisung (blog\.)?u1amo01\.de natürlich entsprechend angepasst werden.
Danke, Jörg!
Wednesday, 12. March 2008
Posted by Klaus
Nach dem Redesign einer Seite, die ich ab und zu besuche, steht da neuerdings der folgende Hinweis:
Hinweis: Die folgenden Seiten sind für den Standardbrowser mit Schriftgrad "mittel" optimiert.
Falls Sie Schwierigkeiten mit der Darstellung haben, sollten Sie Ihren Internetexplorer vor der nächsten Anmeldung unter Ansicht -> Schriftgrad -> mittel auf die richtige Schriftgröße einstellen.
Werde mir wohl eine extra Bildschirmbrille zulegen müssen.
Friday, 5. October 2007
Posted by Klaus
Du sollst eine Wegbeschreibung verfassen.
Das trifft natürlich nur für einen Teil der Internetangebote zu. Wenn z. B. auf der Seite des Homburger Musiksommers eine Wegbeschreibung zu finden wäre, müssten wir morgen nicht sinnlos durch Homburg irren...
Friday, 28. September 2007
Posted by Klaus
Verwende *niemals* irgendwelche Musik, die sich bei Aufruf Deiner Seite über den ahnungslosen Surfer ergießt.
Das ist akustische Umweltverschmutzung.
Wenn der geneigte Surfer - so wie ich - beim Internetzstehsegeln eine Musik-CD hört, hat er plötzlich zwei verschiedene Lieder gleichzeitig auf der Anlage. Und kommt vielleicht nie wieder auf Deine Site.
Wednesday, 8. August 2007
Posted by Klaus
Verwende ein CSS-Stylesheet für Print.
Ein Button "Artikel drucken" den man so wie bei Telepolis auf vielen Webseiten sieht, ist völlig unnötig. Dafür erstellt man einfach ein eigenes Stylesheet. Das bindet man genauso ein wie das "normale", nur mit der Anweiseung media="print" anstelle von media="screen".
Eric Meyer empfiehlt, zuerst das vorhandene Screen-Stylesheet zu deaktivieren und dann die benötigten Regeln für den Ausdruck zu schreiben. Dabei sollte man beachten, dass auf Papier Serifenschriften wie z. B. Times gut lesbar sind, dass man keine Sidebar im Ausdruck braucht etc. pp.
Ein gutes Beispiel sind die Artikel bei "peruns weblog", z. B. der Beitrag "WordPress-Themes verstehen 1". Im Ausdruck erscheint ein angepasster Header und die Sidebar wird ausgeblendet, das Blatt wird gut ausgenutzt.
Perfekt ist es bei Frank Bültge: dort werden im Ausdruck die verlinkten URLs mit ausgegeben.
Nachtrag:
Über Marks Kommentar bin ich auf der Seite baummord.de gelandet. Dort gibt es gute Tipps, wie man ein Print-Stylesheet ganz einfach realisieren kann.
Thursday, 24. May 2007
Posted by Klaus
Die Serie für Dinge, die mich im Netz immer wieder ärgern.
Du sollst keine Frames verwenden
Simple Regel. Verwende keine Frames.
Niemals!
Es könnte ja sein, dass jemand auf eine Unterseite verlinken will, z. B. die Seite Konzertfotos. Geht zwar, aber dafür steht der Besucher auf der Unterseite ziemlich im Regen, weil er keinerlei Navigation vorfindet.
Vielleicht kommt der User über eine Suchmaschine, weil er wissen will, wann eine Band in Landau spielt. Bei diesem Suchergebnis steht man völlig im Nirwana.
Dann gibt es noch sehbehinderte Nutzer, die mit dem Inhalt "This document requires a browser that can view frames" wenig anfangen können. Höre ich da jemanden sagen "das sind doch allenfalls ein paar wenige Prozent meiner Besucher"?
Grober Unfug.
Einer der wichtigsten Nutzer ist praktisch blind. Der Google-Bot, der für die Aufnahme in die wichtigste Suchmaschine verantwortlich ist.
Zu dieser Thematik gibt es die gelungene Geschichte "Der Suchmaschinen-Robot und der Webdesigner"
Anmerkung: Die Beispiele sind willkürlich gewählt und sollen keinesfalls die jeweiligen Webmaster an den Pranger stellen.
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