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Radland jetzt

Statt über die mehr oder weniger schmutzigen Autoabgase zu debattieren, sollten Radfahrer, Fußgänger, Busse und Bahnen gefördert werden. In Holland und Dänemark gehts doch auch. Wenn man sich die Webseite Copenhagenize.com anschaut: das muss das Radlerparadies sein!

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Der Allgemeine Deutsche Fahrad-Club e. V. (ADFC) hat die Kampagne Radlandjetzt.de gestartet. Bietet Infos zu den Zielen und die Möglichkeit, sich als Unterstützer einzutragen.

Interessante Fahrradseiten

Auf der Suche nach optimalen Rahmenmaßen und Einstellungen für Sattel und Lenker bin ich über mehrer interessante Webseiten gestolpert.

Einmal über die von Fahrradmonteur Ralf Roletschek mit viel Material zu Fahrradpflege und -technik, Radreisen und Fotografie. Sympathisch auch sein Projekt »50mm als Herausforderung«.

Dann über Lemlem - Die Tour de Friends. Berichte von Peter Smolka direkt von seiner 2. (!) Weltumrundung per Fahrrad. Interessant auch die Seite über sein Fahrrad: ein Patria Terra mit Stahlrahmen und 26" Rädern.

Zu guter Letzt ins Deutsche übersetzte Artikel von Fahrradguru Sheldon Brown.

Genug Material zum Schmökern für ein verregnetes Wochenende ;-)

Idioten

»Radfahrer, die bei Nacht ohne Licht unterwegs sind, können sich bei der Materialabgabestelle kostenlos reflektierende Organspenderausweise zur Befestigung an der Sattelstütze abholen.«

Solange gefühlt die Hälfte aller Radfahrer im Dunkeln ohne Licht und Reflektoren unterwegs ist, Gehwege auf der falschen Seite als Radweg missbraucht und alle Verkehrsregeln als unverbindliche Vorschläge betrachtet, solange werden Verkehrsplaner und Autofahrer alle Radfahrer als rechtlose Idioten betrachten, die dem Autoverkehr im Wege sind.

Faule Fahrraddiebe

Fahrrad Als der Fahrradständer (das Ding am Rad) zum ersten Mal abgebrochen war, glaubte ich noch an einen Materialfehler. Oder dass er einen Schlag bekommen habe und irgendwo unbemerkt liegen geblieben sei.

Beim zweiten Mal hat mich mein Fahrradreparateur aufgeklärt: Fahrraddiebe brechen die Ständer ab, um damit Kabelschlösser zu knacken. Einfach drehen und Hau-Ruck. Kopfschüttelnd über Diebe, die auch noch zu faul sind, ein Brecheisen mitzubringen habe ich mir den nächsten Ständer montieren lassen.

Keine zwei Wochen später haben die Deppen mir auch den wieder abgebrochen. Immerhin war das Rad noch da und sonst unbeschädigt. Anscheinend ist ein mit einem Bügelschloss angeschlossenes älteres Rad kein lohnendes Objekt. Nur ein Brechstangenlieferant.

Weil ich keine Lust habe, immer neue Ständer zu kaufen, nehme ich jetzt mein Zweitrad, um zum Bahnhof zu fahren. Das ist nichts beson­de­res, mit 3-Gang-Nabenschaltung (gibts das noch?), gebraucht gekauft. Ohne Ständer. Und weil es nur ein Rahmenschloss hatte, habe ich mir jetzt das dickste Panzerkabelschloss gekauft, das zu kriegen war. Mal sehen, wie es damit klappt.

Mein aktuelles »Schlosssetup«:

  • Alltagsrad (siehe Bild oben)
    Rahmenschloss am Hinterrad, Bügelschloss (um Fahrrad­ständer oder Geländer und Rahmen)
    • Vorteil beim Bügelschloss: Halterung am Fahrrad­rahmen angeschraubt, leicht
    • Nachteil: oft zu kurz, um das Rad anzuschließen. Laternenpfosten etc. geht nicht
  • »Bahnhofsrad«
    Rahmenschloss am Hinterrad, schweres Panzerkettenschloss (um Fahrradständer, Laterne whatever und Vorderrad und Rahmen)
    • Vorteil Panzerkettenschloss: lang genug, um das Rad fast überall anzuschließen
    • Nachteil: keine Halterung, wird irgendwie um die Sattelstütze gewurschtelt, sehr schwer.

Gute Informationen rund ums Thema Fahrraddiebstahl bietet der ADFC.