Tuesday, 13. October 2009
Posted by Klaus
Was mich beim Mailclient Icedove (das ist der Thunderbird bei Debian) immer genervt hat, ist diese seltsame Darstellung von Mailzitaten mit den senkrechten Strichen und kleinerer Schrift.
Man sollte doch annehmen, dass es irgendwo im Einstellungen-Menü ein simples Häkchen gibt, das man deaktiviert und schon werden die guten alten Zitatzeichen (> ) verwendet. Aber nein. Es gibt eine Menge Tipps mit Hinweisen, dass man irgendwo unter about:config ein paar Einstellungen ändern muss, noch ein paar CSS-Befehle in eine vergrabene Datei ... und funktioniert hat das bei mir trotzdem nie.
c't sei Dank gibt es auch eine einfache idiotensichere Lösung: man installiert das Add-on »Quote Colors«, entfernt dort bei »Grafisches Zitieren« das Häkchen und gut ist. Da hat sich die Lektüre des aktuellen Hefts schon gelohnt.
Warum ist das nicht direkt in Thunderbird bzw. Icedove integriert? Seltsame Sache.
Wednesday, 30. September 2009
Posted by Klaus
Deja vu. Die im Fernsehen präsentierten neuen Experten der FTP FDP sehen aus wie die alten, die bereits zu Helmut Kohls Zeiten im Dienst waren. Da kann man nur sagen, zurück in die Zukunft.
A propos Zukunft: über unsere Glaskugel konnten wir einen Blogbeitrag des Pantoffelpunks aus dem Jahre 2017 (kurz vor der Bundestagswahl) ausfindig machen. Hier für jedermann der Link zu diesem Tatsachenbericht.
Wer seine Internetanbindung fit für die Zukunft machen möchte, findet bei der German Privacy Foundation ausführliche Infos, z. B. wie man unzensierte DNS-Server so einrichtet, dass sie auch über andere Ports funktionieren (via Burks' Blog).
Einige Hinweise für über Kabelmodem angeschlossene User hatte ich im Artikel Wie man mit Debian den FoeBuD-DNS-Server benutzt gegeben.
Saturday, 18. April 2009
Posted by Klaus
Ich wollte, meine Artikel wären immer so überlegt und sachlich wie die von Christian unter ... ach, nichts. Im Beitrag Big Mother keeps watching weist er auf eine Aktion des FoeBuD e.V. hin, der einen zensurfreien DNS-Server aufgesetzt hat.
Der Chaos-Computer-Club hat ja schon vor Jahren Anleitungen veröffentlicht, wie man damit umgeht. Mit Linux ist das kinderleicht, also Root-Terminal geöffnet, resolv.conf editiert, neu gestartet – und es passiert nichts.
Eh?
Verflixte Automatisierung. Alle Netzwerkdaten werden bequem per DHCP geholt, auch die DNS-Adressen. Grmpf. Im Debianforum wurde mir dann schnell weitergeholfen.
So gehts:
- Unter Anwendungen/Zubehör ein root terminal öffnen
- im Lieblingseditor die Datei /etc/dhcp3/dhclient.conf aufrufen
- beim Abschnitt
request den Eintrag domain-name-servers entfernen
- in der Zeile
# prepend domain-name-servers ... das Kommentarzeichen (#) löschen und dahinter die DNS-Server-IPs eintragen: prepend domain-name-servers 85.214.73.63;
- mit einem Komma getrennt kann man einen zweiten Server eintragen, falls der erste einmal ausfällt:
prepend domain-name-servers 85.214.73.63, 123.456.78.9; (die zweite Adresse ist ein Muster)
- anschließend nach Neustart im network-manager nachsehen, welcher Server tatsächlich genutzt wird
- das geht auch mit
nslookup google.de, im Ergebnis steht dann die IP des DNS-Servers und darunter die IP von google.de
Für Ubuntu-Nutzer gibt es auch eine schöne Anleitung
ACHTUNG: man sollte wissen, was man macht. Wenn man sich vertut, kommt man anschließend nicht mehr ins Internet und muss sehen, wie man die Änderungen zurückdreht. Ich übernehme keinerlei Haftung bei irgendwelchen Schäden. (Ich hasse solche Disclaimer ...)
PS: ausserdem sollte man sich das ganze lokal gut notieren. Wenn die manuell eingetragenen DNS-Server beide nicht funktionieren, muss man auch wissen, wie man das rückgängig macht, um z. B. an eine aktuelle IP-Adresse des DNS-Servers des eigenen Providers zu kommen.
Nachtrag vom 04.09.2009
Weil alle Webanwendungen recht zäh liefen, habe ich die Änderung zurückgedreht. Mit dem DNS-Server meines Providers geht alles Ratzfatz. Anscheinend ist der Server beim FoeBuD ein bischen überlastet.
Sunday, 5. April 2009
Posted by Klaus
Ich benutze dieses Blog ja auch als eine Art Notizbuch für Dinge, die ich immer wieder einmal brauche. Ein wichtiger Link für Debian-Linuxer, die z. B. Musikstücke komprimieren wollen
ist debian.multimedia.org.
Auch gut: soundconverter.berlios.de/gstreamer-mp3-encoding-howto
Friday, 27. March 2009
Posted by Klaus
Schluss mit negativen Beiträgen über Zensur, Überwachung & Co. Warum sollen wir uns weiter von alten Männern (oder Müttern) mit Kugelschreibern gängeln lassen?
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Tuesday, 17. February 2009
Posted by Klaus
Ohne dass ich es bemerkt habe (ein gutes Betriebssystem sollte unbemerkt zuverlässig im Hintergrund arbeiten), wurde planmäßig am 14. 2. 2009 die bisherige Debian Gnu/Linux Version »Lenny« vom Status testing auf stable gesetzt.
»Debian GNU/Linux ist ein freies Betriebssystem, das von mehr als tausend Freiwilligen aus der ganzen Welt entwickelt wird, die über das Internet zusammenarbeiten. Debian widmet sich der Freien Software; seine nicht-kommerzielle Natur und sein offenes Entwicklungsmodell machen es einzigartig unter den GNU/Linux-Distributionen.«
Ich verwende Lenny ohne Probleme seit Juni 2008. Den Wechsel von Ubuntu zu Debian habe ich nie bereut (Ubuntu ist ja Debian mit ein paar grafischen Verschlimmbesserungen). Debian ist nicht wirklich schwieriger; vielleicht muss man ab und zu ein bischen mehr nachlesen.
Schöne Software.
Wednesday, 10. September 2008
Posted by Klaus
Hatte heute auf meinem Windows-Rechner Probleme mit Firefox meine Blogdatenbank per phpMyAdmin zu warten und deshalb probeweise das aktuelle Opera installiert. Damit gings problemlos.
Die Optik von Opera ist mittlerweile richtig gut. Deshalb habe ich auch für meinen Debian-Rechner nach entsprechenden Paketen gesucht. Das ist etwas umständlich, weil es die anscheinend nicht über debian.org gibt.
Aber die netten Norweger haben extra für Debain-User deb.opera.com bereitgestellt und damit klappt das.
Sieht auch unter Debian sehr ansprechend aus; allerdings scheint mir der Aufbau von Grafiken gegenüber Firefox spürbar langsamer zu sein.
Friday, 1. August 2008
Posted by Klaus
Tach. Ihr kommt über die Google-Suche hierher, weil ich vor Monaten einen Artikel zum Installieren von Schriften unter Ubuntu veröffentlicht hatte. Seit Frühjahr 2008 bin ich von Ubuntu auf Debian umgestiegen und deshalb nicht mehr auf dem Laufenden, was Ubuntu betrifft.
Bitte schaut in das deutsche Ubuntu-Wiki, speziell in den Artikel Schriften.
Unter Debian (ging auch unter Ubuntu 7.04) lade ich mir neue Fonts auf die Festplatte und kopiere die anschließend nach fonts:///. Normalerweise sind die dann ohne Neustart gleich verfügbar. Nur bei OpenOffice gibt es Probleme mit OpenType-Schriften, die bisher noch nicht richtig unterstützt werden.
Monday, 23. June 2008
Posted by Klaus
Willst du dir den Tag versauen,
musst du dein System umbauen
Bei Debian Etch ist leider noch Gimp 2.2 enthalten. Dummerweise kann Gimp erst in neueren Versionen mit gesperrten Texten umgehen, z. B. in der Version 2.4.
Nach einigem Herumsuchen scheint mir der Aufwand recht hoch, Gimp 2.4 unter Etch zum Laufen zu bekommen. Es scheinen ziemlich viele Pakete betroffen zu sein. Deshalb werde ich probieren, nach der Anleitung von r0ot.ch auf Lenny umzusteigen. Wobei ich nicht wie dort beschrieben etch durch testing sondern durch lenny ersetzt habe.
Hmm, bisher sieht es gut aus. 190 MB sollen heruntergeladen werden ...
Wenn ihr die nächste Zeit nichts mehr lest, hat es nicht geklappt. Wie war doch die Regel, gegen die ich jetzt gleich verstoße? Never touch a running system ...
Nachtrag: mit den190 MB ist es natürlich nicht getan. Ein Neustart und dann der Start von Synaptic sorgt erneut für einen großen Download.
Nachtrag 2: bei Helmut Kaczmarek jr. gibt es die einfachste Beschreibung, wie man von Debian Etch zu Lenny kommt:
etc/apt/sources.list von stable auf Lenny (testing) umstellen:
- Alt (Etch bzw. stable)
- deb http://ftp.de.debian.org/debian/ stable main contrib non-free
- deb http://security.debian.org/ stable/updates main contrib non-free
- Neu (Lenny)
- deb http://ftp.de.debian.org/debian/ lenny main contrib non-free
- deb http://security.debian.org/ lenny/updates main contrib non-free
Nun noch in der Konsole als Root
aptitude update && aptitude dist-upgrade
ausführen.
Saturday, 7. June 2008
Posted by Klaus
Seit dem 10. Mai 2008 verwende ich als Betriebssystem anstelle von Ubuntu »richtiges« Debian Gnu/Linux.
Bekanntermaßen basiert die Ubuntu-Distribution auf Debian. Vor dem Umstieg war ich davon ausgegangen, dass Debian sozusagen Motor, Karosserie und Fahrwerk liefert, Ubuntu dann die Innenausstattung und die Bedienelemente.
Nach dem Umstieg habe ich überrascht festgestellt, dass Ubuntu eher den Heckspoiler und den Fuchsschwanz liefert (für die Jüngeren: das Teil, das beim Manta an der Antenne hängt. Eh? Was ein Manta ist? Ok, ok ...)
Ich bin mit Debian rundum zufrieden. Einfach zu installieren, einfach zu bedienen ... der Unterschied zu Ubuntu ist für mich verschwindend (wobei ich erwähnen muss, dass ich kein Wlan nutze, meine Hardware etwas älter ist und mein Drucker Postscript versteht und per Lpt angeschlossen ist etc.)
Natürlich hat die Stabilität ihren Preis: manche Softwarepakete bei »Etch« sind schon etwas älter. Aber wer braucht schon das neueste? Funktionieren muss das Zeugs. Und dass die ältere Gimp Version 2.2 dabei ist, hat für mich den Vorteil, dass das genau die Version ist, die in meinem alten Gimp-Handbuch von Jürgen Osterberg behandelt wird 
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