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Wasserstandsmeldung Blue note

Eigentlich hatte ich dieses Blog angefangen, um über die Neugestaltung der Website meiner Blue note BIG BAND zu berichten. Dann kamen Veranstaltungshinweise dazu. Nach und nach anderer Kram (EDV, Zeitgeschehen, Kinoberichte, Audio).

Blue note BIG BAND

Mir wurde gerade bewusst, dass ich über die Blue note fast gar nichts mehr schreibe. Das kann ja nicht angehen. Also hier eine kurze Wasserstandsmeldung. Soll es künftig (hoffentlich) wieder regelmäßig geben.

Nach der langen Sommerpause, die sich an den Schulferien in Rheinland-Pfalz orientiert (wir haben viele – zu viele? wie manche sagen – Lehrer in der Band) gehts wieder los. Gestern fand die zweite Probe statt, die auch ganz ordentlich besucht war.

Wer es genau wissen will: die Besetzung besteht aus 5 Trompeten, 5 Saxophonen, 4 Posaunen, Klavier, Gitarre, Bass (doppelt besetzt), Schlagzeug und Gesang. Also 20 Leute. Gefehlt haben 3 Posaunen, 2 Trompeten, 1 Saxophon und Gitarre. Nicht optimal zum Proben, aber noch ganz ordentlich.

Geprobt wurde zuerst »Take one«, ein Klassiker von Sammy Nestico (Count Basie Bigband). Diese Nummern kann man bis in alle Ewigkeit proben, man wird es nie so gut wie die Basie-Band hinbekommen ... Dann, wenn ich mich recht erinnere, »Come fly with me«, eine Gesangsnummer die man von Frank Sinatra kennt, »The heart of the matter« von Saxophonist Bob Mintzer und »Wind«, eine interessante Komposition eines Kunden von Frank. Der repariert Saxophone, Klarinetten und Flöten und kennt dadurch eine Menge Musiker. Das nächste Mal werde ich mir während der Probe Notizen machen, dann bekomme ich das besser zusammen.

Für »Jazz an Neujahr« wurden die ersten potentiellen Gastdirigenten bzw. Arrangeure angefragt. Die ersten Absagen sind auch schon eingetroffen. Schaun'wer mal.

Weil die Band 2016 nur mäßig gebucht war, geistert schon länger die Idee herum, dass man den Veranstaltern leicht verständlich benannte Pakete anbieten müsse. »Wir sind eine tolle Band und spielen Bigbandmusik von vorgestern bis heute« scheint sich nicht gut zu verkaufen.

Vorgeschlagen wurden solche Dinge wie ein reines Frank-Sinatra-Programm. Scheitert meines Erachtens daran, dass Frank lange tot ist und so gut und bekannt war, dass es verflixt schwer ist, einen passenden Sänger zu finden. Der dann auch noch Zeit und Lust hat, mit uns zu proben und aufzutreten.

Ein anderer Vorschlag war etwas, das viele Leute kennen und die meisten Musiker erstmal entrüstet ablehnen: ein Glenn-Miller-Programm. Wenn man sich damit ernsthaft auseinandersetzt, ist diese so einfach klingende Musik verwünscht schwierig zu spielen. Peter Herbolzheimer hat es in einer Probe mal so ausgedrückt: »Glenn Miller hatte die meiste Kohle und deshalb die besten Musiker. Kriegt man nie wieder so hin.«

Kann sein, dass wir uns demnächst da mal dranwagen. Wie bereits gesagt hat das mehrere Tücken. Viele Leute haben das Original sehr gut im Ohr (zumindest die Silversurfer). Und der Kram ist von der Stilistik her schwer. Muss man sich erst einmal einarbeiten. Unser Bandleader Bernd wäre sicher mit Feuereifer dabei, schließlich liebt er den alten Kram und hätte Gelegenheit, schöne Klarinettenstellen zu spielen.

Jetzt kommt aber erst einmal Jazz an Neujahr. Einen guten Start in die Woche :-)

Big Band und Streicher – eine ungewöhnliche Kombination?

Plakat Am 7. Mai 2016 spielt die Blue note BIG BAND unter Leitung von Henk Meutgeert gemeinsam mit einer eigens zusammengestellten Streichergruppe ein Konzert im Saalbau, Neustadt an der Weinstraße. Unser Berndleader hat dazu einen ausführlichen Text verfasst, den ich Euch nicht vorenthalten möchte.

Viele denken bei den Stichworten Streicher und Jazz zunächst nur an den Geiger Stéphane Grapelli, der in den 1930er Jahren zusammen mit Django Reinhardt und seinem Quintett große Erfolge feiern konnte. Jedoch reichen die Wurzeln dieser Kombination, gerade mit schon fast sinfonisch besetzten Streichern, bis in die Kinderstube des orchestralen Jazz' in die 1920er Jahre zurück.

Die Orchester von Jean Goldkette und Paul Whiteman, für den George Gershwin seine berühmte »Rhapsody in Blue« geschrieben hat, stürmten Mitte der 1920er Jahre die Charts der damals noch sehr jungen Plattenindustrie. Zu den Hochzeiten des Swings ab ca. 1940 nahmen viele Big Bands zur Standardbesetzung eine Streichergruppe hinzu. Die Orchester von Tommy Dorsey, Harry James, Gene Krupa oder Artie Shaw konnten zu dieser Zeit trotz einer stattlichen Orchestergröße von ca. 40 Musikern wirtschaftlich arbeiten. Nach 1945 jedoch ließ die Beliebtheit des Swings beim Publikum stark nach und die meisten Bandleader mussten ihre Orchester wieder verkleinern oder ganz aufgeben. Lediglich sehr erfolgreiche Gesangsstars wie Frank Sinatra konnten weiterhin die großen Bands unterhalten. Zu einer der schönsten Produktionen dieses Genres gehören die Aufnahmen von Sinatra mit der Count Basie Big Band von 1964 mit einer fast schon sinfonisch besetzten Streichertruppe.

Damit waren die Streicher jedoch noch nicht vergessen. 1949/50 nahm Charlie Parker zwei Platten mit einer 10-köpfigen Streichergruppe auf, die später seine erfolgreichsten Platten überhaupt sein sollten. Und auch in Europa bedienten sich zwei ganz große Musiker des Easy-Listening der kombinierten Klangfarbe aus Bläsern und Streichern: Bert Kaempfert und James Last landeten mit dieser Kombination viele ihrer Welthits in den 1960er, 70er und 80er Jahren.

Heutzutage findet man Bläser und Streicher nur noch selten im Jazz vereint. Gepflegt wird diese Besetzung, noch ergänzt um einige Bläser aus dem Sinfonieorchester, beim Metropole Orkest in den Niederlanden, welches schon seit 1945 immer wieder mit den Weltstars des Jazz zusammenarbeitet. Henk Meutgeert, der schon vor 10 Jahren als Gastdirigent bei Jazz an Neujahr mit der Blue note BIG BAND auf der Saalbau-Bühne stand, arbeitet nicht nur regelmäßig mit dem Metropole Orkest zusammen, er leitete auch schon mehrere Projekte dieser Art bei »seinem« Jazz Orchestra of the Concertgebouw. So lag es nahe, dass die Blue note BIG BAND bei ihm anfragte, als es darum ging, einen Gastdirigenten für das Projekt »Klangfarbenerweiterung« zu finden.

Auf dem Programm stehen am 7. Mai 2016 ausschließlich Arrangements aus der Feder des Niederländers. Den Programmschwerpunkt bilden dabei Werke aus dem „American Songbook“, Melodien der großen amerikanischen Songschreiber George Gershwin, Irving Berlin und Richard Rodgers, bei denen natürlich die Stimme der Blue note BIG BAND – Michaela Pommer – nicht fehlen darf. Daneben gibt es aber noch weitere interessante Musik zu hören, denn Henk Meutgeert ist nicht nur als Bearbeiter tätig, sondern schreibt auch eigene Kompositionen. Seine 6-sätzige Suite »Whirl Wind Whistle« wird beim Konzert im Saalbau ihre deutsche Erstaufführung erleben. Abgerundet wird das Programm durch zwei Kompositionen aus der Feder des argentinischen Tango-Spezialisten Astor Piazzolla.

Eigens für dieses Konzert wurden die »Blue note Strings« zusammengestellt, ein Streichorchester aus handverlesenen Musikerinnen und Musikern aus ganz Süd-West Deutschland. Dabei treffen gestandene Profis (z. B. vom Orchester des Pfalztheaters Kaiserslautern) und Streicherpädagogen auf junge Nachwuchsstreicher (Preisträger bei Jugend Musiziert, Mitglieder des Landesjugendorchesters Rheinland-Pfalz, des Neustadter Jugendsinfonieorchesters oder des Sinfonieorchesters des Kurfürst-Ruprecht-Gymnasiums) und erfahrene Laienmusiker (Sinfonieorchester der Neustadter Musikfreunde oder Landauer Kammerorchester). Sie alle verbindet die Liebe zu den Sounds des groß besetzten orchestralen Jazz'.

So viele Musikerinnen und Musiker zum Proben unter einen Hut zu bekommen ist keine einfache Aufgabe. Die Big Band probt seit Februar für sich alleine. Die Noten hierfür kamen dabei sozusagen »scheibchenweise« in der Pfalz an, denn die meisten Arrangements wurden speziell für das Konzert am 7. Mai geschrieben oder zumindest adaptiert. So gab es meistens pro Woche 1-2 neue Notensätze, die im E-Mail-Postfach des Bandleaders landeten und zur Probe frisch ausgedruckt wurden. Die Streicher hatten im April zwei vorbereitende Leseproben, bevor an zwei weiteren Probetagen kurz vorm Konzert unter Leitung des Gastdirigenten die beiden Gruppen und die Sängerin zusammengefügt werden. Intensive Probenarbeit, exzellente Programmauswahl und der phänomenale Sound der Kombination Big Band & Streicher versprechen einen unvergesslichen Abend mit dem American Songbook.

Karten Online über Ticket-Regional, bei Tabak-Weiss, Hauptstr. 61, 67433 Neustadt/Weinstr. oder an der Abendkasse.

Veranstaltungstipp: Blue note BIG BAND am 1. Mai 2016 in Maikammer

Wegen der auf Hochtouren laufenden Vorbereitungen für Blue note mit Streichern fast vergessen: am 1. Mai 2016 spielen wir im Rahmen des »Wein. Kultur. Erleben-Festivals« in Maikammer auf dem Marktplatz ein Frühschoppenkonzert.

Wenn das Wetter mitspielt sicher eine nette Veranstaltung. Swing, Weinschorle (hoffentlich gibt es auch Bier) und die nette Ortschaft Maikammer – lohnt sich bestimmt!

Blue note BIG BAND, Sonntag 1. Mai 2016, 11:30-13:30 Uhr, Marktplatz Maikammer

7. Mai 2016: Blue note BIG BAND mit Streichern

Für den Wonnemonat Mai hat sich die Bigbandleitung etwas ganz besonderes ausgedacht: Die Blue note BIG BAND mit Streichern unter Leitung von Henk Meutgeert im Saalbau in Neustadt/Weinstraße.

Die Band spielt mit einer exklusiv für dieses Konzert zusammengestellten Streichergruppe Arrangements von Henk Meutgeert, die zum Teil extra für diesen Abend geschrieben wurden. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Werken George Gershwins. Und natürlich wird Michaela Pommer mindestens ein halbes Dutzend dieser Ohrwürmer singen.

Plakat Samstag 7. Mai 2016, 20 Uhr, Saalbau in Neustadt an der Weinstraße (direkt am Hauptbahnhof)

Weitere Infos auf der Webseite der Bigband: www.bluenotebigband.de

Vorverkauf über die Bandmitglieder, online über Ticket Regional oder in Neustadt bei Tabak-Weiss, Hauptstraße 61. Die Veranstaltung von »Jazz in NW e. V.« ist Teil der Konzertreihe von »BRASS live«.

Doch kein responsive Design für Blue note

Wer sich wundert, was aus meinem Projekt Responsive Design für Blue note geworden ist: nichts.

Ich habe ein paar Bandkollegen gefragt, welche Punkte sie am meisten stören würden und von allen die Rückmeldung bekommen, dass der aktuelle Stand gut sei. Anscheinend bin ich der einzige, dem es nicht gefällt. Das ist aber keine ausreichende Begründung für eine größere Webseitenumgestaltung.

Mach ich in der Zeit eben Sprechübungen. Oder lese in der Badewanne.

Wir machten Musik

Plakat Ich hatte nicht geglaubt, dass aus der Zusammenarbeit einer Bigband und einer Theatertruppe eine brauchbare Revue entstehen würde. Umso mehr hat mich der Erfolg überrascht und die wirklich guten Leistungen aller Beteiligten.

Ich erinnere mich, dass Heike mir nach der Show erzählte, dass sie noch nie auf einer Bühne gesungen hätte. Und bei der Show die Eröffnungsnummer singen musste. Mitlesende Musiker wissen, dass das ein undankbarer Part ist. Fand ich toll, dass sie sich getraut hat. Und es gut gemacht hat.

Leider hat die Wiederaufnahme letztes Jahr nicht geklappt. Und nun können wir die Beteiligten gar nicht mehr alle zusammen auf die Bühne bringen. Heike Freywald ist tot.

Responsive Design für Blue note

Ursprünglich hatte ich mein Blog angefangen, um den Umbau bzw. die Renovierung der Website der Blue note BIG BAND zu dokumentieren. Das ist lange her.

Genauso lang wie die letzten großen Änderungen an der Webseite. In den letzten Jahren habe ich nur Inhalte aktualisiert. Also Termine eingetragen, Fotos der Gäste hochgeladen und sowas.

Änderungen am Aussehen habe ich schleifen lassen. Genauso die Bandchronik. Wobei ich bei der die Hoffnung hatte, dass der Berndleader vielleicht an der weiterschreibt.

Das soll jetzt alles besser werden. Seit Dezember habe ich ja ein Smartphone. Und festgestellt, dass die Bandseite damit, ähm, suboptimal aussieht. Also höchste Zeit, das zu verbessern. Stichwort Responsive Webdesign. Für die glücklichen Unwissenden: damit ist gemeint, dass eine Webseite sich dem Gerät des Betrachters anpasst, also auf jedweder Bildschirmgröße gut lesbar und auch bedienbar ist. Also über Touchscreens und Tastatur (ohne Maus).

Klingt wie die eierlegende Wollmilchsau? Ist auch genauso komplex.

Für den Anfang habe ich die Problemfelder Navigation, Fotogrößenanpassung und Behandlung der Sidebar ausgeguckt.

Bei der Navigation stellt die Chronik und der Bereich um Jazz an Neujahr mit der Subnavigation die größte Herausforderung dar. Auf einem Telefon würde allein die Navigation den Bildschirm mehr als ausfüllen. Die muss also überarbeitet und ausblendbar sein.

Genauso ist die Sidebar zu überarbeiten. Dummerweise enthält genau die auf der Homepage die interessanten Informationen (neue Termine, aktuelle Infos etc.), ist im Gerüst der Webseite nach alter Tradition aber am Ende angeordnet. Außerdem sollte sie auf kleinen Bildschirmen nicht neben, sondern unter dem Hauptinhalt angezeigt werden.

Daraus habe ich mir für den Anfang diese Ziele gesetzt:

  • die Navigation muss auf kleinen Bildschirmen ausgeblendet werden und über einen Knopf einblendbar sein. Möglichst simpel und ohne JavaScript-Gedöns
  • die Seitenspalte muss auf Mobiltelefonen automagisch nach unten wandern
  • die wichtigsten Inhalte müssen oben stehen und im Haupteil, nicht in der Seitenspalte
  • Fotos müssen sich an kleine Bildschirme anpassen
  • Fotos generell eher wieder kleiner machen, um die Ladezeiten zu verbessern

Für die ersten beiden Punkte habe ich mit der Lösung von Ian Yates herumgespielt. Warum mit der? Ich wollte keine Lösung mit diesem sogenannten Hamburger-Symbol (☰), weil das nicht jedem Nutzer geläufig ist. Und nichts mit Scriptsprache.

Dabei sind nacheinander die folgenden 4 Versionen entstanden:


http://u1amo01.de/css_tst/musterloesung_content_amo-v1/index.html
http://u1amo01.de/css_tst/musterloesung_content_amo-v2/index.html
http://u1amo01.de/css_tst/musterloesung_content_amo-v3/index.html
http://u1amo01.de/css_tst/musterloesung_content_amo-v5/index.html

Nächster Schritte: größere Schrift, größere Flächen bei der Navigation für Leute mit dicken Fingern (wie mich), skalierende Fotos.