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Ein Schritt zurück nach vorn

Sarah von Clue Writing war so nett, mir ausführlich zu erläutern, wie der »Clue Cast« erstellt und verteilt wird. Mir war ja nicht klar, wie diese Podcast-Verteilerei funktioniert.

Natürlich wird hier von der Blogsoftware ein RSS-Feed erstellt, den man abonnieren kann. Allerdings fehlt da vieles, was sich für Podcasts etabliert hat. Wie immer gibt es viele Wege, diesen Mangel zu beheben. Man kann diesen Blogfeed an Googles Feedburner verfüttern, der dann einen podcasttauglichen Feed daraus macht.

Oder man nutzt ein entsprechendes Plugin im Blog. Für meine Blogsoftware Serendipity (s9y) gibt es dafür ein Teil, das – zumindest für mich – wenig intuitiv bediendbar ist. Weil ich schon immer neidisch auf die Tools bei https://podlove.org schiele, habe ich jetzt einen anderen Weg eingeschlagen.

Also los.

  • neues Verzeichnis /podcast angelegt
  • neue Datenbank angelegt
  • WordPress im Verzeichnis /podcast installiert
  • Header-Foto und Icon hochgeladen
  • Plugin Podlove Podcast Publisher installiert
  • Plugin Podlove Subscribe Button installiert
  • mp3-Datei mit der Test-Podcastfolge hochgeladen
  • frech den Podcast bei Stitcher angemeldet – und angenommen worden (nehmen die alles?)
  • an iTunes gescheitert – kann Apple eigentlich aus fundamentalreligiösen Gründen nicht nutzen
  • getwittert

Die Bedienung des Podlove-Zeugs war nicht ganz so einfach, wie erhofft. Aber man kann sich durchbeißen. Im Ergebnis habe ich jetzt ein eigenständiges Blog, in dem es (voraussichtlich) nur Podcastfolgen geben wird.

Wermutstropfen: der im Podlove Podcast Publisher enthaltene Webplayer funktioniert anscheinend nicht unter IE 11. Irgendwelchen Schwund gibts eben immer.

Nach diesem ganzen Technikkrams wird es höchste Zeit zurück ans Mikrofon zu gehen und Inhalte zu produzieren ;-) (und das alte WordPress-T-Shirt aus dem Schrank herauszusuchen).

Ah so: hier nochmal die Adresse: http://u1amo01.de/podcast/ bzw. für Podcatcher die Feed-Adresse: http://u1amo01.de/podcast/feed/mp3/

PS: Feed beim Verzeichnis https://fyyd.de angemeldet. Praktischerweise liefert der Podlove Podcast Publisher Werkzeug mit, um dort den eigenen Feed kenntlich zu machen.

Eigener Herd ist Goldes wert

Man soll ja nicht immer negativ sein, schlechte Laune verbreiten und herumschimpfen. Deswegen versuche ich es positiv zu verpacken.

Wenn Du Beiträge im Internet veröffentlichen möchtest, mache Dir bitte die Mühe vorher zu überlegen, wo Du das tust. Es gibt verlockend einfache Angebote diverser Plattformen, die auf den ersten Blick kostenlos sind. Allerdings gibst Du damit die Hoheit über Deine Texte und Fotos auf. Wenn dem Plattformbetreiber – oder wem auch immer – Deine Beiträge nicht gefallen, weil sie gegen irgendeine Richtlinie verstoßen, können Deine Beiträge gelöscht werden. Oder gleich Dein ganzer Kram, den Du vielleicht über Jahre zusammengetragen hast. Protestieren oder jammern hilft nicht.

Der einzige Schutz dagegen ist selbstbezahlter Webspace. PUNKT.

Mittlerweile gibt es für jeden den passenden Provider. Für Bastler würde ich uberspace.de empfehlen, für den Rest ;-) all-inkl.com. Manitu.de soll auch gut sein, habe ich allerdings keine Erfahrung mit.

Beim Datenschutz ist es genauso. Wenn Du Deine Daten in der Cloud speicherst, weißt Du in den seltensten Fällen, wo die Server stehen, wie sorgfältig dort gearbeitet wird (Backup, ausfallsichere Stromversorgung) und wie es mit dem Datenschutz aussieht.

Also vor dem Speichern überlegen, wie wichtig die Daten sind und was dafür angemessen ist (es gibt diesen alten Scherz, dass Daten nur dann absolut sicher seien, wenn man sie auf einem Rechner mit BSD-Betriebssystem speichert, der in einen Betonblock eingegossen wird und anschließend im Mariannengraben versenkt wird).

Ich versuche einigermaßen regelmäßig Kopien aller Daten (vor allem der Fotos und Audiofiles) auf externe Festplatten zu machen. Mit USB3 geht das einigermaßen fix. Die lagern in verschiedenen Stockwerken, ein paar sogar außer Haus. Ab und zu kommt eine neue Festplatte dazu, dafür werden ältere selten benutzt. Zusätzlich brenne ich z. B. von Urlaubsbildern CDs.

Und manche Daten wie zum Beispiel die Steuererklärung gibts nur in Papierform. Warum soll ich mich mit Elster, Datenschutz etc. pp. plagen, wenn ich auch einfach ein paar Blätter von Hand ausfüllen, kopieren und abheften kann?

Mehr Licht!

... sollen Goethes letzte Worte gewesen sein.

Musiker werden auf der Bühne bei Konzerten gern mal im Dunkeln sitzen gelassen, von Schweinwerfern geblendet oder mit Farbwechseln verwirrt. Schlecht wenn man aufs Notenlesen angewiesen ist.

Abhilfe schafft eine Pultleuchte. Früher waren die mit Glühbirnen bestückt und dementsprechend oft kaputt bei ständigem Auf- und Abbau. Mittlerweile bieten sich robustere LED-Leuchten an. Meine erste mit so einem Schwanenhals war nicht wirklich gut; einfach nicht hell genug.

Dank einem Tipp von Frank habe ich eine gute Lösung gefunden: die SLED 10 von Adam Hall leuchtet 3 Seiten sehr gut und 4 Seiten ausreichend aus. Bietet 2 Helligkeitsstufen und kann über Batterien oder Netzteil (ist dabei) betrieben werden. Gibt es bei Thomann für 29 Euro. Und ist auch noch energiesparend.