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Adieu Kathrin

Völlig geschockt habe ich bei Frank Schindelbeck gelesen, dass Kathrin Lemke gestorben ist.

Kathrin habe ich vor Jahrzehnten auf den Sessions im Heidelberger Cave kennengelernt, wo wir unzählige Nächte herumgehockt und gespielt haben. Damals hat sie noch studiert, ich glaube Germanistik. Irgendwie ist sie dann Jazzmusikerin geworden und nach Berlin gezogen.

Mehr fällt mir gerade nicht ein. Bin völlig geschockt. Kathrin wurde 44 Jahre alt.

My heart will go on

Cover Er schrieb den grandiosen Sountrack für »Star Trek II – Der Zorn des Khan«, weil das gekürzte Budget für Jerry Goldsmith nicht mehr reichte ...

Er schuf die Musik für »Die Maske des Zorro« (Antonio Banderas), »Apocalypto«, »Titanic«, »Avatar«, »Apollo 13« und viele andere.

James Horner ist gestern mit seinem Flugzeug abgestürzt.

Tschüß, Google+

Es gibt immer einen Spagat zwischen Sicherheit und Benutzerfreundlichkeit. Google hat beschlossen, dass es verwunderlich sei, dass ich mein Google+-Konto sowohl von verschiedenen Rechnern als auch mit verschiedenen Providern und sogar verschiedenen IP-Adressen benutzen möchte. Kann ja nur ein Passwortdiebstahl sein!

Screen shot

Um die Sperre aufzuheben, soll ich mein Passwort zurücksetzen. Und dafür brauche ich eine Handynummer. Die sich seit der Kontoeröffnung natürlich geändert hat. Mal ehrlich, wer will Google schon ständig seine neuen Handynummern mitteilen? Wissen die nicht sowieso alles?

Lange Rede, kurzer Sinn: ihr könnt mich mal. Wenn es kein simpleres Verfahren gibt, könnt ihr Euch diesen Service an den Hut stecken. Google+ braucht sowieso niemand.

Leonard Nimoy ist tot

»A life is like a garden. Perfect moments can be had, but not preserved, except in memory. LLAP«
Letzter Eintrag von Leonard Nimoy auf Twitter, 23. Februar 2015

Bei der Szene habe ich im Kino geheult wie ein Schlosshund. Leonard Nimoy ist im Alter von 83 Jahren gestorben.

Farewell.

Vorhang

Die letzte Show ist gespielt, der letzte Vorhang gefallen (naja, wenn wir einen gehabt hätten). Gedanken danach.

© Adolf Kluth

Frank meinte vor der letzten Vorstellung, er hätte mit mir ein Hühnchen zu rupfen. Wie es mir einfallen könne, Spaß zu haben? Wo er mich letzten Herbst mit Engelszungen zur Mitwirkung im Salonorchester überreden musste?

Ich konnte mir damals nicht vorstellen, dass das funktionieren könnte. Oder gar interressant zu spielen sei. Zickige 20er-Jahre-Nummern statt lässigem Swing? Dazu Schauspieler, die singen? Und das alles in Maikammer ...

Finale
© Adolf Kluth
Es hat großartig funktioniert. Aus vielen Puzzleteilchen ist eine Produktion entstanden, die mehrfach für ausverkauftes Haus gesorgt hat. Und es hat mir großen Spaß gemacht! Ein interessanter Ausflug in die Theaterwelt. Ein munteres Völkchen, die Neustadter Schauspielgruppe. Wenn ich nicht schon in der gefräßigsten äh, besten Big Band der Welt mitspielen würde ...

Bei der letzten Vorstellung sorgte neben den Dernière-Scherzen der krankheitsbedingte Ausfall eines Hauptdarstellers für Spannung. Seine Auftritte wurden von verschiedenen Kollegen übernommen. Das Publikum hat wohl gar nichts bemerkt.

Obwohl ich froh bin, dass diese Makeup-Geschichte mit Puder, Rouge und nachgezogenen Augenbrauen ein Ende hat, hab ich – wie nach jedem großen Projekt – den After-Show-Blues. Schade, dass es vorbei ist und ich wohl die meisten Ensemblemitglieder nicht mehr treffen werde.

Vielleicht gibt es Zusatzvorstellungen; einige Anfragen hat es gegeben. Allerdings halte ich das für unwahrscheinlich; viele haben einen übervollen Terminkalender und bei der großen Anzahl an Beteiligten wird es sicher schwierig, das noch einmal aufzuführen. Aber ich hatte mich ja auch zu Anfang geirrt, als ich dem Projekt wenig Chancen eingeräumt hatte.

Jedenfalls freue ich mich auf die Aufzeichnung, die der Offene Kanal gemacht hat. Ich habe zwar die sechs Shows gespielt, aber nie gesehen – weil der Flügel im Weg stand.

Fotos auf Adolfs Flickr-Account und Holger Knechts Blog. Mehr zur Revue auf der Seite der Neustadter Schauspiel­gruppe. Mehr zur Revue hier im Blog unter der Kategorie Revue.

Vorankündigung: Das Sommerstück »Das Haus in Montevideo«

Am 25. + 26. 27.07.2014 und am 1., 2., 3., 8., 9., 10., 14. und 15. August 2014 spielt die Neustadter Schauspielgruppe auf der Freilichtbühne die Kömödie »Das Haus in Montevideo« von Curt Goetz. Regie führt Uwe Hörner, in den Hauptrollen (wahrscheinlich?) Rolf Memmel und Didi Koch (mehr habe ich noch nicht erfahren, sorry).

Im Park der Villa Böhm in Neustadt an der Weinstraße, jeweils um 20 Uhr. Weitere Infos demnächst auf der Webseite der Neustadter Schauspielgruppe. Und ganz sicher wird es auch wieder Probenfotos von Adolf Kluth geben :-)