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Import von WordPress 2.3 nach Serendipity macht Schwierigkeiten

Dank der Änderung an der Datenbankstruktur beim Releasewechsel auf WordPress 2.3 funktioniert der Import nach Serendipity nicht mehr richtig.

Der Übertrag der Artikel und Kommentare klappt problemlos. Aber die Kategorien werden nicht mehr gefunden. Außerdem werden die Kommentare zwar mitgenommen, bei den einzelnen Artikeln steht aber immer "Kommentare: 0". :-/

Einzelheiten zur neuen Tabellenstruktur gibt es bei boren.nu.

Vergleich: Serendipity und WordPress (3)

Fortsetzung von Vergleich: Serendipity und WordPress (2)

Mark hatte mir einen Link geschickt zum Artikel Von WordPress zu Serendipity. In den Kommentaren findet sich ein Hinweis auf die Darstellung der Mailadresse bei Kommentaren.

Eine kurzer Blick im Adminbereich unter Plugins, dort bei "Ereignisplugins" auf "Spamschutz" geklickt - wow. Dort gibt es Einstellmöglichkeiten, von denen ich als WordPress-Nutzer nicht einmal geträumt habe.

Zum Beispiel kann man einstellen, dass automatisch nach x Tagen nach Artikeldatum beim Schreiben von Kommentaren ein Captcha erscheint. Oder dass Kommentare nach x Tagen moderiert werden müssen - oder Kommentare die nach x Tagen einfach in den Müll fliegen. Dass von derselben IP-Adresse erst nach x Sekunden ein zweiter Kommentar geschrieben werden kann. Filter für Text, für Mail-Adressen, IP-Adressen …

Natürlich ist dort auch ein Punkt "E-Mail-Adressen bei Kommentatoren verstecken" (wieso der per Default nicht auf "Ja" steht?).

Wahnsinn. Für Blog-Betreiber mit hohem Spamaufkommen ist das sicher ein Killerargument für den Umstieg auf s9y.

Jetzt mal ein Blick auf "Beiträge bearbeiten". Hmm, das sieht auch sehr gut aus. Will man z. B. viele Artikel löschen, kann man einfach die anklicken, die man behalten will, drückt "Auswahl umkehren" et voilá.

Da stecken sehr viele gute Dinge unter der "Haube". Ich hatte schon vor dem Ausprobieren gedacht "wenn Kristian Köhntopp das benutzt und sogar Doku schreibt, muss es gut sein". ;-)

Vergleich: Serendipity und WordPress (2)

Fortsetzung von Vergleich: Serendipity und WordPress

Dann mal los mit dem ersten Posting. Die Seite für neue Einträge ist logisch aufgebaut. Erst kommt der Titel, das Datum, rechts daneben der Artikelstatus (Veröffentlichung oder Entwurf), darunter die Kategorie, eine Handvoll Buttons für kursiv, fett, unterstrichen, Zitat, img, Mediendatenbank und URL.

Dann das Texteingabefeld. Darunter Checkboxen zum Zulassen von Kommentaren und Trackbacks, Buttons für Vorschau und Speichern. Danach noch Felder "Erweiterter Eintrag" und "Erweiterte Optionen", deren Sinn sich mir so nicht erschließt.

Sehr übersichtlich, das ganze. Vor allem ist das Datumsfeld nicht wie bei WordPress rechts unten versteckt. Das ist für mich ein Pluspunkt, weil ich oft Artikel sozusagen "im Voraus" schreibe und das Datum entsprechend anpasse.

Was mir in der Grundeinstellung bei s9y gar nicht gefällt, ist die Veröffentlichung von Mailadressen bei Kommentaren. Auch wenn die im Format user[at]domain.name erscheint. Wo man das ändern kann, habe ich nicht auf Anhieb gefunden.

In irgendeinem Forenbeitrag stand dazu etwas. Mal suchen.

Vergleich: Serendipity und WordPress

Nachdem Mark die Blog-Software Serendipity oder besser kurz s9y lobend erwähnt hat, wollte ich mir die einmal anschauen.

Die Informationen zur Installation klingen ähnlich wie bei WordPress; allerdings vermisse ich ein wenig die bei WordPress vorhandene ausführliche ins Deutsche übersetzte Dokumentation.

Der Upload ist im Vergleich recht umfangreich: 12,6 MB bei s9y, bei WordPress 4,3 MB. Danach springt man per Webbrowser einfach in das zur Installation gewählte Verzeichnis.

s9y führt löblicherweise als erstes einen Test durch, ob alle Voraussetzungen für die Installation gegeben sind (erforderliche PHP-Version, Datenbank etc.). Nachdem man die angemaulten Verzeichnise zum Schreiben freigegeben hat, klickt man auf die empfohlene "einfache Installation".

Zunächst gibt man die üblichen Informationen zur Datenbank ein. Im Gegensatz zu WordPress, wo das per Editor in einer ini-Datei gemacht werden muss und der Anfänger schnell mal versehntlich ein Zeichen löscht, in einem netten Menue. Dazu noch die Angaben für den Admininstrator, den Blogtitel und die Spracheinstellung.

Das war's dann auch schon. Das Ergebnis steht unter test.u1amo01.de

Die Artikel habe ich aus diesem Blog per RSS importiert. Es gibt auch die Option, aus einem laufenden WordPress-Blog zu importieren, wobei ich da noch am Suchen nach den richtigen Angaben zum Server bin. Grmpf.

Vorläufiges Fazit: Installation und erste Schritte sind für WordPress-Nutzer problemlos. Der Admin-Berich sieht sehr aufgeräumt und übersichtlich aus. Dafür gefällt mir das Default-Theme bei WordPress viel besser. test.u1amo01.de finde ich so ziemlich unansehnlich. Schade eigentlich. Aber da kann man ja Abhilfe schaffen.

Ohne Englischkenntnisse sollte man (vorerst) die Finger von s9y lassen.

Fortsetzung folgt.

Gebote für gutes Webdesign Teil 2

Verwende ein CSS-Stylesheet für Print.

Ein Button "Artikel drucken" den man – so wie bei Telepolis – auf vielen Webseiten sieht, ist völlig unnötig. Dafür erstellt man einfach ein eigenes Stylesheet. Das bindet man genauso ein wie das "normale", nur mit der Anweiseung media="print" anstelle von media="screen".

Eric Meyer empfiehlt, zuerst das vorhandene Screen-Stylesheet zu deaktivieren und dann die benötigten Regeln für den Ausdruck zu schreiben. Dabei sollte man beachten, dass auf Papier Serifenschriften wie z. B. Times gut lesbar sind, dass man keine Sidebar im Ausdruck braucht etc. pp.

Ein gutes Beispiel sind die Artikel bei "peruns weblog", z. B. der Beitrag "WordPress-Themes verstehen 1". Im Ausdruck erscheint ein angepasster Header und die Sidebar wird ausgeblendet, das Blatt wird gut ausgenutzt.

Perfekt ist es bei Frank Bültge: dort werden im Ausdruck die verlinkten URLs mit ausgegeben.

Nachtrag: Über Marks Kommentar bin ich auf der Seite baummord.de gelandet. Dort gibt es gute Tipps, wie man ein Print-Stylesheet ganz einfach realisieren kann.