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Hadmut Danisch klagt: Presserecht für Blogger?

Können auch Blogger Presserecht in Anspruch nehmen?

Es ist eine offene und bislang ungeklärte, aber auch umstrittene Rechtsfrage, ob auch ein Blogger Presserecht für sich in Anspruch nehmen, also Auskünfte von Behörden usw. einfordern kann. Es ist eine Frage, die viele Blogger und den ganzen Journalismus betrifft.

Ich habe dazu gerade vor dem Verwaltungsgericht Berlin Klage gegen die Humboldt-Universität erhoben, um genau diesen Punkt zu klären. Deshalb bitte ich in dieser Stelle alle Blogger, die sich dafür interessieren und Presserecht in Anspruch nehmen möchten, um etwas Unterstützung und Publizität.

Ganzen Artikel lesen auf Danisch.de

Hosting on Asteroids

uberspace.de Aus aktuellem Anlaß muss ich meinen Hoster uberspace wieder einmal loben. Ich muss gestehen, dass ich oft vergesse, dass es die Jungs überhaupt gibt: alles, was dort eingerichtet ist, funktioniert einfach. Und um etwas, das zuverlässig läuft, muss man sich keine Gedanken machen. So soll Hosting sein.

Danke, Jungs :-)

Ausführlicheres Lob unter https://uberspace.de/opinion.

Alternativen zum Gurgle-Feedreader

Symbol Feed Google Reader wird eingestellt: 100 Alternativen für Windows, Mac und Linux

Wer viele Blogs verfolgt, macht das üblicherweise mit einem Feedreader. Das ist ein Programm, das regelmäßig die abbonierten Blogs durchkämmt und die neuen Einträge gesammelt darstellt.

Diese Reader kann man in zwei Gruppen unterteilen: serverbasierte und lokale. Lokal is klar, ne. Wird auf dem eigenen PC installiert. Hat den Nachteil, dass die gesammelten Artikel nur auf diesem Gerät verfügbar sind.

Serverbasierte Reader sind entweder auf eigenem Webspace installiert, das macht unabhängig, setzt allerdings voraus, dass man sich mit Installation, Updates und so weiter beschäftigt. Beispiel: tiny tiny rss

Oder sie laufen »irgendwo« wie der beliebte Google Reader. Man meldet sich an, nutzt das Teil und hat keine Sorgen. Bis der Betreiber keine Lust mehr hat. Dann muss man sich eine Alternative suchen. Und die findet man zum Beispiel über den Link oben im Beitrag ;)

Take back the web

Das war einmal der Slogan der Firefox-Fans. Für den sie von den Microsoftjüngern ausgelacht wurden. Das ist mir wieder eingefallen, als ich Johnny Haeuslers Artikel 2013: Das Web zurückerobern gelesen habe.

Statt uns in Twitter, Facebook, Google+ und wie sie alle heißen zu verzetteln, sollten wir wieder mehr bloggen. Auf eigenem Webspace. Inhalte, die unserer Kontrolle unterliegen. Nicht irgendwelchen neureichen Kids. Damit es auch in Zukunft ein freies Web gibt. Und die Zukunft beginnt – jetzt!

Chapeau, Meister Haeusler.

Entlinkungsaktion

Der Entwurf des Leistungsschutzrechts ist in allen Blogs. Die lesenswertesten Beiträge: Digital kastriert in Udo Vetters Lawblog, Thomas Stadlers Kurzanalyse des Gesetzesentwurfs zum Leistungsschutzrecht bei Internet-Law und Mario Sixtus’ offener Brief Verlegerforderung Leistungsschutzrecht: Ja habt ihr denn überhaupt keinen Stolz?

Thomas Knüwers Beitrag Der Wahnsinn Leistungsschutzrecht – und warum ich nicht mehr auf Verlage verlinke hat mich dazu gebracht, mit dem groben Rechen durch mein Blog zu gehen und alles Unkraut äh alle Links auf Zeitungen, Onlineredaktionen, Verlage etc. zu entfernen.

Es gibt so viele gute Blogeinträge, die man statt dessen verlinken kann …

Perlen im Netz: jpc und Ixquick

Logo jpc Monopole sind schlecht. Eine gute Alternative für Buch- und CD-Bestellungen ist jpc.de.

Als Alternative zu Google teste ich ixquick. Wobei damit auch auf die Datenbestände von Google gegriffen wird. Angeblich ohne den ganzen Kram zu speichern, den Google bei jeder Suchanfrage festhält. Kann man in Firefox bequem einbauen.

Was war doch gleich Acta?

»Meine Schüler sind empört in den Unterricht gekommen und wollten Acta diskutieren. Der Traum jedes Sozialkundelehrers. Ich hab bloß keine Ahnung von Acta. Du kannst mir doch sicher helfen?«

ACTA Nö. Kann ich nicht. Ich habe resigniert. Zensursula, Hadopi, Gema, Sopa, Acta ... Die übermächtige Medienindustrie mit ihrem Lobbyistenheer wird das Netz schon kleinkriegen.

Wer sich trotzdem informieren und wehren will: hier eine kleine Linksammlung, nicht nur zu Acta.

Internet-Law: Ist die ACTA-Hysterie berechtigt?
Rechtsanwalt Thomas Stadler betrachtet die nüchternen Fakten. via ... ach, nichts.
Stopp ACTA
Die »Dagegen«-Webseite zum Thema
Spon - Acta und die Politik des Abgrunds
Sascha Lobo bringt die Gründe für die heftigen Proteste auf den Punkt.
Internet-Streik in den USA
Kurze Erläuterung von Jens Scholz.
11k2: US-Wissenschaftler enthüllen Wahrheit über Filesharing
Zum Forschungspapier zweier amerikanischer Wirtschaftswissenschaftler über den Einfluß der Piraterie auf Kinoumsätze.
netzpolitik.org
Wer tief einsteigen will, findet dort alles.