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Ubuntu?

Ubuntu Logo

Die letzten Tage hatte ich einige hastig zusammengehackte Artikel zur neuen Ubuntu-Version veröffentlicht, die ich nach einigem Nachdenken wieder zurückgezogen habe. Schließlich heißt es nicht zu unrecht »In der Ruhe liegt die Kraft«.

Bisher war ich mit der Distribution Ubuntu Linux sehr zufrieden. Pflegeleicht, einfach zu installieren, nicht überfrachtet und alles an Bord, was ich so brauche. Auch Updates auf neue Versionen liefen bis auf Kleinigkeiten reibungslos.

Bei der neuen Version 8.04 hat das Ubuntu-Team aus mir nicht verständlichen Gründen ausgerechnet beim Webbrowser, der meine Brot-und-Butter-Anwendung ist, die Firefox Version 3 Beta 5 eingebaut.

Hä?

Auf der Mozilla-Seite steht ausdrücklich

Firefox 3 Beta 5 is a developer preview release of Mozilla's next generation Firefox browser and is being made available for testing purposes only.

Mal abgesehen davon, dass viele Add-Ons (noch) nicht mit Firefox 3 laufen gibt es mittlerweile auch einen Bugreport bei Mozilla im Zusammenhang mit Ubuntu 8.04 (»Hardy«):

Browsing with Firefox 3.0b5 on Hardy (All updates applied) causes Xorg to use 50-60% CPU all the time. This is not limited to a particular site or page - it happens any time when Firefox is rendering pages. The high CPU usage makes browsing very jerky - switching tabs takes more time than it should, pages appear frozen for a brief moment.

Natürlich ist es keine große Sache, sich die bewährte Version Firefox 2 wieder einzuspielen. Die IMHO beste Erklärung liefert ein Mitglied des Ubuntu-Forums. Oder man wartet mit dem Umstieg noch zwei, drei Monate bis Firefox 3 fertig ist.

Aber ich finde es bedenklich, dass man eine ausdrücklich als Beta gekennzeichnete Version in einer Distribution ausliefert, die sich einfache Bedienung und Zuverlässigkeit auf die Fahne geschrieben hat. Mir persönlich ist es am wichtigsten, dass der Rechner stabil läuft und das macht, was er soll. Natürlich kann man einwenden, dass es kleinlich sei, wegen eines verunglückten Programms gleich die ganze Distribution zu verteufeln. Aber weiß ich, was da im Hintergrund noch alles im Argen liegt?

Von daher werde ich überdenken, ob Ubuntu das Richtige für mich ist. Vielleicht sollte ich endlich meinen Hintern hochkriegen und zu Debian wechseln.

Tja.

Internet geht nur mit Windows

Jetzt ist mir alles klar. Seit Tagen ist mein Internet lahm. Es liegt an Linux!

Störungsstelle: »Welches Betriebssystem verwenden Sie?«

Kunde: »Das hat damit überhaupt nichts zu tun. Bitte schauen Sie sich das letzte Ticket an und verbinden Sie mich mit einem Techniker.«

Störungsstelle: »Sie sind zur Mitarbeit verpflichtet. Bitte beantworten Sie meine Fragen oder ich beende das Gespräch.«

Kunde: »Linux«.

Störungsstelle: »Dann haben wir den Fehler doch schon gefunden.«

Kunde: »Wieso? Kunde kann Ihnen nicht folgen!«

Störungsstelle: »Linux ist sehr schlampig programmiert und nicht Internet-kompatibel. Das ist auch der Grund für Ihre Verbindungsabbrüche. Da wird Ihnen auf Dauer auch kein Techniker weiterhelfen können. Am besten Sie installieren Windows XP oder Vista um einen Internet-kompabiles System zu haben. Dann wird man Ihnen auch weiterhelfen können.«

via Peter Gröner

Coming soon! Ubuntu 8.04

Für alle, die so einen Humbug nicht glauben gibt es demnächst ein neues Ubuntu ;-)

Ubuntu!

… Von den drei zu hackenden Laptops war als erstes das MacBook Air mit Mac OS X 10.5.2 den Knackversuchen der Teilnehmer des "PWN to OWN"-Wettbewerbs auf der CanSecWest zum Opfer gefallen. Nun hat es auch den Laptop mit Windows Vista SP1 erwischt. …

… Damit blieb lediglich das Sony-Vayo-Notebook mit Ubuntu 7.10 bis zum Ende des Wettbewerbs ungehackt.

via Heise online

Problemloses Update auf Ubuntu 7.10

Mit meiner »Internet 1000«-Anbindung dauerte es zwar gute drei Stunden, aber dafür lief alles völlig problemlos. Vermutlich weil ich vorher Diskjockey spielte und ein Backup erstellt habe. Und vielleicht weil ich einen 08/15 PC ohne WLAN etc. verwende.

Bookmarks, Einstellungen, alles noch da. Sogar an alle zuletzt geöffneten Dokumente sind in den Anwendungen noch vermerkt. Lediglich mein Thunderbird-Icon in der Taskleiste hatte seinen Programmpfad »vergessen«.

Feine Sache.

Suse 10.3 als c't-Beilage

Der neuen Ausgabe der c't liegt eine DVD der Linux-Distribution openSuse 10.3 bei.

Sicher interessant für all jene, die nicht über die notwendige Internetanbindung verfügen, um sich das alles herunterzuladen. Und für die, die aus irgendwelchen Gründen Ubuntu nicht mögen, falls es das überhaupt gibt ;-)

Guter freier Font: Liberation

Auf der Suche nach einer guten Schrift für (gedruckte) Fließtexte bin ich an der "Liberation Serif" hängengeblieben. Zitat Wikipedia:
Liberation besteht aus drei Varianten, Sans, Serif und Mono, wobei erstere metrische Gleichheit mit Arial, zweitere mit Times New Roman und dritte mit Courier New besitzt. Jede Schrift liegt in den vier Standardformatierungen normal, fett, kursiv und fett-kursiv vor. Wie die Namen schon erkennen lassen handelt es sich bei Sans um eine serifenlose Schrift, bei Serif um eine mit Serifen und bei Mono um eine nichtproportionale Schriftart, bei der dementsprechend alle Zeichen die gleiche Breite beanspruchen. Alle Schriften von Liberation liegen im TrueType / FreeType-Format vor, also als gewöhnliche ttf-Dateien. Für Benutzer von Red Hat Enterprise Linux und Fedora ist sie auch als RPM-Paket verfügbar.
Die Dateien können bei redhat.com heruntergeladen werden. Auch für Windows ;-) Ubuntu-Linux-Neulinge finden Hinweise zur Schriftinstallation in meinem alten Artikel "Neue Fonts bei Ubuntu installieren".