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Es gibt sie noch

Die ganzen Internetabfragen laufen über Google. Alle? Zumindest ein paar Personen scheinen nicht aufzuhören Widerstand zu leisten.

Nein, nicht die in dem kleinen gallischen Dorf. Die freiwilligen Editoren des ODPs, auch bekannt als dmoz.org. Alle Seiten des Webs in einem Katalog kategorisiert war die ambitionierte Vision. Vor Jahrzehnten war ich dort sehr rege tätig, es gab mehrere User-Treffen und sogar Editorenhochzeiten ...

Erstaunt habe ich festgestellt, dass die Oberfläche nach 18 Jahren (!?) angepasst wurde. Für mobile und allen Schnickschack. Curiosity killed the cat – also einen Reinstatement-Antrag ausgefüllt und Bauklötze gestaunt, als der innerhalb von Stunden genehmigt wurde.

Kein allzu großes Wunder: Zu guten Zeiten, als das Verzeichnis noch von Google mitverwendet wurde und jeder dort eingetragen werden wollte, gab es Tausende Freiwilliger. In den Foren wurde in den Sprachen aller Herren Länder diskutiert und gewerkelt. Aktuell scheint es nur noch eine kleine Handvoll Mitglieder zu geben. Wer kennt schon noch diesen Dinosaurier.

ABER.

Beim Herumstöbern in meinen alten Lieblingskategorien bin ich über den Eintrag von Kathrin Lemke gestolpert, die im Januar dieses Jahres viel zu jung verstorben ist. Also habe ich traurig den Beschreibungstext »Seite der in Berlin lebenden Saxophonistin« geändert auf »Saxophonistin, die in Berlin lebte«. Ein kurzer Blick zu Tante Google zeigt, das dort beim Suchergebnis von Kathrins Seite der ODP-Text als sogenanntes Snippet gezeigt wird. Mal sehen, ob und wann Google meine Textänderung vom 25.08.2016 übernimmt.

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Nachtrag: am 13.09.2016 war der aktualisierte Text bei Google als Snippet zu sehen.

Perlen im Netz: jpc und Ixquick

Logo jpc Monopole sind schlecht. Eine gute Alternative für Buch- und CD-Bestellungen ist jpc.de.

Als Alternative zu Google teste ich ixquick. Wobei damit auch auf die Datenbestände von Google gegriffen wird. Angeblich ohne den ganzen Kram zu speichern, den Google bei jeder Suchanfrage festhält. Kann man in Firefox bequem einbauen.

Cuil ist cool

Ist ja lustig, was die neue Suchmaschine Cuil so an Texten und Bildern in den Ergebnissen kombiniert ...
Cuil: interessanter Mix

Goosh

Wer schon immer der Meinung war, dass das Google-Interface total überladen ist, findet vielleicht goosh ganz nützlich.

Suchen ohne Maus und in bash-Optik.

via Peter Kröner

... und noch eine Suchmaschine im Alpha-Stadium

Gerade hat Wikipedia-Erfinder Jimmy Wales seine grandiose Suchmaschine vorgestellt und schon wirft der nächste seinen Hut in den Ring.

Nachdem Rich Skrenta sich an Computerviren (übrigens für Apple!), Webverzeichnissen und einem Mitmachnewsservice versucht hat, wird er künftig Google das fürchten lehren.

Zumindest ist seine Suchseite momentan noch origineller als die von Wikia. Außerdem logiert die Firma stilecht in einer Garage. Ha!

Oder wie es ein Kommentator bei Flickr gesagt hat:

That's the way to do it. "Guerrilla Garage". There's nothing like picking a piece of cold pizza from the carpet, drinking cold coffee and work 22 hours a day. As an Israeli I must admit that I'm still looking for the same feeling I had during my service. Fight to the death guys. rock and roll.

Spezielle Suchmaschinen Teil 2

Eine ungewöhnliche Website verbirgt sich hinter knerger.de.
Fast jeder erinnert sich ihrer, wir kennen ihre Werke, zumindest ihre Namen, wissen wann und wo sie geboren wurden, kennen das Haus, in dem sie gewohnt und gearbeitet haben; was wir jedoch meist nicht wissen, ist, wie und wo sie begraben wurden. Ziel dieser Seiten ist es, hier Abhilfe zu schaffen.
In Kategorien wie z. B. "Personen A-B", "Deutschland N-Z" oder "Länder I-R" geordnet finden sich Fotos der letzen Ruhestätten von Gerhard Schröder, Max Kruse, Kurt Edelhagen und unzähligen anderen. Abgerundet wird das ganze durch Kurzbiographien.

Spezielle Suchmaschinen Teil 1

Für viele Suchaktionen im Internet lohnt es sich, nicht nur beim Marktführer nachzuschlagen. Es gibt eine ganze Reihe nützlicher oder auch nur, naja, merkwürdiger Suchmaschinen. Eine aus der zweiten Kategorie ist Find A Grave. Wichtig für all diejenigen, die schon immer wissen wollten, wie die Grabstätte des Dukes aussieht und wo sie zu finden ist. Sogar nützlich für diejenigen, die bereits wissen, daß es kein Grab von DeForest Kelley gibt, aber trotzdem etwas über den Verbleib seiner sterblichen Überreste erfahren möchten. An der Stelle sollte ein Hinweis auf die Kategorie World/Deutsch/Computer/Internet/Suchen des ODP natürlich nicht fehlen.