Tuesday, 2. August 2011
In den Vorjahren hatte ich beim Ludwigshafener Straßentheaterfestival hauptsächlich das 1.8/85mm Nikkor an meiner Nikon F80. Dieses Mal meistens das neue 2.0/35mm Distagon. Wie ich erst bei Sichtung der Ergebnisse gemerkt habe, sind dadurch anstelle von Porträts Bilderserien entstanden. Weil man die schlecht aufteilen kann, ist dieses Posting, hm, ein bischen lang. Alle Fotos lassen sich durch Anklicken vergrößern.
Tukkersconnexion – Orange Frau
Sicher eine der meistfotografierten Mitwirkenden: Godelieve Huijs als »Orange Frau« posiert mit Vorliebe für Fotografen. Und niemand im Publikum ist vor ihr sicher. tukkersconnexion.com










Cie Tutti Frutti
Die französische Truppe »Cie Tutti Frutti« steppt beim Musizieren.



The Primitives – Timber!
»The Primitives« feiern mit ihrem Programm »Timber!« den Tag des Zimmermanns. Gesang, Schweiß, Blut und Sägespäne. Das Publikum hat Tränen gelacht!







MHD-Crew
Unglaublich, was diese junge Truppe aus Taiwan im Rhythmus der Musik mit dem Diabolo anstellt.

Cie Azimuts – Les Branks
»Cie Azimuts« spielen unter erschwerten Bedingungen: auf dem Boden liegend, in Schaufenstern, auf Cafehausstühlen ... Bei Bedarf wird auch schon mal ein Mülleimer oder Kinderwagen geschnappt und in die Show eingebaut. Widerstand ist zwecklos.









Wie immer: viel Publikum vor allen Bühnen, trotz der kühlen Witterung.

Die Artistokraten
Einer der Höhepunkte: »Die Artistokraten« aus Berlin mit ihren artistischen Darbietungen, immer mit einem ordentlichen Schuss Humor. »Also sprach Zarathurstra« mit Glöckchen und E-Gitarre werde ich so schnell nicht vergessen ...









Tuesday, 5. July 2011
Am 29. und 30. Juli 2011 findet das mittlerweile 12. Straßentheaterfestival in Ludwigshafen statt. Das lohnt sich immer. Für Fotografen sowieso. Ich war 2008 zum ersten Mal dort und seitdem jedes Jahr, oft an beiden Tagen – siehe Fotos.
Weitere Infos und das Programm zum Herunterladen gibt es bei der Stadt Ludwigshafen.
» zu den Fotos vom Straßentheater 2011
Friday, 8. April 2011
Fefe berichtet von merkwürdigen gemeinsamen Spaziergängen von Bundeswehroffizieren und Polizisten. Beim Erdgeist gibts Fotos davon.
Das sollte man im Auge behalten. Erschreckend, dass man sich schon fast nicht mehr darüber wundert.
Thursday, 16. December 2010
Nahverkehr mit Umsteigen (Auto – S-Bahn – Bus) ist immer spannend, besonders im Winter. Nein, es ist KEIN »Winterchaos«. Kann man beim Spiegelfechter nachlesen. Bei der Gelegenheit ein Dankeschön an die Räumdienste und alle anderen, die versuchen, den Verkehr am Laufen zu halten.
- Montag
- Bus vom Hauptbahnhof zur Firma kommt nicht.
- Dienstag
- Türschloß am Auto eingefroren. Mit 15 Minuten Verspätung am Bahnhof angekommen. Freudige Überraschung: die S-Bahn hat 24 Minuten Verspätung.
- Mittwoch
- Bus kommt, die hintere Tür schließt nicht mehr, Bus kann nicht weiterfahren. Ersatzbus gibt es nicht. Zufällig vorbeikommende nette Damen der Verkehrsbetriebe verteilen Lebkuchen und retten uns vor dem Hungertod.
Tuesday, 23. November 2010
Früher Morgen. Glücklich in der geheizten Straßenbahn einen Sitzplatz ergattert und das Buch aus dem Rucksack gezogen, als eine Frau mit Akkordeon zu spielen beginnt. Eine Zweite läuft mit einem Becher herum und bittet um eine Spende für die »Musik«.
Mich überfällt der Drang aufzuspringen, einen Fünfer zu zücken, ihn der Dame in die Hand zu drücken mit der Bedingung, dass sie die akustische Umweltverschmutzung einstellen und das Geld in Akkordeonstunden investieren.
Habe erfolgreich widerstanden.
Friday, 10. September 2010

Günter Staniewski zeigt in seinem Theater Laku Paka, dass man auch mit Wärmflaschen und ein paar alten Koffern spielen kann.

Der Hirte und seine Herde vom theater rue piétonne.

Les Contes d'Asphaldt - Le Monde inconnu du Seigneur Ottfried
Weitere Bilder vom Straßentheaterfestival »
Sunday, 5. September 2010
Meine Lieblingsgruppe beim 11. Straßentheaterfestival in Ludwigshafen vom 29. bis 31. Juli 2010: die Mabo-Band.
Ein Quartett (Altsaxophon, Posaune, Tenorsaxophon, Bassaxophon) nach dem Krieg auf dem Heimweg nach Italien, auf der Suche nach La Mama. Zwischendurch wurden kleine Feuerwerkskracher gezündet, worauf die ganze Mannschaft tapfer in Deckung ging. Natürlich hinter dem Publikum. Gute Musik, originelle Kostüme, lustige Darbietung mit vielen spontanen Einlagen.
Fotos anklicken für größere Ansicht.
Sunday, 9. August 2009
Für mich eine der besten Beiträge zum Festival: die Stadtführung von Georg Schweitzer. Nie habe ich so viel über die Geschichte Ludwigshafens erfahren. Und mir war auch nicht bekannt, dass sich mitten in der Fußgängerzone ein Heimatmuseum befindet. Georg Schweitzer hat es uns gezeigt: deutlich zu erkennen an den Buchstaben »H+M« über dem Eingang! Und dann sind wir auch mit Mann und Maus da rein.
Hier zeigt er die Prospekte des Reisebüros Blum, das nicht müde wird, sich des auf der gegenüberliegenden Seite liegenden Konkurenzbüros zu erwehren. Dabei können die nicht mal Grammatik. Herr Schweitzer führt das deutlich vor Augen: die schreiben ja sogar DER Reisebüro über ihr Schaufenster. Wo es doch die heißt. Tztz.
Der Höhepunkt der Führung: der Besuch einer Höhle aus der Steinzeit! Wer hätte das gedacht, mitten in Ludwigshafen! Der Schriftzug Hotelgarage dient nur zu Tarnung, um Grabräuber irrezuführen.
» zum Bericht 2009 Teil 1
» Foto von 2008
Friday, 7. August 2009
Die Gruppe »Osadia« macht – ja, wie nennt man's? Haarkunst?
Weiter zum Bericht Teil 3
Monday, 3. August 2009
Dieses Jahr hatte ich mir mehr Zeit genommen und war schon am Freitag mit der Kamera um 15 Uhr vor Ort.
Eine gute Entscheidung. Im Vergleich zum Samstag waren weniger Leute unterwegs und ich hatte mehr Gelegenheiten, Fotos zu machen.
Trotzdem waren die festen Bühnen so umlagert, dass man lange vorher dasitzen musste, um einen guten Platz zum Fotografieren zu bekommen.
Deswegen war ich mehr in der Fußgängerzone unterwegs oder habe am Ende von Vorführungen fotografiert, zum Beispiel die Gruppe »A Gleezele Vayn«, die ihren ersten Auftritt etwas abseits absolvierte oder den Clown Stäx nach seiner Vorführung beim Autogrammschreiben.
Die Arbeit von Georg Traber war faszinierend. Aus vielen etwa zwei Meter langen Rundhölzern und Stricken (und ohne sonstige Hilfsmittel!) baut er einen Turm. Ich habe dort ziemlich lange auf einer Bank oder auf dem Boden gesessen, um das einzufangen. Hier die Bilder vom Baubeginn.
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