Wednesday, 25. April 2012
Garvins Buch über die Blogsoftware Serendipity (s9y) steht jetzt bei Github zum Herunterladen und Bearbeiten zur Verfügung. Aktuell noch im LaTex-Format. Das ändert sich vielleicht noch.
Wer von den rasanten Update-Zyklen bei WordPress die Schnauze voll hat, sollte einen Blick auf s9y werfen. Robust und zuverlässig. Und mit Matthias' Theme 2k11 sieht es auf winzigen und riesigen Bildschirmen gut aus. Beispiel: Die Antwort auf allen Fragen.
Monday, 9. April 2012
Wie die Zeit vergeht. Der erste Eintrag im eigenen Blog (damals noch unter WordPress) erschien am 9. April 2005: Hello World.
Der Vorläufer bei Blogger ist meiner Google-Acount-Löschaktion zum Opfer gefallen.
Friday, 17. February 2012
Die Füllhalterversion dieses Blogs wurde so gelobt, dass ich mich fast nicht traue, das nach 3 Monaten zu ändern.
Aber Lesbarkeit geht vor. Jeden Tag sehe ich Dutzende von Leuten im Zug, die mit ihren Smart Phones spielen. Höchste Zeit also, diesem Trend Rechnung zu tragen. Die Zeiten, als man eine Webseite für zwei, drei gerade übliche Bildschirmgrößen bauen konnte, sind vorbei.
Das Theme »2k11« von Matthias (soll beim nächsten Serendipity-Release Standard werden enthalten sein) hat mir auf den ersten Blick gefallen. Und es passt sich automagisch an eine Vielzahl von Anzeigegeräten an. Bis ich das selbst so zusammengestrickt bekäme, müsste ich eine Menge lesen und herumprobieren. Und dann wäre es immer noch nicht halb so gut.
Also – tataaa! – hier ist das neue Bloglayout: »2k11« mit einer Handvoll zusätzlicher Zeilen in der user.css. Wie das auf verschiedenen Kleingeräten aussieht, kann man sich über das nützliche Tool von Matt Kersley ansehen.
Monday, 21. November 2011
Durch einen kurzen Eintrag beim Schockwellenreiter bin ich auf Jekyll aufmerksam geworden.
Ein Werkzeugkasten, mit dem man ein Blog ohne PHP und Datenbank erstellen kann. Statisches HTML. Man schreibt die Texte im Editor seiner Wahl (richtige Männer nutzen VIM, ich Weichei je nach System gedit oder notepad++). Anschließend werden daraus per Ruby die Blogseiten lokal erstellt, die über Rsync auf dem Server landen.
Klingt bescheuert. Und sehr verlockend. Wo ich doch meine Blogeinträge sowieso in HTML in s9y einhacke ...
Erinnert mich an die gute alten Zeit, als man an der Modelleisenbahn geschraubt hat. Häuschen bauen, aufstellen, Löcher bohren für die Beleuchtung, verkabeln. Waggons rangieren. Züge fahren lassen. Wobei das Basteln oft mehr Spaß gemacht hat als das simple Fahren.
Wer sich das mal ansehen will (Jekyll, nicht die Modelleisenbahn), findet einen (englischen) Umsteigerbericht von Paul Stamatiou unter How To: WordPress to Jekyll.
Linklist
Nach einem langen Blick auf die Doku scheint mir der 4. Punkt ironisch gemeint zu sein.
Wednesday, 29. June 2011
Das Kinoblog nebenan hatte schon immer einen dezenten schwarzen Header mit einem Schriftzug in »Kinescope«.
Zeit für etwas neues. Den Experten muss ich ja nicht sagen, was das für ein Filmstreifen ist. 
Monday, 27. June 2011
Wegen grober Änderungmaßnahmen an der Datenbank dieses Blogs kann es merkwürdige Fehler bei der Anzeige geben. Verhunzte Umlaute, eventuell unvollständige Bezeichnungen und ähnliches.
Wäre nett, wenn ihr mir Bescheid sagt, wenn ihr so etwas bemerkt. Ich geh derweil in den Biergarten 
Zum Hintergrund: s9y-Forum - Tag Plugin Problem?
Monday, 27. June 2011
Willst du dir den Tag versauen, musst du nur dein Blog umbauen. Oder so. Dies ist ein Testartikel für Umlaute, Datenbank, Dump, Suchen und Ersetzen etc. pp. Blogstörungen in den nächsten Tagen sind nicht auszuschließen, scusi.
Testeintrag mit hoffentlich allen im Blog bisher verwendeten Umlauten und Akzenten:
Änderung, ändern, Überfall, überfallen, Ödipus, öfföff, Straße, voilà, Dittombée, grâve
Tuesday, 21. June 2011
Nachdem dieses EDV-Thema mit dem Monitorpapier und dem grünen Rand schon seit unglaublich langen Wochen zu sehen war, habe ich angefangen umzubauen.
Nein, lieber Leser, lamentieren hilft nicht. Widerstand ist zwecklos. Das ist mein Blog. Früher hat man an der elektrischen Eisenbahn herumgefrickelt, heuer muss das Blog dran glauben.
Das vorherige Layout war um Ostern entstanden und wurde deshalb natürlich »Osterei« getauft. Dank des Statistikwerkzeugs Piwik hatte ich festgestellt, dass mehr Besucher als gedacht über Suchmaschinen hier landen. Und deshalb das Blog leicht modifiziert. Weil Piwik schuld war, hieß das Layout dann zwischendurch »Kiwi«.
Die aktuellen Farben stammen vom Cover einer Count-Basie-Platte. Und wie heißt dann das aktuelle Thema? Eben.
Wie immer bei Umbauten ist noch (?) nicht alles perfekt. Und wie immer kann es sein, dass mir morgen die alte Version besser gefällt. Nun ja. Schaun'wer mal.
Wednesday, 18. May 2011
Um 404er-Fehlermeldungen mit Piwik in Serendipity (s9y) zu überwachen, ist Handarbeit nötig.
Achtung: vorm Ausprobieren unbedingt die index.tpl sichern! Bei Fehlern kann man sich wunderbar das Template zerschießen!
Außerdem wichtig: s9y verwendet in den tpl-Dateien Smarty-Code. Deshalb muss man die eckigen Klammern des Piwik-Codes durch {ldelim} bzw. {rdelim} ersetzen (siehe ldelim, rdelim bei Smarty, evtl. ist es einfacher, am Piwik-Codeanfang {literal} und am Ende {/literal} einzufügen).
Standardmäßig gibt es keine 404er Seite in s9y. Bei ungültigen URLs wird immer die Index-Seite angezeigt. Weil mir das nicht gefällt, habe ich irgendwann in meinem Template folgendes in die index.tpl eingebaut (der Teil mit» if $view == "404"«) bis »{/if}«:
<div id="content">
{if $view == "404"} {* begin 404 *}
<h2>404 - Adresse nicht gefunden<h2>
<p>Ooops, da ist etwas schief gegangen. Der Artikel wurde nicht gefunden, sorry.</p>
<p>Vielleicht hilft ein Blick ins Archiv?</p>
{else}
{$CONTENT}
{/if} {* end 404 *}
</div><!-- end content -->
Wo man das einfügt, hängt natürlich vom verwendeten Template ab. Bei mir steht der Hauptinhalt in einem div names content.
Damit Piwik die 404er-Meldungen überwacht, ist laut FAQ eine Codeergänzung auf der 404er Seite nötig. Weil das bei s9y alles über die index.tpl gesteuert wird, muss man an zwei Stellen basteln.
Im Header muss der Titel angepasst werden, damit man in der Statistik den Seitentitel »Error 404 ...« gezeigt bekommt:
<head>
<title>{if $view == "404"}Error 404 {/if} {$head_title|@default:$blogTitle} ...
und beim Piwik-JS müssen ein paar Zeilen ergänzt werden, auch hier wieder erkennbar am »if $view == "404":«
var piwikTracker = Piwik.getTracker(pkBaseURL + "piwik.php", 1);
{if $view == "404"}{* Abschnitt zum Tracken von 404er Fehlern *}
piwikTracker.setDocumentTitle('404/URL = '+String(document.location.pathname+document.location.search).replace(/\//g,"%2f") + '/From = ' +
String(document.referrer).replace(/\//g,"%2f"));
{/if}
piwikTracker.trackPageView();
Wenn alles geklappt hat, sieht man in Piwik unter "Aktionen / Seitentitel" Daten über den Aufruf der 404-"Seite". Beim Testen dran denken, ob man in seinem Browser eventuell das Piwik-Cookie gesetzt hat (Einstellungen / Benutzereinstellungen), damit die eigenen Seitenaufrufe nicht in der Statistik landen. Und ob man die Statistikaktualisierungsintervalle unter "Einstellungen / Allgemeine Einstellungen" von 10 Sekunden auf einen höheren Wert gestellt hat.
Tuesday, 17. May 2011
Bei meinem Wechsel zu Uberspace habe ich all meine Webseiten (u1amo01, im-kino-gesehen, kursax und dieses Blog) in einen Uberspace namens u1amo01 gestopft. Der Vorteil ist ein Account für alles, eine Überweisung etc. Ein Nachteil sind die daraus resultierenden Serverlogs. Für eine Auswertung mit Webalizer nicht zu gebrauchen. Wobei ein besonderes Problem meine geänderten Blogadressen sind: früher blog.u1amo01.de, seit Monaten u1amo01.de/blog (ein entsprechender Eintrag in der htaccess leitet zuverlässig auf die neuen Adressen um).
Eine Lösung wäre, das alles auf einzelne Uberspaces zu verteilen, die andere probiere ich gerade aus: Piwik. Open-Source-Software, die für mich als bisherigem Webalizer-Nutzer geradezu unglaubliche Zugriffsstatistiken liefert, in denen man sich verlieren kann. Und weil das auf dem eigenen Webspace läuft, muss man sich weniger Gedanken um Datenmissbrauch machen.
Voraussetzung ist mindestens PHP 5.1 und eine MySQL Datenbank. Installiert ist das in wenigen Minuten. Dabei wird ein Javascript-Codeschnipsel generiert, den man in die zu überwachende Webseite einbauen muss. Für viele CMS gibt es Plugins. Für das hier genutzte Serendipity (s9y) noch nicht (geplant für die nächste Version).
Ich hab's von Hand im aktiven Template in der index.tpl nach dem Footer eingebaut. Vorsicht Falle: Smarty versucht die Klammern { und } zu interpretieren – anschließend sieht man beim Blogaufruf eine leere Seite ohne Quellcode. Deshalb alle Klammern im Javascript durch {delim} bzw. {rdelim} ersetzen (Siehe s9y-Forum).
Damit man gar nicht erst Daten sammelt, die missbraucht werden könnten, aktiviert man im Piwik-Dashboard über Einstellungen / Plugins AnonymizeIP. Damit wird der letzte Teil der IP-Adresse der Besucher anonymisiert (80.122.145.123 wird als 80.122.145.0 gespeichert).
Vielen Dank an Jonas vom Uberspace-Support für die Unterstützung!
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