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Typografie kurz und gut - Gemüse selbst anbauen

Dank dem »Fontblog« habe ich die sehr nützliche Anleitung »typokurz – Einige wichtige typografische Regeln« (PDF, 15 Seiten) gefunden.

Und an gleicher Stelle, für mich fast noch interessanter: Das »Kleine Handbuch der Gemüsekunde«. 99 Seiten mit rund um den Gemüsegarten. Lesestoff für den Winter.

Danke!

Freie Schrift: Vollkorn

Die meisten Schriftenjäger- und Sammler suchen nach spektakulärem Zeug, das sich nur für Überschriften eignet. Für die ist »Vollkorn« von Friedrich Althausen nicht interessant. Wer aber auf der Suche nach einer robusten Brotschrift¹ ist, wird die »Vollkorn« lieben.

Schriftmuster Vollkorn Mittlerweile gibt es sie in den Schnitten Regular, Italic, Bold und Bold-Italic. Enthalten sind alle Sonderzeichen, die man für Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch und für skandinavische Sprachen braucht (Steffen?)

Friedrich Althausen ist so großzügig, diese wunderbare Schrift zu verschenken. Ein Schuft, wer da nicht wenigstens eine kleine Spende gibt.

»Vollkorn« ist auch im Google Font Directory enthalten; allen Datenschutzbedenken zum Trotz habe ich probeweise für das Schwesterblog »Im Kino gesehen« für die Überschriften »Yanone Kaffeesatz« und für die Beiträge »Vollkorn« eingebunden.

Nachtrag: Weil die Einbindung über Google Font speziell bei langsamen Internetverbindungen nervt, habe ich das wieder 'rausgeschmissen.

¹ Brotschrift nannten die Schriftsetzer die für Fließtexte benutzten Schriften, also buchstäblich die, mit denen sie ihr Brot verdienten.

Kinescope

Ehe ich meinen ellenlangen Bericht über das Todd-AO-Festival poste (die Fotos sind noch nicht entwickelt) noch ein Wort zu Formaten.

Es gibt VistaVision, Panavision, Super- und Ultra-Panavision, Todd-AO, Cinerama, Technirama, Techniscope, SuperScope, Cinemascope und Kinescope.

Kinescope?

"Kinescope" vollständig lesen

Schriftwechsel

Inspiriert von der interessanten Seite meiert.com habe ich ein paar kleine Dinge im CSS dieses Blogs geändert.

Kursiv, falsch und richtig

Als Textschrift kommt anstelle von Arial jetzt Georgia (falls installiert, sonst Times bzw. serif) zum Einsatz. Die ist bei einer Schriftgröße von 100% genauso gut lesbar und hat noch den Vorteil, das der kursive Schnitt besser aussieht. Ihr wisst ja, dass bei manchen Schriften am PC kein echter Kursivschnitt dabei ist; die Buchstaben werden einfach schräg dargestellt, was aber nicht richtig ist. Am besten sieht man das am kleinen a (siehe Bild).

Weil der starke Kontrast Schwarz/Weiß gar nicht so angenehm für das Auge ist, wird die Schrift nicht mehr schwarz (#000) wie dieser paar Wörter sondern grau (#333) dargestellt.

Damit beim Überfahren ;-) von Links nicht alles in grau absäuft, ist der Hintergrund künftig im Piratenorange (a:hover: #f80;). Vielleicht ändere ich die Linkfarbe auch noch auf orange; Mark hatte ja mal bemäkelt, dass er (Dank seiner Browser-Konfiguration) keine Links bei mir erkennen kann. Mal sehen.

Dazu habe ich das Print-Stylesheet überarbeitet (siehe auch dazu meiert.com) und alle drei bisher verwendeten Stylesheets in eins gepackt. Lädt Sekundenbruchteile schneller und wird jetzt auch vom unausrottbaren IE 6 verstanden.

Comic Jens

Nachdem meine beiden Leser die Akbar nicht so dolle finden (ich geb' ja zu, dass die Umlaute unvollständig sind), versuche ich es mit einem Hinweis auf die Comic Jens.

Erstellt hat die Jens Kutílek als Alternative zur allgegenwärtigen Comic Sans. Siehe dazu die entsprechende Ankündigung im Fontblog.

Die Schrift liegt im modernen Open-Type-Format vor, kann über diesen Link heruntergeladen werden und steht unter der CC-Lizenz »CC-by-nd«, was laut Kommentar im Fontblog für folgendes steht:

Das bedeutet, er verlangt als Urheber genannt zu werden (by = attribution) und er erlaubt nicht, dass sein Werk durch Dritte verändert und weitergegeben wird (nd = non derivative). Er hat auf den Baustein nc (= non commercial) verzichtet, was bedeutet, dass sein Werk beliebig, auch im kommerziellen Kontext verwendet werden darf.
Comic Jens

Linux-Nutzer sind mit dem OTF-Format teilweise angeschmiert; unter GIMP kann man die Schrift problemlos verwenden, nur OpenOffice kann damit leider (noch?) nichts anfangen.

Aber für den üblichen Einsatz wie zum Beispiel bei Kindergartenplakaten etc. kommt man mit Gimp aus. :-P

Schrift

Zur Feier des Tages habe ich zum ersten Mal im Leben eine Schrift gekauft.

Dazu gekommen bin ich über sieben Ecken. Eigentlich wollte ich nur etwas über die Gill Sans nachlesen. Über den Wikipedia-Artikel bin ich zum Beitrag des Fontshops 100 beste Schriften: 9 - Gill Sans gekommen.In dem wiederum wird auf einen kritischen Artikel von Ben Archer verlinkt, in dem er die Gill mit der Johnston vergleicht.

Granby Medium
In dem Artikel gab es dieses Bleisatzbild, bei dem es bei mir Klick gemacht hat.

Und so habe ich diesen Font bescheiden im Schnitt Medium erstanden. Naja, weil es für das Plakat auch ganz gut passen könnte, habe ich auch noch Extra Bold gekauft.

Das ist jetzt aber wirklich die letzte Version. Eine von beiden. Wobei der Vergleich nicht ganz korrekt ist; links im Bild wurde für »BLUE NOTE BIGBAND« Extra Bold verwendet, rechts Bold (irgendwann erwerbe ich noch eine Gill Sans Heavy).

Granby
Gill Sans