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EDC?

Ich hatte ja keine Ahnung, was EDC sein soll. Das ist Neudeutsch für Everyday Carry und bezieht sich auf den Kram, den Mann jeden Tag mit sich herumschleppt. Auf der Webseite everydaycarry.com kann anscheinend jeder seinen Tascheninhalt vorstellen. Erstaunlich, wie viele Leute ein Messer dabei haben.

Wer schon immer wissen wollte, was Designlegende Eric Spiekermann einstecken hat, wird dort auch fündig.

Ach ja, eine Warnung: das ist eine dieser Webseiten, die man kurz aufruft, anschaut und Stunden später wieder aus dem Mauskoma erwacht.

Herbstanfang

In Autumn, I collected all my sorrows
and burried it in my garden.
When trees are in blossom in April
and the earth and spring celebrated their wedding,
my garden was strewn with beautiful flowers and exceptional.

Khalil Gibran

... und da ist sie wieder, die Schreibblockade.

Wenn es nichts zu schreiben gibt, schreibt man eben darüber. Aktuell ist mir der Stoff ausgegangen, die Muse macht anscheinend Osterferien, die Welt ist schlecht und überhaupt. Noch dazu sagt die Feedburner-Statistik, dass es nur noch zwei Abonennten gibt. Einer davon bin ich. Hmm. Der Teufel hole jedwede Statistik.

Kinoseiten mit Filmkritiken gibt es wie Sand am Meer (dafür im Kino umso weniger gute Filme), ebenso Infoseiten zu Serendipity, Datenschutz und Zensur. Veranstaltungshinweise zur Bigband macht freundlicherweise der Jazzblogger, der eine viel größere Reichweite hat. Und irgendwelches Computergefrickel, das notierenswert wäre gibt es auch nicht, weil mein Kram im aktuellen Zustand einfach funktioniert.

Nicht zuletzt macht es bei dem Wetter auch mehr Spaß, mit einem Glas Hefeweizen in netter Gesellschaft draußen zu sitzen. Oder einfach mit einem guten spannenden Buch.

Erfahrungsgemäß kommen nach so einem Gejammer die Themen nur so auf mich zugestürzt und es gibt mehrere Blogeinträge pro Tag ...

Apropos Datenschutz

Datenschutz ist ja die Tage in aller Munde. Auch wenn man eher von Datenmissbrauch sprechen müsste.

Am interessantesten fand ich die Meldung, dass ausgerechnet Mailadressen und Passwörter von einem Server der Vorausdenker PriceWaterhouseCooper auf einem chinesischen Server aufgetaucht sind. Natürlich keine wichtigen Daten und der Server wurde auch nur von einem Subunternehmer betrieben und die Kundeninfos etc. sind bombensicher abgelegt.

Guter Anlass, die eigene Sicherheitslage zu überdenken.

Zum Beispiel sollte man Googles Chrome nicht verwenden. Fällt mir nicht schwer, weil ich hier eigentlich Linux laufen habe. Und von GMail wollte ich mich schon immer mal verabschieden.

Ausserdem sollte man keine Blogs ungepflegt lassen; erstaunt habe ich festgestellt, dass beim Bluenoteblog über 20.000 Spamkommentare auf Moderation warteten. Gott sei Dank hat man phpMyAdmin für sowas. Das Blog werde ich stillegen, kam eh nie so in die Gänge und die Inhalte stehen ja auch hier, separat als RSS abonnierbar.

Und das wichtigste: Passwörter sind wie Unterhosen. Regelmäßig wechseln!

Like nobody is watching

Irgendwie mache ich mir zu viele Gedanken.

Was könnte die 12 Abonnenten (immerhin!) interessieren? Blogge ich zu viel belangloses Zeug über die Blue note BIG BAND? Oder zu wenig? Ist das am Ende der Grund dafür, dass die Site von Platz 9 auf 31 abgestürzt ist? Sollte ich mich auf bestimmte Themen konzentrieren?

Fragen über Fragen.

Darunter leidet natürlich die Spontanität, die meiner bescheidenen Meinung nach beim Bloggen wichtig ist. Deswegen habe ich beschlossen, den ganzen Ballast aus dem Kopf zu räumen und ab sofort frei nach Anke Gröners Motto "Blog like nobody's watching" zu verfahren.

You have been warned.

(Wobei die Kommentarfunktion hier nicht deaktiviert wird. Das gehört zum Spaß beim Bloggen dazu. Meistens jedenfalls.)

Perlen im Netz: Dieter Philippi

Neben den Unmengen von Müll im Web findet man immer wieder Kostbarkeiten.

Wie z. B. die Site von Dieter Philippi, die sehr umfangreiche Informationen über klerikale Kopfbedeckungen enthält. So eine Bildersammlung mit entsprechenden Erläuterungen aus aller Herren Länder und vielen Religionen habe ich noch nie gesehen.

Hut ab.

Blue notes

Blue notes:
Das sind die Notizen, die man spontan macht, wenn es einem nicht gut geht. Man schreibt all seine ganze Hoffnungslosigkeit auf ein Papier.

aus einer Klassenarbeit