Friday, 24. June 2011

Konzerttipp: Grigory Sokolov im Februar 2012 in Ludwigshafen

Am Freitag, den 10.02.2012 wird der Pianist Grigory Sokolov ein Konzert in Ludwigshafen geben.

Ja, ich weiß dass das noch lange hin ist. Die guten Karten sind meistens schnell weg. Herr Sokolov ist meiner Meinung nach einer der weltbesten klassischen Pianisten.

Voraussichtlich spielt er von Johannes Brahms Variationen und Fuge B-Dur über ein Thema von Händel op. 24 und die 3 Intermezzi op. 117, von Mozart die Sonate A-Moll KV 310 und die Suite en re von Rameau.

Weitere Infos unter basf.com/../...Sokolov.

Filed under Veranstaltungshinweise   •   No Comments   •   Add Comment
Defined tags for this entry: , , ,

Tuesday, 10. May 2011

Opas Bandonion

Alfred Arnold Bandonion

Continue reading "Opas Bandonion"

Filed under Fotos   •   4 Comments   •   Add Comment
Defined tags for this entry: , ,

Thursday, 5. May 2011

The Wrath of Khan - Extended!

»If you do not own it, you are an idiot. Period.«
Five Thoughts About FSM's Star Trek II: The Wrath of Khan

Ganz so hart wie Neil Shurley würde ich es nicht ausdrücken. Aber recht hat er! Schon vor Jahren hatte ich mir die CD vom zweiten Star-Trek-Film gekauft. Großartiger Soundtrack von James Horner! Meiner bescheidenen Meinung nach der beste der ganzen Enterprise-Reihe.

Ein bischen enttäuscht war ich damals, dass das bei Spocks Trauerfeier gespielte »Amazing Grace« nicht auf der Scheibe war – für mich ist das einer der emotionalsten Kinomomente überhaupt gewesen. Hab' Rotz und Wasser geheult ...

Bild Was ich nicht bemerkt hatte: schon seit 2009 gibt es die »Newly Extended Edition« von FSM bzw. Rhino. Und da ist neben vielen bisher unveröffentlichten Stücken (23 statt 9 Titeln!) endlich »Amazing Grace« dabei. Und ein liebevoll gestaltetes achtundzwanzigseitiges Booklet. Hurra!

Zu beziehen z. B. über jpc.de

Filed under Filmschnipsel   •   No Comments   •   Add Comment
Defined tags for this entry: ,

Tuesday, 8. February 2011

Immer noch die beste Filmmusik

Filed under Filmschnipsel   •   No Comments   •   Add Comment
Defined tags for this entry: ,

Wednesday, 1. December 2010

Weihnachtsliedertexte gesucht?

(Logo Musikpiraten) Während alle nur jammern, dass Kindergärten für St. Martins- oder Weihnachtslieder GEMA-Gebühren zahlen müssen, haben die Musikpiraten Weihnachtslieder mit GEMA-freier Musik zusammengesucht. Freiwillige haben den Notensatz erstellt und die Liedtexte dazu gesetzt.

Da sind alle Klassiker dabei, von »Alle Jahre wieder« über »Es ist ein Ros entsprungen« bis »We wish you a merry christmas«. Alle Titel mit Melodie und Texten, die meisten mit Akkordsymbolen, manche mit mehrstimmigem Gesangssatz, eins mit Klavierbegleitung.

Die Sammlung von 26 Stücken kann kostenlos in verschiedenen Dateiformaten heruntergeladen werden.

Das nenne ich eine frohe Botschaft! ;-)

via Fefes Blog

Filed under Musik   •   No Comments   •   Add Comment
Defined tags for this entry: , , ,

Wednesday, 23. June 2010

Hintergrundmusik

Warum stellen die Veranstalter keine Stereoanlage auf, wenn sie Hintergrundmusik möchten? Klar ist es beeindruckend, wenn man zum Sektempfang eine preisgekrönte Big Band aufspielen läßt.

Solange sie beim Small Talk nicht stört.

Natürlich motiviert man sich untereinander mit Sprüchen wie »... ist eben eine gut bezahlte Probe«, trotzdem ist es demütigend.

Vielleicht werde ich zu alt für sowas. Letzte Woche so ein Job, bei dem keine Sau zuhört, nächstes Wochenende könnte es ähnlich werden – wenn jetzt auch noch Jogis Mannen versagen ...

Continue reading "Hintergrundmusik"

Filed under Musik   •   1 Comment   •   Add Comment
Defined tags for this entry: ,

Tuesday, 9. March 2010

Session am Dienstag

Seit langer Zeit war ich endlich wieder einmal bei einer Jam Session.

Für die Nichtmusiker: Jazzmusiker und solche, die sich dafür halte die es werden wollen treffen sich in einer Kneipe (wo sonst), irgendwer organisiert vorher eine Rhythmusgruppe (Bass, Klavier oder Gitarre, Schlagzeug) und dann spielt man Jazzstandards meist aus den Jahren von 1930 bis 1960. Idealerweise kennt man die Stücke auswendig, zum Schummeln gibt es sogenannte Fakebooks mit Noten und Akkorden.

Früher war ich Sonntags Stammgast im Cave (sprich »Kahf« mit breitestmöglichem kurpfälzer Akzent); seit ich bei der Blue note Sonntag abends probe, war ich nur noch selten dort. Seit Sommer 2009 wurde die Session, die jahrzehntelang jeden Sonntag stattfand, auf Dienstag verlegt und letzte Woche habe ich es endlich geschafft, mich mal wieder dazu aufzuraffen. Also Horn und für alle Fälle Fakebook geschnappt und los.

Dort einen netten Schwatz mit Peter Klinger gehalten, der die Session seit Ewigkeiten organisiert und leitet, dann runter ins Gewölbe, ausgepackt, angespielt – und das verdammte Ding streikt. Ausgerechnet. Alles geprüft, gewackelt, geguckt und nichts gefunden. Sakra. Nochmal von vorne. Waaa. Ich Depp hab meinen Saxophonständer im Trichter stecken lassen. Schallend gelacht. Alles ist gut.

Der Abend war ganz nett, mal abgesehen davon, dass der Laden längst nicht so voll war wie früher; auch bei den Musikern war der Andrang überschaubar: Bass, Schlagzeug, Klavier, Altsax, zwei Tenorsaxophonisten, ein Sänger.

Und es hat mich erschreckt, dass der Laden »vorübergehend« seit Juli 2009 Sonntags und Montags geschlossen hat. Wer weiß, wie lange das noch geht.

Und deshalb fahre ich heute gleich wieder hin. Ohne Saxophonständer.

Cave 54, Krämergasse 2, 69117 Heidelberg, ab 20:30 Uhr bis ca. 23:30 Uhr

Filed under Musik   •   No Comments   •   Add Comment
Defined tags for this entry: , , ,

Tuesday, 17. November 2009

Konzertberichte

Nachdem ich lange überhaupt kein Konzert mehr besucht hatte, war ich jetzt bei zwei Veranstaltungen hintereinander. Zuerst am Sonntag beim Heidelberger Jazzclub, bei dem das Duo Nils Wogram (Posaune) / Simon Nabatov (Klavier) auftrat.

Eines der wichtigsten Elemente des Jazz ist Kommunikation, und das konnten die etwa 30 Zuhörer im DAI in Perfektion erleben. Man glaubte fast, die beiden könnten die Gedanken des anderen lesen, so gut war das Zusammenspiel. Natürlich sind beide Virtuosen auf ihrem Instrument und die gespielten Eigenkompositionen waren originell, melodiös, rhythmisch. So wünscht man sich jedes Jazzkonzert!

Am Montag dann Kontrastprogramm: Klavierabend mit Grigory Sokolov. Auf dem Programm standen zwei »Trümmer«, die normalerweise nicht gemeinsam an einem Abend gespielt werden: Franz Schuberts Sonate D-Dur op. 53 und Robert Schumanns Sonate »Konzert ohne Orchester« op. 14 in f-moll. Beide Werke stellen höchste Anforderungen (auch an das Publikum). Der reichlich gespendete Beifall wurde von Herrn Sokolov mit vier Zugaben belohnt, darunter das Prelude Nr. 15 d-moll op. 28 von Chopin, das ich noch nie so schön gehört habe; Spannungsbogen, Dynamik, Anschlag – perfekt!

Natürlich gab es bei beiden Konzerten auch Unstimmigkeiten: Herr Nabatov fühlte sich von den drei anwesenden Fotografen (einer davon ich) gestört, obwohl alle ohne Blitz und nur bei lauten Stellen fotografierten, und beschwerte sich in der Pause. Wenn ich Geld hätte, würde ich eine unhörbare Leica M kaufen.

Bei Herrn Sokolov hatte man für eine zwei Tage später stattfindende Veranstaltung bereits die Lichttechnik auf die Bühne gestellt (mit Ground Support, also in allen vier Bühnenecken Traversen, oben umlaufend Traversen mit Scheinwerfern). Häßlich und eines Künstlers dieses Ranges unwürdig.

Filed under Musik   •   No Comments   •   Add Comment
Defined tags for this entry:

Wednesday, 22. July 2009

When shall we three meet again?

Ich wollte ja schon immer einmal in die Oper. Schmetternde Heldentenöre, keifen koloratursingende Sopranistinnen … Für Anfänger wird gern Mozarts »Zauberflöte« oder der »Schreifritz« von Weber empfohlen; das habe ich ignoriert und das Angebot einer Freundin angenommen, mit ihr nach Mannheim in Verdis »Macbeth« zu gehen.

Ich hielt mich für gut vorbereitet, schließlich kenne ich Terry Pratchetts Buch »Macbest«, besitze ein paar CDs mit Tenorarien und sicherheitshalber hatte ich zuvor die Wikipedia-Zusammenfassung der Oper gelesen. Gespannt wartete ich auf den Abend. Ein heißer Tag, sicher nicht optimal fürs Zuhören, zum Singen auf einer mit Scheinwerfern aufgeheizten Bühne schon gar nicht.

Das Folgende habe ich direkt nach der Aufführung auf der Heimfahrt im Zug ins Notizbuch gekritzelt. Man möge auch berücksichtigen, dass ich von Oper (noch) keine Ahnung habe ;-).

Es war überwältigend. Mehr als 60 Mitwirkende auf der Bühne (Solisten, zwei Chöre, Bewegungschor), dazu das Orchester und ein ausverkauftes Haus - grandios. Das Stück selbst war mir ein wenig zu sopranlastig. Und die Musik angesichts der dramatischen Texte (den Übertiteln in Arial sei Dank auch verständlich) manchmal ein wenig zu fröhlich. Verdi eben. Erst im vierten Akt kommt die heissersehnte Tenorarie (Charles Reid als Macduff). Während der Bariton in der Rolle des Macbeth (Karsten Mewes) den ganzen Abend ackert wie ein Pferd, erhält der Tenor den stürmischsten Applaus. Fast wie beim Schlagzeugsolo in der Bigband.

Die Inszenierung fand ich zu statisch; der Chor friert immer wieder ein und bewegt sich zwischendurch wie in einem Stück von Robert Wilson. Dafür wird die Drehbühne ausgiebig als Karusell benutzt, natürlich steigt der Bühnenboden schräg nach hinten an und sogar die unvermeidliche Rückprojektion kommt zu einem kurzen Einsatz. Bühnenbild und Requisite sind spartanisch, als Kostüme dienen überwiegend Trenchcoats. Die Beleuchtung schien ein wenig von Rockkonzerten inspiriert: der Solist hatte meistens einen Verfolger. Anstelle dreier Hexen (ist das bei dieser Oper immer so?) war der ganze weibliche Choranteil als Schaufensterpuppen zurecht gemacht unterwegs.

Ich muss gestehen, dass mir der Tenor am besten gefallen hat, natürlich auch der Bariton in der Titelrolle. Die Sopranistin (Galina Shesterneva) war ganz gut, aber nicht mein Fall. Beim Orchester war ich von Flöte, Klarinette und Englischhorn (oder wars Oboe?) begeistert. Überhaupt: als "U-Musiker" vergißt man leicht, dass Orchestersolisten und Opernsänger einen riesigen Saal mühelos ohne jegliche Verstärkung durch Elektronik füllen können.

Fazit: »Macbeth«, meine erste erlebte Oper, wird sicher nicht meine Lieblingsoper (es fehlen einfach ein paar »Gassenhauer«). Aber es bleibt mit Sicherheit nicht mein einziger Opernbesuch. In der nächsten Saison stehen »Carmen« und »Turandot« auf dem Spielplan. Klingt interessant.

Wer sich selbst ein Bild machen will: »Macbeth« steht nur noch am 29. Juli 2009 auf dem Programm.

Filed under Musik   •   No Comments   •   Add Comment
Defined tags for this entry:

Wednesday, 11. March 2009

Was es alles gibt

Selmer Model 26

Üblicherweise sind Saxophone lackiert, versilbert (so wie das Alt links im Bild) oder vergoldet. Dazu ist der Becher mit einer meist mit einer mehr oder weniger aufwendigen handgemachten Gravur versehen.

Neulich in der Probe habe ich ein Instrument gesehen, das auf den ersten Blick in den Augen weh tut. Die Schweizer Firma Inderbinen verzichtet auf optischen Schnickschnack. Deren Instrumente zeigen das rohe, handgehämmerte und teilweise ausgeglühte Messing. Lediglich die Mechanik ist poliert und lackiert.

Die Optik ist also sehr gewöhnungsbedürftig. Und der Sound auch. Waffenscheinpflichtig laut, dieses Horn.

Filed under Musik   •   No Comments   •   Add Comment
Defined tags for this entry:

Quicksearch

Kommentare

Sun, 20.05.2012
Danke. 2008 sahen Spitzenplätze ähnlich aus: Blue note (23,8), Swing Kids (23,5), Big Stuff (22,3). Das Jellyfish Jazz Orchestra gab es damals noch gar nicht! Eine großartige Leistung. [...]
Sun, 20.05.2012
Knapp. Platz 4 finde ich trotzdem ein sehr gutes Ergebnis, Glückwunsch!
Sat, 19.05.2012
Hallo Winfried, vielen Dank. Schade, dass ich Dein Ensemble nicht gehört habe. Klingt spannend. Und meinen Glückwunsch zu 21 Punkten! Viele Grüße, Klaus
Sat, 19.05.2012
Na dann herzlichen Glückwunsch zum Ergebnis in Hildeshein. Ich habs mir auch gerade online auf der Seite des Musikrates angesehen. Eine tolle Leistung. 22,7 Punkte ist ja ganz, ganz nah drann an [...]
Winfried Bauer (blocki) about Daumen drücken?
Fri, 18.05.2012
Hallo u1amo01! Als ich diese Website las, kam mir der Domain-Name gleich sehr, sehr bekannt vor. Wie ist es beim Orchesterwettbewerb in Hildesheim gelaufen? Ich habe fest die Daumen gedrückt! [...]

Instrument

Mein Conn 10m Tenorsaxophon

Mein Conn 10M Tenorsaxophon von 1936

Logo uberspace.de

Gehostet bei uberspace