Skip to content

Probentagebuch Blue note BIG BAND (6)

Logo IBBC Das Probenjahr 2017 hatten wir mit Probenarbeit für den Bigbandwettbewerb in Holland begonnen. Dort muss man sich zwar bewerben, aber nach unserem Sieg 2014 ist das ja eine reine Formsache. Dachten wir.

Überraschenderweise hat die Jury unsere Bewerbung für den Wettbewerb 2017 abgelehnt. Mit der Begründung, dass es sehr viele Anmeldungen gab und nur eine begrenzte Teilnehmerzahl möglich sei.

Sachen gibts.

Probentagebuch Blue note BIG BAND (5)

Ausblick auf 2017

Back to the roots ist ein Motto: die Blue note hat in der guten alten Zeit regelmäßig auf Weinfesten gespielt. Das war in den letzten Jahren völlig eingeschlafen. Aktuell laufen Verhandlungen mit einem Weingut in Neustadt. Schaun'wer mal.

Bei »Jazz im Grünen« in Schifferstadt haben wir ebenfalls schon lange nicht mehr gespielt; vielleicht klappt es dieses Jahr.

Im Herbst ist ein Konzert in Eigenregie im Bad Dürkheimer Raum angedacht, eventuell als Doppelkonzert mit einer anderen Big Band.

Jazz an Neujahr 2017

Zu unserem Konzert hier der Newsletter in epischer Länge ;-)

Foto Blue note BIG BAND

Liebe Jazzhörerinnen und Jazzhörer,

die Blue note BIG BAND eröffnet das neue Jahr am 1.1.2017 mit modernem Bigbandjazz und zwei außergewöhnlichen Gästen:

Blue note BIG BAND
feat. Adrian Mears (Gastbandleitung, Arrangements & Posaune) und Paul Heller (Arrangements & Saxophon)
1.1.2017 19:00 Uhr
Saalbau, Neustadt/Weinstraße

Die Leitung der Bigband übernimmt am Neujahrsabend der Australier Adrian Mears, der als einer der weltweit führenden Posaunisten gilt. Mears lebt seit 1992 in Deutschland und hat nach vielen Jahren als Professor in Mannheim und Köln mittlerweile eine Professur in Basel inne. Viele Jahre war er beim "Vienna Art Orchestra", und hat mit zahlreichen Künstlern wie McCoy Tyner, Bob Brookmeyer, Paquito D'Rivera oder Kenny Wheeler gespielt. Adrian Mears ist nicht nur als virtuoser Solist bekannt, sondern auch als herausragender Komponist und Arrangeur, der in seine Werke auf der Basis des Modern Jazz auch Funk und Fusion mit einfließen lässt.

Eine Auswahl seiner Stücke wird die Band beim Neujahrskonzert spielen, und Mears selbst wird nicht nur auf der Posaune zu hören sein, sondern auch am Didgeridoo: Er baut das archaische Instrument der australischen Ureinwohner in modern groovende Arrangements ein und verleiht ihnen damit eine treibende Intensität.

Der zweite Gast an diesem Abend wird der Saxophonist Paul Heller sein. Er gilt als einer der gefragtesten Solisten der jüngeren Generation, und spielte bei Bobby Burgess, dem Brussels Jazz Orchestra und ist Gründungsmitglied bei Bob Brookmeyer's New Art Orchestra. Seit 2005 spielt er bei der WDR Bigband und bereits seit 1994 im Ack van Rooyen-Paul Heller Quintet. Nicht nur mit ihm stand er in kleiner Besetzung auf der Bühne, hier finden sich auch prominente Namen wie Johnny Griffin, Jimmy Cobb, Bill Evans und Adam Nussbaum. Jerry Bergonzi schrieb ihm "the modern sophistication of all the contemporary saxophone playing" zu. Paul Heller wird beim Neujahrskonzert als Solist zu hören sein, und darüber hinaus auch eigene Kompositionen aus dem Modern Jazz mitbringen.

Karten ab 10 €/ermäßigt 5 € sind erhältlich bei:

Weitere Informationen zum Konzert, den Gästen und natürlich der Blue note BIG BAND finden Sie unter www.bluenotebigband.de. Wir freuen uns, Sie beim Konzert begrüßen zu dürfen!

Jazzige Grüße und eine schöne Adventszeit,

Sandra Scheurer-Weick
Blue note BIG BAND

Probentagebuch Blue note BIG BAND (4)

Jazz an Neujahr

Leider habe ich bei vielen Proben aus verschiedenen Gründen gefehlt; ich fühle mich nicht »überprobt«. Glücklicherweise haben wir diesen Workshop, der wahre Wunder wirkt. Wie jedes Jahr gehen wir zwischen Weihnachten und Neujahr in Klausur und proben den ganzen Tag. Zusammen mit den Gästen. Es erstaunt mich immer wieder, was damit für Qualitätssteigerungen möglich sind.

Foto Neuwied

Früher waren wir in verschiedenen Jugendherbergen. Dieses Jahr gehts in die Landesmusikakademie Rheinland-Pfalz in Neuwied.Da waren wir schon ein paar Mal. Schöne Räume, freundliches Personal, gutes Essen (hatte ich erwähnt, dass wir den Beinamen »Die gefräßigste Band der Welt« tragen?).

Seitdem dort nicht mehr zeitgleich ein internationaler Klavierworkshop stattfindet, ist die Übernachtung deutlich angenehmer. Chopin ist schön, aber nicht wenn man damit in aller Herrgottsfrüh geweckt wird.

Der Vorverkauf bewegt sich in gewohnten Bahnen, aktuell dürfte ca. ein Viertel der etwa 900 Karten verkauft sein.

Probentagebuch Blue note BIG BAND (3)

Jazz an Neujahr

Nach langem Hin und Her steht der zweite Gastsolist für »Jazz an Neujahr 2017« fest. Der Saxophonist Paul Heller, der auch die Saxophonsatzproben während der Probenphase zwischen Weihnachten und Silvester leiten wird. Neben vielen Projekten ist Paul festes Mitglied der WDR-Bigband.

Proberaum Neuwied

Zu den Proben kann ich nichts Aktuelles schreiben; ich war die letzten Termine verhindert.

Probentagebuch Blue note BIG BAND (2)

Saalbau

Jazz an Neujahr

Wie jedes Jahr wird für unser Neujahrskonzert ein Arrangeur eingeladen. Für 2017 ist das der Posaunist Adrian Mears. Ein zusätzlicher Gast steht noch nicht endgültig fest.

Überhaupt nicht wie jedes Jahr: die ersten Stücke sind bereits da! Und wurden gestern schon geprobt. Niemand in der Band kann sich erinnern, jemals so früh vor dem Konzert die Noten in die Hand bekommen zu haben. Nach dem ersten Durchspielen kann man ein Stück natürlich nicht beurteilen; glücklicherweise gibt es von fast allen Aufnahmen.

Bei der Gelegenheit ein Hoch auf unseren Notenwart Higgins, der die Noten ausgedruckt und einsortiert hat. Außerdem hat irgendwer den Mülleimer im Probenraum geleert. Wenn das so weitergeht, sind wir demnächst in »Schöner Wohnen« :-)

Der Probenbesuch war gut. Von 20 Leuten haben nur 4 gefehlt: Schlagzeug (autsch), zwei Posaunen und ein Saxophon.

Wenn das so weitergeht, werden wir für »Jazz an Neujahr 2017« optimal vorbereitet sein ;-)

Mehr Probentagebuch lesen? Geht über den Tag Probentagebuch.

Probentagebuch Blue note BIG BAND (1)

Foto Mc Wie im Beitrag Wasserstandmeldung Blue note angedroht, möchte ich Euch regelmäßig mit Neuigkeiten rund um die Blue note BIG BAND versorgen. Hier der neue Stand.

Jazz an Neujahr 2017

Sieht so aus, als hätten wir unseren Gastdirigenten und Arrangeur für das nächste Neujahrskonzert gefunden. Den Namen will ich noch nicht verraten, bis ich ganz sicher bin, dass das auch klappt. Einen zusätzlichen Gastsolisten gibt es anscheinend noch nicht.

Proben

Die letzten beiden Proben fanden – wie leider so oft – mit einer sehr lückenhaften Besetzung statt. Keine leichte Aufgabe für unseren Bandleader, damit gute Probenarbeit zu leisten. Das vorletzte Mal hatten wir Gitarre, Bass, Schlagzeug, Klavier, 3 Posaunen, 3 Saxophone und 2 Trompeten. Gestern war auch wieder die komplette Rhythmusgruppe da, dazu 3 Saxophone, 3 Trompeten und keine Posaunen. Zur Erinnerung: die komplette Band ist mit 19 Leuten besetzt.

Gearbeitet wurde zum wiederholten Mal an den Klassikern »Take one« (Sammy Nestico) und »Flight of the Foo Birds« (Neal Hefti), an »The heart of the Matter« von Bob Mintzer und an »Wind« von Paul Stoltze. Bei der vorletzten Probe haben wir auch dessen Stück »Glocken« angespielt. Interessante neue Kompositionen, die nicht leicht zu spielen sind.

Wasserstandsmeldung Blue note

Eigentlich hatte ich dieses Blog angefangen, um über die Neugestaltung der Website meiner Blue note BIG BAND zu berichten. Dann kamen Veranstaltungshinweise dazu. Nach und nach anderer Kram (EDV, Zeitgeschehen, Kinoberichte, Audio).

Blue note BIG BAND

Mir wurde gerade bewusst, dass ich über die Blue note fast gar nichts mehr schreibe. Das kann ja nicht angehen. Also hier eine kurze Wasserstandsmeldung. Soll es künftig (hoffentlich) wieder regelmäßig geben.

Nach der langen Sommerpause, die sich an den Schulferien in Rheinland-Pfalz orientiert (wir haben viele – zu viele? wie manche sagen – Lehrer in der Band) gehts wieder los. Gestern fand die zweite Probe statt, die auch ganz ordentlich besucht war.

Wer es genau wissen will: die Besetzung besteht aus 5 Trompeten, 5 Saxophonen, 4 Posaunen, Klavier, Gitarre, Bass (doppelt besetzt), Schlagzeug und Gesang. Also 20 Leute. Gefehlt haben 3 Posaunen, 2 Trompeten, 1 Saxophon und Gitarre. Nicht optimal zum Proben, aber noch ganz ordentlich.

Geprobt wurde zuerst »Take one«, ein Klassiker von Sammy Nestico (Count Basie Bigband). Diese Nummern kann man bis in alle Ewigkeit proben, man wird es nie so gut wie die Basie-Band hinbekommen ... Dann, wenn ich mich recht erinnere, »Come fly with me«, eine Gesangsnummer die man von Frank Sinatra kennt, »The heart of the matter« von Saxophonist Bob Mintzer und »Wind«, eine interessante Komposition eines Kunden von Frank. Der repariert Saxophone, Klarinetten und Flöten und kennt dadurch eine Menge Musiker. Das nächste Mal werde ich mir während der Probe Notizen machen, dann bekomme ich das besser zusammen.

Für »Jazz an Neujahr« wurden die ersten potentiellen Gastdirigenten bzw. Arrangeure angefragt. Die ersten Absagen sind auch schon eingetroffen. Schaun'wer mal.

Weil die Band 2016 nur mäßig gebucht war, geistert schon länger die Idee herum, dass man den Veranstaltern leicht verständlich benannte Pakete anbieten müsse. »Wir sind eine tolle Band und spielen Bigbandmusik von vorgestern bis heute« scheint sich nicht gut zu verkaufen.

Vorgeschlagen wurden solche Dinge wie ein reines Frank-Sinatra-Programm. Scheitert meines Erachtens daran, dass Frank lange tot ist und so gut und bekannt war, dass es verflixt schwer ist, einen passenden Sänger zu finden. Der dann auch noch Zeit und Lust hat, mit uns zu proben und aufzutreten.

Ein anderer Vorschlag war etwas, das viele Leute kennen und die meisten Musiker erstmal entrüstet ablehnen: ein Glenn-Miller-Programm. Wenn man sich damit ernsthaft auseinandersetzt, ist diese so einfach klingende Musik verwünscht schwierig zu spielen. Peter Herbolzheimer hat es in einer Probe mal so ausgedrückt: »Glenn Miller hatte die meiste Kohle und deshalb die besten Musiker. Kriegt man nie wieder so hin.«

Kann sein, dass wir uns demnächst da mal dranwagen. Wie bereits gesagt hat das mehrere Tücken. Viele Leute haben das Original sehr gut im Ohr (zumindest die Silversurfer). Und der Kram ist von der Stilistik her schwer. Muss man sich erst einmal einarbeiten. Unser Bandleader Bernd wäre sicher mit Feuereifer dabei, schließlich liebt er den alten Kram und hätte Gelegenheit, schöne Klarinettenstellen zu spielen.

Jetzt kommt aber erst einmal Jazz an Neujahr. Einen guten Start in die Woche :-)