Thursday, 24. June 2010

Indiana-Jones-Woche

Posted by Klaus

Hut

Sonntag
Sonderveranstaltung am 20.06.2010 in der »Schauburg«: »Indiana Jones« 1-3 im Originalton in 70mm zum Spottpreis von 15 Euro. Der 2. Teil ist im Wortsinne eine Achterbahnfahrt und am atemberaubendsten, der 3. (der mit Sean Connery) der komischste.
Montag
Vom lauten, satten Sound dröhnen mir noch ein wenig die Ohren.
Mittwoch
Die Post bringt meinen heiß ersehnten »Henry«. Jippie! Und er passt. Zumindest von der Hutgröße. Ob er auch zu meinem Gesicht passt, ist noch nicht ganz klar. Muss wohl erst ein bischen eingetragen werden und ein paar Dellen und Dreck abbekommen. Der Hut, nicht das Gesicht.
Donnerstag
Der Paketdienst liefert die Soundtrack-CDs. Weil ich mich nicht entscheiden konnte, habe ich kurzerhand die Soundtrack Collection bestellt. Da da-dataaaaa, tah-tah-taaa!

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Wednesday, 23. June 2010

Hintergrundmusik

Posted by Klaus

Warum stellen die Veranstalter keine Stereoanlage auf, wenn sie Hintergrundmusik möchten? Klar ist es beeindruckend, wenn man zum Sektempfang eine preisgekrönte Big Band aufspielen läßt.

Solange sie beim Small Talk nicht stört.

Natürlich motiviert man sich untereinander mit Sprüchen wie »... ist eben eine gut bezahlte Probe«, trotzdem ist es demütigend.

Vielleicht werde ich zu alt für sowas. Letzte Woche so ein Job, bei dem keine Sau zuhört, nächstes Wochenende könnte es ähnlich werden – wenn jetzt auch noch Jogis Mannen versagen ...

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Tuesday, 15. June 2010

Fotos vom Rheinland-Pfalz-Tag

Posted by Klaus

Holger Knecht hat auf seiner Website Pfalzfotos.de viele Fotos des Rheinland-Pfalz-Tages veröffentlicht. Darunter viele schöne Bilder von der Blue note Big Band.

Der Kohlplatz war angesichts des gleichzeitig stattfindenen WM-Spiels Deutschland / Australien erstaunlich gut gefüllt. Hat Spaß gemacht, vor so viel Publikum zu spielen. Und beruhigend, dass nicht ganz Deutschland im Fußballdelirium liegt.

PS: es gab viele Nachfragen nach unserer Sängerin Michaela (bei diesem Konzert war Nicole Metzger als Gastsolistin dabei). Natürlich singt bei den nächsten Auftritten wieder Michaela ;-)

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Tuesday, 30. March 2010

Peter Herbolzheimer ist tot

Posted by Klaus

Im Himmel scheint es Bedarf an Big-Band-Musik zu geben. Erst kürzlich ist die Legende Erwin Lehn gestorben, jetzt am 27. März 2010 Peter Herbolzheimer.

Peters Band »Rhythm Combination and Brass« war für uns Jugendliche im Musikverein damals die beste Band der Welt, die wir als Begleitband bei Bios Bahnhof entdeckt hatten und deren selbstironisch betitelten Schallplatten »Fat Man Boogie« (von 1981) und »Fatman 2« *musste* man im Ikea-Regal haben.

Die absolute Sensation war vor Jahrzehnten eine Probe mit unserer damaligen Bigband, bei der Peter eine Probe leitete. Zu meinem Erstaunen hat er die Glenn-Miller-Nummer »Skyliner« als erstes Stück aus der Mappe gezogen, um sich einen Eindruck der Band zu verschaffen. »So gut wie die Miller-Band kriegt das sowieso niemand mehr hin. Der hatte die meiste Kohle und die besten Musiker«, meinte er.

Wir spielten dann auch seine Komposition »Pacific Rainbow«, bei dem ich das Sopran-Saxophon-Solo spielte. Irgendwas an der Melodie habe ich wohl nicht richtig hinbekommen; er hat mir eine Phrase geduldig ein paar Mal vorgesungen – und ich hab' den Unterschied nicht einmal gehört. Peinlich. Irgendwann hat er dann kapituliert.

Einen ausführlichen Nachruf gibt es beim Jazzblogger.

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Tuesday, 9. March 2010

Session am Dienstag

Posted by Klaus

Seit langer Zeit war ich endlich wieder einmal bei einer Jam Session.

Für die Nichtmusiker: Jazzmusiker und solche, die sich dafür halte die es werden wollen treffen sich in einer Kneipe (wo sonst), irgendwer organisiert vorher eine Rhythmusgruppe (Bass, Klavier oder Gitarre, Schlagzeug) und dann spielt man Jazzstandards meist aus den Jahren von 1930 bis 1960. Idealerweise kennt man die Stücke auswendig, zum Schummeln gibt es sogenannte Fakebooks mit Noten und Akkorden.

Früher war ich Sonntags Stammgast im Cave (sprich »Kahf« mit breitestmöglichem kurpfälzer Akzent); seit ich bei der Blue note Sonntag abends probe, war ich nur noch selten dort. Seit Sommer 2009 wurde die Session, die jahrzehntelang jeden Sonntag stattfand, auf Dienstag verlegt und letzte Woche habe ich es endlich geschafft, mich mal wieder dazu aufzuraffen. Also Horn und für alle Fälle Fakebook geschnappt und los.

Dort einen netten Schwatz mit Peter Klinger gehalten, der die Session seit Ewigkeiten organisiert und leitet, dann runter ins Gewölbe, ausgepackt, angespielt – und das verdammte Ding streikt. Ausgerechnet. Alles geprüft, gewackelt, geguckt und nichts gefunden. Sakra. Nochmal von vorne. Waaa. Ich Depp hab meinen Saxophonständer im Trichter stecken lassen. Schallend gelacht. Alles ist gut.

Der Abend war ganz nett, mal abgesehen davon, dass der Laden längst nicht so voll war wie früher; auch bei den Musikern war der Andrang überschaubar: Bass, Schlagzeug, Klavier, Altsax, zwei Tenorsaxophonisten, ein Sänger.

Und es hat mich erschreckt, dass der Laden »vorübergehend« seit Juli 2009 Sonntags und Montags geschlossen hat. Wer weiß, wie lange das noch geht.

Und deshalb fahre ich heute gleich wieder hin. Ohne Saxophonständer.

Cave 54, Krämergasse 2, 69117 Heidelberg, ab 20:30 Uhr bis ca. 23:30 Uhr

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Saturday, 6. March 2010

Go!

Posted by Klaus

Vor langer Zeit gab es dieses Youtube-Video von den Männern auf Laufbändern. Eine der besten Marktingaktionen aller Zeiten, zumindest im Internet.

Für die, die es noch nicht mitbekommen haben: die Jungs von »OK Go« sind zurück und haben das Ding megamäßig übertroffen.

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Friday, 5. March 2010

Neue Musik: Ditzner Twintett

Posted by Klaus

Auf Frank Schindelbecks kleinem aber feinem Plattenlabel fixcel records ist nach »Schwoine« vom Ditzner-Lömsch-Duo die zweite (eh? Schande über mich, hab ich völlig verpeilt) dritte CD erschienen: »DitznerTwintett« mit den Herren Erwin Ditzner (dr), Roland Vanecek (tuba) und Bernhard Vanecek (tb).

Habe die Scheibe noch nicht gehört, ist aber mit Sicherheit ein Erlebnis. Die Hüllengestaltung ist auf jeden Fall klasse.

logo fixcel records
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Thursday, 4. February 2010

Arena

Posted by Klaus

Weil ich die Musik gerade mal wieder im Kassettenrecoder hatte gibt's eine Wiederholung des Beitrags vom 14. Mai 2008. Wer will, kann den Text dort nachlesen. Bin zu faul zum Kopieren.

L'arena auf youtube anschauen

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Tuesday, 22. December 2009

Cameron/Horner

Posted by Klaus

Christian bei Coldheat hat es meiner Meinung nach auf den Punkt gebracht:

[...] Auch Ava­tar ist nur ein Film, wer hätte das gedacht. Es ist aber auch ein Film, auf den man in zehn Jah­ren zurück­bli­cken wird mit den Gedan­ken “Stimmt, der war der Erste.” [...]

Über­trifft Ava­tar ein Abyss, ein Ter­mi­na­tor oder Ali­ens?. Sicher nicht. Ist es das beste auf­ge­bla­sene Pop-Action-Kino der letz­ten Jahre? Abso­lut.

Und weil ich von der Musik James Horners zu »Avatar« so enttäuscht war, habe ich mir endlich den wunderschönen und zu recht Oscar-gekrönten Soundtrack zu »Titanic« gekauft, in der Doppel-CD-Version, die neben dem Original-Soundtrack auch die Scheibe »Back to Titanic« enthält.

Das anrührendste Stück darauf ist gar nicht von Horner und wird vom schweizer Salonorchester »I Salonisti« gespielt, die James Cameron für den Film auch als Darsteller verpflichtet hatte.

Wobei ich noch anmerken möchte, dass Jazzmusiker keinesfalls unter allen Umständen weiterspielen: ich hab einmal bei einer Session erlebt, dass Gäste in Streit gerieten – und die Band war im Handumdrehen hinter dem Tresen verschwunden. Eine Zuhörerin, die sich ebenfalls in Sicherheit gebracht hatte, meinte zu mir »Ich dachte die Band spielt immer weiter?« worauf ich sagte »Nur im Film«. Oder auf der »Titanic«.

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Tuesday, 17. November 2009

Konzertberichte

Posted by Klaus

Nachdem ich lange überhaupt kein Konzert mehr besucht hatte, war ich jetzt bei zwei Veranstaltungen hintereinander. Zuerst am Sonntag beim Heidelberger Jazzclub, bei dem das Duo Nils Wogram (Posaune) / Simon Nabatov (Klavier) auftrat.

Eines der wichtigsten Elemente des Jazz ist Kommunikation, und das konnten die etwa 30 Zuhörer im DAI in Perfektion erleben. Man glaubte fast, die beiden könnten die Gedanken des anderen lesen, so gut war das Zusammenspiel. Natürlich sind beide Virtuosen auf ihrem Instrument und die gespielten Eigenkompositionen waren originell, melodiös, rhythmisch. So wünscht man sich jedes Jazzkonzert!

Am Montag dann Kontrastprogramm: Klavierabend mit Grigory Sokolov. Auf dem Programm standen zwei »Trümmer«, die normalerweise nicht gemeinsam an einem Abend gespielt werden: Franz Schuberts Sonate D-Dur op. 53 und Robert Schumanns Sonate »Konzert ohne Orchester« op. 14 in f-moll. Beide Werke stellen höchste Anforderungen (auch an das Publikum). Der reichlich gespendete Beifall wurde von Herrn Sokolov mit vier Zugaben belohnt, darunter das Prelude Nr. 15 d-moll op. 28 von Chopin, das ich noch nie so schön gehört habe; Spannungsbogen, Dynamik, Anschlag – perfekt!

Natürlich gab es bei beiden Konzerten auch Unstimmigkeiten: Herr Nabatov fühlte sich von den drei anwesenden Fotografen (einer davon ich) gestört, obwohl alle ohne Blitz und nur bei lauten Stellen fotografierten, und beschwerte sich in der Pause. Wenn ich Geld hätte, würde ich eine unhörbare Leica M kaufen.

Bei Herrn Sokolov hatte man für eine zwei Tage später stattfindende Veranstaltung bereits die Lichttechnik auf die Bühne gestellt (mit Ground Support, also in allen vier Bühnenecken Traversen, oben umlaufend Traversen mit Scheinwerfern). Häßlich und eines Künstlers dieses Ranges unwürdig.

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