Thursday, 22. July 2010
500 Millions
As of this morning, 500 million people all around the world are actively using Facebook to stay connected with their friends and the people around them.
500 Million Stories

Thursday, 22. July 2010
As of this morning, 500 million people all around the world are actively using Facebook to stay connected with their friends and the people around them.
500 Million Stories

Tuesday, 6. July 2010
Ich wollte ja schon lange einen Laptop kaufen und auch gleich irgendeine mobile Internetverbindung dazu. Deshalb bin ich seit Wochen bei den Elektrogroßmärkten herumgeschlichen und habe auf allen Schleppies herumgetippt, die dort herumstanden.
Wednesday, 9. December 2009
Im Artikel Speichern? Nein Danke. hatte ich neulich aufgezählt, welche Maßnahmen ich ergriffen habe, um den Datenanfall beim Besuchen und Kommentieren in meinem Blog so gering wie möglich zu halten. Zusätzlich habe ich bei Kommentaren das Feld »E-Mail-Adresse« zur freiwilligen Angabe gemacht. Das alles hat sich bei der Spambekämpfung bisher nicht nachteilig bemerkbar gemacht – mein Blog ist zu unbekannt!
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Um wenigstens ein kleines Zeichen gegen Datensammelwut zu setzen, habe ich mich um das Siegel Wir speichern nicht bemüht. Das habe ich nach einigem Schriftverkehr per Mail als Nikolausgeschenk erhalten und in die Sidebar gepackt.
Dabei habe ich gelernt, dass das Siegel auch nicht mehr als ein Zeichen, bzw. eine Gesinnungserklärung ist: die Leute vom AK Vorrat können zwar prüfen, ob Google-Analytics oder ähnlicher Kram läuft, aber sie haben keinen Zugriff auf meine Serverlogs oder Konfigurationsdateien; da müssen sie meinen Aussagen zur Konfiguration Glauben schenken.
Generell sollte man keinem Siegel blind vertrauen: man weiß nicht was geprüft wurde und auch nicht, was seit der Prüfung geändert wurde (ihr erinnert euch vielleicht an den unsicheren Online-Marktplatz mit TÜV-Siegel?).
Saturday, 28. November 2009
Eigentlich erwarte ich von den Damen und Herren in Berlin nicht viel. Die Kanzlerin sagte selbst: »Ich ahne, wovon ich spreche«, Minister werden bei Bedarf einfach in ein völlig fremdes Ressort versetzt, neue Familienministerin wird eine ledige kinderlose Frau (ok, das ist polemisch), Gesetze werden aus Wahlkampfgründen gemacht ...
Die Meldung, dass unser Bundespräsident Herr Köhler erst einmal zusätzliche Informationen zum Zugangserschwerungsgesetz ((kurz ZugErschwG) angefordert hat, statt einfach zu unterschreiben, läßt ein wenig hoffen.
Quelle: Reuters
Wednesday, 11. November 2009
Unter dem Titel Zitat? Nein Danke hatte ich kurz auf einen Abmahnfall hingewiesen, bei dem ein Blogger für ein etwas umfangreich ausgefallenes Zitat eines Zeit-Online-Artikels 1.200 Euro Strafe zuzüglich 955 EUR Anwaltsgebühren zahlen sollte. Ich habs jetzt geprüft: der Originalartikel (der angeblich mit 80 (!) Euro bezahlt wurde) besteht aus etwa 793 Worten, davon wurden 256 (=32%) zititiert.
Wie es für den Blogger ausging weiß ich nicht. Für die abmahnende Seite hat der berüchtigte Streisand-Effekt mit Wucht zugeschlagen. Eine Menge Blogger haben sich mit dem Fall befasst und erstaunliche Dinge zu Tage gefördert. Hier nur die Highlights:
Falls ich mitbekomme, wie die Geschichte für den Blog-Kollegen ausgeht, werde ich darüber berichten.
Tuesday, 3. November 2009
Mittlerweile kann man es ja schon nicht mehr hören. Hier ein Datenskandal, dort einer … Irgendwo habe ich mal gelesen, wie man einen wirklich einbruchssicheren Server schafft: man verwendet ein aktuelles, solides Betriebssystem (z. B. aus der BSD-Familie), gießt den Rechner in Beton ein und versenkt ihn ohne Netzwerkanschluss im Ozean.
Weil das nicht für jedermann praktikabel ist, sollte man generell so wenig Daten wie möglich preisgeben. Und möglichst wenig sammeln. Zeit, das im eigenen Blog umzusetzen.
Die Blogsoftware Serendipity speichert an verschiedenen Stellen IP-Adressen, unter anderem bei den Kommentaren. Das kann man zur Spambekämpfung nutzen, ist aber eher suboptimal. Dank dem schnellen Support im s9y-Forum habe ich eine Lösung von Garvin, die gut funktioniert: einfach in der Datei serendipity_config_local.inc.php folgenden Codeschnipsel einbauen, und schon wird anstelle der Besucher-IP überall nur noch 127.0.0.1 gespeichert:
$_SERVER['REMOTE_ADDR'] = '127.0.0.1';
Nun gibt es noch den Webserver, der fleißig sammelt. Bei meinem Provider all-inkl.com gibt es eine elegante Möglichkeit, das im KAS zu konfigurieren. Unter »Einstellungen / Accesslog« hat man die Auswahl zwischen »vollständiger IP«, »IP gekürzt«, »IP entfernt« (alle Adressen werden auf 0.0.0.0 gesetzt) oder »keine Logs«.
Auf der Website Wir speichern nicht! gibt es weitere Anleitungen für verschiedene CMS, Webserver etc.
Friday, 30. October 2009
Bei Spreeblick kann man nachlesen, wie es einem gehen kann, wenn man ein paar Absätze aus einem Blog der »Holzmedien« zitiert (wer ist das doch gleich, der immer vom Internet als rechtsfreiem Raum spricht?)
Gerade gestern habe ich selbst einen Artikel veröffentlicht, der nur aus Zitaten besteht; da macht man sich schon so seine Gedanken. Glücklicherweise ist das lange Zitat einem »richtigen « Blog entnommen. Links und Zitate auf Webseiten der echten Journalisten werde ich mir künftig lieber verkneifen.
Nachtrag: Die gute Dame kündigt an, pro E-Mail, die sie zu dieser Sache bekommt, vom abgemahnten Blogger Geld zu verlangen (bemerkt? weder ein Zitat noch ein Link!). Dazu fällt mir überhaupt nichts mehr ein. Kann mal endlich Johann Wolfshaut die Website dort abmahnen? Die verwenden eine Tatze als Favicon.
Thursday, 22. October 2009
Na, da habe ich aber Glück gehabt: mein Blog u1amo01 ist kein rechtsfreier Raum. Kann ich beweisen. Mit Google.
Also kein Handlungsbedarf für die FDP, die sich ganz auf den Rest des Internets konzentrieren kann, um – laut Spiegel online – das Web durchzuregulieren.
Find' ich gut. Nachdem uns die Finanzkrise an den Rand des Ruins gebracht hat, erklärt die FDP die Internetregulierung zum »Superprojekt«. Damit kann man den Anschein von Entschlossenheit und Aktivität erwecken, während Ackermann & Co. in Ruhe und Frieden weitermachen können wie bisher.
Von anderen Problemen, die man sonst so hätte ganz zu schweigen. Wobei an denen ja sowieso die Vorgängerregierung Schuld ist. Deswegen steckt man deren Hinterlassenschaft in einen Schattenhaushalt. Vielleicht kann den ja dann ein Bad-Bank-Manager verwalten.
Wobei ich mir nicht sicher bin, ob nicht am Ende alles ein genialer Reklamecoup der Piratenpartei ist. Vielleicht ist die »Schnarre« heimlich Mitglied?
Wednesday, 14. October 2009
Sehr geehrter Herr Dr. Schäuble,
es ist begrüßenswert, dass Sie zugeben, dass die – salopp gesprochen – Stoppschilder im Internet nie dem Kindeswohl dienen sollten, sondern dem Stimmenfang.
Wenn Sie sich jetzt noch dazu durchringen könnten, diese dumme Floskel vom Internet als rechtsfreiem Raum (man kann selbst wegen der Verwendung von Brötchenfotos abgemahnt werden) fallenzulassen, könnte man fast an den Einzug der Vernunft in die Politik glauben.
[...] Das Internet könne kein rechtsfreier Raum sein.
Der Minister gab handwerkliche Fehler beim sogenannten Zugangserschwerungsgesetz für Stoppschilder im Internet zu. Das Gesetz zum Schutz vor Kinderpornografie sei im Endspurt des Wahlkampfes auch deshalb entstanden, um die CDU gegenüber anderen Parteien abzusetzen.[...]
Quelle: Zeit.de, dpa-Meldung
via Fefe, der es etwas drastischer formuliert hat.
Wednesday, 30. September 2009
Deja vu. Die im Fernsehen präsentierten neuen Experten der FTP FDP sehen aus wie die alten, die bereits zu Helmut Kohls Zeiten im Dienst waren. Da kann man nur sagen, zurück in die Zukunft.
A propos Zukunft: über unsere Glaskugel konnten wir einen Blogbeitrag des Pantoffelpunks aus dem Jahre 2017 (kurz vor der Bundestagswahl) ausfindig machen. Hier für jedermann der Link zu diesem Tatsachenbericht.
Wer seine Internetanbindung fit für die Zukunft machen möchte, findet bei der German Privacy Foundation ausführliche Infos, z. B. wie man unzensierte DNS-Server so einrichtet, dass sie auch über andere Ports funktionieren (via Burks' Blog).
Einige Hinweise für über Kabelmodem angeschlossene User hatte ich im Artikel Wie man mit Debian den FoeBuD-DNS-Server benutzt gegeben.
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