Saturday, 12. May 2012

Licht, Zeit, Blende. Ende.

Im Märchenmarkt habe ich mir die Nikon Spiegelreflexboliden angeschaut. Nee, so einen Klotz will ich mir nicht ans Bein binden. Und eine Kompaktkamera mit einem endlosen Handbuch? Ich will fotografieren! Keinen Taschencomputer mit Uhrzeit, GPS, Gesichtserkennung, USA-Schnittstelle und Espressomaschine.

Wenn ich nach Schönheit und Einfachheit gehe, müsste ich eigentlich eine Zeiss Ikon nehmen. Also Plan B. Ich kenne jemanden, der mir vielleicht seine M6 ein paar Tage (Stunden?) ausleiht. Damit mache ich einen Film voll. Anschließend suche ich mir einen Laden, in dem ich zum Vergleich eine Zeiss Ikon in die Hand nehmen kann. Und dann schaun'wer mal.

Am Ende wird es vielleicht noch eine Bessa III. Mittelformat, ohne Wechselobjektiv. Mike hat sowas und ist damit schneller als ich mit der Spiegelreflex.

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Thursday, 10. May 2012

Fuji? Nikon? Leica?

Eigentlich hatte ich einen langen, zornigen Artikel zur dummen Urheberkampagne der Zeit zusammengehackt. Weil Rechtsanwalt Stadler bereits etwas viel besseres zum Thema verfasst hat, bleibt der erst einmal unveröffentlicht (sehr gut auch Wir sind – ohne mich). Statt dessen eine Kurzmeldung zur Fotohardware ;-)

Foto Seit ewigen Zeiten fotografiere ich auf Film. Erst mit Exakta und Minolta, seit ein paar Jahren mit Nikon. Zugegeben, ein paar Bilder habe ich mit einer geliehenen digitalen Canon Ixus gemacht und war von den Ergebnissen angenehm überrascht. Deshalb schleiche ich immer wieder um die entsprechenden Regale in den Geiz-Märkten. Klicke mich durch mehr oder weniger verständliche Kameramenues. Und kaufe nichts. Immer wenn ich diese winzigen Objektive sehe, muss ich an mein Nikkor 1.8/85mm denken. Große Öffnung. Viel Glas.

Andere Möglichkeit: eine digitale Spiegelreflex von Nikon, mit der sich meine Objektive nutzen lassen. Wobei mich die aktuellen Haßartikel des Stilpiraten davon wieder abhalten. Ich will fotografieren. Keine Kamera mit den selben Mätzchen wie ein Computer mit Bananensoftware.

Die Tage bin ich über Fotos und Berichte von der Fuji X 100 gestolpert. Die sieht traumhaft aus. Ken Rockwell schildert die Menues allerdings auch eher als Albtraum. Hmm. Gerade hatte ich angefangen, mich für das Teil zu begeistern. Anschauen geht nicht; gibt es hier in keinem Geschäft. Blind bestellen für diesen Preis will ich das Nobelteil aber auch nicht.

Großer Seufzer. Vielleicht sollte ich einfach beim Film bleiben. Und eine gebrauchte Leica M6 kaufen. Oder warum nicht gleich meinen heimlicher Traum, die MP? Irgendwann werde ich das Geld für ein Objektiv dazu schon zusammen bekommen ...

Dabei sollte man den folgenden Merksatz von Andreas Hurni nicht vergessen:

» Gute Bilder werden von guten Fotografen gemacht. Gute Fotografen können dies auch mit schlechten Kameras.
Schlechte Bilder werden von schlechten Fotografen gemacht, diese können das auch mit guten Kameras.«
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Thursday, 22. March 2012

Keine neue Fototasche

Beim Geiz-ist-geil-Markt gibt es handliche Lowe-Fototaschen im Angebot. Beinahe hätte ich spontan eine gekauft. Vernünftigerweise bin ich am Folgetag noch einmal hin mit meiner Tasche und dem ganzen Kram, für den ich gerne etwas handlicheres hätte. Und siehe da: passt überhaupt nicht. Auch das nächstgrößere Modell reicht nicht für die Nikon F80 mit Batteriegriff und den drei Objektiven 35, 50 und 85mm.

Dann bleibt es eben bei der Think Tank Retrospective 10. Abgesehen von Gewicht und Größe eine gute Tasche. Extrem unauffällig in Farbe und Form. Extra Regenhülle. Genügend Platzreserven. Für mich der Clou: man kann die Klettverschlüsse »stumm« machen.

Wenn mir die zu schwer wird, steht noch die gute Lowe »Elite II« im Regal, die mir über 20 Jahre lang gute Dienste geleistet hat. Leicht, gut gepolstert, Reißverschluss und Schnallen, umlaufender Gurt. Hat leider den Charme einer Kühltasche und ist aus hundert Metern Entfernung als Kameratasche zu erkennen.

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Saturday, 12. November 2011

Behind the scenes

Atemberaubende, umfangreiche Sammlung unglaublicher Szenenfotos bei Ain' it cool. Vorsicht: dieser Link könnte Ihnen eine Menge Lebenszeit rauben.

Foto

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Friday, 5. August 2011

ImageMagick resize in einer Schleife

Wenn man auf einer Linux-Kiste mehrere Bilddateien bearbeiten will, kann man das auf der Shell mit ImageMagick gut und schnell erledigen.

Ich kopiere sicherheitshalber alle zu bearbeitenden Fotos in ein eigenes Verzeichnis bzw. in eins für die Hoch-, eins für die Querformatbilder. Hier ein paar praktische Anwendungsbeispiele:

Alle Dateien mit Endung ».jpg« im aktuellen Verzeichnis auf 1024px Breite verkleinern:
for i in *.jpg; do convert -resize 1024 $i `basename $i .jpg`.jpg; done

Alle Dateien mit Endung ».jpg« im aktuellen Verzeichnis auf 532px Breite verkleinern und mit Namensendung» _s.jpg« speichern:
for i in *.jpg; do convert -resize 532 $i `basename $i .jpg`_s.jpg; done

Alle Dateien mit einem schwarzen Rahmen von 4px versehen:
for i in *.jpg; do convert -mattecolor black -frame 4x4 $i `basename $i .jpg`.jpg; done

Alle Dateien um 90 Grad gegen den Uhrzeigersinn drehen:
for i in *.jpg; do convert -rotate -90 $i `basename $i .jpg`.jpg; done

via EasyLinux

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Thursday, 28. July 2011

Neues Spielzeug

Foto vom Spielzeug

Und weil ich gerade beim Bestellen war, habe ich mir als Ersatz für meine altgediente Tasche »Lowe Elite II« aus den 80ern von Think Tank die Retrospective 10 geleistet. Während man bei der Lowe aus tausend Metern Entfernung erkennt, dass es eine Fototasche ist, übersieht man die Retrospective fast.

Ken Rockwell schreibt, man würde sie allenfalls für eine Windeltasche halten. Keine Ahnung, ob er damit recht hat. Auf jeden Fall stimme ich mit ihm überein, dass die Tasche erstaunlich schwer ist.

Passt ja zum Objektiv (35mm Brennweite, 530 Gramm - schwerer als das 1.8/85mm von Nikon!)

Nachtrag: ich weiß, das Foto oben ist miserabel. Hab das Teil ausgepackt, schnell ein Bild gemacht und dann natürlich auf die Kamera geschraubt und nix wie raus zum Ausprobieren ;-)

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Monday, 13. June 2011

Wanderer, kommst du nach Fischen

... dann sieh zu, dass du rechtzeitig im Gasthaus bist.

Foto

Seit letztem Maiwochenende haben Mindelheimer und Finderepasshütte geöffnet - da muss man das verlängerte erste Juniwochenende nutzen, um nach Fischen zu fahren und von dort aus die Bergwelt erkunden.

Bergstation Fellhorn
Bergstation Fellhorn
Das Frühstück im Hotel war ausgezeichnet. Und der Aufbruch deshalb später als geplant, was sich rächen sollte. Erst um 10 Uhr geht es mit der Gondelbahn hoch zum Fellhorn. Wegen der noch mangelhaften Kondition wollen wir mit der auch heruntergehen. Letzte Talfahrt 16 Uhr 15.

Fellhorngipfel
Fellhorngipfel
Im Gedränge der Touristen, die die Bahn an der Bergstation unermüdlich ausspuckt, gehen wir zunächst das Stückchen hoch zum Fellhorngipfel. Nach einem kurzen Rundblick laufen wir um halb elf gen Fiderepasshütte, dem heutigen Tagesziel.

Unterhalb der Hütte gilt es zu entscheiden: abbrechen, um die letzte Gondel zu erwischen oder weiter? Den Gipfel vor Augen kann ich kaum umdrehen, also hoch, wo Essen und vor allem das Bier lockt. Auch wenn sich der Rückweg dadurch drastisch verlängert. Der letzte Anstieg hat es in sich: In engen Kehren geht es steil bergauf, dazu noch über ein kleines Schneefeld.

Foto
Weg zur Fiderepasshütte
Umso mehr freut man sich, wenn man endlich die Hütte erreicht. Die Speisekarte hat mittlerweile einen unglaublichen Umfang. Und die Getränke! Hefeweizen, dunkles Weizen, Kristallweizen, alkoholfreies Weizen ... alles, was das Herz begehrt. Dazu noch ein Rudel Kellnerinnen, die die Köstlichkeiten im Handumdrehen herbeischleppen. Man kann kaum glauben, dass man sich auf 2070 Metern Höhe befindet. Der Akzent einer der Damen klingt angenehm vertraut. Beim Kassieren frage ich nach und erfahre, dass sie aus Landau stammt, in der Heimat gerade um die Ecke. Sachen gibts.

Foto
Schneefeld vor der Hütte
Fiderepasshütte
Fiderepasshütte
Foto
Blick von der Fiderepasshütte auf den Weg zur Mindelheimer Hütte. 3. Juni 2011

Beim Abstieg könnte man Richtung Talstation Fellhornbahn laufen. Oder ins Kleinwalstertal und von dort aus mit dem Bus nach Oberstdorf. Diese Variante scheint mir interessanter. Leider entpuppt sie sich als zu interessant. Weil wir noch an zwei Almen rasten, ist es halb sieben, als wir im Tal ankommen. Und der letzte Bus ist weg. Also weiterlaufen zur nächsten Haltestelle. Dort kommt kurz nach acht ein Bus. Allerdings fährt der nur bis Oberstdorf Bahnhof. Der Taxistand ist leer, wenigstens steht die Telefonnummer der Zentrale dort angeschrieben. Also das für Notfälle mitgeschleppte Mobiltelefon gezückt und kurz darauf werden wir zu unserem Auto gefahren.

Mit einem Mordshunger geht es müde aber gut gelaunt zurück nach Fischen. Noch schnell den Hotelschlüssel geholt und ab ins Stadtzentrum. Zur Abwechslung zur Pizzeria. Hmm, die schließt um 22 Uhr. Und mittlerweile ist es fast halb zehn. Die daneben liegende »Pfälzer Weinstube« (wer geht im Allgäu in eine »Pfälzer Weinstube«?!) hat bereits geschlossen.

Also weiter zur »Post«.

»Gibt es bei Ihnen noch etwas zu essen?«
»Nein. Die Küche ist schon sauber. Gehen sie doch zum Italiener.«
»Aber der schließt um 10!«
»Wir ja auch!«
»Oh Gott, ich glaub wir sind auf dem Land.«
»Falsch! Sie sind in Fischen. Ich frage mal den Koch, ob es noch Kleinigkeiten gibt.«

Schließlich bekommen wir die ab 21 Uhr (!) gültige Nachtkarte und sind vor dem Hungertod gerettet. Das Essen war ausgezeichnet. Freitagabend und ab 22 Uhr ist alles dicht.

Nebelhorn Bergstation
Nebelhorn Bergstation
Am nächsten mit reichlich Muskelkater gesegneten Tag fahren wir aufs Nebelhorn, essen ein Stück Kuchen, bewundern anwesende Rocker, die wiederum das Panorama bewundern und laufen ab der Mittelstation eine Runde hinunter Richtung See. Die kurz davor liegende Hütte hat natürlich noch nicht geöffnet. Also wird der mitgebrachte Proviant verspeist. Hätte noch besser geschmeckt, wenn die Trinkflaschen nicht leer gewesen wären.

Egal, es gibt ja Hütten. Also hoch zum Edmund-Probst-Haus, dort etwas getrunken und - dieses Mal pünktlich - mit der Gondel ins Tal. Nach einer ausgiebigen Ruhepause im Hotel fahren wir frohen Mutes und guter Hoffnung (es ist schließlich erst kurz nach 19 Uhr) zu einem Berggasthof bei Oberstdorf, den wir von früher kennen.

Ich mache noch Witze über die Nachtkarte ab 21 Uhr am Vorabend. Der Ober empfängt uns mit den Worten »Es gibt nur noch Getränke. Küche bis halb acht und es ist jetzt genau halb acht. Das nächste Mal früher.«

Ähm. Samstagabend? Tourismusregion?

Wenn die Bayern unser Geld nicht wollen, fahren wir eben nach Österreich. Hurra, in Rietzlern sind die Bürgersteige noch unten. Die Getränke kommen zügig, das Essen lässt auf sich warten. »Kann ich ihnen ein Glas Prosecco anbieten? Wir haben eine Gruppe von 17 Personen hereinbekommen, deswegen wird es ein wenig dauern.« Als das Essen nach eineinhalb Stunden kommt, ist der Spargel angebrannt (?). Dafür sind die Kartoffeln bissfest. Und das Fleisch wäre als Rumpsteak bleu perfekt. Weils Schweinemedaillons sind leider nicht.

Fazit: Die Berghütten bieten Beeindruckendes schnell, gut und verhältnismäßig (Seilbahntransport!) preiswert. Im Tal muss man möglichst um 18 Uhr am Trog stehen und kann sein blaues Wunder erleben. Das nächste Mal übernachten wir in einer Hütte.

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Friday, 22. April 2011

Veröffentlichung von Personenfotos?

Soundcheck Als Fotograf stellt man sich immer wieder die Frage, welche Fotos von Personen man einfach veröffentlichen darf oder ob man eine Genehmigung braucht. Journalist online hat dazu den guten Artikel Personen, Posen, Prominente veröffentlicht.

via offensichtlich

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Saturday, 9. April 2011

Fotoblog

Logo Freue mich gerade wie ein Schneekönig, dass ein zweites meiner Fotos dort aufgenommen wurde: Photoblog der analogen photo gruppe.

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Thursday, 10. February 2011

Fotos online

Foto
L'il Darlin: Bernd ganz ungewohnt
© Holger Knecht

Holger Knecht hat auf seiner Seite Pfalzfotos.de Bilder vom Doppelkonzert der Uni-Bigband Landau mit der Blue note BIG BAND veröffentlicht. Danke :-)

Und ich habe beim Workshop der Band zwischen den Jahren natürlich nicht nur zwei Bilder gemacht. Eine Auswahl ist unter u1amo01.de zu sehen. An Schwarzweiß-Film muss ich mich erst noch gewöhnen ;-)

PS: Holger hat natürlich auch bei »Jazz an Neujahr« fotografiert.

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Quicksearch

Kommentare

Sat, 05.05.2012
Ich erzähle dir davon. Und diesmal konnte ich selbst nicht. Neid!
Adolf Kluth about Rechtsfreier Raum
Mon, 23.04.2012
Internet? Gibt’s den Quatsch etwa immer noch??
Mon, 16.04.2012
Ja, das ist das schöne an Serendipity: auf Stabilität wird Wert gelegt. Mir kam es immer so vor, als ob Serendipty von Datenbankentwicklern gemacht wurde. Und Wordpress von Webdesignern.
Mon, 09.04.2012
Ja, so vergeht die Zeit. Weißt Du was ich bei Serendipity am besten finde? Nach 4 Jahren habe ich soeben das erste Mal ein Update für meine Installation gefahren, die momentan fünf Blogs gle [...]
Wed, 14.03.2012
Hallo Klaus, schön, dass Du auf diese Alternativen hinweist. Ich bin auch gegen Monopole. Für Buchbestellungen empfehle ich den Bücherdealer vor Ort: Jeder Buchhändler besorgt bei Verlagen ve [...]

Instrument

Mein Conn 10m Tenorsaxophon

Mein Conn 10M Tenorsaxophon von 1936

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