Thursday, 16. July 2009
Manchmal kaufe ich Bücher, weil sie interessant aussehen. So ist »Genug – Wie Sie der Welt des Überflusses entkommen« von John Naish auf mein Bücherbrett gekommen. Ein schön aus der »Weiß« gesetztes Buch.
Funktioniert aber nicht. Habe die Schrift »Weiß Antiqua« gekauft.
Thursday, 12. February 2009
Weil ich gestern sowieso in der großen Buchhandlung war, wollte ich »70mm« bestellen. Sollte auch ohne ISBN kein Problem sein (beim Internetversender liefert die Suche nach »70mm« genau den gewünschten Buchtitel als Treffer, sogar mit Hinweis, dass er gegen Aufschlag am nächsten Tag im Briefkasten liegen könnte).
Dachte ich. Weit gefehlt. Nach einer längeren Suche am Bildschirm schüttelte die Mitarbeitern im Laden den Kopf und meinte, dass sie nichts finden würde. Kann nicht sein, sagte ich und brummte, dass es bei DEM Internetversender schließlich vorrätig sei. Daraufhin suchte sie weiter und fand den Artikel schließlich. Allerdings konnte sie mir nicht sagen, ob er auch lieferbar sei, das müsse sie separat anfragen und würde sich dann telefonisch bei mir melden.
Künftig werde ich also bei Amazon die ISBN-Nr. abschreiben oder der Versuchung erliegen, gleich online zu bestellen.
Nachtrag:
Nach zwei Werktagen nachgefragt: man hätte erfolglos versucht, mich zu erreichen, das Buch sei zur Zeit nicht lieferbar. Eine Vormerkung ohne Terminzusage habe ich dankend abgelehnt. Und eine Bestellung beim Onlineversender ausgefüllt. Wenn alles klappt, ist das Teil in zwei Tagen hier. Grrrr.
Monday, 17. March 2008
Der spannendste Krimi, den ich seit langem gelesen habe: »Vaterland« von Robert Harris.
Das Buch hat schon einige Jahre auf dem Buckel (es ist von 1992) und wird mittlerweile bei einer Supermarktkette für 2,99 EUR verramscht. Bei dem Preis konnte ich nicht widerstehen und habe es mitgenommen. Bisher hatte ich immer einen Bogen um das Werk gemacht; die Geschichte klingt gar zu düster: sie spielt in einem fiktiven Großdeutschen Reich, in dem Hitler den Krieg gewonnen hat.
Harris versteht es meisterhaft, diese Idee zu einem beklemmenden Hintergrund für seine Geschichte zu nutzen. Das von Speer umgebaute Berlin, die allgegenwärtige Gestapo, die Vorbereitungen für ein erstes Treffen der beiden Staatsoberhäupter Kennedy (Joseph, nicht John F.) und Hitler passend zu Führers 75. Geburtstag - alles wird so stimmig geschildert, dass es einem wirklich eiskalt den Rücken hinunter läuft.
Dazu eine gut erzählte Story um einen desillusionierten Fahnder, der bei einer Routineermittlung zu einem Mordfall gefährlich nah an die Geheimnisse der Mächtigen im Lande gerät.
Als Pendlerliteratur kann ich das Buch nur bedingt empfehlen; ich hätte beinahe meine Haltestelle verpasst.
Bei
Amazon bestellen.
Monday, 10. March 2008
Bei einer Freundin habe ich am Wochenende im Regal ein Buch entdeckt, das sich beim Durchblättern als höchst interessant herausgestellt hat: »Neue Jazz-Harmonielehre« von Frank Sikora.
In leicht verständlicher Sprache werden so ziemlich alle Dinge behandelt, die man als Jazzmusiker wissen muss. Anschaulich wird anhand von bekannten Jazzstandards gezeigt, wie die Theorie in die Praxis umgesetzt werden kann. Und weil beim Improvisieren das Hören sehr wichtig ist, liegen dem Buch zwei CDs bei.
Ich habe mir das Werk gleich heute bestellt und bin gespannt.
»Neue Jazz-Harmonielehre«
von Frank Sikora
606 Seiten, 2 CDs
erschienen im Schott-Verlag
32,95 EUR
ISBN 978-3-7957-5124-1
Zu beziehen z. B. über den Notenversand Kurt Maas, bei dem man sich das Inhaltsverzeichnis als PDF-File ansehen kann.
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Friday, 1. February 2008
Ich warte ja mit Spannung auf das von Garvin Hicking verfasste Buch »Serendipity« zur gleichnamigen Blogsoftware.
Wie Garvin in seinem Blog schreibt, können die Leser selbst Einfluss auf den Erscheinungstermin des Buches nehmen, indem sie jetzt schon vorbestellen.
Das Buch erscheint bei Open Source Press und ist mit 39,90 EUR für ca. 500 Seiten IMHO sehr preiswert. Und wann hat man schon das Glück, dass der Lead Developer einer Software persönlich ein Handbuch schreibt?
Wednesday, 19. December 2007
Weil ich gerade von Markus Heitz
»Kinder des Judas« lese (sehr spannend, aber nix für Peter N.

), habe ich einen Blick auf dessen Homepage
mahet.de geworfen. Und festgestellt, dass wir etwas gemeinsam haben.
Markus verwendet als Domainnamen die Nutzerkennung, die ihm von seiner Uni zugeteilt wurde, ich verwende die, die mir vor Jahren in der Firma zugeteilt wurde.
Vor *vielen* Jahren, wie man auf dem Zettel nachlesen kann.
Thursday, 13. December 2007
Terry Pratchett, einer meiner Lieblingsautoren, ist an Alzheimer erkrankt.
via Isotopp
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Tuesday, 27. November 2007

Ist ja witzig. Ein bekannter Internetbuchhändler bietet als Angebot Garvins Serendipity Buch (geplanter Erscheinungstermin Mai 2008) statt für 44,90 EUR zum Sonderpreis von 39,90 EUR an.
Fünf Euro sparen!
Beim Verlag wird als Buchpreis 39,90 EUR angegeben.
Monday, 29. October 2007
Und hier wieder eine Empfehlung für alle, die wegen des Streiks Zeit am Bahnhof totschlagen müssen: »Goldjunge« von Joseph Finder.
Ein Thriller aus dem Bereich Industriespionage (Vorsicht Peter: in der Ich-Form geschrieben). Ein Mitarbeiter wird wegen Mißbrauch des Computersystems vor die Wahl gestellt, entweder in den Knast zu wandern oder als angeblicher Top-Entwickler zur Konkurrenz zu wechseln und deren neuestes Projekt auszuspähen.
Spannendes Lesevergnügen, bei dem man aufpassen muss, dass man nicht versehentlich auf der Bank sitzen bleibt und den Zug verpaßt.
Heyne Verlag, ISBN 3-453-43024-7, 12,- EUR
siehe auch Website zum Buch
Tuesday, 16. October 2007
Nachdem ich erfolglos in der S-Bahn versucht habe, "Nervöse Fische" von Heinrich Steinfest zu lesen, habe ich mir etwas anderes suchen müssen. Nichts gegen Herrn Steinfest; seine Romane sind großartig. Aber einfach nicht tauglich für Pendler, die morgens kreischende Schüler im Zug haben und abends - naja, ein wenig müde sind.
Wer Fantasy-Romane mag (oder mal "Das schwarze Auge" gespielt hat), wird sicher so wie ich seinen Spaß an den Romanen aus der Shadowrun-Reihe von Markus Heitz haben. Mit denen hat man eher das Problem, das man so gefesselt ist, dass man seine Haltestelle verpassen könnte
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