Tuesday, 6. March 2012
Wie jedes Jahr wird bei der besten Big Band von fast allen die Zeit zwischen Jazz an Neujahr und dem ersten Auftritt danach lang.
Viel zu berichten gibt es nicht: Als nächstes stehen das Jubiläumskonzert (25 Jahre!) am 12. Mai 2012 in Neustadt und der Bundeswettbewerb am 18. Mai 2012 in Hildesheim auf dem Plan.
Beim Jubiläum soll Gershwins »Rhapsody« noch einmal gespielt werden.
Friday, 27. January 2012
Google-Suche und Wikipedia behaupten, dass die Union Deutscher Jazzmusiker unter http://www.udj.de/ zu finden sei. Das stimmt nicht mehr.
Richtig ist die Adresse http://www.u-d-j.de/. Den Wikipedia-Eintrag habe ich schon mal geändert. Keine Ahnung, warum man vom eingängigen udj auf u-d-j umgestiegen ist. Cool URIs don't change!
Friday, 13. January 2012
»Jazz-Musiker in Deutschland brauchen endlich eine starke gemeinsame Stimme! [...]
MACHT MIT! Zum Unterschreiben schickt einfach eine Mail z.B. mit "Ich bin dabei!" an jazzmusikeraufruf@gmail.com«
Auf Facebook wurde ein lesenswerter Aufruf an alle Jazzmusiker veröffentlicht. Tenor: Jazz ist genauso Kunst wie Klassik und sollte in ähnlicher Form subventioniert werden. Nachdem außer Bankenrettungsschirmen alles mögliche gekürzt wird, sehe ich für die Unterstützung der Jazzmusik schwarz.
Wie alles in der Jazzmusik ist das improvisiert. Die (im Aufruf nicht verlinkte) Webseite der genannten »Union Deutscher Jazzmusiker« glänzt gerade in reinem Weiß. Die Inhalte sitzen wohl gerade an der Bar und machen Zigarettenpause. Geht aber bestimmt gleich weiter.
via Saxophonistisches
Nachtrag: Man soll Google nicht alles glauben. Die UDJ ist unter der Adresse http://www.u-d-j.de/ zu finden!
Thursday, 22. December 2011
In der letzten Zeit schrieb ich viel über Saxophonmundstücke. Don Menza demonstriert in diesem Video anschaulich, dass man mit der richtigen Vorstellung jeden Klang erzeugen kann.
2005 war Don bei unserem Neujahrskonzert der Stargast. Und weil er kein eigenes Saxophon mit über den großen Teich bringen wollte, hat er sich von seinem ehemaligen Bandleader Max Greger eine goldene Kanne geliehen. Natürlich mit fetten Schriftzug »Max Greger« auf dem Becher.
Michael Beutelspacher und Don Menza bei der Probe
Monday, 19. December 2011
Die regulären Proben für Jazz an Neujahr mit der Blue note Big Band sind abgeschlossen. Wie jedes Jahr geht es nach Weihnachten für ein paar Tage zu einem Workshop, dieses Jahr in die Landesmusikakademie Rheinland-Pfalz in Neuwied.
Dort wird dann von morgens bis abends mit Christian Elsässer und Menzel Mutzke geprobt. Christians Suite in drei Sätzen ist anspruchsvoll und wird noch einiges an Arbeit erfordern. Mit ungeraden Taktarten kämpfe ich sowieso immer.
Bisher hatte ich nur Tenor- und Sopransaxophonstellen; vielleicht kommt zu Ehren des verstorbenen Bob Brookmeyer noch ein Arrangement von ihm ins Programm. Dafür bräuchten wir im Satz fünf (!) Klarinetten.
Dieses Mal werde ich einen Laptop dabei haben. Vielleicht schreibe ich von dort aus ein paar Einträge. Mal sehen, ob dafür Zeit bleibt.
Friday, 9. December 2011
Erschreckend, was sich so alles ansammelt. Wobei das nur meine Tenorsaxophonmundstücke sind und zwei Ed-Sperber-Mundstücke (mit denen ich mich als Anfänger herumgequält habe) fehlen. Keine Ahnung, wo die herumfliegen. Und wie das Hüller in meine Schublade geraten ist, weiß ich auch nicht. Hab ich nie gespielt.
Von links nach rechts: Otto Link Tone Edge 6, Sigurd Rascher, G. H. Hüller, Bobby Dukoff Hollywood 5*, Otto Link Super Tone Master 7* und 5.
Das Link 7* aus den 80ern habe ich jahrzehntelang gespielt. Seit ein paar Tagen bin ich auf das Dukoff »Hollywood« 5* umgestiegen.
Keine Panik: der Sound hat mit den modernen Dukoff-Mundstücken wenig zu tun. Die neuen klingen ziemlich schneidend und sind aus einer sehr, hmm, ... merkwürdigen Legierung gefertigt. Wer eins in der Hand gehabt hat, weiß was ich meine.
Dieses alte aus den 40er Jahren klingt rund und voll, gleichmäßig von oben bis unten. Die Bezeichnung 5* hat mit der heutigen Bezeichnung wenig zu tun; die Bahn ist wesentlich offener, wenigstens wie ein 6* Link. Vielleicht mehr.
Alle Fotos: Nikon F80, Nikkor 1.8/50mm, Fuji 800 ASA-Film
BTW, es gibt ein interessantes YouTube-Video über alte Dukoff-Mundstücke von Matt Stohrer. Noch mehr Infos zu alten Mundstücken bietet das mouthpiecemuseum.com.
Tuesday, 6. December 2011
Fortsetzung von Saxophonistenkrankheit (2)
Zufällig habe ich bei einem Online-Händler das gleiche Mundstückmodell entdeckt, das Dexter Gordon bei seinen berühmten Blue note Aufnahmen (»Go«, »Doin' allright«, »A Swinging Afair«) gespielt hat (Naja, zumindest vom gleichen Hersteller, gleiche Bahnöffnung wie das Teil, das er mit großer Wahrscheinlichkeit gespielt haben könnte – kugelfeste Angaben dazu gibt es nicht).
Trotz des horrenden Preises musste ich mir das Ding zur Ansicht (is klar, ne?) bestellen. Vielleicht würde es mir ja gar nicht liegen. Dann wäre das Thema erledigt.
Sonntag vor einer Woche habe ich das Teil aus der Post gezogen, ausgespült, drauf gemacht, angespielt – und es hat mich umgehauen. Noch nie habe ich ein Mundstück probiert und stand anschließend andächtig staunend davor. Das Ding scheint wie für mich gemacht. Es ist wesentlich präsenter im Klang als mein bisheriges Mundstück. Mehr Kern. Und lautstärkemäßig sind ungeahnte Reserven drin. Wichtig bei unverstärkten Jam Sessions. Damit komme ich ein gutes Stück näher an den Dexter-Gordon-Sound. Ein Conn 10M habe ich ja schon.
Der finale Test war dann eine Bigbandprobe. Beim letzten Testmundstück haben die Kollegen gleich gemault, das damit meine Intonation noch schlechter sei als sonst. Beim aktuellen Teil meinte Bernd, da sei die richtige Intonation anscheinend eingebaut.
Damit habe ich mein Weihnachtsgeschenk für dieses Jahr! Auf einem 1936 gebauten Saxophon sollte man auch ein Mundstück aus den 40ern spielen. (Falls ich wider Erwarten doch nicht dauerhaft glücklich damit werde, kann ich es immer noch für einen guten Preis in der Bucht weiterverkaufen)
Jetzt habe ich vor lauter Begeisterung das Fabrikat vergessen zu erwähnen. Bisher spielte ich ein Otto Link 7* aus den 80er Jahren. Jetzt ein 5* Bob Dukoff »Hollywood«, vermutlich von 1945.
Mehr Infos zum Dukoff bei Theo Wannes Mundstückmuseum.
Wednesday, 30. November 2011
Waaaaa! Der Deutsche Musikrat hat beschlossen, alle Orchester mit Option* am Bundesorchesterwettbewerb 2012 teilnehmen zu lassen.
Das heißt, das auch die Blue note Big Band teilnehmen darf, obwohl es im Regionalwettbewerb nicht für den ersten Platz gereicht hat! Jetzt hoffe ich bloß, dass alle Zeit haben. Wir werden üben wie die Blöden.
* Option: soweit ich es verstanden habe gibt es die Regelung, dass bei entsprechender Punktzahl im Regionalwettbewerb trotzdem eine Teilnahme am Bundeswettbewerb möglich ist, wenn nicht jedes Bundesland ein Orchester schickt. Dieses Jahr scheint man eine große Ausnahme zu machen und lässt einfach alle "Options"orchester teilnehmen.
Tuesday, 29. November 2011
Ich weiß nicht, wer sich hinter diesem Flickr-Account verbirgt. Ich tippe auf einen Mundstückbauer oder -händler. Wer sonst hätte 5 verschiedene Guardalas? (außer vielleicht Fred natürlich) Auf jeden Fall gibt es dort viele Mundstückbilder. Auch von alten Mundstücken.
Monday, 28. November 2011
Der Kartenvorverkauf für »Jazz an Neujahr 2012« hat begonnen. Online bei der Band sind die bunt markierten Plätze zu haben (außer denen, die bereits durchgestrichen sind).
Die anderen Karten liegen bei Tabak Weiss in Neustadt zum Verkauf.
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