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Verflixte Hardware?

[Update]

Eventuell habe ich jetzt des Rätsels Lösung gefunden – hat anscheinend gar nichts mit dem PC zu tun. Ich teste das noch ein paar Tage.


Seit Dezember habe ich bei meinem Cirrus7-Rechner das Problem, das ich im Artikel Du sollst Datensicherung und Ersatzgerät haben schilderte.

Kurz zusammengefasst: Wenn ich den PC eine halbe Stunde benutzt habe, dann den Benutzer wechseln will bleibt der Bildschirm schwarz und geht mangels Signal auf Energiesparmodus. Schlimmer: wenn ich den PC ausschalte und kurz darauf wieder einschalte, habe ich das gleiche Problem! Es wird überhaupt nichts mehr angezeigt – weder BIOS-Informationen noch sonst etwas.

Das Herunterfahren ohne Bildschirm beherrsche ich mittlerweile im Schlaf. Auf Konsole wechseln, als root anmelden, shutdown -h now eintippen. Wenn ich dann den Rechner 2, 3 Stunden ausgeschaltet lasse (oder gleich über Nacht), läuft er anschließend problemlos hoch. Das ist kein Zustand. Ich kann so nicht arbeiten.

Ich habe eine Menge Treiber und OS-Updates ausprobiert, alles ohne Erfolg. Deshalb vermute ich, dass der Rechner einen Hardwaredefekt hat. Mittlerweile bin ich so genervt, dass ich mir nach 3 Jahren Nutzung einen neuen PC zulegen werde. Wegen der Audioaufnahmen dieses Mal ein komplett lautloses Gerät. Und auch kein stylischer Schnickschnack, sondern ein völlig normales, solides Arbeitspferd im Towergehäuse. Der Schreibtisch ist eh zu voll. Und keine zickige Grafikkarte, sondern irgend ein Allerweltschip von Intel. Und nie wieder so ein Slot-in-Laufwerk. Man zerkratzt sich zu leicht seine wertvollen CDs.

Das Angebot von Deltatronic sieht interessant aus. Noch dazu ist die Firma fast bei mir um die Ecke. Schaun'wer mal.

Libre Office: automatische Aufzählung abschalten

Notiz für mich, damit ich nicht vergesse, wie man dieses nervige automatische Ergänzen abschaltet. (Wenn man 1. blafasel schreibt, wird der Absatz automatisch eingerückt und die nächste Zeile mit 2. versehen):

Extras / Auto-Korrekturoptionen, das Häkchen bei "Autonnummerieroptionen" löschen.

via Libre-Office-Forum - Tausend Dank!

Upgrade Betriebssystem

Seit Dezember hatte ich sporadische Probleme mit meiner Linux-Kiste. Irgendwas rund um die Bildschirmanzeige lief nicht rund. Weil es meistens nur nach längerem Betrieb auftrat und mein Rechner ziemlich kompakt gebaut ist, vermutete ich eventuell auch ein thermisches Problem.

Logo Ich traue mich ja eigentlich nicht, es zu beschreien: seit ich letztes Wochenende das Betriebssystem von Debian »Wheezy« (old stable) auf Debian »Jessie« (stable) aktualisiert habe, ist das Problem nicht mehr aufgetreten. Das Upgrade lief eigentlich gut. Mal abgesehen von dem Beinaheherzinfarkt, als der X-Server nach der Installation überhaupt nicht mehr wollte. Hat sich Scott sei Dank durch das altbewährte »Have you tried turning it off and on again?« beheben lassen.

Nachtrag 5. April 2016: ... und da war das Problem heute wieder. GRMPF.

Tastatur Mobiltelefon

Seit Dezember besitze ich ein Smartphone, das ich mehr so als Laptopersatz verwende. Geht soweit ganz gut, bis auf die Tipperei. Deshalb habe ich testweise Speedscript installiert.

Diese Wischerei ist sehr gewöhnungsbedürftig. Und mir fehlt eine Rechtschreibprüfung. Mal sehen, wie das mit etwas Übung läuft.

Du sollst Datensicherung und Ersatzgerät haben

Urlaub!

Dank der milden Witterung die Gelegenheit, im Garten Sträucher zu schneiden. Zeit um aufzuräumen, Klamotten zu waschen und zu bügeln, Romane lesen, Tee trinken. Alles in Ruhe und völlig entspannt. Bis gestern Abend.

Schnell mal noch wichtige Unterlagen drucken, die am nächsten Tag gebraucht werden. Und ein paar Aufnahmen zu einem Demo zusammenschneiden. Beim Umschalten von einem auf den anderen Benutzer bleibt der Bildschirm immer kurz leer. Nur dass er gestern überhaupt nichts mehr anzeigen wollte. Rechner lief, Bildschirm ging auf Stromsparmodus, weil er kein Signal bekam.

Panik!

Aus- und Einschalten half nicht, von DVD booten hatte nur das Ergebnis, dass die DVD im Slot-In-Laufwerk steckt (nie wieder ein Laufwerk ohne mechanischen Auswurfknopf!). Kabel ab- und anstecken – kein Effekt.

Also her mit dem schon lange nicht genutzten Laptop. Kein Druckertreiber installiert. Kein Problem, ist ja Ubuntu drauf. Treiber wird gefunden, läßt sich aber nicht installieren, weil CUPS ein Rechteproblem hat. ARGH.

Hmm, im Schuppen steht noch das Röhrenbildschirmmonster, weil die Elektrogerätemüllannahme vor Monaten (hüstel) geschlossen hatte. Reingeholt. Monitor-VGA-Kabel ist fest mit dem Gerät verbunden (nie wieder sowas kaufen!), natürlich hat der PC keinen VGA-Anschluß. Also den alten Rechner von vor 15 Jahren unterm Tisch angeworfen (den Textteil mit dem Elektromüll schenke ich mir jetzt), zusammengestöpselt. Das Ding bootet tatsächlich. An das Passwort kann ich mich auch erinnern. Hurra. Und mein Drucker hat eine parallele Schnittstelle, die überraschenderweise auch noch mit der alten Kiste verbunden ist.

Das Dokument gefunden, also die paar Änderungen getippt und gedruckt. Endlich ein Erfolgserlebenis. Dann den Laptop her und Audacity gestartet. Zwischendurch am widerspenstigen PC auf den Einschaltknopf gedruckt ... verdammte Axt, der Monitor zeigt ein Bild! Gott sei Dank wohnen die Nachbarn zu weit weg, um von meinem Kampfschrei gestört zu werden. Anscheinend gibt es einen nicht unwesentlichen Unterschied, ob der PC ausgeschaltet oder tatsächlich vom Stromnetz getrennt ist.

Also erst einmal die ganzen Musikstücke ohne Schnitt auf CD gebrannt. Sicher ist sicher. Dann den Kram editiert. Die Bildschirmlautsprecher wollen nicht, aber ich hab ja ein Focusrite-Interface und Kopfhörer.

Drei Stunden später inmitten des Chaos' Mission erfüllt. Fühle mich um Jahre gealtert und schreibe eine Liste, was alles erledigt werden muss (Torxschraubenzieher für das PC-Gehäuse kaufen, Laptop auf Vordermann bringen, alle Fonts auf allen Rechnern installieren, alle Backups aktualisieren ...)

Heute startete die Kiste als sei nichts gewesen. Erst nach etwa einer Stunde bei genau der gleichen Aktion (Benutzerwechsel) setzt die Bildschirmanzeige aus. Also ein- und ausgeschaltet und mit Backup begonnen. Nachher suche ich mal ein anderes HDMI-Kabel aus der Kiste oder das DVI(?) und probiere das aus. Könnte aber auch ein Softwareproblem sein. Mal sehen.

Nachtrag

Wie immer scheint die Lösung banal. Laut Google ist das Problem bei Linux- und Windows-Nutzern bekannt. Und immer hängt es mit den Grafikkartentreibern zusammen. Habe KDE installiert und dort einen Einrichtungsdialog vor die Nase bekommen, in dem die Bildschirmauflösung einzustellen war. Alternativ konnte man einen Knopf "Bildschirm erkennen" drücken. Was bei dem Eizo-Teil hier nie ein Problem war.

Natürlich anschließend wieder Gnome Classic ausgewählt - und siehe, die Bildschirminfos waren im Datennirvana verschwunden. Bei allen Usern die automatische Bildschirmerkennung aufgerufen, gespeichert und dreimal auf Holz geklopft. ARGH.

Ganz gelöst ist es damit immer noch nicht. Ehe ich jetzt endlos Zeit dafür verbrenne verzichte ich lieber auf das Wechseln der User im laufenden Betrieb. Vielleicht erledigt sich das mit dem nächsten Treiberupdate.

Von einem der auszog ...

... ein Smartphone zu kaufen.

Ich bin ja Verweigerer. Mein Mobiltelefon benutze ich als Wecker. So ein altes Dingens von Samsung. Liegt immer auf dem Nachttisch. Weit weg davon smart zu sein. Außer der Akkuleistung. Wenn man es nur als Wecker benutzt, hält der Akku fast ein Vierteljahr.

Nur macht sich im Hinterknopf eine kleine Stimme breit, die brummelt, dass ich noch nicht alt genug dafür sei, neue Technik völlig zu ignorieren. Irgendwann wird man ein Smartphone für alles mögliche brauchen. Und dann?

Mal sehen. Die Kollegen benutzen Windowsphones von Nokia. Windows habe ich noch nie gemocht. Bananensoftware. Ein Kollege hat privat ein Samsung, das er über den grünen Klee lobt. Kristian Köhntopp schrieb neulich: Don't. By. Samsung. Ein paar Mitmusiker in der Band sind mehr oder weniger begeisterte iPhone-Jünger. Apple war mir schon immer suspekt. Eigene Formate, eingemauert. Meister Köhntopp hat anscheinend ein Nexus 5x von LG. Damit liefert man seine Daten direkt an den großen Sat.. äh, an Datenkrake Google. Das Fairphone scheint nicht der erhoffte Brüller zu sein, das Blackphone nutzt nur etwas, wenn man die Technik kapiert und alle Partner ebensolches verwenden.

Hmmm. Ach ja, und Mark empfiehlt einfach bei dem alten Krempel zu bleiben. Hat er selber nicht gemacht. Kann er auch nicht. Als Webmeister muss er ja von berufswegen Seiten auf dem Mobil betrachten. Ich hab ja noch ein Siemens 10D im Regal. Bräuchte nur einen neuen Akku.

Hab jetzt mal das Heft "Android für Einsteiger" gekauft. Und im Planetenmarkt alle Handy angetouched, die an waren. Das Nexus 5x ist äußerlich erstaunlich unspektakulär. Samsung mit diesen runden Ecken sieht verdammt cool aus. Von der Bedienung schienen mir die ... iPhones am einfachsten.

Hmmm. Schaun'wer mal :-)

Daten auslesen statt messen?

War seit langem wieder einmal mit einem Auto beim TÜV. Und bass erstaunt über die Abgasmessung. Anstelle des bekannten Schlauchs am Auspuff steckte der Prüfer ein fettes Kabel in die Bordelektronik. »Wir lesen die Abgaswerte direkt aus dem Steuergerät aus. Spart Arbeit.«

Im Scherz meinte ich, dass wohl künftig bei schlechten Werten im Auto ein Schild von der Decke fällt »TÜV abgelaufen«. Worauf er meinte, dass die Elektronik in dem Fall automatisch die Leistung drosseln würde.

Mal abgesehen davon, dass ich als leidgeprüfter Computerbenutzer immer messen würde, statt der Elektronik blind zu vertrauen bin ich gespannt, wann es die ersten Hackertools gibt, mit denen man die Abgaswerte manipulieren kann. Und wann es etwas für die Polizei gibt, mit dem man alle Geschwindigkeitsübertretungen der letzten Monate ausliest.