Maintaining privacy on the Internet is nearly impossible. [...] If the director of the CIA can't maintain his privacy on the Internet, we've got no hope. [...]
So, we're done. [...]
Bruce Schneier on CNN: »The Internet is a surveillance state«
In einem Beitrag für CNN äußerte Sicherheitsfachmann Bruce Schneier die Meinung, dass der Krieg – ohne dass nennenswerte Schlachten geschlagen wurden – verloren sei.
Was habe ich mich darüber schon aufgeregt. Bei Problemen mit »Verified by Visa « die Spaßkassenhotline angerufen, zur Kreditkartenhotline verwiesen worden – und wieder zurück. Aufgegeben und mit einem eigens eingerichteten PayPal-Account bezahlt.
Irgendwann hat es dann seltsamerweise doch funktioniert und ich war zufrieden. Bis ich Jan Schejbals Artikel Verified by Visa - Unsicherheit mit System gelesen habe. Seitdem will ich nur noch bar zahlen. Oder vielleicht kommen wir wieder auf den Tauschhandel zurück?
Nicht nur in Good Old Germany sind Radfahrer Verkehrsteilnehmer zweiter Klasse. In New York zahlt man für die Nichtbenutzung von Radwegen beträchtliche Bußgelder.
Was tun? Man fährt ohne Rücksicht auf Verluste stets auf dem Radweg, filmt das Ganze und stellt es auf Youtube.
Bei der letzten c't war eine bootfähige CD mit dem vielgeschmähten Ubuntu 11.04 dabei. Auf meinem kleinen Bildschirm gefällt mir der neue Desktop Unity recht gut, testweise schaue ich mir eigene Webseiten an ... und sehe aus dem Augenwinkel, dass eine Datei imgddd.net aufgerufen wird.
HÄ? Was soll das denn sein?
Auf den ersten Blick sieht das im Quellcode der index.html wie ein Statistik-Tool-Aufruf aus. Aber unterhalb von </body>? Co-Webmaster angerufen und gefragt, ob sie irgendwas in der Richtung installiert hätten. Hat keiner. Hmm.
Die Google-Suche bemüht ... oh je. Scheint so, als sei der ftp-Zugang der Site gehackt worden. In allen index-Dateien findet sich die seltsame Zeile, dazu eine neue Datei microphones.php, die keineswegs php-Code enthält, ein neues .log-Verzeichnis, ein neues Verzeichnis guestbook ...
Praktischerweise scheinen alle Dateien am 4. Mai geändert worden zu sein. Also alle Verzeichnisse geprüft (wieder ein Argument, möglichst wenig alten Schrott herumliegen zu lassen!), Kram gelöscht. Passwörter gewechselt.
Unter Umständen ist einer unserer Webmaster-PCs kompromittiert. Albtraum.
PS: Wenn ich es mir recht überlege, scheint eine Brute-Force-Attacke auf das FTP-Passwort am wahrscheinlichsten. Das war wohl zu simpel. Man sollte Ratschläge nicht bloß schreiben, sondern auch befolgen!
Das Schöne am Internet: meistens hat jemand den Artikel schon geschrieben, den man verfassen wollte. :-)
Steffen erläutert ausführlich, warum er sich aus Facebook verabschiedet hat und zeigt in den Kommentaren auch, wie man seinen Account nicht nur deaktiviert sondern richtig löscht.
Im Beitrag Wie Werner Gruber einen Körperscanner austrickst wurde im ZDF demonstriert, was man durch diese tollen sog. Nacktscanner ungehindert durchtragen kann und welches Feuerwerk sich damit veranstalten läßt - der Boden einer Bratpfanne wird mühelos durchgebrannt.
Und anschließend stellt sich dieser Regierungsfritze hin und bleibt dabei, dass die neuen Geräte kommen müssen und dass er es nicht gut finde, dass man mit solchen Demonstrationen Terroristen Anschauungsunterricht gäbe.
Irgendwo gab es auch eine Info angeblich vom Scannerhersteller, dass die beim jüngsten Attentatsversuch verwendeten Stoffe von ihren Geräten gar nicht gefunden würden. Aber die Dinger sollen wegen des jüngsten Anschlags angeschafft werden.
WAAAA.
Ich möchte bitte künftig von den Marx Brothers regiert werden. Die sind vernünftiger und viel unterhaltsamer.
Im Artikel Speichern? Nein Danke. hatte ich neulich aufgezählt, welche Maßnahmen ich ergriffen habe, um den Datenanfall beim Besuchen und Kommentieren in meinem Blog so gering wie möglich zu halten. Zusätzlich habe ich bei Kommentaren das Feld »E-Mail-Adresse« zur freiwilligen Angabe gemacht. Das alles hat sich bei der Spambekämpfung bisher nicht nachteilig bemerkbar gemacht – mein Blog ist zu unbekannt! ;-).
Um wenigstens ein kleines Zeichen gegen Datensammelwut zu setzen, habe ich mich um das Siegel Wir speichern nicht bemüht. Das habe ich nach einigem Schriftverkehr per Mail als Nikolausgeschenk erhalten und in die Sidebar gepackt.
Dabei habe ich gelernt, dass das Siegel auch nicht mehr als ein Zeichen, bzw. eine Gesinnungserklärung ist: die Leute vom AK Vorrat können zwar prüfen, ob Google-Analytics oder ähnlicher Kram läuft, aber sie haben keinen Zugriff auf meine Serverlogs oder Konfigurationsdateien; da müssen sie meinen Aussagen zur Konfiguration Glauben schenken.
Generell sollte man keinem Siegel blind vertrauen: man weiß nicht was geprüft wurde und auch nicht, was seit der Prüfung geändert wurde (ihr erinnert euch vielleicht an den unsicheren Online-Marktplatz mit TÜV-Siegel?).
Neulich habe ich noch über einen iPhone-Wurm gelacht, der das Hintergrundbild gegen das eines Teenie-Stars ersetzt.
Jetzt ist Schluß mit lustig: ein neu aufgetauchter Wurm ändert das Root-Paßwort und fängt von der Bank verschickte mTans ab. Details bei Chester Wisniewski, gefunden via Danisch.de.
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