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Buchtipp: Ready Player One

Habe in der Leihbücherei den Neuzugang »Ready Player One« von Ernest Cline erwischt. Nach zwei Tagen habe ich die Hälfte der 510 Seiten verschlungen und bin begeistert.

Als Pendlerlektüre ist das Buch nur bedingt tauglich: man muss höllisch aufpassen, dass man beim Lesen seine Haltestelle nicht verpasst!

Auf der Phantastik-Couch gibt es eine Buchbesprechung, ein Blog über den Autor findet man unter http://www.readyplayerone.com/, das Blog des Autors unter Ernie's Blog, kaufen kann man das Buch zum Beispiel bei jpc.de.

Kinotipp vom Meister: Transfer

Foto Andreas Eschbach in Mannheim Schon seit einiger Zeit ist Andreas Eschbach unter die Blogger gegangen.

Und jetzt empfiehlt er einen Film: »Transfer« von Damir Lukacevic. Der Trailer sieht wirklich vielversprechend aus. Nur die Liste der Kinos nicht, in denen der Film laufen soll. Da muss ich wohl auf die DVD warten. Schade.

PS: Die Tage erscheint der neue Roman »Herr aller Dinge«.

Buchtipp: Daemon

Wer es noch nicht kennt: »Daemon« von Daniel Suarez ist ein Thriller nicht nur für Computerfreaks. Der übermächtige Chef der populärsten Onlinespielefirma stirbt. Dadurch wird ein von ihm erdachtes Computerprogramm aktiviert, das mit brutalen Aktionen beginnt, die Weltherrschaft an sich zu reißen.

Der Autor ist selbst Programmierer. Die im Roman beschriebene Technik existiert; unwillkürlich fängt man an darüber nachzudenken, welche Gefahren die immer größere Vernetzung mit sich bringt. Skynet lebt.

Linksammlung:

»Daemon« von Daniel Suarez, ISBN-13: 9783499256431. Die Fortsetzung »Darknet« (ISBN-13: 9783499252440) ist gerade neu erschienen.

Vaterland von Robert Harris

Der spannendste Krimi, den ich seit langem gelesen habe: »Vaterland« von Robert Harris.

Das Buch hat schon einige Jahre auf dem Buckel (es ist von 1992) und wird mittlerweile bei einer Supermarktkette für 2,99 EUR verramscht. Bei dem Preis konnte ich nicht widerstehen und habe es mitgenommen. Bisher hatte ich immer einen Bogen um das Werk gemacht; die Geschichte klingt gar zu düster: sie spielt in einem fiktiven Großdeutschen Reich, in dem Hitler den Krieg gewonnen hat.

Harris versteht es meisterhaft, diese Idee zu einem beklemmenden Hintergrund für seine Geschichte zu nutzen. Das von Speer umgebaute Berlin, die allgegenwärtige Gestapo, die Vorbereitungen für ein erstes Treffen der beiden Staatsoberhäupter Kennedy (Joseph, nicht John F.) und Hitler passend zu Führers 75. Geburtstag - alles wird so stimmig geschildert, dass es einem wirklich eiskalt den Rücken hinunter läuft.

Dazu eine gut erzählte Story um einen desillusionierten Fahnder, der bei einer Routineermittlung zu einem Mordfall gefährlich nah an die Geheimnisse der Mächtigen im Lande gerät.

Als Pendlerliteratur kann ich das Buch nur bedingt empfehlen; ich hätte beinahe meine Haltestelle verpasst.

Bei Amazon bestellen.

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Weil ich gerade von Markus Heitz »Kinder des Judas« lese (sehr spannend, aber nix für Peter N. ;-)), habe ich einen Blick auf dessen Homepage mahet.de geworfen. Und festgestellt, dass wir etwas gemeinsam haben.

Markus verwendet als Domainnamen die Nutzerkennung, die ihm von seiner Uni zugeteilt wurde, ich verwende die, die mir vor Jahren in der Firma zugeteilt wurde.

Vor *vielen* Jahren, wie man auf dem Zettel nachlesen kann.

Buchtipp: Goldjunge von Joseph Finder

Und hier wieder eine Empfehlung für alle, die wegen des Streiks Zeit am Bahnhof totschlagen müssen: »Goldjunge« von Joseph Finder.

Ein Thriller aus dem Bereich Industriespionage (Vorsicht Peter: in der Ich-Form geschrieben). Ein Mitarbeiter wird wegen Mißbrauch des Computersystems vor die Wahl gestellt, entweder in den Knast zu wandern oder als angeblicher Top-Entwickler zur Konkurrenz zu wechseln und deren neuestes Projekt auszuspähen.

Spannendes Lesevergnügen, bei dem man aufpassen muss, dass man nicht versehentlich auf der Bank sitzen bleibt und den Zug verpaßt.

Heyne Verlag, ISBN 3-453-43024-7, 12,- EUR
siehe auch Website zum Buch

Lesestoff für Pendler

Nachdem ich erfolglos in der S-Bahn versucht habe, "Nervöse Fische" von Heinrich Steinfest zu lesen, habe ich mir etwas anderes suchen müssen. Nichts gegen Herrn Steinfest; seine Romane sind großartig. Aber einfach nicht tauglich für Pendler, die morgens kreischende Schüler im Zug haben und abends - naja, ein wenig müde sind.

Wer Fantasy-Romane mag (oder mal "Das schwarze Auge" gespielt hat), wird sicher so wie ich seinen Spaß an den Romanen aus der Shadowrun-Reihe von Markus Heitz haben. Mit denen hat man eher das Problem, das man so gefesselt ist, dass man seine Haltestelle verpassen könnte …