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Jazz an Neujahr 2018

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Newsletter der Blue note BIG BAND - der Vorverkauf ist eröffnet!

Liebe Jazzhörerinnen und Jazzhörer,

die Blue note BIG BAND eröffnet traditionell das neue Jahr am 1.1.2018 mit Bigbandjazz, und dieses Mal tatsächlich mit traditionellem Sound:

Blue note BIG BAND – In the mood for the 40s
feat. Pierre Paquette (Gastbandleitung, Klarinette, Saxophon, Gesang ) und The Rose Valley Sisters (Vocals)
1. Januar 2018, 19:00 Uhr
Saalbau, Neustadt an der Weinstraße

Plakat Jazz an Neujahr 2018 Blue note BIG BAND

Jazz und Popmusik, wie passt das zusammen? In der Musikgeschichte gibt es eine Epoche, in der der Jazz in den USA die angesagteste Musikrichtung überhaupt war und alle, egal ob jung oder alt, ob schwarz oder weiß nach dieser Musik tanzten und die Jazzmusiker als ihre musikalischen Idole verehrten. Die Zeit zwischen 1935 und 1945 gilt als die goldene Zeit der Big Bands und des Swing, in der diese Musik nicht zuletzt mit den US-amerikanischen Soldaten auch über den großen Teich nach Europa schwappte und – auch dank ihrer Ausstrahlung über die BBC – schließlich sogar in Deutschland trotz drastischer Gegenmaßnahmen des NS-Regimes Fuß fassen konnte.

Blue note BIG BAND
Die Blue note BIG BAND

Die Blue note BIG BAND ist dafür bekannt an Neujahr oft neue Musik junger, aufstrebender Jazzkünstler zu präsentieren. In diesem Jahr allerdings besinnt sich das Ensemble um Bandleader Bernd Gaudera auf die Wurzeln des Genres und betritt mit einem Programm aus bekannten und unbekannteren Hits aus den 1940er Jahren musikalisches Neuland. In dem ausgewählten Querschnitt durch diese Epoche darf natürlich Musik des »King of Swing« Benny Goodman nicht fehlen, aber auch die Werke der anderen großen Bandleader dieser Zeit wie Tommy Dorsey, Harry James, Count Basie, Jimmy Lunceford und Gene Krupa werden Teil des Programms von Jazz an Neujahr sein. Nicht zu vergessen: Glenn Miller. Seine Musik und der ganz spezielle Sound seiner Band prägte im Zweiten Weltkrieg das Image Amerikas und wurde zum Klang der freien Welt.

The Rose Valley Sisters
The Rose Valley Sisters

Für dieses spannende Projekt hat sich die Blue note BIG BAND genau die passenden Gäste eingeladen, denn was keinesfalls fehlen darf, ist ein Gesangstrio: The Rose Valley Sisters begeistern mit ihrem ausgefeilten dreistimmigen Harmoniegesang und versetzen das Publikum sowohl akustisch als auch optisch zurück in die Swing Ära der 30er und 40er Jahre. Sie interpretieren die Hits der Zeit im Close Harmony Stil, wie er z.B. von den Andrew Sisters bekannt ist, und werden in ihrer charmanten, authentischen und koketten Art dem Bigbandswing ihre eigenen (Klang-)Facetten hinzufügen.

Pierre Paquette
Pierre Paquette

Die Gesamtleitung dieses Konzerts hat der Klarinettist und Saxophonist Pierre Paquette. Der in Boston geborene Multiinstrumentalist zog bald nach seinem Studium an der Berklee School of Music nach Deutschland und hat sich seither einen hervorragenden Ruf als Musiker wie als Musikpädagoge erworben, so ist er neben zahlreichen anderen Engagements bereits seit vielen Jahren festes Mitglied der SWR Big Band. Gerade auch seine stilistische Flexibilität und sein Faible für den Bigbandswing der 1940er Jahre haben ihn als Gesamtverantwortlichen für dieses musikalische Vorhaben geradezu prädestiniert, denn er wird mit Sicherheit für den richtigen, authentischen Swing bei der Bigband sorgen.

Und bei all den Highlights komplettiert Michaela Pommer das Konzert: Die wunderbare Sängerin der Blue note BIG BAND, gern bezeichnet als »Ella aus der Pfalz«, passt mit ihrer warmen und kraftvollen Stimme perfekt in das Programm und wird einige Songs aus den swingenden 1940ern präsentieren.

Freuen Sie sich auf die Blue note BIG BAND in the mood for the 40s!

Karten ab 10 €/ermäßigt 5 € sind erhältlich bei:

Weitere Informationen zum Konzert, den Gästen und natürlich der Blue note BIG BAND finden Sie unter www.bluenotebigband.de.

Wir freuen uns, Sie beim Konzert begrüßen zu dürfen!

Jazz an Neujahr 2018 (1)

Wie bereits im Artikel »März ist der neue Oktober« geschrieben, sind wir mit der Blue note BIG BAND bei der Planung für das Neujahrskonzert am 1. Januar 2018 unerhört weit.

Nach einer Abstimmung, deren Komplexizität die US-Wahlen mit Leichtigkeit in den Schatten stellt, wurde entschieden, dass es ein Swing-Programm sein möge (Stichpunkte: Glenn Miller Orchestra, Tommy Dorsey und Benny Goodman). Das soll nach Möglichkeit auch im Jahr 2018 gespielt bzw. Veranstaltern angeboten werden.

Die passenden Gäste waren überraschend schnell gefunden: Leitung und Arrangements übernimmt Pierre Paquette, unter anderem bei der SWR-Big-Band als Baritonsaxophonist, Klarinettist, Sänger und Arrangeur tätig. Anstelle eines zusätzlichen Gastsolisten haben gleich 3 zugesagt: die Rose-Valley-Sisters.

März ist der neue Oktober

Jazz an Neujahr, Saalbau Neustadt an der Weinstraße Foto © schindelbeck.org

Das ist ein Insiderscherz der Blue note BIG BAND. Üblicherweise steht erst im Oktober fest, wer bei »Jazz an Neujahr« die Arrangements liefert und dirigiert und wie vielleicht das Motto des Abends lauten könnte.

Dieses Jahr ist alles anders. Wir hatten bereits zwischen Weihnachten und Neujahr über mögliche Programmschwerpunkte diskutiert (Swing, Latin, Pop?). Und nach langen Debatten und einem Abstimmungsmarathon haben wir uns für Swing der 30er und 40er Jahre entschieden.

Ja, wirklich. Statt progressivem Zeug aus deutschen Landen die Mutter aller Bigbandstilrichtungen: Glenn Miller, Tommy Dorsey, Benny Goodman. Sogar der Gastdirigent/Arrangeur steht bereits fest. Ehe ich den Namen verrate, will ich mich aber noch einmal vergewissern, dass das wirklich fix ist. Weil wir ja noch nicht Oktober haben.

Jazz an Neujahr 2017

Zu unserem Konzert hier der Newsletter in epischer Länge ;-)

Foto Blue note BIG BAND

Liebe Jazzhörerinnen und Jazzhörer,

die Blue note BIG BAND eröffnet das neue Jahr am 1.1.2017 mit modernem Bigbandjazz und zwei außergewöhnlichen Gästen:

Blue note BIG BAND
feat. Adrian Mears (Gastbandleitung, Arrangements & Posaune) und Paul Heller (Arrangements & Saxophon)
1.1.2017 19:00 Uhr
Saalbau, Neustadt/Weinstraße

Die Leitung der Bigband übernimmt am Neujahrsabend der Australier Adrian Mears, der als einer der weltweit führenden Posaunisten gilt. Mears lebt seit 1992 in Deutschland und hat nach vielen Jahren als Professor in Mannheim und Köln mittlerweile eine Professur in Basel inne. Viele Jahre war er beim "Vienna Art Orchestra", und hat mit zahlreichen Künstlern wie McCoy Tyner, Bob Brookmeyer, Paquito D'Rivera oder Kenny Wheeler gespielt. Adrian Mears ist nicht nur als virtuoser Solist bekannt, sondern auch als herausragender Komponist und Arrangeur, der in seine Werke auf der Basis des Modern Jazz auch Funk und Fusion mit einfließen lässt.

Eine Auswahl seiner Stücke wird die Band beim Neujahrskonzert spielen, und Mears selbst wird nicht nur auf der Posaune zu hören sein, sondern auch am Didgeridoo: Er baut das archaische Instrument der australischen Ureinwohner in modern groovende Arrangements ein und verleiht ihnen damit eine treibende Intensität.

Der zweite Gast an diesem Abend wird der Saxophonist Paul Heller sein. Er gilt als einer der gefragtesten Solisten der jüngeren Generation, und spielte bei Bobby Burgess, dem Brussels Jazz Orchestra und ist Gründungsmitglied bei Bob Brookmeyer's New Art Orchestra. Seit 2005 spielt er bei der WDR Bigband und bereits seit 1994 im Ack van Rooyen-Paul Heller Quintet. Nicht nur mit ihm stand er in kleiner Besetzung auf der Bühne, hier finden sich auch prominente Namen wie Johnny Griffin, Jimmy Cobb, Bill Evans und Adam Nussbaum. Jerry Bergonzi schrieb ihm "the modern sophistication of all the contemporary saxophone playing" zu. Paul Heller wird beim Neujahrskonzert als Solist zu hören sein, und darüber hinaus auch eigene Kompositionen aus dem Modern Jazz mitbringen.

Karten ab 10 €/ermäßigt 5 € sind erhältlich bei:

Weitere Informationen zum Konzert, den Gästen und natürlich der Blue note BIG BAND finden Sie unter www.bluenotebigband.de. Wir freuen uns, Sie beim Konzert begrüßen zu dürfen!

Jazzige Grüße und eine schöne Adventszeit,

Sandra Scheurer-Weick
Blue note BIG BAND

Probentagebuch Blue note BIG BAND (4)

Jazz an Neujahr

Leider habe ich bei vielen Proben aus verschiedenen Gründen gefehlt; ich fühle mich nicht »überprobt«. Glücklicherweise haben wir diesen Workshop, der wahre Wunder wirkt. Wie jedes Jahr gehen wir zwischen Weihnachten und Neujahr in Klausur und proben den ganzen Tag. Zusammen mit den Gästen. Es erstaunt mich immer wieder, was damit für Qualitätssteigerungen möglich sind.

Foto Neuwied

Früher waren wir in verschiedenen Jugendherbergen. Dieses Jahr gehts in die Landesmusikakademie Rheinland-Pfalz in Neuwied.Da waren wir schon ein paar Mal. Schöne Räume, freundliches Personal, gutes Essen (hatte ich erwähnt, dass wir den Beinamen »Die gefräßigste Band der Welt« tragen?).

Seitdem dort nicht mehr zeitgleich ein internationaler Klavierworkshop stattfindet, ist die Übernachtung deutlich angenehmer. Chopin ist schön, aber nicht wenn man damit in aller Herrgottsfrüh geweckt wird.

Der Vorverkauf bewegt sich in gewohnten Bahnen, aktuell dürfte ca. ein Viertel der etwa 900 Karten verkauft sein.

Probentagebuch Blue note BIG BAND (3)

Jazz an Neujahr

Nach langem Hin und Her steht der zweite Gastsolist für »Jazz an Neujahr 2017« fest. Der Saxophonist Paul Heller, der auch die Saxophonsatzproben während der Probenphase zwischen Weihnachten und Silvester leiten wird. Neben vielen Projekten ist Paul festes Mitglied der WDR-Bigband.

Proberaum Neuwied

Zu den Proben kann ich nichts Aktuelles schreiben; ich war die letzten Termine verhindert.

Probentagebuch Blue note BIG BAND (2)

Saalbau

Jazz an Neujahr

Wie jedes Jahr wird für unser Neujahrskonzert ein Arrangeur eingeladen. Für 2017 ist das der Posaunist Adrian Mears. Ein zusätzlicher Gast steht noch nicht endgültig fest.

Überhaupt nicht wie jedes Jahr: die ersten Stücke sind bereits da! Und wurden gestern schon geprobt. Niemand in der Band kann sich erinnern, jemals so früh vor dem Konzert die Noten in die Hand bekommen zu haben. Nach dem ersten Durchspielen kann man ein Stück natürlich nicht beurteilen; glücklicherweise gibt es von fast allen Aufnahmen.

Bei der Gelegenheit ein Hoch auf unseren Notenwart Higgins, der die Noten ausgedruckt und einsortiert hat. Außerdem hat irgendwer den Mülleimer im Probenraum geleert. Wenn das so weitergeht, sind wir demnächst in »Schöner Wohnen« :-)

Der Probenbesuch war gut. Von 20 Leuten haben nur 4 gefehlt: Schlagzeug (autsch), zwei Posaunen und ein Saxophon.

Wenn das so weitergeht, werden wir für »Jazz an Neujahr 2017« optimal vorbereitet sein ;-)

Mehr Probentagebuch lesen? Geht über den Tag Probentagebuch.

Jazz an Neujahr 2016 (4)

Fortsetzung von Jazz an Neujahr 2016 (3)

Neujahr ist vorbei und ich habs – wie jedes Jahr – nicht geschafft, während unserer Intensivprobenphase zwischen Weihnachten und Silvester zu bloggen. Die Tage sind einfach so vollgestopft: ab 8 Frühstück, ab 9:30 Uhr Satzproben, nachmittags ab halb drei meistens Gesamtprobe, nach dem Abendessen noch anderthalb Stunden spielen ... da bin ich froh, wenn Feierabend ist. Und man ein paar kohlensäurehaltige alkoholische Kaltgetränke zu sich nehmen kann. ;-)

Andy und Marko Die Probenarbeit mit Marko Lackner und Andy Haderer war sehr angenehm. Entspannt, fleißig, effektiv. Marko ist ein guter Bandleader, was bei einem Arrangeur nicht selbstverständlich ist. Und Andy weiß als Lead-Trompeter natürlich genau, wie die Band hinter ihm spielen soll. Und wirklich spannende Stücke mit mehr als nur einem kleinen Einschlag Volksmusik. Marko hat es tatsächlich geschafft, dass die Band die zweite Zugabe spontan gesungen hat (ok, eigentlich waren die Posaunisten schuld!). Wann ih duarch geh durchs Tal ...

Hat Spaß gemacht und wer nicht dabei war, hat wirklich etwas verpasst!