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Kanupoloturnier beim SKC

Knapp 8 Grad Celsius, eisiger Wind und Dauerregen. Das ideale Wetter, um mit Tee oder Whisky und einem guten Buch vor einem gemütlich flackernden Feuer oder wenigsten an einer warmen Heizung zu sitzen. Man würde keinen Hund vor die Tür jagen.

Meine kleinen Neffen (7 und 9) spielen heute ihr erstes Kanupoloturnier beim Ski- und Kanuclub Philippsburg. Seit 7:30 Uhr sitzen die ersten Teilnehmer in ihren Booten und trotzen auf dem Altrhein dem Wetter. Unter anderem um 16 Uhr spielen die Schüler A zum zweiten Mal.

Da werde ich mit Islandpulli, Regenklamotten, Schirm und Wanderstiefel gewappnet vorbeischauen. Wahrscheinlich ist es dann noch zu nass zum Fotografieren, deshalb hier Archivbilder.

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Blue note beim Weingut Weegmüller, NW-Haardt

Und noch ein Auftritt in Neustadt/Weinstraße, dieses Mal im Ortsteil Haardt: wir spielen mit der Blue note BIG BAND am Sonntag, den 19. Juli 2015 von 11 bis 14 Uhr im Hof des Weinguts Weegmüller.

Wegen der begrenzten Plätze empfiehlt sich der Vorverkauf beim Weingut Weegmüller, bei Tabak Weiss oder über die Webseite der Band.

Foto Blue note BIG BAND

Theaterhöhepunkte in Ludwigshafen

In Ludwigshafen gibt es mit dem Pfalzbau ein ordentliches Veranstaltungshaus. Aber kein eigenes Ensemble. Dafür Gastspiele von teils weltberühmten Bühnen. Letztes Jahr waren z. B. die Münchner Kammerspiele und das Wiener Burgtheater zu Gast.

Gestern kam das Programm für die Saison 2015/16, das mich fast vom Stuhl gehauen hat. Hier ausgewählte Höhepunkte:

  • 25./26.10.2015 Martin Wuttke liest »Erste Liebe« von Samuel Beckett entfällt wegen Dreharbeiten
  • 28./29.10.2015 »Wassa Schelesnowa« von Maxim Gorki, Deutsches Theater Berlin (DT)
    Regie Stephan Kimmig, Hauptrolle Corinna Harfouch
  • 31.10./1.11.2015 »Onkel Wanja« von Tschechow, DT
    Regie Jürgen Gosch, mit Constanze Becker und Ulrich Matthes
  • 17.11.2015 »Nathan der Weise« von Lessing, DT
    Inszenierung Andreas Kriegenburg
  • 19./20.11.2015 »Gift« von Lot Vekemans, DT
    Regie Christian Schwochow, mit Ulrich Matthes und Dagmar Manzel
  • 4./5.12.2015 »Tartuffe« von Molière, Schaubühne Berlin
    Regie Michael Thalheimer, mit Lars Eidinger, Ingo Hülsmann, Eva Meckbach
  • 2./3.4.2016 »Deutschstunde« von Siegfried Lenz, Thalia Theater Hamburg
    Inszenierung Johan Simons, Bühnenfassung Susanne Meister, mit Franziska Hartmann, Jens Harzer

Theater im Pfalzbau

Blue note BIG BAND an Fronleichnam in Saarlouis

Fast vergessen zu erwähnen: morgen spielen wir mit der Blue note BIG BAND beim Volksfest »Emmes« in Saarlouis. Ab 20 Uhr auf der Hauptbühne. Als Gast mit dabei ist der Sänger Stephan Flesch, der mit Pop- und Rocksongs für Stimmung sorgen wird.

Ich bin gespannt. Volksfest und Jazz passen ja nicht sonderlich gut zusammen. Und die Anfahrt ist verflixt lang (vor allem der späte Heimweg). Auf der anderen Seite scheint es eine riesige Veranstaltung zu sein mit Unmengen Publikum. Schaun'wer mal.

Konzerttipp: Gentle Horns am 13. Juni 2015 in Malsch

Vier Saxophonisten und ein Schlagzeuger präsentieren humorvoll verpackt Fernsehmelodien aus der guten alten Zeit. Die Herren Klaus Buchner, Alexander Kropp, Gerd Pfeuffer, Florian Wolpert und Andreas Nolte sorgen am Samstag, den 13. Juni 2015 im Cultur Club Malsch als Gentle Horns für einen vergnüglichen Abend. Ich habe die Herrschaften vor Wochen in Landau erlebt und war begeistert ;-)

Letzte Gelegenheit!

Nach einer ausverkauften Vorstellung letzten Samstag und einer ordentlich besuchten am Sonntag nur noch diese Woche: Die Neustadter Schauspielgruppe und das Blue note Salonorchester mit dem Programm »Die Revue«.

Termine

  • Freitag, 21. März 2014
  • Sonntag, 23. März 2014

Bürgerhaus Maikammer, Öffnung Abendkasse 18.45 Uhr, Veranstaltungsbeginn 20 Uhr

Kartenvorverkauf bei
Tabak Weiss, Hauptstraße 61, 67433 Neustadt, Tel. 06321/2942
Schreibwaren-Pfeiffer, Weinstraße Nord 37, 67487 Maikammer, Tel. 06321/5442

Die Revue - PlakatPlakat von Heidrun Oeschger

Fotos auf Adolfs Flickr-Account und Holger Knechts Blog. Mehr zur Revue auf der Seite der Neustadter Schauspiel­gruppe. Mehr zur Revue hier im Blog unter der Kategorie Revue.

Musik vom lebenden Orchester

Flugblatt Musik vom lebenden Orchester »Eigentlich müsste man dieses Flugblatt im Foyer verteilen. Ist ja aus der Zeit.«
»Tolles Flugblatt! Passt unglaublich gut zu unserer Moderation. Wir hängen das auf A3 ausgedruckt auf. Das als Flyer zu verteilen ist sicher zu viel Act für die Musiker, direkt vor der Veranstaltung.«
Natürlich nicht! Plötzlich mutierten alle Musiker zur »Rampensau«: Die Zettel wurden mit Feuereifer unters Publikum gebracht.

»Bei einer 20er-Jahre-Revue müsste es eigentlich auch eine Zigarettenverkäuferin geben. Aber das macht ja keiner. Und jetzt ist es sowieso zu spät.«
Über Nacht wurde aus einer Obstkiste und Stoff ein improvisierter Bauchladen zusammengetackert, unser Pianist besorgte Schokolade­zigaretten, Lakritzschnecken und Ahoi-Brause. Der Sohn eines Schauspielers war gern bereit, damit im Foyer herumzulaufen.

Die Männer sind alle Verbrecher
»Die Männer sind alle Verbrecher!« © Adolf Kluth

Kleine Beispiele aus der Arbeit an der »Revue«, wo durch Teamarbeit aus eins plus eins drei wurde. Spannende Erfahrungen.

Für die Musiker ungewohnt: Makeup und Haargel (vor welchem Konzert kommt schon extra ein Friseurteam in die Garderobe?) Von den Schauspielern liebevoll gebastelte kleine Premierengeschenke mit Glückwünschen. Nett!

Für die Schauspieler undenkbar: dass die Musiker sich in der Pause selbstverständlich unters Publikum mischen. Für die Musiker völlig normal.

Reed Section © Holger Knecht

Die Premiere am Samstag lief gut, kaum Texthänger, kein Stocken im Ablauf. Lediglich der Autor dieses Blogs hat eine Menge Einsätze verpatzt, weil die Schauspieler so beeindruckend waren. Der Saal war leider nur zu drei Vierteln gefüllt. Dafür aber ein sehr wohlwollendes Publikum mit viel Szenenapplaus und Gelächter. Und dass alle beim Schluss­applaus aufstehen, habe ich auch selten erlebt.

Bei der zweiten Vorstellung am Sonntag leider weniger Publikum; nur rund 100 Karten im Vorverkauf. Natürlich spielte das Ensemble trotzdem mit vollem Einsatz. Ein Besucher kann ja nix dafür, wenn er eine schlecht besuchte Veranstaltung erwischt.

» ... nach den Fidschi-Inseln!« © Adolf Kluth

Noch ein Beispiel für gute Teamarbeit: Markus meinte, dass wir eine zweite Zugabe bräuchten und schlug »Schlafen geht das kleine Saxophon« vor. Higgins hat im Handumdrehen dazu ein Lead-Sheet geschrieben (ein Notenblatt mit Melodie und Begleitakkorden). Wurde vor der zweiten Vorstellung durchgespielt und gesungen. Bernd schreibt jetzt sehr bald eine zweite Gesangsstimme dazu, macht eine Aufnahme, die dem Ensemble zum Einstudieren zur Verfügung gestellt wird und vor der dritten Vorstellung nächsten Samstag wird das geprobt. Wenn es läuft, kommt es auch gleich zum Einsatz. Bernd bringt sein Sopransaxophon mit. Und vielleicht bekommt irgendwer eine Wiege organisiert. Wobei wir Musiker lieber »Schlafsand« drüberschaufeln würden ;-)

»nehm Se 'nen Alten« © Adolf Kluth

Jetzt bleibt nur noch zu hoffen, dass dank der guten Presse bei Holger Knechts Metropolnews, bei Pfalz-Express und der gedruckten »Rheinpfalz« und nicht zuletzt durch Mundpropaganda des begeisterten Publikums die nächsten Shows besser verkauft werden.

Die Flugblattaktion war übrigens ein voller Erfolg. Oder haben Sie in letzter Zeit irgendwo ein Grammophon gesehen?

Termine

  • 15. März 2014, Halle des Leibniz-Gymnasiums, Neustadt/Weinstraße
  • 16. März 2014, Halle des Leibniz-Gymnasiums, Neustadt/Weinstraße
  • 21. März 2014, Bürgerhaus Maikammer
  • 23. März 2014, Bürgerhaus Maikammer

Veranstaltungsbeginn 20 Uhr

Kartenvorverkauf bei
Tabak Weiss, Hauptstraße 61, 67433 Neustadt, Tel. 06321/2942
Schreibwaren-Pfeiffer, Weinstraße Nord 37, 67487 Maikammer, Tel. 06321/5442

Mehr Fotos auf Adolfs Flickr-Account und Holger Knechts Blog. Mehr zur Revue auf der Seite der Neustadter Schauspiel­gruppe. Mehr zur Revue hier im Blog unter der Kategorie Revue.

PS: Ein Ende der Rationalisierungsmaßnahmen im Showbiz ist nicht in Sicht: bei Musicalaufführungen wird statt eines kompletten Orchesters immer mehr Musik vom Band eingesetzt. Zur Petition von Ver.di save live musical