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Schrift bleibt bei Google und OpenSans

Ich hatte vor einiger Zeit die Schrift hier im Blog von schnödem Arial auf die etwas schönere OpenSans geändert. Arial ist meiner Meinung nach gerade in kleinen Größen auf Bildschirmen gut lesbar. Allerdings ärgere ich mich jedesmal über den fehlenden echten Kursivschnitt.

Deshalb habe ich ganz bequem hier im Serendipty-Blog beim Theme 2k11 von Matthias Mees auf die Option »Webfont OpenSans einbinden« geklickt. Die wird bei Google gehostet. Über Pro und Contra wurden ganze Kataloge verfasst und Glaubenskriege ausgefochten.

Matthias hat dazu den Artikel »Selbst gehostete Webfonts in Serendipity« verfasst. Wollte ich schon immer mal ausprobieren. Heute gemacht, gleich noch die preiswerte Schrift Calendas Plus erworben und eingebaut.

Ergebnis: es bleibt bei OpenSans von Google.

  • Weil die Calendas Plus in meinen Augen eine gewisse Schriftgröße braucht, die bei meinem Bloglayout nicht passt.
  • Weil die Ladedauer einfach zu lang ist – ruft man das Blog auf, sieht man einen Augenblick keinen Text.
  • Weil ich zwar Ligaturen mag (man achte in Matthias' Artikel auf die schönen s-t-Verbindungen, aber gerade keinen Nerv habe, mich zum Thema einzulesen, wie ich das hier eingebaut bekäme.
  • Und weil Arial, die Default-Schrift von 2k11, auf meinem Linuxrechner mit Firefox grottenschlecht aussieht.

Nunja, immerhin habe ich mir damit experimentell bewiesen, dass die aktuelle Lösung gar nicht übel ist. QED ;-)

Gebote für gutes Webdesign: Du sollst keinen Traffic klauen

Liebe Babsimausi66,
es freut mich, dass Dir Beiträge von mir gefallen. Was mich nicht freut, dass Du einen Artikel dreist kopiert hast - inklusive den s9y-Befehlen. Überhaupt nicht gefällt mir, dass Du auch noch das enthaltene Bild von meinem Webspace verlinkst und somit auf meine Kosten Traffic erzeugst.

Da ich ein höflicher Mensch bin (meistens), habe ich jetzt mit einer entsprechenden Anweisung in der htaccess-Datei einen Riegel vorgeschoben. Mein Server liefert Bilder nur noch aus, wenn der Referrer »blog.u1amo01.de« enthält.

Dank eines Artikels von Jörg Kruse geht das ganz einfach:

# Regel gegen Bilderklau
RewriteEngine on
RewriteCond %{HTTP_REFERER} !^$
RewriteCond %{HTTP_REFERER} !^http://(blog\.)?u1amo01\.de(/.*)?$ [NC]
RewriteRule \.(gif|jpg|png)$ - [F]
# End Bilderklau

Damit das auch bei Euch funktioniert, muss die Anweisung (blog\.)?u1amo01\.de natürlich entsprechend angepasst werden.

Danke, Jörg!

Gebote für gutes Webdesign Teil 3

Verwende *niemals* irgendwelche Musik, die sich bei Aufruf Deiner Seite über den ahnungslosen Surfer ergießt.

Das ist akustische Umweltverschmutzung.

Wenn der geneigte Surfer - so wie ich - beim Internetzstehsegeln eine Musik-CD hört, hat er plötzlich zwei verschiedene Lieder gleichzeitig auf der Anlage. Und kommt vielleicht nie wieder auf Deine Site.

Gebote für gutes Webdesign Teil 2

Verwende ein CSS-Stylesheet für Print.

Ein Button "Artikel drucken" den man – so wie bei Telepolis – auf vielen Webseiten sieht, ist völlig unnötig. Dafür erstellt man einfach ein eigenes Stylesheet. Das bindet man genauso ein wie das "normale", nur mit der Anweiseung media="print" anstelle von media="screen".

Eric Meyer empfiehlt, zuerst das vorhandene Screen-Stylesheet zu deaktivieren und dann die benötigten Regeln für den Ausdruck zu schreiben. Dabei sollte man beachten, dass auf Papier Serifenschriften wie z. B. Times gut lesbar sind, dass man keine Sidebar im Ausdruck braucht etc. pp.

Ein gutes Beispiel sind die Artikel bei "peruns weblog", z. B. der Beitrag "WordPress-Themes verstehen 1". Im Ausdruck erscheint ein angepasster Header und die Sidebar wird ausgeblendet, das Blatt wird gut ausgenutzt.

Perfekt ist es bei Frank Bültge: dort werden im Ausdruck die verlinkten URLs mit ausgegeben.

Nachtrag: Über Marks Kommentar bin ich auf der Seite baummord.de gelandet. Dort gibt es gute Tipps, wie man ein Print-Stylesheet ganz einfach realisieren kann.