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Cleopatra

»We build big monuments for our deads.
You burn them like rubish.«
Cleopatra bei Cäsars Feuerbestattung
(sicher mit Schreibfehlern ...)

Auch bei Cleopatra verweise ich auf die üblichen Quellen Wikipedia und IMDB. Der Film ist viel zu lang, um eine Inhaltsangabe zu schreiben. In der IMDB kann man auch nachlesen, dass der Regisseur angeblich darauf spekuliert habe, den Film in zwei Teilen ins Kino zu bringen.

Und genauso kam er mir auch vor. In der ersten Hälfte gibt Rex Harrison einen überragenden, freundlichen Cäsar, mit witzigen und geschliffenen Dialogen, während in der zweiten Hälfte ein trinkender und sich selbst bemittleidender Marc Anton brilliant von Richard Burton gespielt wird. Elisabeth Taylor als Cleopatra trägt wirklich in jeder Szene ein anderes Kostüm; lt. IMDB sollen es 65 Stück gewesen sein. Ihre schauspielerische Leistung sollte man darüber natürlich nicht vergessen ;-)

Völlig irritiert hat mich Martin Landau, der mir aus meiner Kindheit nur als Chef von Mondbasis Alpha 1 bekannt war. Bei den römischen Senatoren habe ich auch ein bekanntes Gesicht entdeckt; die IMDB bestätigt, dass es tatsächlich Desmond Llewelyn war, dem gemeinen Kinogänger als Waffenmeister Q aus den James-Bond-Filmen bekannt.

Die gezeigte 2006 restaurierte Kopie hat mir als Laien gut gefallen, während die anwesenden Experten sich einig waren, dass alles viel zu dunkel war und Farben und Kontrast nur ein müder Abklatsch dessen, was ursprünglich zu sehen war. Mangels Vergleichsmöglichkeiten kann ich das nicht beurteilen, ich muss aber gestehen, dass mir eine nicht ganz perfekte Farbkopie lieber ist als ein fast monochromes rot-weißes Original. Steinigt mich :-)

Es hat mir großen Spaß gemacht, diesen Film endlich im Kino sehen zu können. Cleopatras Einzug in Rom ist Klasse! Überhaupt entfaltet dieser Film im Fernsehen (wenn er denn gezeigt wird) nur einen Bruchteil seiner Wirkung.

Bedanken möchte ich mich beim Deutschen Filmmuseum und natürlich bei den Fachleuten, die sich bereitwillig von mir Löcher in den Bauch fragen ließen und geduldig alles beantworteten. Ich hoffe man sieht sich, spätestens im Oktober in der Schauburg zum 5. Todd-AO-Festival.

PS: die Festivalseite des Filmmuseums wurde ergänzt um Links zu Artikeln auf in70mm.com und vermutlich eigens geschriebene Beiträge von Jean-Pierre Gutzeit.

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