Donnerstag, 12. März 2009
AOL schließt seine Abteilung in China
Wie Yahoo News meldet, schließt AOL seine Abteilung in China und entlässt das Personal.
Darunter den Programmierer, der die Hauptarbeit an der neuen Software für den arg in die Jahre gekommenen Web-Katalog DMOZ bzw. Open Directory Project (ODP) geleistet hat. Damit stellt sich die Frage, wie es mit dem Projekt weitergeht, bei dem AOL Soft- und Hardware stellt, während die Inhalte von Freiwilligen, sogenannten Editoren gepflegt werden.
Schön wäre es, wenn AOL das Projekt komplett in die Freiheit von Open Source entlassen könnte.
Tags für diesen Artikel: ODP


16.03.2009 um 10:33 Permalink
Ohoh, das klingt nicht gut. Stellt sich die Frage: Wie motiviert man sich immer wieder zum Editieren, wenn die Zukunft dank AOL so ungewiss ist. “Die Freiheit von Open Source” klingt erst einmal gut. Aber im Unterschied zu vielen anderen OSS-Projekten, die schlimmstenfalls einen starken Server für ihr Supportforum benötigen und den Rest via Sourceforge abwickeln können, benötigt das ODP meines Erachtens einiges mehr an Kapazitäten. Man bräuchte also eine Vermarktungsstrategie. Via Spenden wie Wikipedia wäre wenig realistisch.