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Warum von Ubuntu zu Debian?

Susanne fragt, ob ich jetzt mit Betriebssystemhopping anfangen wolle.

Nö, das habe ich lange hinter mir. Und Suse-Linux auch. Und von Ubuntu nach Debian ist es gar kein so großer Schritt, schließlich ist Ubuntu ja einfach Debian mit einer schnieken Oberfläche, einigen angepassten Programmen und vielen Automatismen.

Nachdem sich OS/2 als schönes System ohne nutzbare Programme entpuppte, bin 1993 zu Suse Linux gekommen und habe es bis vor ein paar Jahren auch genutzt. Nebenbei war ich immer auf der Suche nach »dem besten System« und habe die verschiedensten Versionen ausprobiert, von Debian über Mandrake bis hin zu Free BSD und Open BSD. Zeitweillig hatte ich neben Windows 3.11 und Suse 6.4 noch 3 andere Systeme zum Testen auf der Platte.

2006 habe ich Suse gegen Ubuntu getauscht (seitdem als einziges OS auf dem Rechner), mit dem ich eigentlich zufrieden war. Die Philosophie hat mir gefallen, man muss sich nicht viele Gedanken manchen, das Ding läuft einfach.

Bis zum Umstieg auf die neueste Version 8.04, die mir einfach zu sehr »Bananensoftware« war. Ich bin nicht der Meinung, dass man - wie bei Ubuntu - den geplanten Veröffentlichungstermin für die neue Version um jeden Preis halten muss. Und bei 8.04 hatte ich das Gefühl, dass das eine Mogelpackung war. Termin gehalten, dafür werden alle paar Tage 50 MB an aktualisierten Programmen nachgeschoben.

Tja, da dachte ich dann, warum nicht gleich Debian 4.0 »Etch«?. Gesagt, getan. Bisher bin ich ganz zufrieden. Dass nicht die neuesten Programme enthalten sind kann ich verschmerzen.

Natürlich kann man mit Ubuntu prima auskommen. Man muss einfach mit dem Versionswechsel bis ein paar Monate nach der Veröffentlichung warten.

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Kommentare

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SuMu am :

puh, du machst es mir nicht einfacher! Ich würde ja auch mal gerne ein Linux testen, Suse habe ich mir schon auf DVD gebrannt ;-)….
jetzt doch erst ubuntu oder debian?

Klaus am :

Für Umsteiger von Windows ist Ubuntu vermutlich einfacher als Debian.

Ich erinnere mich dunkel, dass es mit WLAN bei Ubuntu Probleme gab, kann aber nicht viel dazu sagen, weil ich das nicht nutze.

Zum Ausprobieren gibt es Linuxe, die man einfach von CD oder DVD laufen lassen kann, wie zum Beispiel Knoppix (basiert auch auf Debian) —> http://www.knoppix.org/

Das ist auch immer wieder mal bei der c’t oder anderen Zeitschriften mit dabei.

Suse ist auch nicht schlecht. Dort ist so ziemlich alles dabei, was es gibt. War mir irgendwann zu überladen. Es ist von allen Linuxen vermutlich am besten eingedeutscht.

SuMu am :

danke, da ich suse schon hier liegen habe, könnte ich mir dann noch ubuntu ansehen.
erst mal platz machen auf der festplatte ;-)

Torsten am :

Linux-Einsteiger rate ich eher zu Ubuntu, als zu Debian. Debian ist wirklich etwas für erfahrenere Linuxer, meiner Meinung nach. Auch ich nutze seit gut 8 Monaten Ubuntu und bin sehr zufrieden damit. Debian Lenny habe ich mal ausprobiert, bin aber daran gescheitert, daß Vieles wirklich zu veraltet ist und auch teilweise schwerer zu installieren ist, oder gar nicht.

Aber das ist auch alles Geschmacks- und Ansichtssache. Das Gute an Linux ist gerade seine Vielfalt – da ist für Jedem etwas dabei, anstatt dieser Einheitsbrei von M$-Kleinweich ;-)

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