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Von einem der auszog ...

... ein Smartphone zu kaufen.

Ich bin ja Verweigerer. Mein Mobiltelefon benutze ich als Wecker. So ein altes Dingens von Samsung. Liegt immer auf dem Nachttisch. Weit weg davon smart zu sein. Außer der Akkuleistung. Wenn man es nur als Wecker benutzt, hält der Akku fast ein Vierteljahr.

Nur macht sich im Hinterknopf eine kleine Stimme breit, die brummelt, dass ich noch nicht alt genug dafür sei, neue Technik völlig zu ignorieren. Irgendwann wird man ein Smartphone für alles mögliche brauchen. Und dann?

Mal sehen. Die Kollegen benutzen Windowsphones von Nokia. Windows habe ich noch nie gemocht. Bananensoftware. Ein Kollege hat privat ein Samsung, das er über den grünen Klee lobt. Kristian Köhntopp schrieb neulich: Don't. By. Samsung. Ein paar Mitmusiker in der Band sind mehr oder weniger begeisterte iPhone-Jünger. Apple war mir schon immer suspekt. Eigene Formate, eingemauert. Meister Köhntopp hat anscheinend ein Nexus 5x von LG. Damit liefert man seine Daten direkt an den großen Sat.. äh, an Datenkrake Google. Das Fairphone scheint nicht der erhoffte Brüller zu sein, das Blackphone nutzt nur etwas, wenn man die Technik kapiert und alle Partner ebensolches verwenden.

Hmmm. Ach ja, und Mark empfiehlt einfach bei dem alten Krempel zu bleiben. Hat er selber nicht gemacht. Kann er auch nicht. Als Webmeister muss er ja von berufswegen Seiten auf dem Mobil betrachten. Ich hab ja noch ein Siemens 10D im Regal. Bräuchte nur einen neuen Akku.

Hab jetzt mal das Heft "Android für Einsteiger" gekauft. Und im Planetenmarkt alle Handy angetouched, die an waren. Das Nexus 5x ist äußerlich erstaunlich unspektakulär. Samsung mit diesen runden Ecken sieht verdammt cool aus. Von der Bedienung schienen mir die ... iPhones am einfachsten.

Hmmm. Schaun'wer mal :-)

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Kommentare

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Fabian Neidhardt am :

Die Frage ist doch, was soll das Telefon können? Und was bist du bereit, für ein Telefon auszugeben. Ich sage dir, in Kombination mit deinem Linux-Rechner wirst du mit einem iPhone nicht glücklich.

Aus dem Bauch würde ich sagen, ein populäres und Preis/Leistungsgutes Android Phone wie das Moto G wird dir am meisten Spaß machen. Natürlich, du musst dich ein wenig in das System fuchsen, ähnlich, wie bei Linux. Aber dann hast du dort am meisten Freiheit. Mit wenig Geschick kannst du dann neue Software installieren, um deinen Grad an Freiheit und Sicherheit zu erreichen.

Achja und was genau passt am Fairphone nicht? Mal abgesehen vom Preis?

Klaus am :

Ja, was soll das Telefon können? Telefonieren, Fotos machen, Google Maps zeigen, Wikipediaeinträge anzeigen.

Das ist ähnlich wie beim neuen PC oder Telefontarif: wenn man vorher genau weiß, wie man es nutzt, kann man am besten entscheiden.

Nur stellt man oft erst später fest, was man damit anstellt. Bei meinem aktuellen PC würde ich jetzt doch statt des eingebauten ein externes DVD-Laufwerk wählen. Weil das eingebaute Ding ganz unten ist und das Slot-In-Dingens scharfe Kanten hat, an denen ich mir schon die ein oder andere CD verschrammt habe. Und statt des leisen Lüfters würde ich ein Gerät ohne Lüfter nehmen.

Zusammengefasst: erst ein paar Monate nach dem Kauf stellt man fest, was man wirklich gebraucht hätte ;-)

Mein Bruder hat ein Fairphone und ist nicht wirklich glücklich damit. Einige Sachen scheinen nicht gut zu funktionieren, Softwareupdates gibt es nur sehr schleppend. Die Details habe ich mir nicht gemerkt. Nur dass es für den recht hohen Preis nicht das Gelbe vom Ei zu sein scheint. Das Konzept an sich finde ich klasse.

Mittlerweile denke ich auch, dass es ein Android-Gerät wird. Linux und Apple sind von der Philosophie her extrem weit auseinander.

Ich schau mir mal das Motorola G an. Danke für den Tipp :-)

Christian Wöhrl am :

Alle Androiden, nicht nur die Nexusse, funken standardmäßig reichlich nach Hause. Du kannst das allerdings ein bisschen einschränken, indem du einen Google-Account nur anlegst, um die benötigten Apps zu installieren (was auch ohne Play Store geht, aber viel frickeliger) und dann das Google-Konto wieder löschst. (Du brauchst es dann wieder, wenn du mal Updates installieren willst; ich mache das einmal alle Vierteljahr, aber nur selektiv und nicht pauschal alle Updates automatisch.)

Wenn du für Mails K-9 Mail und APG nimmst, dann klappt in gewissen Grenzen auch Verschlüsselung; und wenn es ein Nexus oder Motorola wird und du ohne Google-Account Kontakte speichern willst, brauchst du noch die App “My Local Account”.

Und mehr als 120, max. 150 Euro sollte man für den Kram m.E. keinesfalls ausgeben, es hält eh nicht lange. Selbst wenn es hardwaremäßig länger als zwei Jahre macht, sind spätestens dann keine sicherheitsrelevanten Updates mehr zu haben.

Na ja, oder du rootest das Ding und spielst ein Cyanogen o.ä. drauf, aber damit habe ich noch keine Erfahrung – für meinen Geschmack viel zu viel Zeit- und Arbeitsaufwand … Dazu weiß Faby sicher mehr zu berichten, die Jugend hat für solche Dinge ja mehr Geduld ;-)

Fabian am :

Ja, lass doch mal “die Jugend” fragen, Christian, was sagt dein Lütte? Obwohl ich glaube, dass der Großteil auch nichts darüber weiß. Aber wir Nerds, wir können dir das sagen. Wie gesagt, je größer die Community um ein bestimmtes Handy, desto einfach die Möglichkeiten, andere und sicherere Systeme draufzuspielen. Also gerade die Nexus und die neueren Motorola Geräte sind gut vertreten.

Christian Wöhrl am :

Also alle Pubertierchen, die ich kenne, wissen von alternativen Betriebssystemen gar nichts. Da geht es entweder darum, ob Minecraft Pocket gut läuft, oder das Ding muss mindestens 500 Euro kosten, weil das die untere Coolnessschwelle definiert und man sonst in der Klasse Outcast ist. (Und jegliche Versuche meinerseits, alternative Messenger zu Wotzäpp zu etablieren, wurden bislang als pure Spießigkeit diskreditiert.)

Was Cyanogen auf Moto angeht, bin ich übers Bookmarken der Installationsanleitung nie hinausgekommen. Ich finde das geradezu irrsinnig kompliziert für ein Gerät, das ich sowieso nicht freiwillig benutze.

Christian Wöhrl am :

(Übrigens sind die 500 Euro da oben kein Stück übertrieben. Es ist wirklich absurd, mit was für teurer Hardware hier im Zonenrand, pardon: Speckgürtel schon die Mittelstufenschüler rumlaufen. Und dann kriegt man sie doch nie an die Strippe – Generation Smartphone: auf 20 Kanälen gleichzeitig offline …)

Klaus am :

Ich bin ja immer wieder erstaunt, zu welchen Beiträgen Kommentare geschrieben werden. Es sind nie die, bei denen ich damit rechne :-)

Ich hab mal geschaut, was die alten Säcke ;) so nutzen. Internetveteran Kristian Köhntopp hat ein Nexus 5X, zu dem er ausführlich berichtet: https://plus.google.com/+KristianK%C3%B6hntopp/posts/41JVpkBAkQe

Hat mir auch ein Bekannter aus früheren Piratenparteitagen empfohlen.

Das ist sicher nur sinnvoll, wenn man sich auf den Standpunkt stellen kann, dass Google not evil ist.

Da ich keine Lust habe, ein exotisches Ubuntu-Telefon zum Laufen zu bekommen, bleibt wohl nur die Wahl, Google alle Daten in den Rachen zu werfen – oder beim “dummen” Altgerät zu bleiben.

Fabian Neidhardt am :

Oder, du steckst da mal einen Nachmittag Energie rein und lässt dann ein Android laufen, dass nicht mehr nach Hause seindet. Vielleicht ist das eine Marktlücke: Menschen beibringen, wie sie ihre Telefone ein wenig sicherer machen können.

Klaus am :

Wenn man dem Betriebssystemhersteller nicht über den Weg traut, ist es ein steiniger Weg, wenn nicht sogar für Laien unmöglich, den komplett auszusperren.

Stelle ich mir so vor wie eine ausbruchssichere Zelle für Harry Houdini zu konstruieren ;-)

Spätestens bei Systemupdates gibt man dem einen Generalschlüssel und kann nicht sehen, was passiert.

Christian Wöhrl am :

Mach dir keine Sorgen, Betriebssystem-Updates bekommst du bei Android sowieso nicht, dafür ist dann in den meisten Fällen ein neues Smarty fällig ;-)

Aber wirklich unter Kontrolle hat man es tatsächlich nicht. Ich bilde mir ein, dass mein Handy für ein ungerootetes Gerät schon ziemlich paranoid konfiguriert ist (Hintergrunddaten aus; keinerlei Cloud-Konten dauerhaft mit dem Gerät verknüpft; Mobildaten nur an, wenn ich sie wirklich brauche usw.), aber die Datendurchsatz-Statistiken geben mir dennoch immer wieder Rätsel auf.

Ich höre jetzt aber auf, darüber nachzudenken, sonst werfe ich es noch weg …

Klaus am :

Ähm, ich dachte das sei der Vorteil von einem Nexus (das ja direkt im Auftrag von Google produziert wird), dass man da regelmäßig und früher als bei anderen Herstellern Updates bekäme?

Christian Wöhrl am :

Deswegen ja “in den meisten Fällen”. Für das Nexus One gab es damals ein oder zwei Updates (ein paar Monate nach Erscheinen der jeweiligen Version), danach war dann aber auch Schluss.
Jetzt habe ich ein Moto, für das eigentlich mal Updates bis mindestens 6.0 angekündigt waren, aber dann kam eine dieser Sicherheitslücken dazwischen, und aktuell ist davon keine Rede mehr. Aber ich würde halt nicht mehr einsehen, 500 Euro Aufpreis für ein Jahr mehr softwareseitige Haltbarkeit zu bezahlen …

Klaus am :

Hmm, das klingt ja toll :-/

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