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Und wie ist das jetzt so mit dem Kindle?

Im Artikel eBook-Reader hatte ich angekündigt, dass ich mir einen Kindle Paperwhite zulegen würde. Mittlerweile habe ich das Ding seit 2 Wochen. Zeit für eine Zwischenbilanz.

Das Schriftbild ist gestochen scharf, tatsächlich bei strahlenden Sonnenschein gut lesbar und Dank der regelbaren Beleuchtung auch ohne Leselampe im Dunkeln gut zu gebrauchen. Das matte Display sieht bisher nicht »vertatscht« aus wie das spiegelnde Handy-Display.

Ich habe ein Gerät mit schwarzem Rand bestellt, weil man das Teil ja am Rand festhält und Schwarz sicher schmutzunempflindlicher als Weiß ist. Allerdings war ich anfags davon irritiert, weil der Text fast bis zum Rand geht. Das sieht ungewohnt aus. Bücher haben ja einen hellen Rand; vermutlich wäre ich als Hobbyschriftsetzer mit dem weißen Exemplar zufriedener. Der nächste wird weiß! Aber man gewöhnt sich ja an alles.

Weil ich Werbung hasse, habe ich ein Gerät ohne die euphemistisch Spezialangebote genannte Preisermäßigung bestellt. Wenn es sich dabei jedoch tatsächlich nur um Werbung für den Bildschirmschoner handelt, könnte ich damit leben. Dank Hülle sieht man die sowieso kaum. Und mein Gerät hängt nur bei Bedarf im WLAN.

Auf eine permanente Vernetzung mit 3G-Option habe ich verzichtet; wenn ich wirklich unbedingt gleich unterwegs ein Buch kaufen will, kann ich mit dem Handy schnell mal ein WLAN aufbauen. Buchdateien sind relativ klein.

Wie anfangs jedes neue Spielzeug wird auch der Kindle fleißig benutzt. Ich pendle täglich 2 Stunden mit dem Zug; etwa die Hälfte der Zeit nutze ich mit Lesen. Dazu kommt noch abends im Bett vielleicht eine Viertelstunde.Die erste Akkuladung habe ich damit innerhalb von 2 Wochen zu zwei Dritteln verbraucht. Wobei ich die Beleuchtung nur im Schlafzimmer nutze und auch da nur auf kleiner Stufe. Das WLAN ist fast immer ausgeschaltet.

Bei der Lieferung hatte ich »kindle unlimited« auf Probe bestellt. Damit kann man sich ein unüberschaubares Angebot an Büchern ausleihen. Allerdings – außer Harry Potter – kaum Bestseller; eher unbekannte Sachen. Ich hab da mal schnell 2 Actionreißer von Preston W. Child (sic!) durchgelesen, ein paar andere Werke angelesen und wieder abgegeben. Hat mich auch zum Zappen verleitet; ähnlich wie beim Kabelfernsehen bin ich von Buch zu Buch gesprungen, ohne tatsächlich viel von einem Werk zu lesen. Nicht gut. Ich glaube, das lohnt sich für mich eher weniger.

Zumal es Klassiker zu unvorstellbaren Minipreisen gibt. Zum Beispiel das fast komplette Werk von Karl May in der Urfassung (und der damaligen Rechtschreibung) für weniger als einem Euro. Erstaunlich, was der Karl-May-Verlag später so an Änderungen gemacht hat. Im Original von »Zobeljäger und Kosak« heißt der Held gar nicht Sam Hawkins. Das Buch heißt auch anders. Aber ich schweife ab.

Einziger Mangel: das Gerät taugt (wahrscheinlich) nicht für die Badewanne. Die Bedienungsanleitung rät davon eindringlich ab. Zum Glück habe ich wohlgefüllte Bücherregale für diese Notfälle.

Die mitbestellte Hülle aus schwarzem Kunstleder (?) und Magnetverschluss erfüllt den Zweck und scheint auch recht robust. Auf ein Ladegerät habe ich verzichtet; ein USB-Kabel liegt bei.

Alles in allem bin ich sehr zufrieden.

Jubiläumskonzert Förderkreis Musikschule Haßloch

Blue note BIG BAND mit Gästen – das ist normalerweise unser Motto für das Neujahrskonzert. Ende September gilt das auch in Haßloch: Anläßlich des Jubiläums wird u. a. ein ganz spezielles Stück aufgeführt: George Gershwins »Rhapsodie in Blue« mit Gastsolist Andreas Reichel am Klavier und Kurt Siebein als Gastdirigent.

Foto Blue note BIG BAND

Samstag, 30. September 2017, 19:30 Uhr, Aula des Hannah-Arendt-Gymnasiums (frühere Realschule), Viroflayer Straße 20, 67454 Haßloch, Blue note BIG BAND

Sein oder nicht sein

»Das Geheimnis unter der Stiftsruine«: ein putziges, lustiges Vampirkurzhörspiel der Hörspielwerkstatt Bad Hersfeld von Joky One.

Ganz große Klasse: Marie und Werner. Kaum zu glauben, dass sich die beiden nie getroffen haben, sondern allein vor ihrem Mikrofon im stillen Kämmerchen saßen.

Joky hat es so gut gefallen, dass er eine Serie daraus machen möchte. Vielleicht habe ich dann auch mehr als einen Satz ;-)

Download oder hier über Youtube anschauen:

eBook-Reader

Natürlich lese ich nur Geschichten, die auf Papier gedruckt sind. Bücher, Zeitschriften und zur Not auch Heftchenromane. Aber doch nicht elektronisch mit so einem häßlichen Plastikdingens.

Wirklich?

Es hat schleichend angefangen: zuerst EDV-Bücher, die ich inklusive eBook kaufte, weil es praktisch ist, schnell am Bildschirm zu suchen. Dann schließlich auch anderes:

Rahel Meisters eBuch »Nach Hause«. Rahel schreibt bei Clue Writing, für die ich ab und zu Kurzgeschichten einspreche und macht bei den Clue Casts den guten Ton inklusive Musik und Geräuschen.

Nike Leonhards Kurzgeschichte »Der Fluch des Spielmanns« aus ihrer Reihe »Codex Aureus«. Weil es mir gefallen hat, habe ich die Leseprobe des »Spielmanns« eingesprochen.

Weil ich das Blog Fettlogik überwinden im Feed habe, kaufte ich irgendwann auch das gleichnamige eBuch.

Gelesen habe ich das mit der Kindle-App auf dem Smartphone. Was suboptimal ist, wenn man kein Surfbrett von Telefon herumschleppt. Weil meine Bücherregale restlos überfüllt sind (Zweierreihen!) habe ich mich jetzt doch dazu durchgerungen, einen eBook-Reader anzuschaffen. Nicht zuletzt, um endlich die Geschichten all der Selfpublisher zu lesen, denen ich auf Twitter folge ;-)

Anscheinend hat man hauptsächlich die Wahl zwischen Knechtschaft bei Thalia & Co mit dem »Tolino« oder dem »Kindle« von Amazon. Die meisten meiner Freunde verwenden einen Kindle. Ich hab zwei Autoren per E-Mail gefragt: Nike Leonhard (Selfpublisherin) tendiert eher zum Tolino; Andreas Eschbach (Autor mit EDV-Hintergrund) findet beide gleich gut, nutzt aber einen Kindle, weil das im Ausland etwas praktischer sei.

Hmm.

Für den »Tolino« spricht wohl, dass sein System nicht so komplett abgeschottet ist wie der »Kindle«. Wählt man den, ist man Amazon abhängig. Andererseits habe ich bei Hörbüchern gelernt, dass Unabhänigkeit zwar schön ist, aber Audible extrem praktisch und einfach zu bedienen ist. Mit einem Abo auch noch preiswert: statt 20 Euro für ein Hörbuch zahle ich da 9,99 Euro im Monat (nicht dass ein Hörbuch pro Monat ausreichend wäre).

Ich hätte gern alle verfügbaren Reader in die Hand genommen, um die Unterschiede zu begreifen und zu sehen. Im hiesigen Planetenmarkt gibts aber nur noch Tablets. Hmpf. Schließlich habe ich mich für einen Kindle Paperwhite entschieden. Und für die 30-Tage-Probe von »kindle unlimited«.

Schaun'wer mal.

13. 70mm Todd-AO Filmfestival in der Schauburg, Karlsruhe

Plakat Das voraussichtliche Programm für das 13. 70mm Todd-AO-Festival vom 22. bis 24. September 2017 in der Schauburg in Karlsruhe wurde veröffentlicht.

Freitag 22.09.2017

  • 11:00 »Falsches Spiel mit Roger Rabbit« Blow up
  • 13:30 »Grand Prix« in Super Panavision 70
  • 18:00 »Baraka« in Todd-AO
  • 21:00 »Dunkirk« (OmU) in Panavision Super 70

Samstag 23.09.2017

  • 10:00 Kurzfilme »Concorde« und »Bridge to Space«
  • 11:00 »Goldgräber-Molly« in Panavision 70 blow-up
  • 13:30 »2010 - Das Jahr, in dem wir Kontakt aufnehmen« als 70mm blow-up
  • 16:15 »Das dreckige Dutzend«, 70mm blow-up.
  • 20:30 »KONG: Skull Island« (OV), 70mm blow-up

Sonntag, 24.09.2017

  • 10:00 Shorts and Bits and Pieces
  • 11:00 »Kanonenboot am Yangtse-Kiang«, Panavision 70 blow-up
  • 15:30 »Fantastic Beasts and where to find Them« (OV), 70mm blow-up
  • 19:30 »Batman« (OV)70mm blow-up

Festivalpass mit Frühstücksbuffet am Samstag und Sonntag, Abendessen an allen Tagen und Nachmittagskaffee. Nicht zu vergessen das Get-Together mit Hoepfner Bier am Freitagabend

Alle Angaben ohne Gewähr; kurzfristige Programmänderungen sind möglich.

Weitere Infos auf in70mm.com, Kartenreservierung über Schauburg.de und natürlich in meinem Kinoblog im-kino-gesehen.de

Lese- (und Hör-)empfehlung: Herr Martinsen

Foto Ein wirklich lesenswertes Blog, das Herr Martinsen führt. Mir haben besonders die Beiträge über Jazz gefallen, die ich extra verlinken möchte. Gute Infos mit Fotos und Hörbeispielen.

Prima!

Ausserdem möchte ich auf Feuilletöne, die Kultursendung für Musik, Film, Serie und Literatur hinweisen, den Herr Martinsen zusammen mit Frau Windhorst macht.